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Donnerstag, Januar 24, 2008

German Cycling Cup 2008

Heute fand ich folgenden Artikel im Challenge-Magazin:

German Cycling Cup 2008

Eine neue Rennserie unter dem Titel „German Cycling Cup“ soll für dieses Jahr die T-Mobile Cycling Tour ablösen. Das teilte Andreas Götz, Leiter des Referats Marketing & Kommunikation beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) jetzt mit. Die Rennserie soll maßgeblich vom Verband Deutscher Radrennveranstalter (VDR) durchgeführt werden. Der Kalender für den Cycling Cup ähnelt insgesamt dem der Cycling Tour der Vorjahre.

Allerdings sind mit den Vattenfall Cyclassics in Hamburg und dem neuen Velothon in Berlin die voraussichtlich größten beiden Rennen nicht Teil der Serie. Offen sind auch noch die Jedermannrennen im Rahmen der Deutschland-Tour, für die es derzeit auch keine Orte und Termine gibt.


Die Termine des „German Cycling Cup“ in der Übersicht:

24. März: „Rund-um-Köln-Challenge"
27. April: „Tour d‘Energie von den Terassen“ Göttingen
01. Mai: „Rund um den Henninger Turm“ Frankfurt
12. Mai: "Neuseen Classics" Leipzig
1. Jun: Bayern-Rundfahrt in Erlangen
28. Jun: Deutschen Meisterschaft in Bochum
27. Jul: Sachsen-Tour
3. Aug: "Sparkassen-Giro" in Bochum
23. Aug: „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring
14. Sep: „Rund um die Nürnberger Altstadt“
3. Okt:: "Sparkassen Münsterland Giro" Münster

Dienstag, Januar 22, 2008

"Rund um Köln" gemeldet

Ich habe mich heute mit meiner Familie einigen können, dass ich Ostermontag nach Köln zu einem Jedermann-Rennen fahre. Gleich heute abend habe ich mich für die 100-Kilometer-Strecke angemeldet. Ich werde in der Mannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten. Weitere Fahrer dieser Mannschaft sind Thomas, Dieter und Svend. Das ist die gleiche Truppe wie in Münster im Oktober beim "Münsterland Giro" (Bericht).

Dienstag, Januar 15, 2008

Zum Velothon Berlin gemeldet

Die erste Anmeldung für eine Jedermannrennen in 2008 habe ich heute ausgeführt und mich für die 105 km lange Strecke entschieden. Wie schon zum "Münsterland-Giro 2007" werde ich innerhalb unserer neuen Jedermannmannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten. Ich denke es werden Dieter, Thomas, Svend, Nils, Siegfried und meine Wenigkeit starten.

Für die Zielankunft der ersten 4 Fahrer im Ziel erhält unsere Mannschaft jeweils mindestens 5 Punkte. Für jede Platzierung eines Fahrers innerhalb der ersten 200 Plätze werden weitere Punkte vergeben. Es werden dann alle Punkte des Jahres zusammen gezählt und sind entscheidend für die Platzierungen der Mannschaften. Wenn ich Glück habe bin ich vielleicht mal an dem einen oder anderen 5 Punkten beteiligt. Meine Teamkollegen sind deutlich schneller.

Dirk hat sich auf der 60 km langen Strecke angemeldet. Sollte jemand Interesse haben mit Dirk zusammen die 60 Kiolmeter zu fahren, würde ich gerne den Kontakt herstellen.

Die Strecke in Berlin führt an vielen schönen Sehenswürdigkeiten vorbei:

Brandenburger Tor
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- kirche
Gendarmenmarkt
Oberbaumbrücke
Potsdamer Platz
Reichstag
Schloss Charlottenburg
Siegessäule
Berliner Dom
Straße des 17. Juni
Rotes Rathaus
East Side Gall

Ich werde gleich in den Keller gehen und auf meinem Spinningbike schon mal trainieren. Dieter wird mir sowieso wegfahren, aber vielleicht kann ich mit einem anderen aus der Mannschaft mithalten.

Montag, Januar 07, 2008

Jedermann - Rennen jenseits der Cyclassics

Heute erreichte mich ein sehr schöner Bericht über ein Sportjahr von Dieter Hotopp mit dem ich im letzten Jahr viele Trainingskilometer gemeinsam gefahren bin. Zum Münsterland-Giro 2007 (Bericht) sind wir dann auch das erste Mal als Mannschaft gemeinsam gestartet. Beim Cycle-team-Race 2007 (Bericht) in Buchholz hatten wir auch einen großen gemeinsamen Spaß innerhalb einer Mannschaft.

Die Vattenfall Cyclassics, die 2008 zum dreizehnten Mal durchgeführt werden, sind für uns im Norden, aber auch für den Rest von Radsport Deutschland das Radrennen schlechthin. Teilnehmerzahlen von mittlerweile über 20.000 Fahrern, die bereits 3-4 Tage nach Anmeldebeginn erreicht sind, zeigen, wie begehrt dieses Event ist.

Weniger bekannt ist, das die Cyclassics nur eines von vielen Radrennen ist, die unter dem Dach der „T-Mobile Cycling Tour“ veranstaltet werden. Diese „T-Mobile Cycling Tour“ ist eine Serie von Jedermannrennen, bei denen es, wie bei den Profis, ab Platz 200 aufwärts und differenziert nach Streckenlänge, Punkte zu gewinnen gibt. Die Gesamtwertung kann im Internet unter der Adresse www.t-mobile-cyclingtour.de abgerufen werden. Wie groß dieser Anreiz für Hobbyfahrer ist, zeigt unter anderem die Teilnehmerzahl von 40.840 Fahrern im Jahr 2007. Ein Kennzeichen dieser Rennen ist, dass diese im Rahmen von Profirennen durchgeführt werden. Das bedeutet, dass auch wir Jedermänner auf abgesperrten, gesicherten und mit begeisterten Zuschauern gepflasterten Straßen, unsere Rennen fahren können. Die gesamte professionelle Organisation dieser Rennen steht somit allen zur Verfügung.

Die Begeisterung für diese Rennen zeigt aber auch, dass heutzutage neben dem traditionellem Radrennsport, der in den Vereinen gepflegt wird, eine große Szene besteht, die unseren Radsport außerhalb von Vereinen betreibt.

Aber auch bei uns, der Radsportgruppe von Blau-Weiss Buchholz E.V., gibt es Sportler, die an den Jedermannrennen der „T-Mobile Cycling Tour“ teilgenommen haben.

Initiator dieser Aktivitäten ist Thomas Horn, der bereits im Jahre 2006 an wenigen dieser Rennen teilgenommen hatte, und für das Jahr 2007 den Plan geplant hat, diese Serie mit einer kompletten Mannschaft ( www.mainplan-hamburg.de )zu bestreiten. Selbstverständlich gibt es hierfür eine separate Mannschaftswertung. Er hat hierfür sogar eigene Trikots besorgt (siehe nachstehendes Photo) und sich auch als Auto-Fahrer als treibende Kraft gezeigt. Da eine Mannschaft aus mindestens vier Personen besteht, mussten hierfür noch weitere Fahrer gefunden werden. Leider war das nicht ganz so einfach, so dass am Anfang neben Thomas noch Matthias Zastrow und Dieter Hotopp zur Verfügung standen. Zum Ende der Saison sind dann noch Karsten Niemann und Svend Andersen dazu gestoßen.

