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Donnerstag, Januar 24, 2008

German Cycling Cup 2008

Heute fand ich folgenden Artikel im Challenge-Magazin:

German Cycling Cup 2008

Eine neue Rennserie unter dem Titel „German Cycling Cup“ soll für dieses Jahr die T-Mobile Cycling Tour ablösen. Das teilte Andreas Götz, Leiter des Referats Marketing & Kommunikation beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) jetzt mit. Die Rennserie soll maßgeblich vom Verband Deutscher Radrennveranstalter (VDR) durchgeführt werden. Der Kalender für den Cycling Cup ähnelt insgesamt dem der Cycling Tour der Vorjahre.

Allerdings sind mit den Vattenfall Cyclassics in Hamburg und dem neuen Velothon in Berlin die voraussichtlich größten beiden Rennen nicht Teil der Serie. Offen sind auch noch die Jedermannrennen im Rahmen der Deutschland-Tour, für die es derzeit auch keine Orte und Termine gibt.


Die Termine des „German Cycling Cup“ in der Übersicht:

24. März: „Rund-um-Köln-Challenge"
27. April: „Tour d‘Energie von den Terassen“ Göttingen
01. Mai: „Rund um den Henninger Turm“ Frankfurt
12. Mai: "Neuseen Classics" Leipzig
1. Jun: Bayern-Rundfahrt in Erlangen
28. Jun: Deutschen Meisterschaft in Bochum
27. Jul: Sachsen-Tour
3. Aug: "Sparkassen-Giro" in Bochum
23. Aug: „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring
14. Sep: „Rund um die Nürnberger Altstadt“
3. Okt:: "Sparkassen Münsterland Giro" Münster

Dienstag, Januar 22, 2008

"Rund um Köln" gemeldet

Ich habe mich heute mit meiner Familie einigen können, dass ich Ostermontag nach Köln zu einem Jedermann-Rennen fahre. Gleich heute abend habe ich mich für die 100-Kilometer-Strecke angemeldet. Ich werde in der Mannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten. Weitere Fahrer dieser Mannschaft sind Thomas, Dieter und Svend. Das ist die gleiche Truppe wie in Münster im Oktober beim "Münsterland Giro" (Bericht).

Dienstag, Januar 15, 2008

Zum Velothon Berlin gemeldet

Die erste Anmeldung für eine Jedermannrennen in 2008 habe ich heute ausgeführt und mich für die 105 km lange Strecke entschieden. Wie schon zum "Münsterland-Giro 2007" werde ich innerhalb unserer neuen Jedermannmannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten. Ich denke es werden Dieter, Thomas, Svend, Nils, Siegfried und meine Wenigkeit starten.

Für die Zielankunft der ersten 4 Fahrer im Ziel erhält unsere Mannschaft jeweils mindestens 5 Punkte. Für jede Platzierung eines Fahrers innerhalb der ersten 200 Plätze werden weitere Punkte vergeben. Es werden dann alle Punkte des Jahres zusammen gezählt und sind entscheidend für die Platzierungen der Mannschaften. Wenn ich Glück habe bin ich vielleicht mal an dem einen oder anderen 5 Punkten beteiligt. Meine Teamkollegen sind deutlich schneller.

Dirk hat sich auf der 60 km langen Strecke angemeldet. Sollte jemand Interesse haben mit Dirk zusammen die 60 Kiolmeter zu fahren, würde ich gerne den Kontakt herstellen.

Die Strecke in Berlin führt an vielen schönen Sehenswürdigkeiten vorbei:

Brandenburger Tor
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- kirche
Gendarmenmarkt
Oberbaumbrücke
Potsdamer Platz
Reichstag
Schloss Charlottenburg
Siegessäule
Berliner Dom
Straße des 17. Juni
Rotes Rathaus
East Side Gall

Ich werde gleich in den Keller gehen und auf meinem Spinningbike schon mal trainieren. Dieter wird mir sowieso wegfahren, aber vielleicht kann ich mit einem anderen aus der Mannschaft mithalten.

Sonntag, September 02, 2007

RTF Durch Marsch und Geest

Die 135 Kilometer Anfahrt zur "RTF Durch Marsch und Geest" in Heide-Ost haben sich gelohnt, denn trotz der angesagten 90% Regenwahrscheinlichkeit blieb es auf der gesamten Strecke trocken.

Um 7:30 Uhr bin ich in Buchholz gestartet um noch ausreichend Zeit zu haben mich vor Ort vorzubereiten und anzumelden. Die Autobahn war leer und ich stand pünktlich am Start. Es waren keine 100 Fahrer die um 9:00 Uhr abfuhren. Ich denke es haben sich einige von den schlechten Wetterprognosen abschrecken lassen.

Leider habe ich gleich nach dem Start den Anschluss zur Spitzengruppe verpasst und versuchte nun über 15 Kilometer die Lücke alleine wieder zu zufahren. Selbst mit Geschwindigkeiten von 37 - 39 km/h entfernte sich der Pulk immer mehr. Bis zur ersten Kontrolle in Delve behielt ich dieses Tempo bei und fuhr fast nur alleine. Ab und zu hatte ich mal eine kurze Zeit im Windschatten eines anderen Fahrers oder ich hatte andere Fahrer in meinem Windschatten. In der ersten Kontrolle nach nur 28 Kilometer merkte ich schon, dass das zu schnell war und das sollte sich am Ende auch noch stärker bemerkbar machen. Schon in der ersten Pause erkannte ich viele Gesichter und Trikots von Fahrern wieder denen ich bereits auf anderen RTF´s in diesem Jahr begegnet bin.

Die 22 Kilometer bis zur 2. Kontrolle in Bunsoh fuhr ich ruhiger und schloss mich einer kleinen Gruppe Fahrern vom "MTV Tostedt" und "Harburger-Renn-Gemeinschaft" an. Die beiden aus Tostedt (Nachbarort von Buchholz) habe ich schon öfters auf RTF´s getroffen.

In Bunsoh gab es leckere Brote und Milchreis wahlweise mit Kirschen oder mit Zimt und Zucker. Weiß eigentlich jemand warum man Milchreis mit Fahrradhelm auffüllen muss? Es war jedenfalls besonders lecker die verbrauchten Kohlenhydrate wieder aufzufüllen. Die Helfer waren so nett mir einen Ersatzzettel für die Stempel zu basteln, da ich meinen Zettel nach der ersten Kontrolle verloren hatte.

