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Sonntag, Mai 22, 2016

Training Woche 20

Diese Woche war ich wieder dreimal Laufen mit insgesamt 10 Kilometern. Das Mountainbike habe ich nur 20 km weit bewegt. Dafür waren noch 1,5 Stunden Kraftausdauer dabei. Aller Anfang ist schwer.

Montag, März 28, 2016

Meine erste MTB-Tour seit 5 Jahren

Heute bin ich mit Dirk und Vanessa zu meiner ersten Mountainbike-Tour seit 5 Jahren gestartet. Das Titan-MTB-Bike stand etwas verstaubt noch im Keller. Das Cycle-Team hat dem Bike in der letzten Woche eine Inspektion verpasst. Nach 5 Jahren rumstehen und vielleicht 100 km Fahrt war wohl nicht so viel zu tun. Ich habe eine 3/4-Stunde benötigt meine Bike-Klamotten zu finden. Die gute Nachricht war sie passen wieder. Teilweise waren die Bike-Klamotten noch original verpackt.

Unsere Tour ging von Buchholz über den Brunsberg zum Pferdekopf und dann  durch das Büsenbachtal. An der Bahn fuhren wir zurück nach Buchholz. Ich glaube Dirk kam nicht einmal ins Schwitzen.

 
20 km, 1:40 h

Samstag, Juni 07, 2008

Cycle-team-Race 2008

Endlich war es soweit. An diesem Wochenende starteten wir zum Cycle-team-Race 2008 in Buchholz. Wie schon im letzten Jahr wollten wir wieder dabei sein.

Die Vorbereitungen begannen für mich bereits am Freitag. Für unser Fahrerlager habe ich ein paar Liegestühle, Stühle und Tische zusammen gesucht und im Sprinter verstaut. Den habe ich am Freitag auf den Schützenplatz gestellt, damit ein guter Platz für unser Fahrerlager gesichert ist.

In den letzten Tagen hatten wir uns entschieden nicht als einzige Achtermannschaft zu starten und ich habe in 2 Vierermannschaften umgemeldet um mehr Wettbewerb zu haben. In dieser Disziplin, für 12 Stunden, waren dann 7 Mannschaften gemeldet.

Der Wunsch, dass tatsächlich alle Fahrer am Samstag morgen um 7:30 Uhr zum Rennen erscheinen, erfüllte sich leider nicht. Es kamen für die Mannschaft MDS-Messebau-Team 2 Thomas Hä., Olli, Marco und Stephan und für die MDS-Messebau-Team 1 erschienen Thomas, Malte und ich. Robert sollte dann gegen Mittag nach 5 Stunden Verspätung auftauchen.

Wir ließen uns unsere Laune nicht vermiesen und starteten um 8:00 Uhr zu unserem 12-Stunden-Rennen. Thomas, Malte und ich fuhren die ersten Stunden zu dritt. Mein Glück war, dass Malte ganz heiß auf das Rennen war und in einigen Etappen gleich 2 Runden fuhr. So konnten Thomas und ich einen normalen Rhythmus fahren. Ich war ca. einmal die Stunde dran den Parcour von 3,8 km und 110 Höhenmeter abzufahren.

Ich benötigte zwischen 17 und 18 Minuten und war damit deutlich langsamer als die anderen beiden. Das lag sicher daran, dass ich mit 108 kg der Schwerste, mit 45 Jahren der Älteste und in einem schlechteren Trainingszustand war. Ich wollte aber mit meiner Einteilung gut über die 12 Stunden kommen, was mir auch gelang. Bodo, ein Freund von mir, rief mir auf der Strecke etwas ähnliches zu wie: "Das ist doch hier kein Sonntagsausflug mit Mutti und den Kleinen... gib mal Gas!" Das spornte mich noch einmal mehr an, ist aber einfacher gesagt als getan. Die Steigungen sind sehr steil und durch den vielen losen Sand nicht einfach zu erklimmen. Die Abfahrten waren mit heftigen Baumwurzeln gespickt die einen richtig durchschüttelten. Meine geliebten Waldautobahnen, zum Verschnaufen und Puls senken, kamen hier leider nicht vor.

Von unseren insgesamt 8 Fahrern sind bisher nur Thomas, Malte und ich ein Mehrstunden-Rennen gefahren. Von den restlichen Fahrern kannten nur Thomas Hä. und Marco die Strecke. Thomas Hä. hatte die Strecke eine Woche vorher schon kennengelernt und berichtete von einer gewissen Anspannung mit ein paar Schlafstörungen in den Tagen zuvor. Olli und Stephan schauten etwas ungläubig und verstanden aber, nach ihrer ersten Runde, die Anspannung von Thomas Hä. Kaum einer kann sich die Strecke im Stadtwald von Buchholz so anspruchsvoll vorstellen wie sie dann wirklich ist. Viele Fahrer sind erstaunt und überrascht wenn sie die Strecke kennengelernt haben. Auch die Belastungen eines Mehrstundenrennen sind ganz andere, die man erst versteht wenn man sich diese Strapazen mal selber angetan und auch durchgestanden hat.

Die Organisatoren vom Cycle-team haben wieder eine wunderbare Veranstaltung auf die Beine gestellt. Mit Hilfe einiger Sponsoren und den Startgeldern wurde für das Wohl der Fahrer und der leider wenigen Zuschauer gesorgt. Die Fahrer hatten immer genug zu essen und zu trinken. Man benötigte sehr viele Kohlenhydrate und Flüssigkeit über die 12 Stunden. Leider trank ich in den ersten Stunden zuviel von den isotonischen Getränken und bekam Probleme mit dem Magen. Ich stellte die Getränke auf Leitungswasser um und erholte mich schnell. Die Melonen und Bananen taten gut nach einer anstrengenden Runde. Mit den Nudelportionen musste man vorsichtig sein, denn bei der Wärme konnte eine zu große Portion schwer im Magen liegen. Ich glaube ich habe die Verpflegung für mindestens drei Tage aufgenommen.

Der Moderator am Micro hat sich über die vielen Stunden einiges ausgedacht um die Teams über den Rennverlauf zu informieren und die Zuschauer bei Laune zu halten. Er berichtet live aus der Bungee-Jump-Anlage beim Salto rückwärts und vom Bike auf der Strecke. Er tauchte unerwartet überall dort auf wo was passierte und interviewte einfach jeden. Die Siegerehrungen gestaltete er sehr unterhaltsam.

Besonders gefreut habe ich mich über die Vielzahl der Familienangehörigen, Freunde und Bekannten die so im Laufe des Tages uns im Fahrerlager oder in der Wechselzone besuchten. In der Zeit zwischen den gefahrenen Runden hat man so die Gelegenheit viel mit netten Leuten zu kommunizieren. Ich hoffe keiner hat es mir verübelt, wenn ich das Gespräch abrupt beendete und zu einer meiner weiteren Runde startete.

In unseren Mannschaften vertraten Olli, Stephan (Fülle) und ich das Forum von "Helmuts-Fahrrad-Seiten". Am Nachmittag besuchte uns noch Thali, der mit seiner Frau auf einer Radtour bei uns vorbeikam.

Um 12:00 Uhr starteten die 4-Stunden- und 6-Stunden-Fahrer und um 13:00 Uhr die 40 Schüler zu ihrem MDS-Messebau-Schüler-Cup. In der Zeit von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr traf man mal ein paar Fahrer. Bei mir kamen sie meistens von hinten und überholten mit einem "Ich fahre links vorbei...". Von 18:00 - 20:00 Uhr hatte man den Eindruck man wäre alleine auf der Strecke.

Zum Ende wurde dann doch vermehrt auf die laufenden Ergebnisse geschaut. Wir lagen um ca 19:20 Uhr mit dem Team MDS-Messebau-Team 1 auf dem 5. Platz. Wir hatten die gleiche Rundenzahl und lagen 5 Minuten zurück. Eigentlich war ich an der Reihe und dann hätten wir keine Chance mehr gehabt auf den 4.Platz vorzurücken. Malte erklärte sich bereit 2 schnelle Runden hintereinander zu fahren um die 5 Minuten gut zu machen. Er fuhr diese Runden sehr schnell und das nach 12 Stunden. Es war eine unglaubliche Leistung. Er kam noch rechtzeitig in die Wechselzone um mich noch zur letzen Runde rauszuschicken um so den 4. Platz zu sichern. Ich hatte keine Ahnung ob wir nun eine Runde vorrauslagen und die andere Mannschaft auch noch in eine weitere Runde starten konnte. Also fuhr ich meine gefühlte schnellste Runde. (Ich will gar nicht wissen wie lange die wirklich dauerte) Auf jeden Fall hat Maltes Einsatz gereicht für den 4. Platz und wir waren alle sehr begeistert von dieser Spannung im Rennen nach 12 Stunden.

Malte war einer unserer fleißigsten und schnellsten Fahrer. Er ist in 12 Stunden 23 Runden gefahren. Das ist eine Strecke von ca. 88 Kilometern und 2530 Höhenmetern. Die anderen Fahrer sind in der Regel die geplanten 12 Runden gefahren.

Das Material hatte in unseren zwei Mannschaften einiges auszuhalten. Zwei Kettenrisse, ein defekter Umwerfer und ein Sturz mit Verdacht auf Knochenbrüche hat einiges an Zeit gekostet. Das wird aber bei den anderen Mannschaften nicht anders gewesen sein. Die Knochbrüche unseres Fahrers bestätigten sich glücklicherweise nicht.

Es gab auch Einzelfahrer auf den 12 Stunden. Der Gewinner dieser Disziplin hat 54 Runden geschafft und damit eine Distanz von ca 205 km und 5940 Höhenmeter hinter sich gebracht. Das ist eine sehr unglaubliche Leistung.

