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Sonntag, Januar 25, 2009

Neujahrs-CTF in Kattendorf

Nach einer Woche auf Reisen mit Hotel, Sushi, McDonalds, Bier, Wein und ohne Sport musste ich heute unbedingt eine Tour auf dem Mountainbike starten. Es bot sich die Neujahrs-CTF in Kattendorf an. Thomas holte ich wieder um 8:20 Uhr in Marxen ab und wir trafen frühzeitig kurz nach 9:00 Uhr an der Sporthalle in Kattendorf ein.

Nach den Erfahrungen in der Modder vom letzten Jahr mied ich den Parkplatz auf der Wiese. Kein Festfahren und kurze Wege in die Anmeldung waren so gewährleistet. Dabei hätte ich meinen neuen Allradwagen im Matsch testen können.

In und vor der Anmeldung traf ich dann Fahrer vom Cycle-team Buchholz die heute, einschließlich meiner Wenigkeit, mit 5 Fahrern antraten. Ich freute mich sehr über die Teilnahme von Nils, Carsten, Andreas und Andreas. Nils ist Mechniker beim Cycle-team und zuständig für meine Bikes. Mit Cycle-team habe ich vor Jahren, mit dem MTBike, das Biken begonnen. Carsten der Vorsitzende der Sportgruppe Cycle-team und Veranstalter des Cycle-team-Race in Buchholz kenne ich nun schon viele Jahre. Vor einigen Wochen wurde gerade wieder entschieden auch in 2009 das Cycle-team-Race zu starten. Da werde ich am 06.06.2009 mit einigen Fahrern zum 8-Stunden-Rennen starten.

In der Anmeldung plätscherte der Filterkaffee aus der Maschine und musste von mir unbedingt probiert werden um meinen halbwachen Körper zu wecken. Den leckeren frisch belegten Brötchen konnte ich widerstehen.

Helmut kam pünktlich, wie angekündigt, mit einem MTBike und nicht mit seinem Trekkingbike. Auch Olli, Thali, Tom und viele mehr aus dem Forum trafen bis 10:00 Uhr pünktlich ein. Das Cycle-team und ein großer Teil der Forumsfahrer starteten gemeinsam auf der 74-km-Strecke in der langsamsten Gruppe. Nur Olli musste seine Kraftüberschüsse in der schnelleren Gruppe erst einmal abbauen.

Unser Guide ist heute morgen mit dem falschen Fuß aufgestanden oder er hätte auch mal einen vom leckeren Kaffee genießen sollen. Nach einem Kilometer mussten wir kurz wenden um einen vermeintlichen richtigen Abzweig zu nutzen. Nach ein paar weiteren Metern endete dieser vermeintlich richtige Abzweig auf einer völlig matschigen Wiese die nach dem Überqueren an nicht überwindbaren Zäunen endete. Also wieder zurück und das schiebend und im tiefen Matsch versackend.

Auf den nächsten 10 Kilometern zeichnete sich dieser Guide durch hohes Tempo und einem unfreundlichen Befehlston aus. Rufe wie "Ey, nehmt ma´ den Druck raus, da kommt noch genug" oder einfach nur "kürzer" verhallten ungehört. Dafür wurde akribisch darauf geachtet ob wir ein- oder auch zweireihig die Wege befuhren. Ich glaube der Platten von Helmut bei Kilometer 14 kam genau richtig. Die Gruppe trennte sich und unser neuer Guide Wolfgang war freundlich, kompetent und kannte sich auf seinen Hausstrecken ausgesprochen gut aus. Das Tempo auf den restlichen 60 Kilometern war genau richtig dosiert. Und wenn die Gruppe zerfiel wurde angehalten und gewartet.