Es war jetzt eine Schleife zu fahren und die 3. Kontrolle war wieder in Bunsoh. Ich hatte das Glück einen großen Pulk von mehr als 20 Fahrern zu finden. Das erleichtert die Fahrt auf den 37 Kilometer, da viel gegen den Wind gefahren werden musste. Wir kreuzten den Nord-Ostsee-Kanal über eine Brücke und hatten einen schönen Blick auf einen Zweimaster auf der rechten Seite und das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dream" mit seinen 50764 BRZ auf der linken Seite. Eigentlich hätte man anhalten sollen und von dem grandiosen Anblick Fotos zu machen, aber dann wäre der schöne Pulk weg gewesen. Auf dem Parkplatz direkt an der Brücke viel mir ein Auto auf vom Norwegian-Dream-Fanclub. Auf dessen Homepage habe ich dann das schöne Foto vom Kreuzfahrtschiff im Nord-Ostsee-Kanal gefunden. Im weiteren Verlauf hatten wir den Nord-Ostsee-Kanal noch einmal zu überqueren. Dieses mal benutzten wir eine kleine Autofähre was für mich bei einer RTF eine Premiere war. Während wir übersetzten konnte man die Segler und das Kreuzfahrtschiff in großer Entfernung erkennen.

Heute fuhr ich wieder in meinem neuen MDS-Messebau-Trikot. Ich wurde auch gleich darauf hin vom Wettbewerb angsprochen. Es stellte sich heraus, dass im gleichen Pulk der Produktionsleiter von "Preuss Messebau" unterwegs war. Hauke und ich haben einen Augenblick über das Biken und die anstehende Messesaison gefachsimpelt.

Die letzten 29 km bis in das Ziel fuhren wir zu fünft gegen sehr starken Gegenwind. Jetzt machte sich das gestrige Mountainbiken und der schnelle Start bemerkbar. Ich lutschte mich mit viel Mühe bis in das Ziel. Nachdem ich meine Wertungskarte abgeholt hatte kam ich nicht an den leckeren Frikadellen und dem Nudelsalat vorbei. Die Helfer hatten ein regelrechtes Buffet aufgebaut. Ein Kaffee war für die Rückfahrt wichtig.

Als eine besondere Serviceleistung bei allen RTF´s in Schleswig-Holstein ist mir heute wieder aufgefallen, dass an allen Kontrollen eine Toilette zur Verfügung steht. Meistens ist der Kontrollpunkt und die Verpflegung in oder vor einer Feuerwehrwache aufgebaut.

Wie ich von einigen Fahrern erfuhr haben sich die Strecken zum Vorjahr verbessert. Im letzten Jahr hat es wohl auch sehr stark und durchgehend geregnet, was uns dieses mal erspart blieb. Die verbesserte Strecke, das trockene Wetter kombiniert mit der guten Ausschilderung und der guten Verpflegung lässt den Veranstalter "Post SV Heide e.V." auf mehr Beteiligung im nächsten Jahr hoffen.

Ich werde auch zur nächsten "RTF Durch Marsch und Geest" nach Heide fahren.

Diashow von "RTF Durch Marsch und Geest"

116 Kilometer - Schnitt 28 km/h - Fahrtzeit 4:07 Stunden
3643 Kilokalorien - Max. Puls 163 - Durchschn. Puls 131

Samstag, August 25, 2007

2. Platz beim Cycle-team-Race



Nun war der Tag des "Cycle-team-Races 2007" in Buchholz i.d.N. gekommen. Dieter, Thomas, Christian und ich hatten uns zu einem 8-Stunden-Rennen als 4er-Team angemeldet. Es gab noch weitere drei 4er-Teams. Insgesamt waren mehr als 100 Fahrer am Start. Die Aufregung und auch ein bisschen Angst vor der Strecke und dessen Anforderung nahm zu.

Der Samstagmorgen begann mit dem Aufbau des Fahrerlagers. Ich war gegen 9:00 Uhr der Erste von uns. So hatte ich genug Zeit den Tisch und die Liegen aufzubauen. Am Vortag hatte Christian den Pavillion, vor unseren Trainingsrunden, aufgebaut. Danach kümmerte ich mich noch um die fehlenden Fahrer- und Betreuermarken. Zwischen 10:00 und 11:00 Uhr fand sich unser Team im Fahrerlager zusammen um die Bikes für das Rennen vorzubereiten.

Unser Start war für 12:00 Uhr angesagt. Ich wurde als Startfahrer bestimmt und hatte damit die erste Rundenzeit vorzulegen. Es folgte dann Dieter, dann Christian und zum Schluß Thomas. Die anfänglich vorgenommen zwei Runden die jeder fahren sollte praktizierte nur Christian der ja auch der Erfahrenste, Fiteste und Jüngste von uns war. Zum Ende des Rennens beließ er es dann auch bei einer Runde und fuhr dann in die Wechselzone. So hatte jeder nach seiner 13 - 16 minütigen Fahrt eine Pause von ca. 45 Minuten bis er das Staffelband wieder übernahm. Es war sehr ungewohnt sich kurz mit einem sehr hohen Puls zu belasten und dann erst nach einer Pause erneut zu belasten. Aber auch die Strecke hatte es in sich. Ein starker Regenschauer in der Nacht zuvor hat die Baumwurzeln rutschiger werden lassen und den Boden etwas aufgeweicht. Dafür hatten die 12-Stunden-Fahrer die um 9:00 Uhr gestartet sind schon eine Ideallinie gefunden die man erkennen konnte und einem half besser über den Parcours zu kommen. Für Dieter, Thomas und mich war die Strecke sehr anspruchsvoll. Christian ist ein solches Gelände von seinen MTB-Marathons schon eher gewohnt.



In unseren Pausen haben wir Flüssigkeit aufgenommen und gegessen. Das Cycle-team sorgte für ausreichend Mineralgetränke, Obst, Nudeln mit Hackfleischsoße und leckeren Brötchen. Wir trafen uns in unserem Fahrerlager und von Runde zu Runde nahm die Anspannung ab und der Spaß wurde immer größer. Dieter war der zweitälteste Faher der gesamten Veranstaltung und toppte von Runde zu Runde seine persönlichen Rundenzeiten. Dieters Zeiten waren besser als von vielen deutlich jüngeren Fahrern. Christian fuhr eine Team-Bestzeit nach der anderen. Zu unserer Überraschung lagen wir schnell auf dem 2. Platz. Lediglich das "Hot-RacingTeam" (auch ein Buchholzer Team) lag mit zwei Runden vor uns. Das gefürchtet "Pirate-Team" mit Ronald Prinzlau als Startfahrer verfolgte uns. Das "Team Assystem Aerospace Germany" sollte zu späterer Stunde nicht nur das "Pirate-Team" überholen sondern uns ganz dicht verfolgen. Das spornte uns an noch mehr Druck zu machen. Dabei rundeten wir uns einmal bei dem "Hot-RacingTeam" zurück und hielten das "Team Assystem Aerospace Germany" auf Distanz. Das "Pirate-Team" kam aufgrund von Defekten und zwei verletzten Fahrern leider nur auf Platz vier. Die hätten uns mit weniger Pech bestimmt platt gemacht. In meiner letzten Runde hatte ich mir ausgerechnet, dass wenn ich eine nicht so langsame Runde fahre und Thomas nach mir auch schnell unterwegs ist, müsste Christian doch noch mal fahren. Der hatte schon sein Bike zerlegt und im Auto verstaut. Diese Runde war dann unsere 33 Runde und damit unser 2. Platz in diesem Rennen.