Das MDS-Messebau-Team 1 hat den 4. und das 2. Team den 7. Platz erreicht. Malte hat mit 23 die meisten Runden beider Mannschaften gefahren. Auch die schnellste Runde hat Malte hingelegt. Er war zu diesem Rennen richtig gut drauf.

Es sind schon einige Fotos beim Cycle-team-Foto-Shop veröffentlicht. Leider bin ich kaum dazu kommen selber Fotos zu machen. Ich werde ein paar zusätzliche Fotos vom Cycle-team-Foto-Shop hier veröffentlichen.

Olli hat wieder einmal einen wunderbaren Bericht über unsere gemeinsame Unternehmung verfasst: Ollis Bericht vom Cycle-team-Race 2008

Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Olli, Thomas und Thomas Hä. haben sich auch schon verpflichtet. Der Virus Mehrstundenrennen greift um sich!

Fotos vom Cycle-team-Race 2008

09.06. 21:20 Uhr: Es folgen noch weitere Fotos und kleinere Bearbeitungen

Sonntag, Juni 01, 2008

6. Biathlon in Buchholz

Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich an dieser Veranstaltung schon teilgenommen habe. Aber dieses Mal hat das Wetter, mit Sonnenschein und Temperaturen von 30 - 36 Grad auf der Strecke, den Spaß an dieser Veranstaltung noch einmal steigern können.

Zwei Mannschaften hatte ich in den Tagen vorher angemeldet. Die Mannschaft www.Mainplan-Hamburg.de mit Thomas, Robert und Olli startete in der Altersklasse unter 135 Jahre und die Mannschaft Heide-Biker mit den Fahrern Wolfgang, Dirk und meiner Wenigkeit starteten in der Altersklasse über 135 Jahre.

Wir trafen uns schon um 10:00 Uhr und hatten alle Zeit der Welt uns anzumelden. Als erste startete um 10:30 meine Mannschaft "Heide-Biker" gefolgt von der Mannschaft www.Mainplan-Hamburg.de.

Zu Beginn haben wir jeder fünf Schuss auf die Biathlonscheiben des "Schützenvereines Buchholz 01" abgegeben. Das ist zum Eingewöhnen schon ganz nett. Draußen auf dem Schützenplatz wurde ein kleiner Geschicklichkeitsparcour absolviert um festzustellen ob wir mit unseren Bikes überhaupt umgehen können und ob wir ohne Aufsicht auf die Runde geschickt werden können.

Losgelassen und bei laufender Zeitmessung sind wir durch Buchholz gerast ohne eine rote Ampel und irgendein Verkehrsschild zu beachten. Das könnte ja Zeit kosten. Es kann nicht lange gedauert haben und wir kamen beim "Schützenverein KKS Tell" an. Die hatten schon mit uns gerechnet, machten das Licht an und eröffneten ihre Stationen. Hier wurden 5 Schuss mit einem Luftgewehr, mit Auflage, auf Biathlon-Scheiben mit einer Ringwertung abgegeben. Die Entfernung betrug 10 m und das Schwarze war gut zu treffen.

Die nächste Entfernung war dann schon etwas länger und ging durch menschenleeres Gelände. Besser isses! Damit keiner abkürzt erreichte wir auf dem Nordring eine Kontrolle mit Verpflegung. Hier hatte ich noch den Eindruck, dass die Helfer mehr schwitzen als wir. Das sollte sich aber noch ändern.

Kurz später absolvierten wir einen Schlauchwechsel beim Bike-Park in Buchholz. Natürlich wurde da die Zeit gemessen und wir erhielten Punkte für unseren Pfusch. Ich habe übrigens das erstemal bei dieser Station Punkte erhalten und das waren dann auch gleich noch 10 Stück.

Im Schützenhaus in Dibbersen wurden wir noch nicht so wirklich erwartet. "Ihr seit ja viel zu früh", aber was so ein richtiger Schütze ist hat er die Station schnell aufgebaut und für Sicherheit gesorgt. Wir konnten, ohne zu warten, gleich mit dem Schießen beginnen. Das war aber nicht so einfach. Die Pistole liegt schon etwas ungewohnter in der Hand und durch den hohen Puls wurde das Gezitter auch nicht besser. Ich war froh die Scheibe zu treffen.

Die nächste Kontrolle befand sich am Dangerser Weg unten in der Senke, so dass man den Schwung für die nächste Steigung nicht mitnehmen konnte. Wer hat sich das denn ausgedacht? Es sollte ja nicht zu gemütlich zugehen und so kurbelten wir das Kopfsteinpflaster wieder rauf.

Durch den Stuvenwald und mit hohem Tempo über die Betonpiste näherten wir uns der B3. Dieser Bundesstraße folgten wir nicht lange, bogen rechts ab und erreichten eine weitere Kontrolle. Langsam begannen wir mit der Nahrungsaufnahme und dem Trinkflaschen auffüllen in den Verpflegungsstellen, denn die Temperatur stieg stetig an und die 45 Kilometer müssen auch erst einmal geschafft werden.

Zu dieser Zeit wunderte es mich schon, dass uns das andere Team mit Thomas noch nicht überholte. Irgendwo in einer Station erfuhren wir von Roberts technischem Ausfall und das Olli dem Tempo von Thomas nicht folgen konnte. Olli war damit beschäftigt die guten Sachen der Verpflegungsstellen wieder durch den Kopf gehen zu lassen. Olli hat übrigens auch einen sehr schönen Bericht über diese Veranstaltung veröffentlicht. Ollis Bericht

Beim Schützenverein in Trelde wurde Kleinkaliber auf 50 m geschossen. Gut das man die Auflage benutzen durfte. Es wurden die Ringe gezählt. Und dann gings weiter nach Sprötze.

In Sprötze wurde die für mich unangenehmste Disziplin abgehalten, denn beim liegendschiessen spürte ich meine gebrochenen Rippen und mein gebrochenes Schlüsselbein vom 23.02 sehr. Ganz unerwartet bereitete jeder Schuss Schmerzen. Das habe ich aber durchgezogen.

Jetzt mussten wir nur noch die Kilometer über die Lohbergenstraße bis in das Büsenbachtal und zurück nach Buchholz zurücklegen. Hier wurde noch mal ordentlich Tempo gemacht um die Zeit zu verbessern. In der Karte und der Beschreibung wurde die Buchholzer Fußgängerzone aufgeführt was sich nicht wirklich als Rennstrecke eignet. Hier wurde nicht das Tempo raus genommen um nicht zuviel Zeit zu verlieren.

Am Schützenplatz in Buchholz angekommen ließen wir uns die Zeiten eintragen und gaben unsere Laufzettel ab. Bis zur Siegerehrung waren noch mehr als 2 Stunden Zeit und Olli und ich genossen erst einmal ein kühles Bier bei mir zu Hause auf der Terrasse.

Zur Siegerehrung waren wir wieder rechtzeitig im Schützenhaus denn wir wollten uns auf keinen Fall das gute Fleisch, die guten Würstchen und die tollen Salate entgehen lassen. In unserem Startgeld war schon mal ein Gutschein für ein kühles Getränk und ein Gutschein für ein Stück Fleisch enthalten. Wer mehr Hunger verspürte konnte weiteres Fleisch für 2 € und die Wurst für 1 € erwerben. Den Salat und den Kaffee gab es satt.

Leider hat der Computer bei der Auswertung der Ergebnisse nicht ganz funktioniert. Ich vermute es war zu warm für dieses technische Gerät. Auf jedem Fall waren alle 5 Fahrer die ich angemeldet hatte nicht als Einzelfahrer gewertet worden. Das ist wirklich schade und ich hoffe das die Ergebnisse noch vom Veranstalter nachgeliefert werden. Ich werde diese dann hier veröffentlichen.

Wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein!

Diashow vom Buchholzer Biathlon 2008

Bericht Biathlon 2007
Bericht Biathlon 2006
Bericht Biathlon 2005

Sonntag, Januar 27, 2008

Forums-Tour zum Wilseder Berg


Auf der CTF in Wedel sind Helmut, Olli, Thali und ich auf die Idee gekommen, aufgrund mangelnder CTF-Termine, gemeinsam durch die Heide zu radeln. Heute war für die Mitglieder des Forums von Helmuts-Fahrradseite der Tag gekommen die angesagte Wilseder-Berg-Tour zu fahren.

Nach ein paar, teilweise wetterbedingten Absagen, einiger Forumsmitglieder trafen Olli, Fülle und Helmut bei mir kurz vor 10:00 Uhr ein. Helmut benötigte noch eine telefonische Fernnavigation, damit er nicht die Luftlinienverbindung direkt über das regennasse Feld von der B75 zum Luchsweg wählt.

Mit Olli bin ich im Herbst eine ähnlich Tour bereits gefahren und habe auch einen Bericht geschrieben.

Nach ein paar technischen Schraubereien starteten wir bei Dauernieselregen um 10:15 Uhr in Richtung Wildnis. Die Temperatur mit ca 7 Grad war gar nicht so kalt wie anfänglich gedacht. Alle zogen auf den ersten Kilometern einige Ihrer vorsorglich gewählten warmen Kleidung wieder aus.