Nils fuhr seine erste CTF und was Ihm dabei gleich auffiel war das von Ihm als MDS-Prinzip benannte Grüßen von Fußgängern "Moin - Danke - Schüss"

In der ersten Verplegung trafen wir den völlig durchgefrorenen Olli wieder. Er hatte fast eine 3/4 Stunde auf uns gewartet und die Bestände der Verpflegungsstelle deutlich dezimiert. Durch die Umwege unseres Guides und Helmuts Platten hatten wir einiges an Zeit verloren. Es wurde schon über fehlende Lampen gewitzelt.

Die gefahrene Strecke war vom RSC Kattenberg sehr schön ausgesucht. Die Landschaften an der Alster, an der Wulksfelder Schleuse und im Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook bot viel Abwechslung. Die Schotterwege und Wege über Wiesen waren tief aber besser als ich befürchtet habe. Das Schmelzwasser vom am Freitag gefallenen Schnee war zum größten Teil abgeflossen.

Für viel Licht, Schatten und Kontraste sorgte die den ganzen Tag tief stehende Sonne. Die vielen neben uns dahin plätschernden Flüsse und stehenden Seen, die wir passierten, spiegelten die Sonne wieder. Wir hatten Plusgerade und nach Nebelauflösung Sonnenschein auf der gesamten Strecke. Nach den langen kalten Wochen habe ich heute das erstemal die Sonne auf der wenigen nackten Haut gespürt.

An den Verpflegungsstellen gab es die übliche Verpflegung. Besonders gut schmeckte mir der selbstgebackene Kuchen und der heiße Fliederbeersaft. Auch in der zweiten Verpflegung, wo wir als letzte Gruppe eintrafen, war noch ausreichend Verpflegung vorhanden. Die Helfer waren durch und durch gefroren und waren froh, dass sie nach unserer Abfahrt endlich abbauen konnten.

Im Ziel angekommen wurden die Bikes mit einem Hochdruckreiniger gereinigt und im "Büro" die 4 Punkte für die Wertungskarte abgeholt. Dabei kam man nicht an der Erbsensuppe und einem Kaffee vorbei.

Es war ein toller MTB-Tag und eine vom RSC Kattenberg toll organisierte CTF.

Nächste Woche Sonntag fahren wir zur CTF nach Schleswig.

Fotos von Thomas und mir

74 Kilometer - 4624 Kilokalorien
max. Puls 170 S/min - durchschn. Puls 142 S/min
Fahrtzeit: 4:04 Stunden - Gesamtzeit: 5:10 Stunden

Sonntag, Januar 11, 2009

CTF Holmer Berge

Eigentlich wollte ich heute gar nicht los. Die Temperaturen waren zu niedrig vorhergesagt und ich vermutete viel Eis auf den Wegen. Eckhard sagte auch am Samstagabend ab weil er Bedenken hatte. Nur Thomas war sehr zuversichtlich und er sollte recht behalten.

In der Anmeldung und auf dem Parkplatz trafen wir viele Fahrer aus dem Forum. Manfred und Rock kamen mit zwei weiteren Fahrern aus Celle. Tom, Thali, Gereon und viele mehr waren trotz eisiger Temperaturen angereist. Und fast alle Forumsfahrer beschlossen heute diese CTF gemeinsam zu fahren.

Wir starteten tatsächlich bei minus 4 Grad, aber uns wurde auf den ersten 10 Kilometern an den Steigungen der Elbhänge gleich ordentlich warm. Thomas und ich hatten uns erwartungsgemäß auf die lange anspruchsvolle Strecke(Thomas) aber dann die langsamste Gruppe (ich) geeinigt. Diese Gruppe wurde von Susan und Thomas von der RG Wedel e.V., trotz der unerwarteten Größe, ganz verantwortungsbewusst geführt. Es wurden alle Hindernisse und Eisplatten angezeigt und immer wurde durch kurze Stopps das Feld der Fahrer zusammengebracht. Die Wege waren auf dieser Seite der Elbe deutlich eisfreier als gedacht und so war es möglich, dass am heutigen Tage keiner in unserer Gruppe stürzte und die Gruppe bis in das Ziel zusammblieb.