Unser "MDS-Messebau-Team" ist mit den 33 Runden 141,9 Kilometer und 2970 Höhenmeter gefahren. Thomas ist 7 Runden (30,1 km / 630 hm), Dieter und ich sind 8 Runden (34,4 km / 720 hm) und Christian ist 10 Runden (43 km / 900 hm) gefahren.

Im Mittel hat Christian 13:55 Minuten für eine Runde benötigt. Bei Dieter waren es 14:49 Miunuten und Thomas fuhr 15:12 Minunten im Mittel. Ich war mit 16:26 Minuten der Langsamste des Teams. Ich war aber glücklich, dass ich mit den Zeiten der Anderen einigermaßen mithalten konnte.

Die Siegerehrung fand "unter Ausschluß der Öffentlichkeit" statt. Es waren nur die anderen Fahrer und einige Betreuer und Familien dabei. Zuschauer waren den ganzen Tag kaum auszumachen. Zur vorangeschrittenen Zeit waren die wenigen Zuschauer leider schon gegangen. Es war aber für die Fahrer eine sehr familäre Veranstaltung. Thomas war mit seinen 4 Kindern und seiner Frau Tamara gekommen. Auch 2 meiner Töchter waren zeitweise im Fahrerlager anwesend. Gegen abend kam meine Frau und übernahm mit den Kindern die Siegerehrung beim MDS-Messebau-Schülercup. So hatte ich den Kopf frei für unser Rennen. Auch bei den anderen Teams waren einige Familienangehörige auszumachen.

Alle Ergebnisse dieser Veranstaltung
Die Ergebnisse unseres 8-Stunden-Rennen
Rundenzeiten aller Teams
Teilnehmerstatistik

Es war auch schon der Nachwuchs auszumachen. Zwei Söhne von Thomas waren dem Radsport sehr verbunden. Der Lucca (7 Jahre) fuhr ca 11 Stunden mit seinem original "T-Mobile-Kinder-Rennrad" wie ein "ganz Großer" auf und ab. Dabei hat er alles mitgenommen was sich so ergab. Mal hat er die Kinder des Pirate-Fahrerlagers "verblasen", fuhr teils freihändig seine Runden auf dem Parkplatz oder er fuhr mit den Fahrern unseres Teams die Aufwärmrunden im Stadtwald. Er verpaßte es auch nicht die Fahrer unseres Teams in der Wechselzone zu verabschieden und zu begrüßen. Ich wurde nach einer Runde, nach verlassen der Wechselzone, mit einem Abklatschen begrüßt. Für seine 7 Jahre kann er schon sehr geschickt sein Bike bewegen. Sein Bruder Joschi(5 Jahre) fuhr mit einem obercoolen Scott-Mountainbike wenn möglich hinterher und übte das Bremsen mit den Handbremsen. In eine paar Jahren werden die beiden bestimmt beim MDS-Messebau-Schülercup starten und die erste Grundschule sein die ein Gymnasium auf die Plätze verweist.




Gleich nach dem Rennen haben wir uns für das nächste Jahr wieder verabredet. Das muss wiederholt werden.

Video von der Brücke

Diashow vom Cycle-team-Race 2007

Sonntag, August 19, 2007

Vattenfall Cyclassic 2007



Nach dem Aufstehen präsentierte sich dieser Morgen kühl aber trocken. Man konnte auch schon erahnen, dass nach späterer Auflockerung die Sonne sich durchsetzten würde. Ein perfekter Tag eine Vattenfall-Cyclassics zu fahren. Dirk holte mich 7:45 Uhr ab und nach Verladung der Rennräder fuhren wir, bei wenig Verkehr, nach Hamburg. Wie geplant fanden wir uns sehr rechtzeitig in unserem Startblock Q in der Steinstraße ein. Die Stimmung bei den Fahrern war gut und es wurden einige Sprüche geklopft um sich die Zeit zu vertreiben. Nachdem die Startzeit von 8:55 Uhr überschritten wurde nahm die Anspannung zu und man schaute immer öfter nach vorne ob bereits eine Bewegung der vorderen Startblöcke zu erkennen ist. Aus dem Vorjahr wussten wir, dass es zu Verzögerungen kommt und ein mindestens 10 minütiges "Anrollen" bis zum Auslesen des Transponders an der Schleife an der Startlinie erfolgt. Gegen ca. 9:10 Uhr bin ich dann über diese Schleife gefahren und das Rennen begann.