Das erste Rennen der Saison 2007, der „Focus Challenge“, fand bereits am 9.4.2007 im Rahmen des über 100 Jahre alten Klassikers „Rund um Köln“ unter der Regie des Urgesteins Artur Tabat statt. Thomas und Dieter starteten um 5:00 in Buchholz und waren, dank Thomas` nicht nur auf dem Rad schnellen Fahrweise, pünktlich um 7:00 Uhr zum Frühstück in Köln. Es ging über eine Strecke von 106 km, die mit etwas über 1000 Höhenmetern versehen war. Der Start ist in Leverkusen, das Ziel wunderschön an der Rheinpromenade. Die Strecke dazwischen war durchaus anspruchsvoll aufgrund der vielen Höhenmeter.
Dieter erreichte den 302. Platz in 2:51:02
Thomas erreichte den 438. Platz in 2:54:55

Das nächste Rennen, die Tour d´Energie von den Terrassen Göttingen hat am 29. April in Göttingen im Rahmen der Niedersachsenrundfahrt stattgefunden. Trotz wenig Training hat auch Mattias an diesem Rennen teilgenommen. Da Matthias seine Familienplanung nicht mit seiner Rennplanung synchronisiert hatte, blieb es für Ihn das einzige Rennen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Es ging über 80 km Streckenlänge und 1080 Höhenmeter; für den Anfang war das, gerade für uns Flachländler, ganz schön durchwachsen. Dieter hat den 186., Thomas den 231.und Matthias den 674. Platz belegt.

Das Rennen „Rund um den Henninger Turm“ am 1.5.2007 wurde nicht bestritten.

Zum nächsten Termin ging es in den Osten der Republik, genauer gesagt nach Zwenkau (??? Wo ist das), ein kleiner Ort in der Nähe von Leipzig, wo zu Zeiten der DDR große Braunkohlegebiete im Tagebau abgebaut wurden. Heute sind bereits große Gebiete renaturalisiert und bieten einen hohen Freizeitwert. Hier fanden am 1.5.2007 die „Neuseen Classics – rund um die Braunkohle“ statt. Ein Rennen über knapp 110 km und nur 360 Höhenmetern, wodurch eine Durchschnittsgeschwindigkeit jenseits der 41'er Marke erreicht wurde. Thomas und Dieter sind hier, trotz völlig unterschiedlicher Rennverläufe (Dieter hatte bei strömenden Regen zwei Stürze) zeitgleich in 2:40:30 auf den Plätzen 121 und 122 ins Ziel gekommen.

Nach längerer Pause ging es am 29.7.2007 zum „Erdgas Race Day“ nach Dresden; ein Rennen im Rahmen der Sachsen Tour. Leider wollte Thomas wegen seiner besonderen Fähigkeiten am Berg nicht zu diesem Rennen fahren, so dass Dieter alleine gefahren ist. Das Rennen geht über 120 km Länge und 1.775 Höhenmeter. Start ist vor dem Landtag an der Elbe, das Ziel direkt vor der Semperoper. Dazwischen liegt eine wunderschöne Landschaft mit heftigen Steigungen deren Höhepunkt die Auffahrt an der Bob-Bahn in Altenburg ist. Trotz Sturz hat Dieter in diesem sehr harten Rennen den
180. Platz erreicht.

Am 19.8.2007 fand der Saisonhöhepunkt, die Vattenfall Cyclassics, über 100 km statt. Hierüber nahmen sehr viele Fahrer unseres Vereins teil. Berichte hierüber gab es an anderer Stelle genug. Thomas erreichte den 213.Platz in 2:25:35,81, Dieter den 71. Platz in 2:20:45,18 und Karsten den 2.025 Platz in 2:40:14,36.
Besonders zu erwähnen ist die super „After Party“ nachmittags bei Thomas und Familie - vielen Dank und jederzeit wieder.

Den Saisonabschluss bildete ein wunderschönes, flaches Rennen über 106 km, das trotz des späten Termins bei strahlendem Wetter stattfand. Es war der „Sparkassen Münsterland Giro“ der am Tag der Deutschen Einheit in Münster stattfand. Drei Tage nach der WM trafen sich hier auch viele Profis wieder. An diesem Rennen nahmen auch Karsten und Svend teil. Dank des Fahrzeugparks von Thomas konnten wir gemeinsam im Van am frühen Morgen nach Münster fahren. Karsten erlebte hier erstmals das richtige Rennfeeling und ließ sich auch von einem Sturz nicht die Begeisterung nehmen.
Dieter erreichte Platz 26 in einer Zeit von 2:38:46
Thomas erreichte Platz 94 in einer Zeit von 2:42:32
Svend erreichte Platz 275 in einer Zeit von 2:50:17
Karsten erreichte Platz 858 in einer Zeit von 3:19:06

In der Gesamtwertung der „T-Mobile Cycling Tour 2007“ belegte Thomas Platz 542 und Dieter Platz 147; altersunabhängig von insgesamt 20044 männlichen Teilnehmern.

Für alle die die Vattenfall Cyclassics kennen, möchten wir hier anmerken, dass die anderen Rennen, auch weil dort „nur“ 2.000 bis 4,000 Fahrer teilnehmen viel angenehmer zu fahren sind. Es ist nicht so hektisch und unfallträchtig wie in Hamburg. Die Organisation war überall sehr gut und es war äußerst spannend, viele andere Strecken und Landschaften kennen zu lernen.

Für 2008 wünschen wir uns, dass es dieses Jahr klappt, eine komplette Mannschaft aufzubauen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sowohl aus dem Kreis der Vereinsmitglieder (hallo Neils) aber vielleicht auch aus dem Bereich der vielen Hobbyfahrer die, (noch) nicht im Verein sind, Fahrer zu uns stoßen um mit uns diesen wunderschönen Sport in einer Gemeinschaft auszuüben.

Wir trainieren zielgerichtet und recht intensiv für diese Rennen. Hierzu gehören sowohl die Trainingstermine von Blau-Weiss als auch viele RTF`s in Norddeutschland. Aber auch Events wie das 12-Stunden-Mountainbike-Rennen in Buchholz gehören zur Vorbereitung und dem gemeinschaftlichem Vergnügen.

Für das Jahr 2008 wollen wir mindestens wieder die hier erwähnten Rennen bestreiten. Hinzu kommt als neues Highlight am 25. Mai 2008 ein Rennen in Berlin (www.upsolut.de/berlin ), welches, wie die Cyclassics in Hamburg, von der Agentur upsolut organisiert wird und zu dem bereits bei der Premiere mit 5000 Teilnehmern gerechnet wird. Dieses Rennen wird wohl eine ähnliche Karriere machen wie in Hamburg.

Ob die gesamte Serie nach dem Rückzug von T-Mobile aus dem Radsport Sponsoring im Jahre 2008 wieder stattfinden wird ist noch nicht endgültig bekannt.

An unserer Absicht die einzelnen Jedermannrennen zu fahren wird das aber nichts ändern !

Bei Interesse bitte bei Thomas Horn [horn[at]mainplan-hamburg.de] oder Dieter Hotopp@t-online oder bei Karsten Niemann [heide-biker[at]email.de] oder natürlich bei den bekannten Blau-Weiss Adressen melden.
Das Interesse an Jedermannrennen steigt in Deutschland stetig an und auch in unserem Umfeld ist es zu spüren, dass sich für 2008 mehr Fahrer für die Jedermannrennen interessieren. Zu folgenden Veranstaltungen werden wir uns jetzt anmelden:

24.03.2008 Rund um Köln 2008
27.04.2008 Tour d'Energie Göttingen 2008
01.05.2008 Henninger Turm 2008 Frankfurt
12.05.2008 Neuseenclassics 2008 Leipzig
25.05.2008 Velothon 2008 Berlin
07.06.2008 Cycle-team-Race 2008 Buchholz
07.09.2008 Vattenfall-Cyclassics 2008
03.10.2008 Münsterland Giro 2008 Münster

Mittwoch, Dezember 19, 2007

Velothon in Berlin im Mai 2008


Am Sonntag, den 25. Mai 2008 wird in der Bundeshauptstadt ein Straßenradrennen für Jedermann stattfinden. Was in Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Köln längst gelebte und geliebte Tradition ist, soll nun auch in der Hauptstadt wachsen .