Die gerade aufgegangene Sonne schien vom Osten her über die vereiste Elbe hinweg auf die von uns, in Richtung Falkenstein, befahrenen Elbhänge. Thomas hielt immer wieder an, um diese außerordentlich schönen Bilder mit seiner Digitalkamera festzuhalten.

Auf dem weiteren Weg in Richtung Sülldorf wurden die Steigungen wieder weniger beschwerlich. Mein Puls normalisierte sich schnell. Der Spaß nahm mit jedem Kilometer zu. Die Strecke war wunderbar ausgesucht und die Sonne und die Kälte sorgte bei wunderbarer Atmosphäre für immer wieder sehr schöne Winterbilder.

Nachdem wir den Klövensteen durchfahren haben, warteten die Helfer der RG Wedel e.V. in einem Pferdestall mit warmen Tee und leckerer Verpflegung auf uns. Bei dieser Kälte ist der heiße Tee nicht nur eine schöne innere Erwärmung sondern in den Händen ein willkommener Handwärmer. Es gab ausreichend Zeit sich für die in Kürze anstehenden CTF´s zu verabreden. Auch über die im Frühjahr anstehenden RTF´s und Jedermannrennen haben wir gesprochen. So wie es aussieht werden wir dieses Jahr einige Kilometer mehr auf dem Bike sitzen.

Die zweite Runde ging dann durch die Holmer Sandberge. Auch diese Strecke war ausgesprochen schön. In unserer Gruppe wurde sehr diszipliniert gefahren. Es gab heute keine gefährlichen Situationen. Auch war kein Gemecker über das Tempo oder ähnliches zu hören. Es war fast so als würden wir in dieseer Zusammensetzung jede Woche eine Tour gemeinsam fahren.

Mir fiel das Biken mit jedem Kilometer leichter. Es war genau mein Tempo und ich hatte zwischenzeitlich ein Gefühl nahe einem "Runners High". Die von Manfred und Thomas scherzhaft angeregte zusätzliche Runde, mit weiteren 55 Kilometern, wäre mir gefühlt nicht wirklich schwer gefallen. Auch die Kälte machte mir immer weniger aus.

Für die letzten 10 Kilometer fuhren wir die Verpflegung im Pferdestall ein weiteres mal an. Es war noch ausreichend warmer Tee vorhanden um sich nochmals durchzuwärmen.

Zurück in Wedel holten wir unsere 3 Punkte für die Wertungskarte ab und genossen in größerer Runde den heißen Kaffee und leckerste Kuchen. Auch ich wurde schwach und verdrückte ein Stück Sahnetorte (das musste sein!).

Eine fantastische CTF mit einer guten Gruppe und den dazu passenden Guides.

Nachdem ich Thomas wieder in Marxen abgesetzt habe bin ich bei Sonnenuntergang zu Hause wieder angekommen.

Diashow von Thomas und meinen Foto´s

55 Kilometer - 3283 Kilokalorien
max. Pulschlag 170 S/min - durchschn. Pulsschlag 133 S/min
Fahrtzeit 3:07 Stunden - Gesamtzeit 3:55 Stunden

Sonntag, November 30, 2008

Allertal-CTF in Celle

Es war heute an der Zeit meinen neuen Thuleträger auf dem Agrarhaken meines neuen Volvo auszuprobieren. Schon vor einigen Wochen hatte ich mich mit Helmut, Olli und Thomas aus dem Forum verabredet die Allertal-CTF in Celle zu fahren. Das kalte Wetter hielt uns heute nicht ab und wir trafen uns um 8:15 Uhr bei Thomas in Marxen. Etwas ungeübt luden wir die vier Bikes auf den Thuleträger.

Nach etwas über einer Stunde Anfahrt trafen wir in Celle ein und wurden von dem Veranstalter sehr herzlich empfangen. Im Vereinshaus des ESV Fortuna Celle meldeten wir uns an und trafen gleich auf Manfred einer der Initiatoren dieser Veranstaltung.