Gleich zu Anfang fand ich einen kleinen Pulk mit vielen Fahrern aus dem Firmenteam "Globetrotter". In diesem Pulk blieb ich bis kurz vor Jesteburg. Da hatte ich dann den Eindruck, dass die Geschwindigkeit nach ließ und schloss mich einem schnelleren Pulk an. In Jesteburg hatte ich stellenweise fast 50 km/h auf dem Tacho. Hier standen auch sehr viele Menschen an der Strecke und feuerten besonders stark die Fahrer an. Das wurde auf der ganzen Strecke nur noch an der Mönckebergstraße übertroffen. In der Steigung Richtung Asendorf verlor ich dann leider den Anschluss an diesen schnellen Fahrern. In Holm-Seppensen klappte in der Baustelle alles hervorragend. Die Fahrbahnverengung wurde von allen Fahrern rechtzeitig erkannt. Die Fahrbahn war von Sand, Schotter und Steinen befreit. Diese Stelle hatte ich mir schwieriger vorgestellt. In Buchholz versuchte ich dann eine gute Position zu finden, dass der Fotograf ein gutes Foto machen kann und ich meine Familie grüßen kann. Die Fotografen hatten glaube ich keine Chance bestimmte Fahrer aufzunehmen. Die Bilder werden sicherlich nur zufällige Fahrer darstellen. Meine Familie konnte ich grüßen. Beim Cycle-team war gar keiner vor dem Geschäft anwesend. Doch Peter mit seiner Kamera habe ich gesehen, aber der hat mich auch nicht aufnehmen können. Nach dem ich Buchholz verließ merkte ich, das die Beine noch gut waren und ich erhöhte mein Tempo. Den Anstieg nach Langenrehm bin ich mit dem großen Kettenblatt gefahren. Im letzten Jahr viel mir diese Steigung deutlich schwerer. In Langenrehm traf ich auch das Team Globetrotter wieder. Vom Start bis zu diesem Punkt hätte man auch komplett gemeinsam fahren können. Die Köhlbrandbrücke erreichte ich schnell und konnte ich auch gut erklimmen. Bereits in der Abfahrt der Köhlbrandbrücke schloss ich mich einem größeren Pulk an. Merkwürdig schnell war ich in der Führung und damit im Wind. Länger als ein paar Minuten konnte ich das hohe Tempo in der Führung nicht halten und ging raus. Ein Fahrer ging vorbei und der Rest sortierte sich hinter meinem Hinterrad wieder ein. Die letzten 12 Kilometer bis in das Ziel wechselten wir uns beide immer wieder ab um möglichst das Tempo hoch zu halten. Leider halfen die anderen Fahrer nicht mit. Erst ganz zum Schluss sprinteten einige Fahrer mit viel Kraft vorbei und erreichten vor uns das Ziel. Im Zeileinlauf war ein ohrenbetäubender Lärm der schlagenden Hände auf den Absperrungen zu hören. Die Fahrer wurden von den Zuschauern mit allem was sie hatten, wie z. B. Trillerpfeifen, Rasseln, Rufe und Pfiffe angefeuert. Um ca. 11:50 Uhr überfuhr ich die Ziellinie. Ich traf den Fahrer, mit dem ich mich die letzten 12 Kilometer abwechselte, nach der Zieleinfahrt wieder und wir schwatzten noch ein wenig. Leider habe ich ihn nicht nach seinem Namen gefragt und woher er kam. Die 100 Kilometer bin ich in 2:40 Stunden gefahren. Das entspricht einem Schnitt von knapp 37,5 km/h. Damit habe ich mein Ziel die 35 km/h zu schaffen deutlich überschritten.

Nachdem ich den Transponder abgegeben habe und meine Medaille um den Hals hängen hatte suchte ich die Verpflegungszelte auf. Ich vermutete, dass ich noch etwas Zeit hatte und bin noch einmal zum Zieleinlauf um es mir noch als Zuschauer anzusehen und um ein paar Bilder zu machen. Dirk hat das Ziel nach 2:59 Stunden erreicht und war mit seiner Leistung auch sehr zu frieden. Dann fuhren wir wieder , mit deutlich mehr Verkehr, zurück nach Buchholz. Das nächste Jahr bin ich wieder dabei.

Diashow von der Cyclassic 2007

Bericht Nudelessen am Vortag
Bericht Cyclassic 2006

100 Kilometer - Schnitt 37,47 km/h - Fahrtzeit 2:40,14 Stunden
2873 Kilokalorien - Max. Puls 171 - Durchschn. Puls 144

Sonntag, August 12, 2007

RTF "In die Holsteiner Schweiz"




Der "RSC Kattenberg" veranstaltete heute in Kaltenkirchen ihr Jubiläums-RTF "In die Holsteiner Schweiz". Der Radsportclub wurde 1997 gegründet und ist somit im 10. Jahr. Dirk, Peter und ich sind um 7:45 in Buchholz gestartet und waren ganz überrascht, dass wir bereits um 8:30 in Kaltenkirchen waren. Die Verkehrsverhältnisse waren optimal womit man nach den chaotischen Verkehrsnachrichten von Gestern gar nicht rechnen konnte. So hatten wir ausreichend Zeit uns vorzubereiten.

Es waren viele Fahrer gekommen, wahrscheinlich um alle sich noch einmal auf die Cyclassic 2007 in Hamburg am 19.08.2007 vorzubereiten.

Im ersten Startblock standen erwartungsgemäß Dieter und Thomas. Die wollten heute noch einmal so richtig Gas geben und sich richtig auspowern.

Kurz nach 9:00 Uhr starteten wir mit dem 2. oder 3. Pulk und fuhren erst einmal ganz gemächlich los. Wir hatten alle einen sehr unterschiedlichen Trainingsstand und auch waren wir sehr unterschiedlich alt. Peter mit seinen 67 Jahren war der Älteste. Wenn ich in dem Alter noch RTF´s fahre dann ist ja alles in Ordnung, aber bis dahin sind es noch 24 Jahre. Zusammen waren wir 171 Jahre alt, was uns dazu bewog die 85-Kilometer-Strecke anzugehen. Leider haben wir Peter noch vor der ersten Kontrolle verloren. Er konnte nicht mithalten, was aber kein Problem war. Dirk und ich sind bis zum Ende zusammen gefahren. Heute wollte ich deutlich ruhiger fahren als in der letzten Woche, was sehr gut geklappt hat. Mein durchschnittlicher Puls lag heute bei nur 136 Schlägen.

Das Wetter war traumhaft. Nur Sonnenschein und 22 Grad. Hoffentlich haben wir am 19.08. in Hamburg zur Cyclassic 2007 ähnliche Bedingungen.

Während Dirk und ich im Ziel auf Peter gewartet haben trafen wir Thomas und Dieter wieder, die Ihre 118-Kilometer-Strecke beendeten. Bei schönsten Sonnenschein, kühlen Bier und heißer Wurst wurde noch ein bisschen gefachsimpelt bis wir dann alle nach Hause fuhren.

Die Organisation des "RSC Kattenberg" beim Start und Ziel sowie in den Kontrollen waren vorbildlich. Die Verpflegung entsprach den Bedürfnissen der Fahrer dieser RTF. Die Helfer hatten heute einen wirklich hektischen Tag denn es waren bei dieser RTF 1100 - 1200 Fahrer (unterschiedliche Angaben) zu verpflegen. Leider ließ die Ausschilderung zu wünschen übrig. Die sehr schönen und auffälligen Schilder waren an den meisten Kreuzungen gut montiert und sichtbar. Nur fehlten an zwei Kreuzungen die Schilder oder waren so schlecht sichtbar dass viele Fahrer sich verfahren haben. Auch Dirk und ich haben uns nach der 2. Kontrolle verfahren. Im Ziel habe ich mehrere Fahrer und Gruppen gefragt wie diese mit der Ausschilderung klar gekommen sind. Es stellte sich heraus, dass viele Fahrer und Gruppen Schwierigkeiten hatten und Umwege gefahren sind. Ich denke in diesem Punkt sollte eine Verbesserung im nächsten Jahr erfolgen.