Mindestens 5.000 Teilnehmer werden bei der Premiere erwartet. Die Einzigartigkeit des Velothon Berlin besteht darin, auf den eigens für die Veranstaltung gesperrten Chausseen und Straßen mit dem Rad entlang zu fahren, vorbei an geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten vom Start am Brandenburger Tor, vorbei am Roten Rathaus, Gendarmenmarkt, Potsdamer Platz, Kurfürstendamm, Eastside-Gallery, Alexanderplatz, Reichstag, Bundeskanzleramt, Schloss Charlottenburg, Tegeler See, Siegessäule ins Ziel auf der Straße des 17. Juni. Es werden wahlweise 60 bzw. 105 km lange Strecken angeboten.

Der Veranstalter UpsolutEvent garantiert für professionelle Teilnehmerbetreuung, technischen und medizinischen Service, moderne Transponderzeitnahme, Ergebnisdienst usw. So wie wir es von der Cyclassic kennen.

Da werde ich wohl dabei sein.

Donnerstag, November 01, 2007

RR-Tour mit Dirk

Heute klingelte das Telefon im Büro, bedingt durch den Feiertag im Süden, deutlich weniger. Die Hektik der letzten Wochen war heute nicht so präsent und ich machte etwas früher Feierabend. Das gab mir die Gelegenheit mit Dirk eine kurze Rennradrunde zu fahren. Die 46 Kilometer fuhren wir im gemäßigtem Tempo. Auf dieser Tour bewährten sich meine neuen Shimano-Überschuhe und ich bekam keine kalten Füße. Die Sigma-LED-Leuchte und das rote Blinklicht waren bereits nach der Hälfte der Runde im Einsatz. Die Dunkelheit kommt zu dieser Jahreszeit sehr schnell auf. Dirk und ich sind sehr lange nicht mehr gemeinsam gefahren und hatten uns auf dieser Tour wieder viel zu erzählen.

46 Kilometer - Schnitt 27,5 km/h - Fahrtzeit 1:31 Stunden
1190 Kilokalorien - Max. Puls 154 - Durchschn. Puls 129

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Münsterland-Giro 2007

Das war heute das letzte Radrennen dieses Jahres und ein wunderbarer Abschluss dieser Saison.

Um 5:30 Uhr heute morgen machten Dieter, Svend, Thomas und ich uns auf den Weg nach Münster. Mit dem Multivan von Thomas reisten wir sehr schnell und bequem an und konnten uns schon um ca. 7:30 auf die Suche nach der Startnummern-Ausgabe machen.

Sehr viel Spaß hatten wir mit den Fahrern aus Hamburg die uns innerhalb Münster folgten und hinter uns parkten. Sie dachten wir kennen uns aus und mussten dann doch den weiten Weg zum Schloss mitlaufen. Die beiden sprühten an diesem frühen Morgen vor guter Laune und klopften einen Spruch nach dem anderen. Einer von Ihnen ist der Autor und Journalist Mathias Müller. Mathias hat gerade das Buch "17 Stunden zum Ruhm" veröffentlicht. Ein Buch über Triathleten die beim Ironman in Hawaii erfolgreich starteten.

Nachdem wir unsere Startnummer und den Beutel mit der Werbung abgeholt haben hatten wir noch viel Zeit uns und unsere Bikes fertig zu machen. Auch zum Warmfahren war noch ausreichend Zeit.

Das Wetter entwickelte sich besser als in unseren kühnsten Träumen. Es war trocken und langsam setzte sich die Sonne beim Nebel durch. Vor dem Start hatten wir nur 10 Grad aber es war abzusehen, dass es wärmer wird. Auf Dieters Rat hin wählten wir unser Sommeroutfit und froren fürchterlich vor dem Start. Es sollte aber die richtige Wahl sein.

Um 9:50 Uhr starteten wir endlich. Dieter startete aus Block A, Thomas und ich aus Block B und Svend sortierte sich in Block C ein. Es wurde im Block B gleich ein sehr hohes Tempo gefahren. Schon nach weniger als 10 Kilometer holten Thomas und ich den Block A ein. Ich fühlte mich sehr gut und konnte das hohe Tempo gut mithalten. Eigentlich wollte ich das Tempo möglichst bis zu ersten starken Steigung bei Kilometer 50 mithalten, aber es sollte anders kommen.

Bei Kilometer 12 passierte es. Vor mir stürzten Fahrer und ich wollte Ihnen über den Grünstreifen ausweichen. Das hat leider gar nicht funktioniert und ich stürzte auch. Mir passiert bis auf Kleinigkeiten nichts und das Rennrad konnte ich auch wieder hin biegen. Wie ich wieder auf der Strecke war fuhr ich dann im Block C mit. Ich hatte einiges an Zeit verloren. Auf den nächsten Kilometern war ich mit einem schiefen Laufrad, einer schleifenden Bremse, einem schiefen Lenker und einem verbogenen Bremshebel beschäftigt. Der Kopf mit den Erinnerungen an den Sturz ließ auch kein zügiges Fahren zu. Nach mehreren Stopps bis ca. Kilometer 35 hatte ich das Bike wieder einigermaßen fahrtüchtig. Mein Tempo war leider immer noch nicht sehr hoch.

Die zwei Steigungen zwischen Kilometer 50 und 60 bin ich ganz gut raufgekommen. An der ersten Steigung wurde man auch von den Zuschauern von rechts und links kräftig angefeuert.

Bei Kilometer 60 traf ich dann auf Kai und Guido. Die fuhren ein für mich passendes Tempo und wechselten sich mit mir immer wieder im Wind ab. Teilweise kreiselten wir sogar und erreichten bis zu 40 km/h. Die beiden wussten wie man in einer Gruppe fährt. Das Biken brachte ab Kilometer 60 wieder Spaß. Wir fuhren gemeinsam bis in das Ziel und quatschten noch im Zielbereich. Danke an die Beiden.

Die Strecke war fantastisch. Die ersten 50 Kilometer waren flach, dann 10 Kilometer steile Steigungen und rasante Abfahrten. Ab Kilometer 60 bis in das Ziel war wieder alles flach. Der berüchtigte westfälische Gegenwind blieb auch aus. Aufgrund des sonnigen Wetters, der schönen Landschaft und dem anfeuerndem Publikum ist dieses Rennen zu einem schönen Erlebnis geworden.

Meine Mannschaft war schon bis zu 40 Minuten früher im Ziel und war schon am Döner essen wie ich das Auto erreichte. Wir packten alles schnell ein und fuhren wieder nach Buchholz. Um 15:30 waren wir zurück. Auf der Hin - und Rückfahrt hatte Thomas für sehr kurze Fahrtzeiten gesorgt und wir hatten auch das Glück, dass der Verkehr eine zügige Fahrweise zuließ.