Nachdem wir Buchholz verließen trafen wir gleich im Interessentenforst auf tiefsten Boden mit riesigen Pfützen. In den letzten Wochen und Tagen sind unglaublich große mengen Wasser abgeregnet. Das Wasser konnte nicht mehr ablaufen und der Boden war nicht mehr in der Lage Wasser aufzunehmen. Die Waldarbeiter hatten in der letzten Woche ihr Übriges dazu beigetragen, dass der Boden möglichst tief und uneben ist. Schon die ersten Kilometer waren technisch anspruchsvoller und anstrengender als gedacht. Der hohe Pulsschlag aller Fahrer veranlasste uns schon auf den ersten Kilometern mehr Pausen einzulegen als geplant. Das sollte sich in der weiteren Tour auch so fortsetzen und zu einer langen Gesamtfahrtzeit führen.

Nach nur 8 Kilometern erreichten wir die ersten Heideflächen und wir fuhren zum Brunsberg auf. Das ansonsten immer sehr angenehme Verweilen auf dem Brunsberg musste heute entfallen, denn der kalte und starke Wind haute uns den Regen regelrecht um die Ohren. Den Berg mussten wir schnell in östlicher Richtung verlassen um nicht zu stark auszukühlen.

Der Weg wurde unwesentlich leichter (ich glaube ich war der einzige der das bemerkte) und wir begaben uns auf den Weg in Richtung Büsenbachtal. Auf dem Weg dorthin ließen wir schon mal gleich den ersten Berg aus. Der Pferdekopf mit seiner steilen Auffahrt und der rasanten Abfahrt war bei diesem Wetter nicht angesagt. Wir ließen diesen Berg links liegen und so haben wir auch vom Büsenbachtal nicht wirklich viel gesehen. Es waren alle Fahrer auch mit dem vorankommen im schweren Boden beschäftigt. Durch die verdreckten Brillen konnte man die Landschaft weniger genießen, als bei schönem Wetter.

Einen großen Teil der Strecke zum Wilseder Berg fuhren wir auf dem mit einem Andreaskreuz gekennzeichneten "Europäischen Fernwanderweg E1". Der "E1" verläuft zur Zeit noch von Mittelschweden bis nach Umbrien in Italien. In Zukunft soll er vom Nordkap bis nach Sizilien durchgehend begehbar (befahrbar) und einheitlich gekennzeichnet sein. Seine Gesamtlänge beträgt dann rund 4.900 km. Das haben wir heute leider nicht ganz geschafft.

Auf dem Seevetrail begleiteten wir die mit hohem Wasserstand ausgestattete Seeve. Auf diesem Singletrail kann man es eigentlich bei gutem Wetter so richtig krachen lassen. Heute war es anders. Wir mühten uns im Matsch, Wasser und im tiefen Boden. An der Köhlerhütte angekommen stellten wir fest, dass wir wohl für diese Tour heute etwas länger brauchen. Hier waren auch schon die ersten Pocket-Coffie von Helmut nötig die Laune der Fahrer zu heben.

Auf dem Weg in das Quellgebiet der Seeve habe ich wie jedesmal vor einer rutschigen Brücke gewarnt. Nur heute bin ich gleich selber auf der Brücke ausgerutscht und bin ohne weitere Folgen gestürzt. Es war sogar schwierig ohne Einsatz des Geländers diese Brücke zu Fuß heil zu überwinden. Durch den vielen Regen war diese sehr rutschig.

Dieses mal war der 7 Kilometer lange Sandweg nach Einem befahrbar. Auch hier war es anstrengend zu fahren aber man kam durch. Um eine extrem schwierige Passage zu vermeiden sind wir ca 1,5 Kilometer auf der Straße gefahren. Alle waren froh einen gleichmäßigeren und runderen Tritt einzusetzen und sich ein wenig zu erholen. Gleich nachdem wir wieder in den Wald abbogen wurde es ganz tief. Es tauchten die ersten Fragen nach den restlichen Fahrtzeit und den verbleibenden Kilometern auf. Wir waren auf dem entferntesten Punkt unserer Tour und befanden uns kurz vor dem Wilseder Berg.

So fuhren wir durch beeindruckende Heidelandschaft langsam den Wilseder Berg auf. Seit langem musste ich auch mal wieder ein Stück dieser Steigung schieben. Es war das schlechte Wetter und die bisherige Kraftanstrengung zu spüren. Oben auf dem Wilseder Berg genossen wir den heute nicht so weiten Blick in die Landschaft. Vieles wurde von den Regenschwaden verdeckt.

Auf der Abfahrt vom Wilseder Berg bin ich dann in einer langen schnellen Kurve auf nassem Rasen ausgerutscht. Der Sturz selber war eigentlich kein Problem denn man konnte auf dem nassen Rasen gut weiterrutschen wenn da nicht eine Bank aufgetaucht wäre. Die Erdanziehung meinte es gut mit mir und ich bleib wie eine nasser Sack vor der Bank liegen. Für das Foto habe ich mich noch mal schnell in den Dreck geschmissen und Helmut hat diesen Stunt für die Nachwelt festgehalten.

Kurz später erreichten wir Undeloh. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen hier einzukehren, doch waren wir schon so spät dran, dass wir uns zur Weiterfahrt entschieden. Olli betrachtet vor der Weiterfahrt noch einmal seine schlecht funktionierende Scheibenbremse und stellte fest, dass die Beläge an der hinteren Bremse völlig abgeschliffen waren. Es war kein Belag mehr in Sicht. Der automatisch nachjustierende Kolben drückte jetzt das Metall auf die Scheibe. Es hörte sich nicht wirklich gut an und führte nicht zu nenneswerten Bremsleistungen. Der Matsch zollte seinen Tribute an das Material. Alle Bikes waren mit viel Geschleife unterwegs. Der Antrieb machte durch seine Geräusche seinem Namen "Kettenantrieb" alle Ehre.

Nachdem die Waldautobahn in den Hanstedter Bergen in Richtung "Op de Töpps" auch schwer zu befahren war und wir immer mehr Zeit für unseren Rückweg benötigten entschlossen wir uns die letzten 10 Kilometer über die Straße zu fahren. Wir fuhren über Schierhorn, Holm und Holm-Seppensen zurück in den Luchsweg. Alle waren froh zurück zu sein, waren aber begeistert von der Tour. Es waren nach meinem Tacho 58 Kilometer und das Navi von Helmut hat 730 Höhenmeter ermittelt. Keiner hat es bereut früh aufgestanden und nach Buchholz gekommen zu sein.

Die Bikes und die Kleidung war extrem dreckig. Damit die Innenräume der Autos nicht so dreckig werden haben wir alle Bikes mit dem Wasserschlauch abgespritzt.

In den letzten Wochen habe ich viele der Forum-Mitglieder immer besser kennengelernt. Diese Art Touren können wir gerne in Zukunft öfters machen.

Fotos von Helmut

58 Kilometer - max. Pulsschläge 172 - durchschn. Pulsschläge 134
Fahrtzeit: 3:53:34 Stunden - Gesamtzeit: 5:15:00 Stunden - 730 Höhenmeter

Sonntag, Januar 13, 2008

CTF Bis in die Holmer Berge

Die Wetterfrösche sagten für heute Sonnenschein bei niedrigen Temperaturen vorraus. Da gab es keine Ausreden mehr. Wedel ist ja auch nicht so weit. Es war eine CTF angesagt mit einer landschaftlich reizvollen Strecke im Falkenstein samt Falkensteiner Elbufer, Klövensteen und Holmer Sandberge. Der Veranstalter ist heute die RG Wedel.

Ich kam kurz vor halb Zehn am Jugendzentrum in der Bekstraße an. Es gab noch ausreichend Parkplätze. Thomas war schon vor mir da. Wir wollten heute die CTF gemeinsam fahren.

Nach der Anmeldung traf ich Helmut und hatte etwas Zeit mich mit ihm auszutauschen, bevor wir uns in die Startblöcke einsortierten.

Es wurden zwei Strecken angeboten. Eine anspruchsvolle 55 km lange Strecke und eine entschärfte Strecke mit 33 Kilometer. Diese wurden zusätzlich noch in verschiedene Geschwindigkeiten (A - F) eingeteilt. Bei der Entscheidung in welcher Gruppe ich starte, ließ ich mich wieder sehr davon beeinflussen, wer in der Gruppe so dabei war. Da brauchte ich nicht lange nachdenken, denn in der 55-Kilometer/C (doch nichts dazu gelernt von der Neujahrs-CTF) standen Thomas und Reinhard. Mit Thomas bin ich im letzten Jahr sehr viele Trainingkilometer in Buchholz und Umgebung gefahren und wir werden gemeinsam in einer Mannschaft zu einigen Jedermannrennen in 2008 starten. Mit Reinhard bin ich zuletzt die "RTF Weserbergland-Tour" im September gefahren. Das versprach wieder lustig zu werden.

In der Startaufstellung traf ich dann noch Olli und Thali die nach den Erfahrungen des letzten Wochenende lieber die 33-km-Strecke fahren wollten.

Wedel verließen wir in Richtung Osten, der tief stehenden Sonne entgegen. Nach kurzer Zeit erreichten wir die ersten Elbhänge. Es begann sehr anspruchsvoll denn es waren einige Steigungen zu bewältigen. Die überaus sehr schöne Landschaft und die im Sonnenlicht gleißende Elbe ließen den am Anschlag befindlichen Puls schnell vergessen. Ich hatte Mühe bei den Steigungen dran zu bleiben, aber es gelang mir.

Im Falkenstein wurde es technischer mit weniger Steigungen. Hier war es gut wenn man in der Gruppe weiter vorne mitfuhr, denn die Gruppe musste im hinteren Bereich des öfteren stoppen und dann wieder mit viel Anstrengung den Anschluß suchen. Mein Puls normaliesierte sich schnell wieder.