Manfred wollte gleich die erste Runde mit uns gemeinsam fahren, so dass sich ausreichend Gesprächsstoff beim Biken ergab.

Diese CTF gehört zu den wenigen mit einer ausgeschilderten Strecke. Man muss so nicht krampfhaft versuchen dem Tempo seiner Gruppe zu folgen, sondern man kann sein eigenes Tempo fahren. So geht keiner verloren. Die Strecke war übrigens vorbildlich ausgeschildert. Nur an einer Stelle hatten sich wieder Scherzbolde dabei gemacht die Schilder umzukippen. Wir haben sie wieder aufgestellt und konnten den Weg ohne Probleme finden.

Auf dieser CTF kann man die Strecke einmal fahren um nach 36 Kilometer 2 Punkte für die Wertungskarte zu kassieren. Oder man fuhr sie gleich zweimal mit insgesamt 66 Kilometern Enfernung für 4 Punkte.

Ich hatte die Gelegenheit mit Manfred zu quatschen. Er ist der aktuelle RTF-Landesmeister mit 382 Punkten und einer gewerteten Fahrtstrecke von mehr als 5500 Kilometern. Das ist schon eine Leistung. Da sind meine 46 Punkte aus diesem Jahr gar nichts dagegen. Im weiteren Gesprächen erzählte er mir von seiner Biketour auf dem Highway 1 von San Francisco nach Los Angeles und einem Radrennen in New York an dem er bereits teilnahm. Man kann sich es nicht vorstellen, aber der Mann hat auch eine Lebensgefährtin und ein Kind. Wie macht er das?

Die erste Runde wollte heute nicht so richtig vorangehen. Ich war mal wieder nicht der schnellste. Mein Trainingszustand ist erbärmlich und das hohe Körpergewicht ist auch nur hinderlich. In den zwei Kontrollen hatten wir, und im besonderen Helmut, immer viel zu Quatschen. Helmut kennt natürlich fast jeden und hat auch viel mit den Fahrern und Veranstaltern zu bereden. Bevor wir gänzlich an den Kontrollpunkten festfroren haben wir Helmut genötigt weiter zu fahren. Er nahm es gelassen.

An Helmuts hinterem Laufrad stellte sich ein schleichender Platten ein. Alles Aufpumpen half nichts, der Schaden musste repariert werden. In der Kälte war das nicht so schnell gemacht und so fuhren wir weit hinten im zerstreuten Feld.

Am Ende der ersten Runde war meine Motivation nicht die größte eine zweite zu fahren. Doch Helmut, Olli und Thomas überzeugten mich und wir bogen zur zweiten Runde ab. Und das war auch gut so. Die zweite Runde konnten wir deutlich gleichmäßiger im Tempo fahren und ich fühlt mich dabei viel besser. Mittlerweiler kamen wir immer als letzte Gruppe und Fahrer an den Kontroll- und Verpflegungepunkten an. Nach uns wurde gleich abgebaut und abgeschildert. Die Helfer hatten trotz der Kälte immer noch gute Laune und hatten ausreichend Verpflegung für uns.

Bei der Verpflegung wurde sich richtig viel Mühe gegeben. Mit Warmhaltebehältern der Bunderwehr wurde ein heißer Tee und eine heiße Brühe gereicht. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt baute das einen wieder auf. Thomas überlegte zwischenzeitlich ob er sich nicht die heiße Brühe in die Schuhe kippen soll, damit es endlich ein Ende hat mit den kalten Füßen. Wir hielten ihn davon nur ab weil es zu schade um die Brühe gewesen wäre. Auch der Rest der Verpflegung war sehr lecker. Thomas hatte nur das Problem mal ein Foto von mir zu machen ohne das ich in der einen Hand etwas zu Essen und der anderen eine Becher hielt. So ist das halt.