Ergebnisse Team "www.mainplan-hamburg.de":
Dieter, 26. Platz, 2:38:46
Thomas, 94. Platz, 2:42:32
Svend, 275. Platz, 2:50:17
Karsten, 857. Platz, 3:19:06

Diashow Sparkassen-Münsterland-Giro 2007

106 Kilometer - Schnitt 32 km/h - Fahrtzeit 3:19:06 Stunden
2971 Kilokalorien - 486 Höhenmeter
Max. Puls 170 - Durchschn. Puls 150

Sonntag, September 23, 2007

Die Saison geht zu Ende

Für einen RTF in Rendsburg hatte ich heute keine Zeit. Man merkt, dass die Saison zu Ende geht, denn heute waren wir am Trainingstreffpunkt nur 3 Fahrer. Ich startete mit Svend und Nils zu einer Heidetour. Es fehlte uns ein richtiger Ortskundiger, denn wir Drei sind es gewöhnt irgendwelchen Hinterrädern hinterher zu fahren. Heute mussten wir unseren Weg selber suchen. Gemeinsam haben wir uns in unserer Ortskenntnis so ergänzt, dass wir eine sehr schöne Heidetour über Salzhausen gefahren sind. Es ist nicht die Tour geworden die wir uns vorgenommen hatten aber man ist ja flexibel.

75 Kilometer - Schnitt 29,5 km/h - Fahrtzeit 2:33 Stunden
2078 Kilokalorien - Max. Puls 168 - Durchschn. Puls 133

Donnerstag, September 20, 2007

Ruhige kurze Tour in die Dunkelheit hinein

Das Büro war heute plötzlich kurz nach 17:00 Uhr leer und das Telefon klingelte auch nicht so oft wie gedacht. Die Chance erkennend bin ich nach Hause um mich schnell umzuziehen und zum Trainingstreffpunkt zu fahren. Außer Erhard ist keiner gekommen und so sind wir dann zu zweit losgefahren. Gleich nach dem Start auf dem Weg nach Jesteburg erwischte uns der Regen. Nach Jesteburg in Richtung Lüllau und Tostedt wurde es dann wieder besser. Wir sind heute ganz mein Tempo gefahren . Mein durchschnittlicher Puls lag bei 130 Schlägen. Nach der anstrengenden RTF in Lauenau am Wochenende tat das ganz gut. Es wurde dann auch schnell dunkel und wir waren nach 44 Kilometer wieder in Buchholz.

44 Kilometer - Schnitt 27 km/h - Fahrtzeit 1:39 Stunden
1225 Kilokalorien - Max. Puls 154 - Durchschn. Puls 130

Sonntag, September 16, 2007

RTF Weserbergland-Tour

In Lauenau fand heute Norddeutschlands schwerster und schönster Radmarathon statt. Den "Weserbergland Radmarathon" mit 210 Kilometer Entfernung und 3.500 Höhenmeter bin ich natürlich nicht gefahren. Es wurde gleichzeitig auch die "RTF Weserbergland-Tour" angeboten. Es standen 4 Strecken zur Verfügung: 45 km/500 hm, 85 km/1200 hm, 119 km/1900 hm, 151 km/2500 hm. Vor den Höhenmetern aller Strecken hatte ich einen großen Respekt. Für mich kamen nur die 85 oder die 119 KM-Strecke in Frage. Die Entscheidung wollte ich auf der Strecke treffen.

In Helmuts-Radsport-Forum hatte ich vor einiger Zeit gepostet, dass man bei der langen Anreise zu dieser RTF Fahrgemeinschaften bilden könnte. Es meldete sich Reinhard den ich morgens um 6:00 abholte. Wir fuhren gemeinsam nach Lauenau und starteten nach der Anmeldung in Laueneau gemeinsam und fuhren dann die 119 KM-Strecke gemeinsam bis zum Ziel.

Auf den letzten Kilometern der Anreise bis nach Lauenau machten Reinhard und ich uns schon Gedanken ob man nicht doch Licht hätte mitnehmen sollen. Oder ob wir ausreichend warme Kleidung dabei hatten, denn der Bordcomputer des Autos zeigte nur 10 Grad an. Beim Auspacken des Autos stellten wir dann fest, dass die Sonne noch rechtzeitig aufgegangen ist. Bei der Kleidung entschieden wir uns für die Sommerkollektion mit Windjacke was in der ersten Stunde auf der Strecke sehr kalt war.

Bei Sven im Helmuts-Radsport-Forum habe ich gelesen, dass ca. 500 Fahrer gestartet sind wovon 130 Marathoni die komplette Strecke absolvierten.

Reinhard und ich starteten ganz einsam in Lauenau um ca. 7:30 Uhr. Der erste Block war weg und es starteten nur noch einzelne Fahrer. Auf unserem Weg vom Deister-Sünteltal durchs Auetal, durchs Wesertal, durchs Extertal, bis in das Kalletal erwärmte die Sonne stetig die Außentemperatur, wechselten die verschiedenen Landschaftsbilder und nahm der Spaßfaktor an dieser Tour mit jedem Kilometer zu. Die Kombination aus dem sehr gutem Wetter und der schönen Landschaft des Schaumburger Land ließen diese RTF zu einer ganz besonderen Tour werden.

Auf unserer 119 Km-Strecke ließen die Steigungen nicht lange auf sich warten. Ganz schnell hatte ich das kleine Kettenblatt zu fassen und fuhr trotzdem einige Meter im Wiegeschritt. Es waren vier größere Steigungen zu bewältigen. Gut das ich nicht alleine unterwegs war, denn Reinhard hatte am Berg deutliche Gewichts- und Konditionsvorteile und spornte mich bei jeder Steigung an am Hinterrad zu bleiben. Ich glaube ich war der einzige Fahrer in meiner Gewichtsklasse. Einige Fahrer waren besonders leicht und flogen am Berg nur so vorbei. Auf den wenigen Geraden konnte ich gut mithalten und hatte bei den vielen Abfahrten besondere Vorteile durch die Erdanziehung. Es war eine ganz andere RTF wie ich sie sonst fahre.

Ich war besonders froh, dass die Radsportabteilung SV Victoria Lauenau 4 Kontrollen und Verpfegungsstätten auf unser Stecke aufgebaut hat. Es gab leckere Rosinenbrötchen, Birnen, Melonen, Weintrauben, Kekse, Bananen, Riegel und erfrischende Getränke. Ich war ganz dankbar bei den Stopps etwas zu verschnaufen. Es war heute besonders schwer für mich. Die Organisation, die Verpflegung und die Ausschilderung dieser RTF war ausgesprochen professionell.

Die vierte Kontrolle war kurz vor der Weserfähre. Die Temperatur war auf gefühlte 20 Grad oder sogar mehr gestiegen und die Beine brannten nach den bereits gefahrenen 100 Kilometer. Es wurden die letzten Kohlenhydrate und Getränke aufgenommen und der letzte Stempel in die Karte gedrückt. Direkt nach der Kontrolle wurden wir vom Kapitän der Weserfähre mit einem "Willkommen an Bord" empfangen. Nach dem übersetzen über die Weser stand die letzte und anstrengendste Steigung bevor. Es ging vorbei an der Schaumburg und an der Paschenburg hinauf auf eine Höhe von ca 320 Meter über NN. Diese Steigung konnte ich leider nicht in einem durchfahren. Ich musste bei einem Puls von 174 Schlägen/min. drei als Fotostopps getarnte Pausen einlegen. Reinhard wartete auf dem höchsten Punkt auf mich. Diese Steigung verlief in leichten Serpentinen an den Burgen vorbei. Man konnte schnell wahrnehmen, dass man an Höhe gewinnt und hatte einen Überblick über die sehr schönen Landschaften.