Diashow von unserer Tour.

88 Kilometer - Schnitt 30,5 km/h - Fahrtzeit 2:45 Stunden
2500 Kilokalorien - Max. Puls 168 - Durchschn. Puls 136

Montag, Juli 16, 2007

Internationales Festival des Radsport-Videos


Internationales Festival des Radsport-Videos
Bochum, 7. bis 9. September 2007

Alljährlich im September trifft sich die internationale Szene des Profi- und Amateur-Radsport-Videos, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Preis - die Goldene Kurbel - abzuräumen. Neben den Film-Award gibt es aber auch einen sportlichen Wettstreit: Das Souvenir Stefan Götz ein Einzel- und Mannschaftszeitfahren über 20 km, bildet den sportlichen Abschluss des International Cycling Video Festivals!

Wie ich das gelesen habe dachte ich sofort an Arne von der "Sportgruppe Cycle-team e.v.". Der hat sein Bike gleich mit zwei Kameras ausgestattet und filmt bei jeder Ausfahrt. So sind manche wirklich interessante Szenen entstanden die sicherlich nach entsprechender Bearbeitung in Bochum vorgestellt werden könnten.

Ich werde Ihm mal einen Link zu diesem Post schicken.

Weitere Infos zum Festival

Sonntag, Juli 15, 2007

RTF "Rund um die Schlei"

Heute ist die RTF "Alpe d' Hittfeld" leider ausgefallen. Die nächste RTF war in Schleswig.

Die Fahrtzeit von 70 Minuten nach Schleswig ist für die RTF "Rund um die Schlei" nicht zu weit. Das Wetter war heute mit 28 Grad im Schatten und durchgehend Sonnenschein ausgesprochen gut. Ich wurde bei meiner Ankunft in Schleswig sehr kompetent in ein Parkhaus gelost und bei der Anmeldung gab es keine Schlange, so dass ich rechtzeitig zum Start um 9:00 im Feld stand. Leider stellte ich beim auspacken der Ausrüstung fest, dass ich meine Trinkfalschen und meinen Fotoapparat zu hause vergessen hatte. Die Trinkflaschen kaufte ich noch im Shop der Anmeldung und Fotos wurden eben heute nicht gemacht.

Kurz vor dem Start traf ich einen weiteren Fahrer aus der "Sportgruppe Cycle-team Buchholz e. V.". Thorsten hat an der Schlei einen Wohnwagen stehen und ist mit seinem Schwager Uwe auf dieser RTF gestartet. Wir sind dann gleich die ersten 70 Kilometer gemeinsam gefahren. Uwe ist sehr fit und bestimmte das Tempo. Es sah so aus als merke er die Steigungen nicht und hatte eigentlich immer die Kette auf dem großen Blatt. Thorsten war nicht so gut im Training und bog nach 70 Kilometern ab.

Die Sonne schien so gnadenlos, dass an den Kontrollen schon Sonnencreme für die Fahrer bereit lag. Die Versorgung und Organisation von der RV Schleswig bei dieser RTF war vorbildlich. Es gab viel frisches Obst, wobei die Melonen bei dieser Wärme am besten schmeckten. Es standen Kaltgetränke in großer Auswahl zur Verfügung und sogar kalten Milchreis mit Fruchtkompott gab es an der 3. Kontrolle. Bei mir ist die Verpflegung auf einer RTF immer wichtig.

Bis zur 2. Kontrolle, nach ca. 60 Kilometer, hatten wir einen Schnitt von 33,5 km/h. Das sollte aber in weiteren Verlauf deutlich weniger werden. Auf der zweiten Hälfte der Tour kamen dann mehr Steigungen, Steigungen die man im norddeutschen Flachland nicht vermutet. Über Busdorf, Selk, Geltorf und Ascheffel ging es zum Anstieg zur Radarstation Brekendorf. Oben angekommen auf dem Berg der Radarstation dachte ich mir, nun ist der höchste Punkt erreicht und ich kann den Rest bergab fahren. Da habe ich mich aber geirrt. Nach einer rasanten Abfahrt fuhr ich ein ungewohnt welliges Profil bis in das Ziel. Es ging immer abwechselnd bergauf und bergab. Kaum ein Streckenabschnitt ging einfach mal gerade aus.

Nach den 120 Kilometern war ich echt geschafft. Auf "Helmuts Fahrradseite" habe ich erfahren, dass diese Strecke ca. 550 Höhenmeter hat. Uwe und ich gönnten uns, nach Abholung der Wertungskarte, noch ein Stück Kuchen. Es hatte sehr viel Spaß gemacht mit Thorsten und Uwe gemeinsam diese RTF zu fahren. Vielleicht wiederholen wir das im nächsten Jahr.

Auch zurück hatte ich unerwartet wenig Verkehr, so dass ich um 15:30 wieder zu hause aufschlug.

120 Kilometer - Schnitt 30 km/h - 4:03 Stunden - 550 Höhenmeter
4856 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 138

Sonntag, Juli 08, 2007

Kalle-Bäcker-RTF




Um 7:30 Uhr startete ich heute morgen nach Wesseln bei Heide zum Kalle-Bäcker-RTF. Es gab diesen Sonntag keinen RTF der näher lag. Die Straßen waren leer und ich konnte das 135 Kilometer entfernte Wesseln in einer Stunde erreichen. So hatte ich Zeit mich in Ruhe anzumelden und noch einen Kaffee zu trinken.

Das erstemal startete ich mit dem ersten Pulk. Lange konnte ich dort aber nicht mithalten. Die ersten Kilometer fuhren die Fahrer sehr unsortiert und undizipliniert. Die Geschwindigkeit war sehr schwankend und nur wenige Handzeichen waren auszumachen. Ich musste schnell abreißen lassen. Der nächste Pulk ließ nicht lange auf sich warten. Hier wurde viel ausgeglichener gefahren und alle Fahrer beteiligten sich an der Führung. In der Führung zu fahren war heute sehr anstrengend. Der sehr starke Wind kam fast immer von vorne (komisch) und einen natürlichen Windschutz gab es in diesem flachen Land so gut wie gar nicht. Den Satz "Der Wind ist der Berg des Norden" habe ich heute öfters gehört.