Wir fuhren weiter in Richtung Kloevensteen. Die vom Guide angesagte Geschwindigkeit von 20 km/h wurde auch erreicht. Im Gelände fuhren wir gefühlte 15 - 17 km/h und auf den Waldautobahnen wurde dann mit Geschwindigkeiten zwichen 27 - 33 km/h richtig Gas gegeben.

Nach 22 Kilometern erreichten wir die erste Verpflegung. Das war bei mir auch dringend angesagt, denn ich hatte meine zwei Trinkflaschen vergessen und wollte auf den zwei angesagten Verpflegungspunkten möglichst viel trinken. Die Verpflegungsstelle befand sich in einem Bauernhof. Die Helfer der RG Wedel haben regelrecht ein Buffet mit wirklich leckeren Schnitten, leckerem Obst und Riegel aufgefahren. Es gab heißen Tee bei dem lediglich mehrere Fahrer den fehlenden Schuß Rum bemängelten. Das Wasser konnte man sich an einem Wasserhahn entnehmen, was auch kein Probelm war wenn man eine Trinkflasche hatte. Ich habe mich dann gleich unter den Hahn gehängt. Das ging auch.

Nach der Verpflegung ging es weitere 23 Kilometer durch den Klövensteen und die Holmer Sandberge. In ersten Streckenabschnitt musste ich mich sehr anstrengen an der Gruppe dran zu bleiben. Es wurde auch schon etwas später und uns begegneten sehr viele Sonntagsspaziergänger. Die Gruppe war sehr diszipiniert und es wurden alle Hindernisse, Fußgänger und Biker angezeigt. So weit ich es mitbekommen habe gab es nicht eine brenzlige Situation. Es konnte sehr flüssig gefahren werden.

Nach insgesamt 45 Kilometer erreichten wir die Verpflegungsstelle ein zweites Mal. Für die verbleibenden 10 Kilometer war keine große Flüssigkeits- und Kohlenhydrataufnahme mehr erforderlich. Man konnte die Zeit lieber nutzen mit den Fahrern zu quatschen. Der Heiner, unser Guide von letzter Woche, suchte immer noch die Forummitglieder die ihre Meinung zum Neujahrs-CTF geschrieben haben. Thomas stand neben mir und wurde gleich mit einem "Bist Du Olli?" von Heiner begrüßt.

Die verbleibenden 10 Kilometer waren schnell abgespult. Die Tour hat mir viel Spaß gemacht und mich echt geschafft. Das Wetter, die Strecke, die Guides und die Helfer meinten es wirklich gut mit uns.

Thomas ist gleich nach Ankunft im Ziel nach Hause gefahren. Ich habe mir erst einmal meine Punkte, für meine Wertungskarte, im Jugendzentrum abgeholt. Nachdem ich mir noch ein Stück Kuchen, einen Kaffee und ein Becher Wasser gönnte traf ich draußen die Forumsmitglieder Olli, Thali und Norbert die mit Helmut kommunizierten. Spontan entstand die Idee, mangels CTF´s in den nächsten Wochen, eine gemeinsame Heide-Tour zu veranstalten. Das ist wohl hinzubekommen!

Foto 1 = von Helmut
Foto 2 = Thomas
Foto 3 = Reinhard
Foto 4 = von RG Wedel
Foto 5 = Olli

Link zu Diashow von CTF - bis in die Holmer Berge


Link zu weiteren Berichten von dieser CTF aus dem Forum


56 Kilometer - Fahrtzeit 2:46 Stunden - Gesamtzeit: 3:27 Stunden
3736 Kilokalorien - Max. Puls 178 - Durchschn. Puls 148

Sonntag, Januar 06, 2008

Neujahrs-CTF in Kattenberg

Der Morgen begann heute nach dem Aufstehen mit sehr ergiebigen Regen in Buchholz. Wenn ich nicht gestern schon mein Auto gepackt hätte wäre ich heute nicht nach Kattenberg gefahren. Das Wetterradar machte zusätzlich noch Hoffnung, dass es nördlich der Elbe nicht regnet. Also los! Weit bin ich nicht gekommen, denn gleich kurz vor der Autobahn wurde ich von einer allgemeinen Verkehrskontrolle ausgebremst. Jeden Sonntag steht dort die Polizei auf der Suche nach Alkoholsündern und ähnlichem. Heute wurde ich dann auch mal rausgewunken und nach meinen Papieren gefragt. Der Rest des Weges ging dann sehr schnell.

Schon um 9:20 Uhr traf ich auf dem Sportplatz in Kattenberg ein. Ich wurde sehr professionell von der Parkplatzwache eingewunken und bekam einen Parkplatz auf dem man sich nicht festfährt, denn einige der später eintreffenden Fahrer fuhren sich auf der Weide heftig fest. Durch die frühe Ankunft hatte ich ausreichend Zeit mich anzumelden und mit einigen anderen Fahrern zu schnacken. So traf ich auch Olli, was eine sehr kommunikative CTF versprach. So mit der Zeit kamen bestimmt mehr als 100 Fahrer zusammen, die sich vor dem Start, in den verschiedenen Gruppen aufstellten. Es wurden 34, 48 und 72 Kilometer lange Strecken angeboten. Diese einzelnen Strecken wurden noch in unterschiedlich schnell fahrende Gruppen A - D aufgeteilt. Jeder konnte sich aussuchen wie schnell er unterwegs sein will. Ich sortierte mich in die Gruppe 48 C ein. Diese Gruppe war wohl die größte Gruppe. Hier fuhren "Olli", "Thali" und "Armin" mit. So viele Fahrer aus dem Forum habe ich bei einer Veranstaltung noch nicht gemeinsam angetroffen. Man lernt immer mehr nette Leute beim Biken kennen.

"Helmut" ist auch nach Kattenberg gekommen und war beim Start sehr mit dem Fotografieren beschäftigt. Ich glaube Helmut wählte die 72 Kilometer lange Strecke in der langsamsten Gruppe. Übrigens sind alle Bilder in diesem Post von Helmut die er auf seiner Internetseite Helmuts-Fahrrad-Seiten veröffentlicht hat.

Beim Start unserer Gruppe stellte sich dann heraus, dass es keine B-Gruppe gibt und unser Guide legte gleich mit einem hohen Tempo vor. Nach kürzester Zeit war mein Puls sehr hoch und wir konnten die A-Gruppe vor uns sehen. Ich glaube der Guide wollte zur A-Gruppe aufschließen. Leider achtete der Guide auch nicht auf einen Zusammenhalt seiner Gruppe, denn in technischen Passagen wurde die Gruppe zum Stoppen gebracht und nach den Hindernissen wurde gleich wieder richtig Gas gegeben. Zwischenzeitlich lagen wir bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 20 km/h.

Nachdem der eigentliche Guide einen Reifenschaden hatte wurde eine sehr angenehmes Tempo gefahren. Auch wurde vom neuen Guide besser auf den Zusammenhalt der Gruppe geachtet. Das sollte aber nicht lange so bleiben. Kurz vor dem Depot taucht der eingeteilte Guide auf und führte die Gruppe wieder an. Die ausgesuchten Strecken waren sehr schön zu fahren und es ging durch landschaftlich ansprechende Gegend. Teilweise ging es durch tieferen Boden und an manchen Stellen merkte man unter dem Schlamm noch das Eis. In den technischen Passagen konnten Olli und ich gut mithalten. Auf den Waldautobahnen wurde sehr schnell gefahren. 30 km/h gehören doch eher zu einer RTF, oder?. Egal wir blieben dran!

Im Depot gab es die ersehnte Verpflegung. Der heiße Fliederbeersaft sorgte für die Belebung der Geister und schmeckte wunderbar. Es gab leckere Riegel, Bananen, Schwarzbrotschnitten, Rosinenbrote und einiges mehr. In der Zeit in der wir uns im Depot aufhielten trafen sehr viele andere Gruppen ein. Ich habe mich nett mit einigen Fahrern und den Helfern unterhalten. Die Guides diskutierten über eventuelle andere Aufteilungen der Gruppen. Es setzte sich aber eigentlich keiner durch. Es fuhren einfach alle auf einem Mal los. Wo ist meine Gruppe? Doch dann sah ich Olli.

Jetzt wurden nur noch "Ortsschildsprints" gefahren. Ca. 10 Kilometer vor dem Ziel waren nur noch versprengte einzelne Fahrer in Sicht. An einer längeren Steigung fuhr unser, am Ende der Gruppe fahrende, Guide mit einem Grinsen an uns vorbei und meinte wir könnten ja auf eine nachfolgende Gruppe warten. Sehr nett. Ich komme aus Niedersachsen und habe keine Ahnung wo ich mich im Gelände befinde. Zu meinem Glück fand ich noch Olli und Thali. Durch die vielen Diskussionen der Guides an den Abzweigen, wussten wir gar nicht mehr ob wir uns überhaupt noch auf der offiziellen Strecke befanden. Wir versuchten dann den Weg selber zu finde. Es gelang uns nicht wirklich gut.

Olli machte die CTF zu einer MTBO und nutzte Thalis Karte und Kompass für den weiteren Weg. Das Ziel der CTF hatte ich nach 3 Stunden und ca. 58 Kilometer auf dem Tacho erreicht. Das heißt wir sind ein Umweg von 10 Kilometer gefahren. Ich war sehr geschafft aber glücklich. Es hat sehr viel Spaß gemacht bei dieser CTF dabei zu sein.

Klasse war auch, dass ich Olli und Thali getroffen habe. So meckert man gemeinsam und nicht alleine vor sich hin. Die CTF war auch wunderbar organisiert. Es ist an alles nötige gedacht worden.