Ich war sowas von glücklich das Vereinshaus zu sehen. Das Bike wurde mit einem Gartenschlauch abgespritzt (<= für den Trafic - Helmut Du weißt schon). Nachdem ich mir die Punkte bestätigen ließ musste ich noch einen der selbstgebackenen Kuchen und einen Kaffee vernichten.

Erst um 18:15 warf ich die Jungens in Marxen wieder ab. Ich musste ganz schnell nach Hause und heiß duschen. Das Wecken der Lebensgeister dauerte den restlichen Abend an.

Im Jahre 2007 bei der Erstveranstaltung dieser CTF sind 45 Fahrer gekommen. Dieses Jahr haben sich schon 93 angemeldet. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Vielleicht melden sich dann mehr als 100 Fahrer an. Die Veranstalter und Helfer haben es verdient.

66 Kilometer - Gesamtzeit 5:15 - Fahrtzeit 3:47 Stunden
4965 Kilokalorien - Max. Puls 186 - Durchschn. Puls 146

Thomas Fotos als Diashow

Weitere Berichte von der Allertal-CTF im Forum

Sonntag, Januar 13, 2008

CTF Bis in die Holmer Berge

Die Wetterfrösche sagten für heute Sonnenschein bei niedrigen Temperaturen vorraus. Da gab es keine Ausreden mehr. Wedel ist ja auch nicht so weit. Es war eine CTF angesagt mit einer landschaftlich reizvollen Strecke im Falkenstein samt Falkensteiner Elbufer, Klövensteen und Holmer Sandberge. Der Veranstalter ist heute die RG Wedel.

Ich kam kurz vor halb Zehn am Jugendzentrum in der Bekstraße an. Es gab noch ausreichend Parkplätze. Thomas war schon vor mir da. Wir wollten heute die CTF gemeinsam fahren.

Nach der Anmeldung traf ich Helmut und hatte etwas Zeit mich mit ihm auszutauschen, bevor wir uns in die Startblöcke einsortierten.

Es wurden zwei Strecken angeboten. Eine anspruchsvolle 55 km lange Strecke und eine entschärfte Strecke mit 33 Kilometer. Diese wurden zusätzlich noch in verschiedene Geschwindigkeiten (A - F) eingeteilt. Bei der Entscheidung in welcher Gruppe ich starte, ließ ich mich wieder sehr davon beeinflussen, wer in der Gruppe so dabei war. Da brauchte ich nicht lange nachdenken, denn in der 55-Kilometer/C (doch nichts dazu gelernt von der Neujahrs-CTF) standen Thomas und Reinhard. Mit Thomas bin ich im letzten Jahr sehr viele Trainingkilometer in Buchholz und Umgebung gefahren und wir werden gemeinsam in einer Mannschaft zu einigen Jedermannrennen in 2008 starten. Mit Reinhard bin ich zuletzt die "RTF Weserbergland-Tour" im September gefahren. Das versprach wieder lustig zu werden.

In der Startaufstellung traf ich dann noch Olli und Thali die nach den Erfahrungen des letzten Wochenende lieber die 33-km-Strecke fahren wollten.

Wedel verließen wir in Richtung Osten, der tief stehenden Sonne entgegen. Nach kurzer Zeit erreichten wir die ersten Elbhänge. Es begann sehr anspruchsvoll denn es waren einige Steigungen zu bewältigen. Die überaus sehr schöne Landschaft und die im Sonnenlicht gleißende Elbe ließen den am Anschlag befindlichen Puls schnell vergessen. Ich hatte Mühe bei den Steigungen dran zu bleiben, aber es gelang mir.

Im Falkenstein wurde es technischer mit weniger Steigungen. Hier war es gut wenn man in der Gruppe weiter vorne mitfuhr, denn die Gruppe musste im hinteren Bereich des öfteren stoppen und dann wieder mit viel Anstrengung den Anschluß suchen. Mein Puls normaliesierte sich schnell wieder.