An der ersten Kontrolle in Meldorf staunte ich nicht schlecht über die Verpflegung. Es gab Laugen- und Rosinenbrötchen von Bäcker Kalle, Obst und Milchreis vom Hotel Linde, leckeren Käse aus der Sarzbütteler Käserei und Wurst von der Fleischwarenfabrik Binckebanck. Eine derart vielseitige Verpflegung habe ich noch auf keiner anderen RTF kennengelernt. Die zweite Kontrolle in Marne fand dann gleich auf dem Produktionsgelände von Bäcker Kalle statt. Hier wurde die Verpflegung noch mit leckerem Kuchen ergänzt, der von allen Fahrern und natürlich auch von mir begeistert verputzt wurde.

Auf dem Weg non Marne wieder nach Meldorf zur dritten Kontrolle sollten dann doch noch Steigungen kommen. In Burg ging es ungewöhnlich viel auf und nieder. Ein heimischer Fahrer erklärte das Burg auf einem Geestrücken aus der Eiszeit liegt. Kurz nach Burg fuhr ich dann durch Buchholz (Kreis Dithmarschen). Alle haben eben ihr Buchholz.

Im Ziel gab es dann noch kostenlosen Kuchen von Bäcker-Kalle. Bis es aus den Ohren wieder herauskommt. Heute habe ich wohl nicht so viel Gewicht abbauen können.

Es sind heute in Wesseln 62 Marathoni und 198 RTFler gestartet. Die RTF wurde von der Radsportabteilung ABC-Wesseln hervorragend organisiert. Im nächsten Jahr bin ich sicherlich wieder dabei.

Weitere Fotos vom Bäcker-Kalle-RTF

117 Kilometer - Schnitt 29 km/h - 4:02 Stunden
4648 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 135

Sonntag, Juli 01, 2007

RTF "Durch Auen und Moore"

Der Start der RTF "Durch Auen und Moore" erfolgte heute morgen um 9:00 Uhr in Norderstedt. Wieder war ich ein paar Minuten zu spät. Um 9:06 startete ich ganz alleine. Die Beine fühlten sich gut an und ich konnte nach kurzer Zeit auf die nächsten Pulks aufschließen. Im Windschatten ist es doch angenehmer. Den ersten Teil fuhr ich mit Triathleten vom Betriebssportverein Otto Wulff und einem anderen Triathlon-Verein. In diesem Pulk wurde sehr diszipliniert gefahren. Es wurde alles angezeigt und ein sehr angenehmes gleichmäßiges Tempo gefahren.

Diese RTF wurde von der RV Germania ausgesprochen gut ausgeschildert und hatte auch ausreichend Warnungen für besonders gefährliche Kreuzungen.

Leider war das Wetter nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hatte. Es war zu kalt und es fiel zeitweise leichter Regen. So entschied ich mich auch am Abzweiger zur 152-Strecke die 115-Strecke zu fahren. Zur 152-Strecke ist in dem Augenblick nicht ein einziger Fahrer abgebogen. Und die restlichen Kilometer im Regen alleine zu fahren hatte ich dann auch keine Lust. Also blieb ich in dem großen Pulk von RSC Kattenberge aus Kaltenkirchen. Mit dem RSC Kattenberg bin ich dann die verbleibenden 60 Kilometer bis in das Ziel gefahren. Auch wenn es auf den letzten 20 Kilometer sehr chaotisch in diesem Pulk zuging. Es lösten sich die Zweierreihen auf, das Tempo war unregelmäßig und nicht alle Fahrer hielten die Fahrlinie ein. Es passierte aber nichts.

Bei dieser RTF gab es kaum Steigungen und ich konnte immer das Tempo gut mithalten, auch wenn es am Ende deutlich schneller wurde.

Über Telefon erfuhr ich, dass Dieter auch am Start war. Er ist die gleiche Strecke gefahren. Nur wie ich meine Wertungskarte im Ziel abholte, hatte Dieter in Buchholz schon Mittag gegessen. Er war mit knapp 40 km/h im Schnitt unterwegs.

115 Kilometer - Schnitt 30,6 km/h - 3:45 Stunden
3513 Kilokalorien - Max. Puls 170 - Durchschn. Puls 134

Sonntag, Juni 03, 2007

1. Platz für Team Heide-Biker



Beim 5. Buchholzer-Fahrrad-Biathlon sind Wolfgang, Thomas und ich in der Altersklasse über 135 Jahre gestartet. Wie in den Vorjahren war eine Strecke von 45 Kilometer mit dem Mountainbike auf Zeit zu fahren. An 5 Schießständen der verschiedenen Schützenvereine unserer Umgebung wurden in verschiedenen Disziplinen je 5 Schuß abgegeben. Ein Geschicklichkeitstest und eine Schlauchwechsel auf Zeit beim Bike-Park vervollständigten das Programm. Zum Schluß wurde das Ganze dann unter Berücksichtigung der Zeit und der geschossenen Ringe ausgewertet. Die Siegerehrung fand mit deftigem Grillfleisch, Salaten und gekühlten Getränken im Schützenhaus von Buchholz 01 statt. Wolfgang und ich sind in den letzten Jahren schön öfters gemeinsam bei dieser Veranstaltung gestartet. Thomas hat das erste Mal teilgenommen und gleich die meisten Punkte von uns erzielt. Die Ergebnisse beim Schießen war so gut, dass man ihm fast schon das Beitrittsformular für den Schützenverein vorlegte. Wie nicht anders zu erwarten war hat er auch das Fahrtempo angegeben und hat Wolfgang und mich ganz schön durch die Heide gejagt. Immer die Kette rechts! In der Einzelwertung bis 45 Jahre erreichte Thomas den 4. Platz und ich den 10. Platz. Wolfgang kam in der Altersklasse über 45 Jahre auf den 2. Platz der Einzelwertung. Ich glaube diese Ergebnisse können sich sehen lassen. Gleich nach dem Rennen haben wir beschlossen auch im nächsten Jahr wieder an dieser sehr gut organisierten Veranstaltung teilzunehmen.