Ich holte mir bei der Meldestelle meine 3 Punkte ab und musste dann sehen, dass ich schnell nach Hause komme. Um 15:30 Uhr sollte ich schon bei meiner Schwiegermutter das erste Stück Geburtstags-Sahnetorte einfahren.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und starte in einer Gruppe D und befülle die Fahrradschläuche des Guides mit Wasser.

Ein weiterer sehr schöner Bericht: Bericht von "Olli"

Helmuts Fotos von der CTF-Kattenberg

58 Kilometer - Fahrtzeit 3:01 Stunden - Gesamtzeit: 3:30 Stunden
3206 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 149

Sonntag, Dezember 30, 2007

Letzte MTB-Tour in diesem Jahr

Es war die abschließende Mountainbike-Tour in diesem Jahr. Wir trafen uns heute um 10:00 Uhr in Buchholz auf dem Parkplatz an der Kirche. Es war das erste mal, seit dem ich diesen Sport ausübe, dass Fahrer von allen Vereinen aus Buchholz zusammenfuhren. Es starteten Fahrer von "RSG Blau-Weiß-Buchholz e.V.", "Sportgruppe Cycle-team e.V." und "RSG Buchholz e.V.". In dieser Jahreszeit mit einer Gruppe von 12 Fahrern auf einer Cross- und MTB-Tour unterwegs zu sein ist sehr ungewöhnlich und interessant. Besonders gefreut habe ich mich, dass Dirk dabei war obwohl bei Ihm eine Erkältung abklang. Leider kann Dieter die nächsten 5 Wochen an unseren Touren nicht mehr teilnehmen. Er hat sich am Heiligabend, alleine unterwegs und auf Eis, den Knöchel gebrochen. Wir wünschen Ihm alle auf diesem Weg eine gute Besserung.

Wir fuhren heute wieder in Richtung Rosengarten. Wir hatten die verschiedensten Bikes dabei. So fuhren ein großer Teil der Fahrer Crossräder und Mountainbikes. Es waren aber auch Trekking- und Allterrainbikes zu sehen. Die große Gruppe und das sehr unterschiedliche Material sorgten für eine mehr als einstündige Anfahrt in die Harburger Berge. Es begann mit einem losem Sattel, über eine im Kettenschutz verhakte Kette, bis hin zum Totalschaden eines Laufrades. Das unterschiedliche Leistungpotenzial der Fahrer sorgte zusätzlich für ein sehr auseinandergezogenes Feld. Es wurde, ohne ein Murren, immer an den Abzweigungen auf den letzten Fahrer gewartet, damit keiner der Fahrer verloren geht.

In den Harburger Bergen sind wir die etwas leichteren Strecken gefahren, damit die Crossräder besser durchkommen. Auf der gesamten Tour hatten wir 5 Grad Temperatur und Trockenheit. Der Boden war so optimal für das Biken. Wir sind überall gut durchgekommen und es ist keiner ernsthaft gestürzt. Dieses Gelände ist sehr anspruchsvoll und erfordert Kraft und Kondition.

Nachdem sich die Gruppe von "RSG Blau-Weiß-Buchholz e.V." für einen anderen Rückweg entschied, sind die Mountainbiker noch über den "Paul-Roth-Stein" gefahren. Hier konnten wir noch ein paar mehr Baumwurzeln, Anstiege und Abfahrten genießen bis wir dann auch den Heimweg antraten.

Diashow von MTB-Tour

45 Kilometer - Fahrtzeit 3:15 Stunden
2645 Kilokalorien - Max. Puls 169 - Durchschn. Puls 133

Sonntag, Dezember 23, 2007

MTB-Rosengarten-Tour

Mein innerer Schweinehund sagte mir am Morgen: "Laß es! Laß es!" Die Wetterprognosen sagten 0 Grad und Eisregen voraus. Der Schweinehund setzte sich nicht durch. Die Kinder schliefen noch und meine Frau war beim Pferd. Also los!

Ich traf mich mit Dieter, Erhard und Malte und wir fuhren durch den Stuvenwald in Richtung Rosengarten. Es war längs nicht so kalt und naß wie befürchtet. Dieter und Erhard waren mit ihren Crossrädern am Start. Malte hatte seinen Freerider gewählt und ich war mit meinem normalem Mountainbike unterwegs. Im Rosengarten sind wir einige Schleifen über den "Paul Roth" und den "Karlstein" gefahren. Eine kurzfristige Orientierungslosigkeit hielt uns nicht ab eine richtig schöne Tour mit anständigen Steigungen und Abfahrten zu genießen.

Malte hatte am Paul-Roth-Gedenkstein rechtbehalten indem er behauptete, dass Paul Roth irgendein Vorturner war. Folgenden Text fand ich im Internet dazu:
Auf einer Anhöhe gut 1,5 km westlich von Sottorf liegt 131 m über NN der Gedenkstein für einen „Wanderer, Freund der Heide und des Waldes“ – Paul Roth. Der 1,9 m hohe Granitfindling trägt auf der Vorderseite die Inschrift „Paul Roth 1912“. Paul Roth war nicht nur Wanderfreund, sondern auch 35 Jahre lang Vorturner der Hamburger Turnerschaft von 1816.

Der Boden mit allen Unebenheiten und Rillen war gefroren und sorgte für eine etwas konzentriertere Fahrweise. Auf den Baumwurzeln war fröhliches wegrutschen angesagt. Bei einem kleinen völlig unnötigen Sturz habe ich erst einmal gemerkt wie hart der Boden ist. Das ganze haben wir alle ohne Material- und Personenschaden überstanden.

Es lohnt sich doch immer wieder die Wetterprognosen nicht zu ernst zu nehmen und den inneren Schweinehund zu ignorieren. Die Tour hat einen riesen Spaß gemacht.

47 Kilometer - Fahrtzeit 3:20 Stunden
3012 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 142

Donnerstag, November 29, 2007

Nacht-Biken am Brunsberg

Heute trafen wir uns um 19:00 Uhr wieder auf dem Parkplatz am Rathaus, um zu einem Nacht-Biken zu starten. Es kamen Carsten, Nils und Malte zum Treffpunkt. Durch den starken Regen am Abend war alles sehr nass und rutschig und wir beschlossen die etwas breiteren Wege zu nutzen. Bis zum Brunsberg fuhren wir gemeinsam in gemäßigtem Tempo. Bei der Abfahrt vom Brunsberg sind Nils und ich etwas langsamer abgefahren und verloren den Anschluss zu Carsten und Malte. Nils und ich nahmen das zum Anlass unseren eigenen Weg und unser eigenes Tempo zu fahren, womit sich die Tour etwas kürzer gestaltete. Auf unserem gesamten Weg haben wir keinen einzigen Tropfen Regen abbekommen. Die Feuchtigkeit kam ausschließlich von unten.

Heute konnte ich meine neue Lichtanlage "Sigma PowerLED Black" ausprobieren. Als erstes hat mich die einfache Montage und Bedienung begeistert. Viel zu spät bin ich dazu gekommen die Lichtanlage zu montieren. Ich hatte Glück, dass es schnell und einfach ging. Das Ein- und Ausschalten sowie die Wahl der 3 verschiedenen Leuchtstufen wird über nur einen Knopf bedient und ist selbsterklärend. Die Lichtstärke der Lampe, mit bis zu 90 LUX, ist ausgesprochen gut und man kann schon sehr frühzeitig die Unebenheiten erkennen. Einen etwas größeren Ausleuchtungswinkel hätte ich mir gewünscht um auf unbekannter Strecke rechtzeitig den richtigen Weg zu finden. Spätestens hier wäre sicherlich eine zusätzliche Helmleuchte sinnvoll. Der Akku hat in den 1,5 Stunden ausdauernd Strom geliefert ohne das die Anzeige auf "Rot" schaltete. Von den verwendeten Materialien und der Verarbeitung der Lampe habe ich einen stabilen und langlebigen Eindruck. Die Lichtanlage "Sigma PowerLED Black" hat ihren ersten Test bestanden.

Sonntag, November 25, 2007

Seminar "Querfeldein im Klecker Wald"

Um 10:30 Uhr trafen sich viele Fahrer der RSG Blau-Weiß Buchholz zum Seminar "Querfeldein im Klecker Wald" im Schützenhaus der KKS-Tell. Trotz einiger Absagen der Schönwetterfahrer kam noch eine ansehnlich große Gruppe Interessierter im Alter zwischen geschätzten 14 und 50 Jahre zusammen. Alle sind zusammengekommen um mehr über das Crossfahren zu erfahren. Als Trainer konnte der mehrfache Hamburger Meister Armin Raible begeistert werden.

Nach einer kurzen Ansprache startete Armin mit kleinen technischen Übungen, wie z. B. einen Balken der Länge nach überfahren und mit dem Rad stehen ohne ein Bein abzusetzen. Das Technik-Training wurde dann fortgeführt mit einer Übung für optimales Ab- und Aufspringen zum schnellen überwinden von Hindernissen. Ich glaube spätestens bei dieser Übung haben alle Fahrer etwas dazu gelernt. Auch die Wiederholungen führten zu einer ersten Verbesserung der Fahrtechnik. Armin zeigte uns mit seinem fahrerischen Können, dass wir alle noch viel trainieren müssen. Armin zeigte seine Körperbeherrschung auf dem Bike und konnte damit vielleicht die einzelnen Fahrer zu mehr Techniktraining motivieren.

Der Regen nahm etwas zu und man entschied sich die Mittagspause etwas früher zu beginnen. Hartmuts Frau hatte mit viel Einsatz leckere Nudeln mit diversen Saucen vorbereitet. Es gab ausreichend Getränke und einen heißen Kaffee. Die Verpflegung und die Auswahl der Örtlichkeiten war optimal. Hartmut und Norbert haben als Organisatoren dieser Veranstaltung viel Arbeit investiert und es ist Ihnen gelungen einen lehrreichen und kommunikativen Tag den Mitgliedern der Radsportgruppe zu ermöglichen.