Die Abfahrt war sehr rasant. In der Spitze erreichte ich eine Geschwindigkeit von 76,5 km/h. Die Kurven der kleinen Serpentinen konnte man sehr gut fahren, da die Reifen ausreichend Gripp hatten. Morgens mit 10 Grad war das nicht so.

Die Hoffnung, das das die letzte Steigung vor dem Ziel war erfüllte sich nicht. Irgendwie mussten ja auch die 1900 Höhenmeter zusammenkommen. Es kamen noch 2 leichte Steigungen die aber nach den gefahrenen Kilometern und Höhenmetern besonders weh taten. Als wir das Ziel erreichten war ich wirklich froh und geschafft. Nach Abholung der Wertungskarte genehmigten Reinhard und ich uns einen Kaffee und einen besonders leckeren Pflaumenkuchen und quatschten noch mit den Fahrern mit denen wir die letzten Kilometer gefahren sind.

Wir verstauten unsere Bikes und machten uns dann auf unsere 160 km lange Rückfahrt. Ich glaube Reinhard und auf jeden Fall ich waren von dieser RTF und unserer Fahrgemeinschaft für An- und Abfahrt sowie die Fahrgemeinschaft während der RTF ganz begeistert. Es war auf den vielen Anstiegen Zeit für eine ausgiebige Konversation. Ich denke alleine hätte bei mir die Motivation nicht gereicht für die 119 km. Zu zweit geht so eine Tour viel besser.

Nächstes Jahr werde ich diesen Termin wieder einplanen.

Ein paar Tage später habe ich erfahren, dass mehrere aus unserem Verein bei dieser RTF unterwegs waren. So war Erhard 8 Stunden auf der Marathon-Strecke unterwegs.

Diashow von der RTF Weserbergland-Tour

119 Kilometer - Schnitt 24 km/h - Fahrtzeit 5:04 Stunden
4886 Kilokalorien - 1900 Höhenmeter!!!
Max. Puls 170 - Durchschn. Puls 139

Donnerstag, September 13, 2007

Kurze Rennrad-Tour

Das war knapp heute und fast hätte ich es nicht geschafft pünktlich zum Trainig zu erscheinen. Im Büro wollte das Telefon einfach nicht aufhören zu klingeln. Es hat aber geklappt. Dieter, Thomas und Erhard waren am Treffpunkt und wir starteten ein kurze Tour. Es wird schon vor 20:00 Uhr dunkel und so müssen die Touren in der Woche verkürzt werden. Sicherheitshalber hatte ich wieder mein Licht montiert.

55 Kilometer - Schnitt 30,5 km/h - Fahrtzeit 1:48 Stunden
1529 Kilokalorien - Max. Puls 168 - Durchschn. Puls 136

Sonntag, September 09, 2007

RTF Elbmarschen-Tour

Die "Rad Gemeinschaft Wedel e.V." lud heute zur RTF Elbmarschen-Tour nach Wedel. Den Morgen und die Anfahrt gestaltete ich mir etwas hektisch. Leider hatte ich es versäumt am Vortag die Adresse des Startes rauszusuchen. Heute Morgen musste ich dann feststellen, dass auf der Internetseite der "Rad Gemeinschaft Wedel e.V." auch nichts zu finden ist und es stand dort nur "weitere Informationen demnächst". Wieder einmal rettete mich die Internetseite "Helmuts Fahrradseiten" in der die Adresse vermerkt war. Das Auto hatte ich auch nicht gepackt und es wurde immer später. Um 8:50 war ich dann endlich in Wedel. Bei der Anmeldung ging alles ohne Verzögerung auch wenn ich meine eigene Nummer zu hause vergessen hatte und mir noch eine ausleihen musste. Zur nächsten RTF werde ich mich am Abend vorher wieder besser vorbereiten.

Das Wetter meinte es heute gut mit uns. Wenn es auch kühl war beim Start, so schien auf der gesamten Fahrt die Sonne. Zum Schluss wurde es sogar richtig warm. Ich startete so ungefähr im 4. Block. Die ersten 26 Kilometer nach Appen wollte ich nicht so schnell angehen. Ich hängte mich an zwei Fahrern, die sehr ausgeglichen aber nicht langsam unterwegs waren. In Appen war das Feuerwehrhaus für uns Rennfahrer mit ausreichend Getränke, Riegel, Bananen, Äpfel und Brot ausgestattet worden.

Die nächsten 28 Kilometer konnte ich in einem großen Pulk von "Endspurt Hamburg" mitfahren. Es brachte sehr viel Spaß hier mitzufahren, denn es wurde ausgesprochen diszipliniert gefahren. Die Führung wechselte ständig und sehr viele Fahrer sind in den Kurven und an den Kreuzungen auch am Vordermann geblieben, so dass die Sprints an den Kreuzungen für Fahrer im hinteren Feld entfielen. Es wurden alle Hindernisse und Straßenschäden angezeigt. Auf der Strecke von Appen bis zur 2. Kontrolle in Lieth bin ich in dem Pulk in allen Positionen gefahren nur die Führung blieb mir erspart, da ich in der zweiten Reihe in Lieth ankam.

Die Kontrolle in Lieth war etwas improvisierter auf einem Parkplatz organisiert. Aber auch hier war an alles gedacht. Man konnte ausreichend Flüssigkeit aufnehmen und auch die Speisen waren sehr lecker.

Nach der Kontrolle bin ich mit dem gleichen Pulk weiter gefahren. Die Strecke wurde enger und es waren viele Menschen mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Auch kamen uns sehr viele Erntefahrzeuge entgegen. Diese Fahrzeuge nahmen die gesamte Breite des Weges ein. Wir mussten uns in die Büsche drücken um daran vorbei zu kommen. Für sehr gefährlich hielt ich den uns entgegenkommenden Mais-Vollernter der ohne Schutz mit ganz offenem Schnittwerk fuhr. Kaum auszudenken wenn man dem Fahrzeug nicht rechtzeitig ausweicht. Zweimal musste eine Schrankenanlage gekreuzt werden, die auch jedesmal unter war.

Die 3. Kontrolle war wieder in Appen. Nachdem ich mich ausreichend verpflegt hatte habe ich mich einem großen Pulk vom "RSC Kattenberge" angeschlossen. Es wurde auf den letzten 21 Kilometer sehr schnell gefahren. Im Ziel war ich über meinen Schnitt von 31 km/h erstaunt. Ich wollte heute doch gar nicht so schnell fahren. Es hat halt viel Spaß gemacht.

Die Organisation und Ausschilderung war wirklich sehr gut. Es war eine gut besuchte RTF und ich werde sicherlich nächstes Jahr wiederkommen.

Diashow von der RTF Elbmarschen-Tour

Bericht der Rad Gemeinschaft Wedel e.V.

108 Kilometer - Schnitt 31 km/h - Fahrtzeit 3:30 Stunden
3314 Kilokalorien - Max. Puls 166 - Durchschn. Puls 126

Dienstag, September 04, 2007

Sonnige Rennradtour

Im Gegensatz zu Donnerstag war heute das Wetter auf unserer Rennradtour duchgehend sonnig. Ich traf um 18:00 Uhr am Treffpunkt an der Kirche Dieter, Erhard, Jens und Felix. Thomas nahmen wir unterwegs in Seppensen noch auf. Die ersten Kilometer fühlte ich mich ausgesprochen gut und zum Ende der Tour wurde es immer beschwerlicher. Die Touren vom Wochenende steckten noch in den Knochen. Die Touren werden wieder kürzer um nicht in die Dunkelheit zu geraten. Sicherheithalber nehme ich ab jetzt immer mein Licht meiner Töchter mit.