Bericht vom Biathlon 2006
Bericht vom Biathlon 2005

Sonntag, Mai 27, 2007

2. RTF "Rund um Lüneburg"

Eigentlich war heute besonders schlechtes Wetter angesagt. Um 7:00 Uhr habe ich aus dem Fenster geschaut und es war trocken. Das Wetterradar hatte auch keine Wolken mit Regen angekündigt. Also schnell alles packen und ab nach Lüneburg. Um 9:15 habe ich meine Wertungskarte abgegeben und bin losgefahren. Heute hatte ich nicht einmal Lust meine Regenjacke oder eine anderes wärmendes Teil anzuziehen. Die Sachen habe ich alle im Auto gelassen und bin im Sommerdress auf das Fahrrad. Es waren kaum Fahrer am Start und auch die Strecke war wie leergefegt. Vielleicht lag es daran, dass es in der Innenstadt um 8:15 einen gemeinsamen Start mit dem Bürgermeister von Lüneburg gab und alle Fahrer schon durch waren. Der Anfang der Strecke war fehlerhaft ausgeschildert und einige Fahrer hatten sich verfahren. Das war mein Glück. Bis zur ersten Kontrolle in Melbeck bin ich ganz alleine gefahren und nach der Kontrolle überholten mich dann die Pulks die sich verfahren hatten. Einen suchte ich mir aus und fuhr in einem sehr hohen Tempo die nächsten 40 km bis zur 2. Kontrolle in Thomasburg. Es waren sehr erfahrene Fahrer von der Harburger Radsport Gemeinschaft, der RG-Uni-Hamburg und einige andere Einzelfahrer dabei. Zweimal war ich ganz kurz in der Führung. Bei dem Tempo habe ich gesehen dass ich da wieder raus komme. Windschatten fährt sich doch besser. Nach dem ersten Fahren in der Führung hat mit ein Fahrer der Harburger Radsport Gemeinschaft erklärt das wenn man die Führung übernimmt unbedingt die Geschwindigkeit beibehält und dass man beim Rausfahren beschleunigt. Das hatte ich dann versucht beim zweiten Führungsfahren besser zu machen. Direkt nach der Kontrolle in Thomasburg fuhr der Pulk dann in Richtung 160 km. Das war mir heute zu viel und ich entschied mich wieder alleine auf der 110 km-Strecke weiter zu fahren. Nach weiteren 10 Kilometern hatte sich leider ein Stein durch die Decke meines Hinterradmantels gedrückt und es war ein Schlauchwechsel angesagt. Gut dass ich alles dabei hatte. Schade, dass es keine anständige Luftpumpe bei der Kontrolle 3 in Melbeck gab. Ich hätte gerne den Druck noch erhöht, damit man stabiler durch die Kurven fahren kann. Nach der Kontrolle traf ich vereinzelte Fahrer und fuhr teilweise mit ihnen gemeinsam ein Stück. Auf der gesamten Strecke habe ich nicht einen Regentropfen abbekommen und zum Schluss ließ sich sogar die Sonne sehen und erwärmte die Luft auf 26 Grad. Nach den 110 Kilometern und einer Durschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h war ich froh wieder in Lüneburg zu sein. Ich holte meine Wertungskarte mit weiteren 3 Punkten ab und fuhr nach Hause. Das "GranoVita-Frühstücksfest" vom letzten Jahr habe ich aber doch vermisst!

Bericht von RTF "Rund um Lüneburg 2006

Donnerstag, Mai 17, 2007

19. Großer Preis von Buchholz



Meine Frau und ich sind heute Nachmittag die Strecke des Radrennens "19. Großer Preis von Buchholz" abgegangen und haben uns dabei das Elite-Rennen angeschaut. Die Strecke führt direkt an unserem Grundstück vorbei, weswegen wir es ja auch nicht so weit hatten.

Dieses Jahr waren ganz besondere Rennfahrer angekündigt:



Mit 40.000 € Antrittsgeldern hat der Veranstalter ein interessantes Feld an Fahrern verpflichten können, die um 10.000 € Sieg- und Sprintprämien kämpfen. Es versprach spannend zu werden.

Die 2,8 km lange Strecke gilt als anspruchsvoll, denn die Fahrer müssen 40 mal die Bremer Straße erklimmen und fahren eine Strecke von 112 km mit ca. 1400 Höhenmetern. In den Vorjahren gab es bisher erst eine Sprintentscheidung.

Gleich in den ersten Runden des Rennen setzte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe ab, die das Hauptfeld zum großen Teil auch noch überrundete. Diese Spitzengruppe wurde über viele Runden von Jens Voigt angeführt. Erst der 40. Anstieg auf der Bremer Straße entschied das Rennen. Es gewann überraschend der Radprofi Fabian Wegmann (Gerolsteiner) vor Marcel Sieberg (Milram) und Steffen Wesemann (Wiesenhof). Den vierten Platz belegte Jens Voigt (CSC).

Fabian Wegmann (Gerolsteiner) konnte das Rennen in Buchholz bereits 2005 schon einmal gewinnen.

Es wurden besonders hohe Siegprämien ausgezahlt. Fabian Wegmann (Gerolsteiner) erhielt immerhin 4.000 € für seinen Sieg. Marcel Sieberg (Team Milram) erhielt 1.300 € für den zweiten Platz und zusätzlich noch 500 € als bester Sprinter.

Didi Senft alias "El Diablo" aus Reichenwalde hat beim 19. GP von Buchholz die Fahrer angefeuert. Heute trug er wieder sein bekanntes Teufel-Outfit. Erstaunlich finde ich, dass er zu jeder Jahreszeit mit Latschen anzutreffen ist.




Leider konnten wir die letzten Runden im Ziel nicht richtig mitverfolgen, da sehr viele Besucher zuschauten. Man konnte aber die Moderatoren gut verstehen um dem Renngeschehen zu folgen.

Dieses Mal sind wir aber mal ein bisschen länger geblieben und haben die Siegerehrung mitverfolgt.



So nahe waren wir den Profis noch nie. Es gab interessante Interviews und man konnte mitverfolgen wie sich auch Profis über einen Podiumsplatz in Buchholz freuen können.

Weitere Fotos von der Veranstaltung "19.Großer Preis von Buchholz"

RTF "Durch Marsch und Heide"



Vatertag und ich muss früh aufstehen. Wir haben zu Hause einen Franzosen aus dem Schüleraustausch der heute morgen um 7:30 zum Bus musste. Wenn ich nun schon so früh aufstehen muss dann ist es doch ein Leichtes gleich nach Winsen zu fahren um an der RTF "Durch Marsch und Heide" teilzunehmen.


Da ich am Nachmittag rechtzeitig zum Elite-Rennen des "19. Großen Preis von Buchholz" wieder zu Hause sein wollte bin ich nur die 81 Kilometer lange Strecke gefahren. Im Starterfeld habe ich Jens von Blau-Weiß gesehen.


Die ersten 21 Kilometer bin ich in einem sehr großen Pulk gefahren. Ich konnte kaum den Anfang und das Ende des Pulkes ausmachen. Fast die gesamte Strecke bis zur ersten Kontrolle hatte ich immer die gleichen Fahrer vor, neben und hinter mir. Es war ein sehr ausgeglichenes Fahren und durch den starken Sog bin ich die mehr als 30 km/h mit einem Puls von 120 Schlägen/min gefahren.