Kulinarisch gestärkt konnten wir das bereits gelernte auf einer Tour im Wald anwenden und üben. Der Regen ließ nach und die Stimmung stieg wie wir durch den Wald in Richtung Rüsselkäfer fuhren. Dort hatte Armin eine Übungsstrecke ausgesucht, die kurz aber mit allen Schwierigkeiten gespickt war. Auch hier wurde das Ab- und Aufspringen geübt. Man konnte sich im bergauf fahren versuchen und bei einer leichten Abfahrt spürte man, dass man im Gelände war. Ich merkte die ersten Verbesserungen meiner Technik, speziell beim Auf- und Abspringen. Je nach Kondition fuhren die Teilnehmer unterschiedlich viele Runden. Auch ich habe schnell meinen Fotoapparat gezückt wie die Kräfte nachließen. Für den Rückweg wurde eine Waldautobahn gewählt und wir trafen pünktlich um 15:00 Uhr am Schützenhaus ein.

Jetzt hatten alle eine Stunde Zeit sich und die Ausrüstung wieder herzustellen. Ich fuhr nach Hause. Nachdem ich das Bike abgespritzt und geölt hatte sprang ich unter die heiße Dusche. Nach etwas befremdlichen Kopfschütteln der Familie war ich dann aber auch gleich wieder weg.

Um 16:00 Uhr trafen wir uns wieder im Schützenhaus um am Werkstattlehrgang teilzunehmen. Torben Eisenschmidt, ein ehemaliger Blau-Weiß-Jugendrennfahrer und heutiger Werkstattchef des Fahrradcenters Harburg erklärte mit viel Kompetenz und Geduld wie man eine Kassette zusammensetzt und montiert, wie man ein Schaltauge einstellt und wie eine Kette auflegt und genietet wird. Es wurden von Torben viele nützliche Tipps und Kniffe bezüglich der Schaltungseinstellung übermittelt. Mit dem Einziehen von neuen Brems- und Schaltzügen wurde der Werkstattlehrgang beendet. Alle Fragen konnten von Torben geklärt werden. Ich glaube, dass ich in diesem Teil des Seminares am meisten dazu gelernt habe, denn ich gebe mein Bike ja in die Werkstatt. Aber auch die alten Hasen, auch wenn sie es nie zugeben würden, schienen etwas dazu gelernt zu haben. Bei Torben sah das alles so einfach und logisch aus. Ich habe aber meine Zweifel ob ich das wirklich hinbekommen werde. Das Schrauben, an ein paar mehr Kleinigkeiten, werde ich in nächster Zeit auf jeden Fall ausprobieren.

Das Wetter war besser als der Morgen es erwarten ließ. Die 6 Gard beim Beginn des Techniktrainings auf dem Parkplatz waren etwas kühl. Und kurz vor der Mittagspause erwischte uns ein richtig heftiger Regenguss. Ansonsten konnten wir uns nicht beklagen, denn es wurde uns immer wärmer. Auf unserer Tour durch den Wald wurden sogar vereinzelte Sonnenstrahlen gesichtet. Der Boden war entsprechend der Jahreszeit tief und rutschig.

Der Einsatz von Armin, Torben und der Organisatoren Hartmut und Norbert sorgten für einen erfolgreichen Seminartag der unbedingt mit weiteren Themen wiederholt werden sollte.

Meine Bilder vom Seminar (zu wenig Licht + zuviel Bewegung)
Dieters Bilder vom Seminar
Hartmuts Bilder vom Seminar

Donnerstag, November 22, 2007

Nacht-Biken heute ausgefallen

Es haben heute fast alle abgesagt und wir haben das Night-Biken abgesagt. Hoffentlich bekommen wir das nächste Woche hin. Ich habe heute gar keinen Sport betrieben.

Montag, November 19, 2007

Bungsberg CTF

Meine erste CTF!

Die 125 Kilometer lange Anreise nach Eutin hat sich gelohnt. Das Wetter war heute stabil, ohne Regen und bei 6 Grad auch nicht so kalt. Ich traf bereits kurz nach 9:00 Uhr in Eutin ein und hatte so ausreichend Zeit mich im Riemannhaus anzumelden und wettergerecht anzuziehen. Dieter war auch so früh da und wir fuhren im Schlossgarten eine Aufwärmrunde, bevor wir uns in die angebotenen geführten Gruppen einsortierten. Es standen uns eine 36 km, eine 56 km und eine 70 km lange Strecken zur Verfügung. Für die verschiedenen Entfernungen wurden unterschiedliche Geschwindigkeiten angeboten. Dieter startete mit seinem Crossrad als erstes in der schnellsten 70-km-Gruppe und ich folgte ihm mit meinem Mountainbike in der zweiten Gruppe, die nicht so schnell unterwegs sein sollte.

Die zweite Gruppe startete für meine Verhältnisse doch zu schnell und nach weniger als 10 Kilometer ließ ich mich in die hoffentlich langsamere Gruppe vom Guide Bärbel zurückfallen. Auch diese Gruppe hatte sich die 70 Kilometer vorgenommen. Die nächsten 35 Kilometer ging es, durch sehr tiefen Boden mit viel Schlamm, gut voran. Es wurde zwei mal auf den Bungsberg (168 NN) gefahren und dabei hatte ich beim Schieben einen sehr hohen Puls. Ich habe keinen Fahrer gesehen, der die matschige Auffahrt zum Bungsberg gefahren ist. Alle haben geschoben, oder? Oben auf dem Bungsberg gab es, zur Stärkung, heißen Kirschtee, Bananen, Rosinenbrote und Schnittchen. Ausgesprochen lecker war das Rosinenbrot mit Marmelade und Schokocreme. So nimmt man auch nichts ab. Die Bikes waren extrem mit Schlamm bedeckt und damit man bei der Weiterfahrt wieder ordentlich schalten kann, konnte man das Bike mit Wasser abspritzen. Eine wirklich sehr hilfreiche Idee. An diesem Servicewagen wurden noch einige andere Reparaturen vorgenenommen. An meinem Bike musste nichts repariert werden, denn es war in meiner Werkstatt Cycle-team optimal von Igor und Nils vorbereitet worden. Die Schaltung funktionierte trotz Schlamm zuverlässig über alle Gänge.

Beim zweiten Besuch dieser Verpflegungsstation spielte ich mit dem Wasserstrahl zu lange herum und bemerkte nicht, dass Bärbel die Gruppe zusammenrief. Ich habe den Start verpasst und damit den Anschluss an meine Gruppe. Nach den Anstrengungen war ich auch ganz froh nicht die vollen 70 km zu fahren. Es war ohne weiteres möglich an der Verpflegungsstelle die Gruppe zu wechseln und ich schloss mich dann der 56-Kilometer-Gruppe an, die dann nach Eutin zurückfuhr.

Am Riemannhaus angekommen habe ich als erstes das Fahrrad abgespritzt und im Kofferraum verstaut. Nach Abholung der 3 CTF-Punkte habe ich dann ein Käsekuchen und einen Kaffee genossen. Dieter war natürlich mit seinen 70 Kilometer schon durch und nach Hause abgereist. Er hat die 70 Kilometer und die 880 Höhenmeter in 3:12 Stunden absolviert. Das ist eine wirklich sehr schnelle Zeit und er gehörte damit sicherlich zu den schnellsten am heutigen Tag.

Die ehrenamtlichen Helfer vom Riemann Radsport hatten an diesem Sonntag sehr viel Arbeit. Die Guides waren sehr freundlich, kompetent und ortskundig. Die meisten Kilometer wurde ich von Bärbel durch die Landschaft geführt. In der Anmeldung konnte man streßfrei auch noch einen Klönschnack halten und in der Gaststube wurde man ordentlich verpflegt. Das Vereinsheim ist wirklich gemütlich.

Heute war ich wohl ganz besonders blind. Aus Helmuts-Radsport-Forum waren Helmut selber, Herman und Motta da. Ich habe nur Herman aus Schlesen gesprochen, der in der Gruppe mit Bärbel unterwegs war. Den Rest habe ich wieder übersehen. Ein sehr nettes Gespräch hatte ich mit Anton aus Dortmund. Anton ist tatsächlich von Dortmund nach Eutin gereist um an diesem CTF teilzunehmen. Er war aber das ganze Wochenende in Eutin und kennt einige Mitglieder aus dem Verein sehr gut.

Diese CTF hat großen Spaß gebracht. Es war sehr abwechslungsreiches und anspruchsvolles Gelände in ausgesprochen schöner Landschaft. An der einen oder anderen in diesem Winter angekündigten CTF werde ich mit Sicherheit teilnehmen.

Bärbels Bericht von der "Bungsberg CTF 2007"

Diashow von "Bungsberg CTF 2007"

56 Kilometer - Fahrtzeit 3:32 Stunden - Gesamtzeit 4:22 Stunden
3763 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 142

Donnerstag, November 15, 2007

Night-Biken - nicht mein Tag!

Um 19:30 starteten wir bei trockenem Wetter, Dunkelheit und Null Grad Außentemperatur mit unseren MTBikes in Richtung Brunsberg. Heute waren wir sieben Fahrer. Es sind Dieter und Thomas gekommen, die auch am letzten Donnerstag dabei waren. Dirk, Carsten, Torsten und Nils versuchten sich das erste mal im NightBiken. Fast alle hatten hochwertige Lichtanlagen dabei, so dass wir den dunklen Wald schön ausleuchten konnten.