Auf den 58 Kilometer hatten wir wieder viel Zeit zum kommunizieren. Dabei stellte ich fest, dass ich das gestrige Treffen der Radsportgruppe im Gasthof "Hohe Luft" wieder verpaßt habe. Erhard erzählte von den ersten Terminen für das nächste Jahr. Die RTF "Buchholzer Heidetour" der Radsportabteilung Blau-Weiß-Buchholz e.V. findet am Pfingstsonntag den 11.05.2008 statt. Das Radrennen "Großer Preis von Buchholz" kann erstmalig nicht am Himmelfahrt stattfinden, denn Himmelfahrt fällt auf den 01.05.2008. Da das mit sehr vielen anderen Rennterminen kollidiert muss ein Ersatztermin gefunden werden. Dieter fragte mich ob ein Link dieses Blogs auf der Internetseite von Radsportgruppe Blau-Weiß-Buchholt e.V. gesetzt werden darf, was ich natürlich sehr begrüßte.

58 Kilometer - Schnitt 29 km/h - Fahrtzeit 2:01 Stunden
1557 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 134

Sonntag, September 02, 2007

RTF Durch Marsch und Geest

Die 135 Kilometer Anfahrt zur "RTF Durch Marsch und Geest" in Heide-Ost haben sich gelohnt, denn trotz der angesagten 90% Regenwahrscheinlichkeit blieb es auf der gesamten Strecke trocken.

Um 7:30 Uhr bin ich in Buchholz gestartet um noch ausreichend Zeit zu haben mich vor Ort vorzubereiten und anzumelden. Die Autobahn war leer und ich stand pünktlich am Start. Es waren keine 100 Fahrer die um 9:00 Uhr abfuhren. Ich denke es haben sich einige von den schlechten Wetterprognosen abschrecken lassen.

Leider habe ich gleich nach dem Start den Anschluss zur Spitzengruppe verpasst und versuchte nun über 15 Kilometer die Lücke alleine wieder zu zufahren. Selbst mit Geschwindigkeiten von 37 - 39 km/h entfernte sich der Pulk immer mehr. Bis zur ersten Kontrolle in Delve behielt ich dieses Tempo bei und fuhr fast nur alleine. Ab und zu hatte ich mal eine kurze Zeit im Windschatten eines anderen Fahrers oder ich hatte andere Fahrer in meinem Windschatten. In der ersten Kontrolle nach nur 28 Kilometer merkte ich schon, dass das zu schnell war und das sollte sich am Ende auch noch stärker bemerkbar machen. Schon in der ersten Pause erkannte ich viele Gesichter und Trikots von Fahrern wieder denen ich bereits auf anderen RTF´s in diesem Jahr begegnet bin.

Die 22 Kilometer bis zur 2. Kontrolle in Bunsoh fuhr ich ruhiger und schloss mich einer kleinen Gruppe Fahrern vom "MTV Tostedt" und "Harburger-Renn-Gemeinschaft" an. Die beiden aus Tostedt (Nachbarort von Buchholz) habe ich schon öfters auf RTF´s getroffen.

In Bunsoh gab es leckere Brote und Milchreis wahlweise mit Kirschen oder mit Zimt und Zucker. Weiß eigentlich jemand warum man Milchreis mit Fahrradhelm auffüllen muss? Es war jedenfalls besonders lecker die verbrauchten Kohlenhydrate wieder aufzufüllen. Die Helfer waren so nett mir einen Ersatzzettel für die Stempel zu basteln, da ich meinen Zettel nach der ersten Kontrolle verloren hatte.

Es war jetzt eine Schleife zu fahren und die 3. Kontrolle war wieder in Bunsoh. Ich hatte das Glück einen großen Pulk von mehr als 20 Fahrern zu finden. Das erleichtert die Fahrt auf den 37 Kilometer, da viel gegen den Wind gefahren werden musste. Wir kreuzten den Nord-Ostsee-Kanal über eine Brücke und hatten einen schönen Blick auf einen Zweimaster auf der rechten Seite und das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dream" mit seinen 50764 BRZ auf der linken Seite. Eigentlich hätte man anhalten sollen und von dem grandiosen Anblick Fotos zu machen, aber dann wäre der schöne Pulk weg gewesen. Auf dem Parkplatz direkt an der Brücke viel mir ein Auto auf vom Norwegian-Dream-Fanclub. Auf dessen Homepage habe ich dann das schöne Foto vom Kreuzfahrtschiff im Nord-Ostsee-Kanal gefunden. Im weiteren Verlauf hatten wir den Nord-Ostsee-Kanal noch einmal zu überqueren. Dieses mal benutzten wir eine kleine Autofähre was für mich bei einer RTF eine Premiere war. Während wir übersetzten konnte man die Segler und das Kreuzfahrtschiff in großer Entfernung erkennen.

Heute fuhr ich wieder in meinem neuen MDS-Messebau-Trikot. Ich wurde auch gleich darauf hin vom Wettbewerb angsprochen. Es stellte sich heraus, dass im gleichen Pulk der Produktionsleiter von "Preuss Messebau" unterwegs war. Hauke und ich haben einen Augenblick über das Biken und die anstehende Messesaison gefachsimpelt.

Die letzten 29 km bis in das Ziel fuhren wir zu fünft gegen sehr starken Gegenwind. Jetzt machte sich das gestrige Mountainbiken und der schnelle Start bemerkbar. Ich lutschte mich mit viel Mühe bis in das Ziel. Nachdem ich meine Wertungskarte abgeholt hatte kam ich nicht an den leckeren Frikadellen und dem Nudelsalat vorbei. Die Helfer hatten ein regelrechtes Buffet aufgebaut. Ein Kaffee war für die Rückfahrt wichtig.

Als eine besondere Serviceleistung bei allen RTF´s in Schleswig-Holstein ist mir heute wieder aufgefallen, dass an allen Kontrollen eine Toilette zur Verfügung steht. Meistens ist der Kontrollpunkt und die Verpflegung in oder vor einer Feuerwehrwache aufgebaut.

Wie ich von einigen Fahrern erfuhr haben sich die Strecken zum Vorjahr verbessert. Im letzten Jahr hat es wohl auch sehr stark und durchgehend geregnet, was uns dieses mal erspart blieb. Die verbesserte Strecke, das trockene Wetter kombiniert mit der guten Ausschilderung und der guten Verpflegung lässt den Veranstalter "Post SV Heide e.V." auf mehr Beteiligung im nächsten Jahr hoffen.

Ich werde auch zur nächsten "RTF Durch Marsch und Geest" nach Heide fahren.

Diashow von "RTF Durch Marsch und Geest"

116 Kilometer - Schnitt 28 km/h - Fahrtzeit 4:07 Stunden
3643 Kilokalorien - Max. Puls 163 - Durchschn. Puls 131

Freitag, August 31, 2007

4. Fahrer gesucht für Münsterland-Giro


Letzte Woche, gleich am Montag nach der Cyclassic, haben Dieter, Thomas und ich uns für den 03.10.2007 beim Münsterland-Giro angemeldet. Um ein Team anmelden zu können benötigt man 4 Fahrer. Gestern bei unserem Regen-Training haben wir uns überlegt, dass ein 4. Fahrer zur Bildung eines Teams ganz sinnvoll wäre. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten bei uns liegen so zwischen 37 und 41 km/h. Wer Lust hat kann sich ja melden.