Nach der ersten Kontrolle ging es aber nicht so weiter. Den Rest der Strecke bin ich alleine und anfangs gegen den Wind gefahren. Die letzten 15 Kilometer konnte man dann mit starkem Rückenwind Richtung Winsen segeln. Die Strecke bin ich in 2:55 Stunden gefahren. Es wurden mir dafür zwei RTF-Punkte meiner Wertungskarte gutgeschrieben.

Dienstag, Mai 15, 2007

RTF Alpe d'Hittfeld 2007 fällt aus

Folgende Nachricht habe ich bei http://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/ gefunden:

Die RTF Alpe d'Hittfeld fällt 2007 leider aus. Es gibt vereinsinterne Probleme beim TSV Eintracht Hittfeld. Die beiden Hauptorganisatoren der RTF in den Vorjahren stehen nicht mehr zur Verfügung. Die beiden mal so eben zu ersetzen scheint nicht möglich zu sein. Bleibt zu hoffen, dass sich rechtzeitig bis zum nächsten Jahr jemand an die Aufgabe heran traut oder man die beiden umstimmen kann.


Schade, diese RTF war in 2006 sehr anstrengend aber auch sehr schön. Hoffentlich klappt es 2008 wieder.

Sonntag, Mai 06, 2007

153 km beim RTF Has und Igel

Endlich hatte ich Zeit für meinen ersten RTF dieses Jahr. Dirk hatte heute leider keine Zeit und ich bin heute morgen alleine nach Buxtehude gefahren um die 86 oder 110 km Strecke anzugehen. Ich hatte mir vorgenommen pünktlich um 9:00 Uhr zu starten. Aber erst um 8:55 traf ich ein und musste mich ja noch anmelden. So bin ich dann um 9:15 gestartet. Auf den ersten Kilometern fand ich keinen passenden Pulk und bin einige Kilometer im Wind gefahren. Es ging aber gut voran. An der zweiten Kontrolle traf ich Roman von der Radsportgruppe Blau-Weiß Buchholz e.V. Gemeinsam beschlossen wir dann die 153 km Runde zu fahren. Auf dem weiteren Weg wurde es richtig einsam auf der Strecke. Es waren nicht mehr viele Fahrer anzutreffen. Wahrscheinlich waren alle anderen schon durch. Für uns beide war es das erste mal, dass wir eine so lange Strecke gefahren sind. Romans längste Strecke bisher war eine 80er Runde. Meine Längste bin ich mit Udo gefahren die 118 km lang war. Gegen 15:30 kamen wir wieder nach Buxtehude. Bei Vermeidung jeglichen Windschattens ;-) bin ich mit einem Schnitt von 28,6 km/h gefahren. Ich fühlte mich erstaunlich gut auch wenn der Hintern und die Schultern weh taten. Wir waren mächtig stolz diese lange Strecke geschafft zu haben.

Bericht RTF "Has und Igel" 2006

Donnerstag, April 19, 2007

Glacier Bike Downhill


Letztes Wochenende fand der "Glacier Bike Downhill" in Saas Fee statt. Die Bekloppten haben sich mit dem Mountainbike die Skipiste runtergestürzt. Das wäre doch mal ein Rennen für mich. Eigentlich müsste ich doch mit meinem Gewicht automatisch als erster ankommen. Oder nicht?

Ihr müsst unbedingt folgenden Film anschauen:
Helmkamera vom Glacier Bike Downhill

Das Foto habe ich auf der Internetseite von Saas Fee gefunden.

Den Film habe ich verlinkt mit dem Frontlinemagazin

Mittwoch, März 21, 2007

"Cycle team race" im August


Am 25.08.2007 findet das "Cycle-team Race 2007" in Buchholz im Stadtwald statt. Geplant ist wieder ein 4-, 8- und ein 12-Stunden Rennen für Einzelfahrer und Teams durchzuführen. Es werden bis zu 125 Teams gesucht. Schon jetzt kann man sich anmelden.

Nachdem im letzten Jahr schon eine Schulklasse sich an das 4-Stunden Rennen gewagt hatte, würden es Arne Riebesell und Karsten Köhn vom "Cycle Team" aus Buchholz begrüßen, wenn sie 2007 mehr Schüler/innen begrüßen dürften.

Leider habe ich noch keine Mannschaft. Hat jemand Lust innerhalb einer Mannschaft am 4-, 8- oder 12-Stunden Rennen teilzunehmen? Meldet Euch bei mir!

Folgender Film gibt einen kurzen Eindruck von der Veranstaltung: Trailer Cycle-team-Race 2007

Sonntag, März 11, 2007

"Anradeln" bei Blau-Weiß

Das "Anradeln" bei Blau-Weiß fand heute bei strahlendem Sonnenschein statt. Um 10:00 Uhr trafen sich alle am Vereinsheim Blau-Weiß. Es wurden zwei Gruppen gebildet und in unterschiedlichem Tempo gefahren. Ich fühlte mich heute ausgesprochen gut. Die ersten 25 km haben wirklich sehr viel Spaß gemacht. Dann hatte ich leider ein ganz menschliches Bedürfnis. Als Tim zurückgefallen war und allgemeines langsames Fahren angesagt war bin ich rechts raus. Es dauert halt einen kleinen Moment bis es weitergeht. Leider ist keiner langsam gefahren. Ich hatte eine kleine Steigung mit Gegenwind vor mir und ganz entfernt konnte ich die anderen erkennen. Dann verlor ich den Blickkontakt zur Gruppe und im nächsten Ort wusste ich dann nicht mehr wo die anderen weitergefahren sind. Ich entschied mich für eine Richtung und gab 8 km richtig Gas. Leider tauchte kein Fahrer mehr auf. Das gibt es bei Mountainbikern nicht! Auch die Teerstraße ging über in einen unbefestigten Wirtschaftsweg. Jetzt musste ich mich erst einmal orientieren. Nach einem längeren Stück unbefestigten Weg fand ich eine Straße und ein Straßenschild. Ich war kurz vor Schneverdingen. Die B3 zurückzufahren hatte ich keine Lust. Also versuchte ich mich über Königsmoor nach Tostedt durchzuschlagen. Es klappte ganz gut. Am Ende der Tour hatte ich dann gut 60 km auf dem Tacho. Dank dem Rückenwind auf dem Rückweg bin ich auch in einer niedrigen Pulszahl gefahren. Dirk konnte das hohe Tempo der Gruppe nicht mithalten und ließ bei 55 km abreißen. Für nächsten Sonntag haben wir beschlossen erst einmal wieder Mountainbike zu fahren.