Das Tempo war von Anfang an sehr hoch und die Gruppe blieb nicht lange zusammen. Dirk, Torsten und Nils fuhren eine andere Strecke. Auch für mich begann es zu schnell, was ich dann im weiteren Verlauf der Tour noch merken sollte. Wahrscheinlich waren die Rosè gestern im Reitercasino auch nicht die richtige Vorbereitung für diesen Tag. Ich konnte heute das Tempo nicht halten und die anderen Fahrer mussten ab und zu auf mich warten. Ich glaube das war für sie kein Problem.

Das Biken war heute technisch anspruchsvoller, denn die Strecke enthielt mehr Singletrails als letzte Woche. Sehr viel Spaß hatten wir mit den zugefrorenen Pfützen, in die man mit lauten Krachen einbrach, wenn man durchfuhr. Gefährlich waren die gefrorenen Spuren von anderen Fahrzeugen, denn an diesen konnte man schnell die Kontrolle über das Bike verlieren. Man musste sich sehr konzentrieren.

Mein Material war heute eine Katastrophe!
1. Die Blackburn-Lichtanlage taugte überhaupt nichts. Das Licht leistet selbst bei voller Leistung ein müdes Glimmen. Die vielen verschiedenen Programme und Dimmer benötigt man nicht, denn man kann nur mit 100% Licht fahren oder man lässt es ganz bleiben. Nach einer Stunde lieferte die Lichtanlage gar kein Licht mehr und ich konnte dann versuchen im Lichtkegel der anderen nach Hause zu fahren. Das war sehr anstrengend und nicht wirklich lustig. Da hilft auch keine lebenslange Garantie auf das Material wenn der Fahrer die Rückfahrt nicht überlebt. Diese Lichtanlage werde ich wieder zurückgeben und mir eine "Sigma POWERLED BLACK PRO-SET" bestellen.
2. Zu allem Überfluß durfte ich auch noch mein Rücklicht aus dem Laub sammeln.
3. Trotz regelmäßigen Werkstattbesuchen, in den letzten Tagen, schaltete die Schaltung nur sehr widerwillig. Auf dem mittleren Kettenblatt hörte sich der Antrieb an wie ein Kettenfahrzeug. An den Steigungen demotiviert diese Schaltung noch zusätzlich durch hakeliges Schalten, so war das Verschalten vorprogrammiert.
4. Der Tacho war leider auch nicht in Funktion.

Wenn das Material nicht funktioniert geht viel Spaß am Biken verloren. Vielleicht sollte ich mich doch mal damit beschäftigen die Reparaturen selber auszuführen. Beim Seminar "Querfeldein im Klecker Wald" von der "RSG Blau-Weiß Buchholz e.V." wird ja auch schon etwas über Reparaturen und Technik erzählt.

In den 2 Stunden sind wir geschätzte 35 - 40 Kilometer und gefühlte 50 Kilometer gefahren. Irgendwie hatte keiner seinen Tacho in gang.

Nächsten Donnerstag bin ich wieder dabei.

Montag, November 12, 2007

Blackburn zum Testen

Vom Fachhändler meines Vertrauens "Cycle-team" wird eine Blackburn-Lichtanlage zum Testen installiert. Getestet werden soll diese High-Tech-Lichtanlage während unseres NachtBiken am Donnerstag.

Die Lichtanlage "Blackburn System X6" ist eine MTB-Beleuchtung speziell für die Geländefahrt. Sie besteht aus zwei Scheinwerfern mit "Luxeon III Dioden" mit jeweils 85 Lumen Lichtstärke. Ein Scheinwerfer dient der hellen Ausleuchtung des Nahbereiches, ein Scheinwerfer mit breiter Streuung dient der weitflächigen Ausleuchtung. Die Leistung entspricht ca. 2 herkömmlichen 12W Hallogen-Lampen. Drei verschiedene Lichteinstellungen, ein Blinken und ein 10-stufiger Dimmer helfen in den verschiedenen Situationen die richtige Ausleuchtung zu finden und gleichzeitig den Akku (3.600mA, Nickel-Metal-Hydride) zu entlasten. Das Ladegerät mit Überladeschutz und Sleep-Funktion verspricht eine Ladezeit von nicht mehr als 4 Stunden. Der Akku schafft 3,5 Stunden Leuchtdauer bei stärkster Einstellung und bis zu 20 Stunden Leuchtdauer im gedimmten Zustand. Der Schalter für die verschiedenen Lichteinstellungen wird am Lenker montiert um einen schnellen Zugriff zu gewährleisten.

Beim ersten Anblick im Karton fällt das schöne Design der Lampen und des Schalters auf. Das tiefe Schwarz der Materialien verleiht dem Produkt eine hochwertige Optik. Beim Berühren der Lampengehäuse gibt es ein Überraschung, denn diese sind in Aluminium gefertigt und sind wasserdicht(IPX7). Der Akku macht einen schlagfesten Eindruck.

Wie gut die Halterungen zu montieren sind und was sie im Gelände halten, müssen sie am nächsten Donnerstag noch erst beweisen. Auch die Leucht- und Akkuleistung werde ich bei dem nächsten NachtBiken beobachten und davon berichten.

Sonntag, November 11, 2007

SchneeBiken in der Heide

Eigentlich wollten Thomas, Dieter und ich heute zum CTF nach Rendsburg fahren. Nach dem Aufstehen stellten wir fest, dass es in der Nacht geschneit hat und die Straßen uns zu glatt waren um nach Rendsburg zu fahren. Die MTBikes waren präpariert und die Ausrüstung lag bereit. Kurzentschlossen starteten wir um 8:00 Uhr zum Schnee-Biken in die Heide.

Wir fuhren in die Weseler Heide. Bei leichtem Schneefall und sehr nassem Schnee ging es immer durch die Pfützen und den tiefen Boden. Wir hatten sehr viel Spaß an der aussergewöhnlich schönen Landschaft. Alles war mit Zuckerguß (eben nicht mit Puderzucker) belegt und sah ganz anders aus als im Sommer. Die Baüme hatten ihre Blätter abgeworfen, so dass der Schnee auf ihren Ästen lag. Alles war weiß und der Winter hat begonnen. Es ist einzigartig, der Schnee dämpft und verschluckt Geräusche und das Weiss überdeckt allen Schmutz. Es verbreitet sich ein Gefühl von Ruhe und Frieden.

Die Bikes hatten ihre Mühe mit diesen Witterungsverhältnissen. Als erstes fror die Kassette ein und ließ oft nur zwei Gänge im mittleren Bereich zu. Das Schalten auf den Kettenblättern ging da etwas besser. Man musste nur etwas Geduld mit der Kette haben bis sie sich endlich um das Kettenblatt gelegt hat. Der gesamte Antrieb lief nicht geräuschlos und es hakelte zeitweise sehr. Man mochte gar nicht schalten. Mein Tacho fiel bei Kilometer 44 aus. Das Schutzblech war definitiv von Vorteil. Vielleicht sollte ich bald einen neuen Mantel auf das hintere Laufrad montieren um den Grip zu verbessern. Jetzt verstehe ich auch, warum einge meinen, bei Schnee ist eine Rohloff-Schaltung und Spikes auf dem Mantel eine gute Materialwahl.

Von Undloh aus fuhren wir dann über die "Hanstedter Berge" in Richtung "Opp de Töps". Es ist eine besonders gut zu fahrende Strecke, die Dieter ausgesucht hat, und wir kamen gut voran. Auf die Rinnen musste man acht geben, denn die Ränder sind so glatt, dass der Reifen sofort rutscht. Vorsicht ist die Mutter gesunder Knochen.

Den wenigen Spaziergängern und Joggern, denen wir begegneten, sah man die Überraschung an, Mountainbiker bei diesem Wetter im Wald und der Heide zu begegnen.

Meine Kleidung muss, für solche Ausritte, noch überarbeitet werden. Die 0 bis 2 Grad waren sehr kalt und der Chillfaktor liess das Ganze noch kälter anfühlen. Am kältesten waren meine Füße die lediglich in meinen einfachen MTB-Schuhen steckten. Ich hatte etwas Angst an den Füßen Erfrierungen zu erleiden. Man hatte das Gefühl, dass die Ballen im Schuh, im Bereich der Cleats, festfrieren.

Nach ca. 50 Kilometer (Tacho war ja ausgefallen) und 2:22 Stunden war ich froh wieder zuhause zu sein. Ehrlich gesagt fand ich zuhause keinen der für die Aktion wirklich Verständnis hatte. Fast eine Stunde habe ich gebraucht, mit Fußmassagen und kaltem Wasser, meine Füsse wieder zu beleben. Alle anderen Körperteile haben den Tag bestens überstanden.

Mit etwas Abstand zum heutigen Tag und verbessertem Material werde ich beim nächsten Schnee wieder unterwegs sein.

Diashow vom Schnee-Biken

ca. 50 Kilometer - Fahrtzeit 2:22 Stunden
2000 Kilokalorien - Max. Puls 167 - Durchschn. Puls 142

Donnerstag, November 08, 2007

Nacht-MTBiken im Büsenbachtal

Das war ultimativ die verückteste Trainingseinheit seit langer Zeit. Um 18:30 trafen Dieter, Thomas und ich uns am Rathaus mit unseren MTBikes. Als erstes wurden die montierten Lichtanlagen bewundert. Damit heute nichts schief geht, habe ich mir eine Sigma Mirage Evo Pro beim Cycle-team ausgeliehen und montieren lassen. Mangels Platz am Lenker habe ich die 20 Watt Leuchte weggelassen und da ich nicht wusste wie lang die Tour wird, habe ich den zweiten Akku unter den Lenker setzen lassen. Die Beratung vom Cycle-team war wir gewohnt gut. Dieter hatte die gleiche Lichtanlage einschließlich der 20 Watt Lampe.