Donnerstag, August 30, 2007

Training bei Regen

Das Wetter war heute nicht wirklich gut. Es schüttete schon den ganzen Nachmittag und wollte auch nicht zu unserer Trainingsrunde um 18:00 Uhr aufhören. Bei 14 Grad war etwas mehr Kleidung wie z. B. eine Regenjacke, ein Winterpullover und eine lange Hose angesagt. Wie gewohnt trafen wir uns vor der Kirche auf dem Rathausplatz. Es kamen noch Dieter und Thomas mit ihren Winter-Rennrädern. Die wenigen Passanten die dort vorbeiliefen schauten uns etwas verwirrt oder vielleicht auch mit etwas Mitleid hinterher als wir starteten. In den ersten 45 Minuten weichten wir so richtig durch bis dann der Regen nachließ. Es wurde ein angenehm gemäßigtes Tempo gefahren das bei mir zu einem durchschnittlichen Puls von 124 Schlägen/min führte. Meine Kleidung muss dringend für schlechtes Wetter aufgerüstet werden, beginnend bei den Füssen.

55 Kilometer - Schnitt 26 km/h - Fahrtzeit 2:07 Stunden
1515 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 124

Montag, August 20, 2007

Schöner Artikel im Abendblatt

Nach der Cyclassic 2007 wurden Dieter und ich von einem Redakteur der Regionalen Beilage des Hamburger Abendblattes interviewt. Folgender Artikel ist heute erschienen:

Radsport 22 000 Jedermannfahrer bei den Vattenfall-Cyclassics
"Der Jubel treibt einen an"
Dieter Hotopp und Karsten Niemann aus Buchholz schildern ihre Erlebnisse auf der 100 Kilometer langen Strecke.
Von Peter Hansaul

Harburg/Buchholz -
Die Vattenfall-Cyclassics, das ist die große Herausforderung für 22 000 Menschen, die unter dem Markenzeichen "Jedermänner" auf die 55, 100 oder 155 Kilometer lange Strecke rollen. Die meisten dieser Freizeitsportler haben Monate lang trainiert und sich penibel vorbereitet. Wobei jeder seine ganz persönlichen Ziele mit in dieses Radrennen nimmt. Zwei von ihnen, Dieter Hotopp und Karsten Niemann, beide Mitglieder der Radsportsparte von Blau-Weiss Buchholz, schildern ihre Eindrücke vom ihrem Rennen über 100 Kilometer.

Dieter Hotopp (47), Ingenieur und Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens, ist vor elf Jahren vom Marathon in den Fahrradsattel umgestiegen und hat seinen Ehrgeiz mitgenommen. Er legt jährlich bis zu 15 000 Kilometer mit dem Rennrad zurück. Sein Ziel bei den Cyclassics zu den schnellsten 100 Fahrern zu gehören.

"Ich bin um 4.30 Uhr aus dem Bett, war mit meinem Freund Thomas Horn gegen sieben in Hamburg. Wir sind um 8.05 Uhr gestartet. In unserem Block B waren die 500 Schnellsten über 100 Kilometer. Der unangenehmste Teil ist die Strecke durch den Hafen. Dort laufen viele Schienen. Die werden zwar mit Sand gefüllt, aber vor und neben mir hab ich wieder fünf oder sechs Stürze gezählt. Wenn du vorne dabei sein willst, gibt es ein unerbittliches Gesetz: Du musst an der Spitzengruppe dran bleiben, koste es, was es wolle. Und das kann brutal hart werden. Ich bin Ingenieur und Zahlenmensch, kontrolliere meinen Herzschlag mit dem Pulsmesser. Obwohl das Rennen sehr schnell war, hatte ich meist eine Pulsfrequenz von 171. Das hat mich beruhigt, es gab noch Reserven. In Asendorf gibt es die ersten härteren Anstiege. Die Spitzenleute machen sofort Tempo. Die Ersten aus dem Pulk fallen zurück. Durch Buchholz sind wir mit über 50 km/h gejagt. Der Jubel der Menschen treibt einen an. Von Alversen an gibt es immer wieder Anstiege und kurze Abfahrten, bei Leversen haben wir den höchsten Punkt der Strecke erreicht. Dann kommt die lange Abfahrt den Ehestorfer Heuweg herunter. Dort kann man sich etwas ausruhen, aber bei 70 km/h muss man höllisch aufpassen. Dann sieht man schon die Köhlbrandbrücke vor sich mit dem härtesten Anstieg. Wenn man dort an einem Konkurrenten vorbeifährt, ist das wie ein frischer Kraftquell. Und ich habe einige hinter mir gelassen. Als ich oben auf der Brücke ankam, wusste ich: Du hast es geschafft. Und ich wusste auch: Ich war so schnell wie nie zuvor. Der Endspurt durch die Innenstadt und dann dieser Jubel und Krach und die vielen fröhlichen Gesichter, wenn du in die Mönckebergstraße einbiegst und das Ziel vor dir siehst. Wann sonst erlebt man solche Gefühle. Ich bin 2:20,40 Stunden gefahren.

So ähnlich und doch ganz anders hat Karsten Niemann (44), Geschäftsführer der MDS Messebau in Buchholz, die 100 Kilometer erlebt. Er ist 50 Minuten später in einem Pulk von 1000 Fahrern gestartet. "Ich bin auf der ganzen Strecke mein eigenes Tempo gefahren. Wenn mir eine Gruppe zu schnell war, habe ich mich zurückfallen lassen und Anschluss an eine neue Gruppe gesucht. Das hat wunderbar geklappt. In Jesteburg und in Buchholz habe ich genossen, was die dort alles inszeniert hatten. Vor dem harten und längsten Anstieg in Langenrehm hatte ich Angst. Im Vorjahr war das schrecklich. Diesmal aber habe ich das im großen Gang geschafft. Geärgert hat mich, dass die 20 Fahrer dahinter uns vorne allein schuften ließen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Stimmung an der Strecke lustloser als sonst war. Ich hoffe, dass dieses Glücksgefühl im Ziel noch ein paar Tage nachklingt. Karsten Niemann kam nach 2:35 Stunden ins Ziel.

erschienen am 20. August 2007

Sonntag, August 19, 2007

Vattenfall Cyclassic 2007



Nach dem Aufstehen präsentierte sich dieser Morgen kühl aber trocken. Man konnte auch schon erahnen, dass nach späterer Auflockerung die Sonne sich durchsetzten würde. Ein perfekter Tag eine Vattenfall-Cyclassics zu fahren. Dirk holte mich 7:45 Uhr ab und nach Verladung der Rennräder fuhren wir, bei wenig Verkehr, nach Hamburg. Wie geplant fanden wir uns sehr rechtzeitig in unserem Startblock Q in der Steinstraße ein. Die Stimmung bei den Fahrern war gut und es wurden einige Sprüche geklopft um sich die Zeit zu vertreiben. Nachdem die Startzeit von 8:55 Uhr überschritten wurde nahm die Anspannung zu und man schaute immer öfter nach vorne ob bereits eine Bewegung der vorderen Startblöcke zu erkennen ist. Aus dem Vorjahr wussten wir, dass es zu Verzögerungen kommt und ein mindestens 10 minütiges "Anrollen" bis zum Auslesen des Transponders an der Schleife an der Startlinie erfolgt. Gegen ca. 9:10 Uhr bin ich dann über diese Schleife gefahren und das Rennen begann.

Gleich zu Anfang fand ich einen kleinen Pulk mit vielen Fahrern aus dem Firmenteam "Globetrotter". In diesem Pulk blieb ich bis kurz vor Jesteburg. Da hatte ich dann den Eindruck, dass die Geschwindigkeit nach ließ und schloss mich einem schnelleren Pulk an. In Jesteburg hatte ich stellenweise fast 50 km/h auf dem Tacho. Hier standen auch sehr viele Menschen an der Strecke und feuerten besonders stark die Fahrer an. Das wurde auf der ganzen Strecke nur noch an der Mönckebergstraße übertroffen. In der Steigung Richtung Asendorf verlor ich dann leider den Anschluss an diesen schnellen Fahrern. In Holm-Seppensen klappte in der Baustelle alles hervorragend. Die Fahrbahnverengung wurde von allen Fahrern rechtzeitig erkannt. Die Fahrbahn war von Sand, Schotter und Steinen befreit. Diese Stelle hatte ich mir schwieriger vorgestellt. In Buchholz versuchte ich dann eine gute Position zu finden, dass der Fotograf ein gutes Foto machen kann und ich meine Familie grüßen kann. Die Fotografen hatten glaube ich keine Chance bestimmte Fahrer aufzunehmen. Die Bilder werden sicherlich nur zufällige Fahrer darstellen. Meine Familie konnte ich grüßen. Beim Cycle-team war gar keiner vor dem Geschäft anwesend. Doch Peter mit seiner Kamera habe ich gesehen, aber der hat mich auch nicht aufnehmen können. Nach dem ich Buchholz verließ merkte ich, das die Beine noch gut waren und ich erhöhte mein Tempo. Den Anstieg nach Langenrehm bin ich mit dem großen Kettenblatt gefahren. Im letzten Jahr viel mir diese Steigung deutlich schwerer. In Langenrehm traf ich auch das Team Globetrotter wieder. Vom Start bis zu diesem Punkt hätte man auch komplett gemeinsam fahren können. Die Köhlbrandbrücke erreichte ich schnell und konnte ich auch gut erklimmen. Bereits in der Abfahrt der Köhlbrandbrücke schloss ich mich einem größeren Pulk an. Merkwürdig schnell war ich in der Führung und damit im Wind. Länger als ein paar Minuten konnte ich das hohe Tempo in der Führung nicht halten und ging raus. Ein Fahrer ging vorbei und der Rest sortierte sich hinter meinem Hinterrad wieder ein. Die letzten 12 Kilometer bis in das Ziel wechselten wir uns beide immer wieder ab um möglichst das Tempo hoch zu halten. Leider halfen die anderen Fahrer nicht mit. Erst ganz zum Schluss sprinteten einige Fahrer mit viel Kraft vorbei und erreichten vor uns das Ziel. Im Zeileinlauf war ein ohrenbetäubender Lärm der schlagenden Hände auf den Absperrungen zu hören. Die Fahrer wurden von den Zuschauern mit allem was sie hatten, wie z. B. Trillerpfeifen, Rasseln, Rufe und Pfiffe angefeuert. Um ca. 11:50 Uhr überfuhr ich die Ziellinie. Ich traf den Fahrer, mit dem ich mich die letzten 12 Kilometer abwechselte, nach der Zieleinfahrt wieder und wir schwatzten noch ein wenig. Leider habe ich ihn nicht nach seinem Namen gefragt und woher er kam. Die 100 Kilometer bin ich in 2:40 Stunden gefahren. Das entspricht einem Schnitt von knapp 37,5 km/h. Damit habe ich mein Ziel die 35 km/h zu schaffen deutlich überschritten.

Nachdem ich den Transponder abgegeben habe und meine Medaille um den Hals hängen hatte suchte ich die Verpflegungszelte auf. Ich vermutete, dass ich noch etwas Zeit hatte und bin noch einmal zum Zieleinlauf um es mir noch als Zuschauer anzusehen und um ein paar Bilder zu machen. Dirk hat das Ziel nach 2:59 Stunden erreicht und war mit seiner Leistung auch sehr zu frieden. Dann fuhren wir wieder , mit deutlich mehr Verkehr, zurück nach Buchholz. Das nächste Jahr bin ich wieder dabei.

Diashow von der Cyclassic 2007

Bericht Nudelessen am Vortag
Bericht Cyclassic 2006

100 Kilometer - Schnitt 37,47 km/h - Fahrtzeit 2:40,14 Stunden
2873 Kilokalorien - Max. Puls 171 - Durchschn. Puls 144

Samstag, August 18, 2007

Nudelessen vor der Cyclassics 2007



Wie schon im Vorjahr habe ich meine Gutscheine für das Nuddelessen zur Cyclassics an meinen Freund Dirk abgegeben. Dirk ist mit seiner Frau nach Hamburg gefahren und war so freundlich von diesem Erlebnis zu berichten:

Wie bereits in den Vorjahren fand auch in diesem Jahr das traditionelle Nudelessen auf dem Gerhard Hauptmann Platz statt. Meine Frau Martina und ich wollten es uns nicht nehmen lassen wieder dabei zu sein. Da es bereits um 17:00 Uhr begann und wir erst gegen 19:00 Uhr eintrafen, waren die Reihen bereits ein wenig gelichtet. Dennoch tat das der sehr guten Stimmung keinen Abbruch. Es wurde alkoholfreies Bier-Mix getrunken und reichlich Kohlehydrate in Form von Nudeln (in Anbetracht der zu erwartenden Strapazen am Sonntag) eingefahren, dazu kamen reichlich Fachsimpeleien und Begrüssung von Fahrern die man bereits im Vorjahr kennengelernt hatte. Die Stimmung war grandios, da sich auch das Wetter mal wieder von seiner besten Seite zeigte.

Der Rathausmarkt und Jungfernstieg war fest in der Hand der Aussteller und Sponsoren. Hier wurden die neuesten Rennräder vorgestellt (Carbon ohne Ende) teilweise zu Spitzenpreisen von über 6.000 €. Aber es gab auch manches Schnäppchen zu ergattern z.B. Sportbekleidung mit bis zu 30% Rabatt. Dazu kamen noch Sportveranstaltungen von Mountainbikefahrern, Breakdancern und andere Geschicklichkeitsübungen. Es war letztlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach 2 Stunden hatten Martina und ich genug gesehen und erlebt und traten die Heimfahrt nach Buchholz an. Schliesslich galt es noch Vorbereitungen zu treffen für die Vattenfall-Cyclassics am Sonntag.

Dirks Diashow von dem Nudelessen

Donnerstag, August 16, 2007

Startnummer abgeholt

Heute Nachmittag habe ich meine Starnummer für die Vattenfall Cyclassics abgeholt. Wie bereits im Vorjahr gab es ein großes Zelt am Fähranleger Jungferstieg. Als erstes besorgte ich mir in der Akkreditierung meine Startnummer. Nach Vorlage der Anmeldungbestätigung und des Personalausweises erhielt ich die Nummer 27886. Danach konnte ich noch eine Tasche mit einigen Info´s, einer Trinkflasche, einigen Proben und viel Werbung abholen.

Der Helmut von Helmuts Fahrradseiten hat ein paar Fotos während seiner Akkreditierung gemacht: Fotos Akkreditierung

Im Startblock Q um 8:55 in der Steinstraße werde ich starten. Bis so alle "angerollt" sind vergeht ca 10 - 15 Minuten. Um 10:25 - 10:35 werde ich wahrscheinlich durch Buchholz fahren. Kurz nach 12:00 Uhr wird die Zieleinfahrt in der Mönckebergstraße sein. Die Zeiten habe ich mir errechnet aus der Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 km/h vom letzten Jahr.

Wenn alles gut geht.