Unseren Nightride starteten wir in Richtung Stadtwald. Die Lichtkegel tanzten über die Wurzeln und Stufen des Waldes. Das Licht leuchtet die Strecke sehr gut aus, doch durch den Tunnelblick fehlen einem manche markante Erkennungspunkte der Strecke um die Hausstrecke zweifelsfrei wiederzufinden. Es klappte aber ganz gut. Weiter ging es dann durch den Bahntunnel in Richtung Interessentenforst. Hier entschieden wir uns gegen die Hausstrecke um die schwierigeren Singletrails zu meiden. Wir wählten die etwas breiteren Wege um das Risiko zu minimieren. An der Bahn entlang fuhren wir dann in das Büsenbachtal. Hier war Dieter in seinem Element, denn wir fuhren einen schöneren Trail nach dem Anderen. Ein rasantes Abenteuer in der Stille der Nacht. Die uns bekannten Trails erstrahlten plötzlich in völlig neuem Licht. Auch der Brunsberg wurde erklommen um ihn dann in Richtung Höllenschlucht wieder abzufahren.

Hier wurde der Spaß etwas getrübt. Einer der schönsten Wanderwege und natürlich auch einer der schönsten MTB-Trails, die "Höllenschlucht", wurde von Timberjacks völlig zerstört. Es ist nur noch Schlamm, Wasser, und zerbrochenes Buschwerk über. Sicherlich müssen die Waldarbeiter ihren Job machen. Aber doch nicht so. Auf diesem Teilstück des europäischen Fernwanderweges "E1" kann kein Wanderer mehr vorankommen und uns Mountainbiker wurde auch einer unserer Lieblingstrails zerstört. Es wird auch nichts helfen wenn die Waldarbeiter irgendwann einmal Sand darauf kippen und das Ganze dann glatt ziehen. Die Natürlichkeit dieses Weges wird nicht mehr hergestellt werden können. Ich bitte alle mich niemals mehr auf das Thema anzusprechen ein Mountainbikereifen könnte den Boden des Waldes oder der Heide gefährden.

Nach dem wir schiebend diese Schlammwüste hinter uns ließen fuhren wir nach Hause.

Das waren zwei Stunden und 30 Kilometer Fun, Abenteuer und Adrenalin. Danach weiß man das man lebt und dass das Leben Spaß bringt. Das wird wiederholt!

Der Werbefilm über das Nachtbiken von Sigma gibt das Erlebnis ganz gut wieder, nur ohne Regen und Matsch.

Montag, November 05, 2007

Querfeldein im Klecker Wald

Die RSG Blau-Weiss Buchholz lädt am 25.11.2007 ein zum 1. Seminar "Querfeldein im Klecker Wald".

Hartmut und Norbert von der Radsportgruppe "Blau-Weiß Buchholz e.V." hatten diese gute Idee und haben keinen Aufwand gescheut um diese in die Tat umzusetzen. Der Cross- oder Querfeldeinsport boomt in Deutschland wie seit den Zeiten eines KP Thalers oder Mike Kluges nicht mehr. Immer mehr dieser vielseitigen Räder werden verkauft, immer mehr Rennserien, auch für Jedermänner, entstehen. Aus diesem Grund bietet die RSG erstmals eine Einführung in diese sehr reizvolle und abwechslungsreiche Variante des Radsports an.

Dabei handelt es sich um ein Einsteiger- und Grundlagentraining. Als Trainer wurde der aktive Rennfahrer Armin Raible gewonnen, der kompetent und lehrreich durch die Trainingeinheiten führen wird. Das Training mit den Themen Koordinations-/Gleichgewichtsübungen, Auf- und Abspringen, Übersetzungen, Kurventechnik und vieles mehr werden durch kleine Ausfahrten "zum Ausprobieren" im Klecker Wald unterbrochen.

Das Seminarangebot wird ergänzt durch einen Werkstattlehrgang mit Torben Eisenschmidt (ehem. Rennfahrer, heute Werkstattchef des Fahrradcenters in Harburg). Er wird das Einstellen von z.B. Schaltwerk, Bremsen, Vorbau, Lenker, Sattelhöhe und das dafür benötigten Werkzeuge erklären. Selbstverständlich steht er für weitere Werkstattfragen zur Verfügung.

Zwischendurch ist ein gemeinsames Mittagsessen geplant, dass zur Stärkung und zum "sich besser kennenlernen" dient.

Zur Abrundung des umfangreichen Seminarangebotes steht eine Physiotherapeutin für Entspannungs- und Sportmassagen zur Verfügung. Gegen gesonderte Berechnung massierte Sie den Seminarteilnehmern die Verspannungen wieder aus den Muskeln. (Kosten für Massage nicht im Seminarbeitrag enthalten)

Diese Veranstaltung ist für die Mitglieder (10€) der RSG Blau-Weiß Buchholz geplant. Kinder und Jungendliche der RSG ist das Seminar kostenlos. Gäste (15 €) sind sehr gern gesehen, sollten noch Plätze frei bleiben. Als Bike sollte man ein Crossrad oder ein Mountainbike mitbringen.

Wir treffen uns um 10:30 Uhr am Schützenhaus vom KKS Tell. Die Veranstaltung ist bis ca. 17:00 Uhr geplant und kann mit einem geselligen Miteinander verlängert werden.

Bei Interesse oder Fragen nehmt bitte Kontakt mit mir auf und ich gebe diese an Hartmut und Norbert weiter.

Mittwoch, Oktober 17, 2007

MTBO im Harz fällt für mich aus


Obwohl ich mich nach meiner Erkältung schon deutlich besser fühle fällt der geplante MTBO im Harz am 21.10.2007 für mich aus. Die Gefahr wieder einen Rückfall zu erleiden ist zu hoch. Es gab ein Veto meines Arztes und noch viel schlimmer ein Veto meiner Frau. Da beuge ich mich besser und bleibe lieber zu hause.

Olli und ich wollten als Zweierteam versuchen die maximale Punkteanzahl zu erzielen, indem wir in höchstens 5 Stunden verschiedene Orientierungspunkte
unterschiedlicher Wertigkeit anfahren (Reihenfolge und Anzahl beliebig). Bei Zeitüberschreitung hätte man uns Strafpunkte von dem erzielten Ergebnis abgezogen. Es gewinnt das Team mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bei Punktgleichheit zählt die
kürzeste Gesamtzeit. Olli hatte schon im letzten Jahr an dieser Veranstaltung teilgenommen.

Vielleicht schaffen wir es ja im nächsten Jahr.

Sonntag, Oktober 07, 2007

MTB-Rennen in Jesteburg

Das Wetter kann man heute nur als "Goldener Oktober" bezeichnen. Auf jeden Fall gab es keine Ausrede in Jesteburg zum MTB-Rennen nicht anzutreten. Ich traf mich mit Thomas in Buchholz und wir fuhren durch den Klecker Wald nach Jesteburg. Ich war etwas unkonzentriert beim Packen meiner Ausrüstung, denn ich hatte keine Trinkflaschen dabei und auch meine Kamera habe ich vergessen. Für 10.3 km benötigt man auch keine Flüssigkeit und die fehlende Kamera ist nicht so schlimm, denn es war heute der Fotoservice Cycle-team vor Ort bei dem man sicherlich Bilder erwerben kann.

Als erstes besorgten wir uns unsere Startnummern und fuhren dann in der Umgebung eine Runde bei der uns schon ordentlich warm wurde. Beide waren wir für dieses Rennen zu warm angezogen und mussten noch ein wenig ablegen.

Vor dem Start traf ich wieder viele andere Fahrer:
Ernst aus Buchholz (bereits am Mittwoch in Münster getroffen), Knut der Triathlet, Carsten vom Cycle-team, Thimo vom HOT-Racing-Team, Hans der Polizist, Wolfgang vom Cycle-team und Tom der Inliner.

Irgendwie habe ich mich etwas verquatscht und dann weit hinten in die Startaufstellung einsortieren müssen. Es ging somit nicht gleich zügig los, denn ich musste erst das "gelbe Gemüse" überholen. Thomas ist es gelungen sich ganz vorne mit einzusortieren und er war auch gleich nach dem Start für mich nicht mehr zu sehen. Es fehlte mir heute der nötige Biss. An den Steigungen konnte ich keine Plätze gut machen und in den letzten Metern vor der Ziellinie habe ich mich auch noch von zwei RSG-Fahrern überholen lassen.

Das sind unsere Platzierungen und Zeiten:
Thomas 21. Platz mit 25:10 min
Karsten 34. Platz mit 26:42 min

Wie schon öfters habe ich auch heute wieder gemerkt, dass Rennradtraining nicht richtig viel zum Mountainbiken beiträgt. Dieses Jahr habe ich das Mountainbike zu wenig benutzt. Jetzt im Winter werde ich das ändern und ein paar CTF´s fahren um im nächsten Jahr mit dem Mountainbike schneller zu werden.

Es war ein ausgesprochen schöner Tag und eine witzige Veranstaltung direkt vor unserer Tür.

Diashow vom MTB-Rennen 2007 in Jesteburg

Bericht vom MTB-Rennen in 2005
Bericht von Proberunde in 2005
Bericht vom MTB-Rennen in 2004

10,5 Kilometer - Schnitt 23,5 km/h - Fahrtzeit 26:42 Minuten
540 Kilokalorien - Max. Puls 178 - Durchschn. Puls 163