Wir fuhren weiter in Richtung Kloevensteen. Die vom Guide angesagte Geschwindigkeit von 20 km/h wurde auch erreicht. Im Gelände fuhren wir gefühlte 15 - 17 km/h und auf den Waldautobahnen wurde dann mit Geschwindigkeiten zwichen 27 - 33 km/h richtig Gas gegeben.

Nach 22 Kilometern erreichten wir die erste Verpflegung. Das war bei mir auch dringend angesagt, denn ich hatte meine zwei Trinkflaschen vergessen und wollte auf den zwei angesagten Verpflegungspunkten möglichst viel trinken. Die Verpflegungsstelle befand sich in einem Bauernhof. Die Helfer der RG Wedel haben regelrecht ein Buffet mit wirklich leckeren Schnitten, leckerem Obst und Riegel aufgefahren. Es gab heißen Tee bei dem lediglich mehrere Fahrer den fehlenden Schuß Rum bemängelten. Das Wasser konnte man sich an einem Wasserhahn entnehmen, was auch kein Probelm war wenn man eine Trinkflasche hatte. Ich habe mich dann gleich unter den Hahn gehängt. Das ging auch.

Nach der Verpflegung ging es weitere 23 Kilometer durch den Klövensteen und die Holmer Sandberge. In ersten Streckenabschnitt musste ich mich sehr anstrengen an der Gruppe dran zu bleiben. Es wurde auch schon etwas später und uns begegneten sehr viele Sonntagsspaziergänger. Die Gruppe war sehr diszipiniert und es wurden alle Hindernisse, Fußgänger und Biker angezeigt. So weit ich es mitbekommen habe gab es nicht eine brenzlige Situation. Es konnte sehr flüssig gefahren werden.

Nach insgesamt 45 Kilometer erreichten wir die Verpflegungsstelle ein zweites Mal. Für die verbleibenden 10 Kilometer war keine große Flüssigkeits- und Kohlenhydrataufnahme mehr erforderlich. Man konnte die Zeit lieber nutzen mit den Fahrern zu quatschen. Der Heiner, unser Guide von letzter Woche, suchte immer noch die Forummitglieder die ihre Meinung zum Neujahrs-CTF geschrieben haben. Thomas stand neben mir und wurde gleich mit einem "Bist Du Olli?" von Heiner begrüßt.

Die verbleibenden 10 Kilometer waren schnell abgespult. Die Tour hat mir viel Spaß gemacht und mich echt geschafft. Das Wetter, die Strecke, die Guides und die Helfer meinten es wirklich gut mit uns.

Thomas ist gleich nach Ankunft im Ziel nach Hause gefahren. Ich habe mir erst einmal meine Punkte, für meine Wertungskarte, im Jugendzentrum abgeholt. Nachdem ich mir noch ein Stück Kuchen, einen Kaffee und ein Becher Wasser gönnte traf ich draußen die Forumsmitglieder Olli, Thali und Norbert die mit Helmut kommunizierten. Spontan entstand die Idee, mangels CTF´s in den nächsten Wochen, eine gemeinsame Heide-Tour zu veranstalten. Das ist wohl hinzubekommen!

Foto 1 = von Helmut
Foto 2 = Thomas
Foto 3 = Reinhard
Foto 4 = von RG Wedel
Foto 5 = Olli

Link zu Diashow von CTF - bis in die Holmer Berge


Link zu weiteren Berichten von dieser CTF aus dem Forum


56 Kilometer - Fahrtzeit 2:46 Stunden - Gesamtzeit: 3:27 Stunden
3736 Kilokalorien - Max. Puls 178 - Durchschn. Puls 148

Sonntag, Januar 06, 2008

Neujahrs-CTF in Kattenberg

Der Morgen begann heute nach dem Aufstehen mit sehr ergiebigen Regen in Buchholz. Wenn ich nicht gestern schon mein Auto gepackt hätte wäre ich heute nicht nach Kattenberg gefahren. Das Wetterradar machte zusätzlich noch Hoffnung, dass es nördlich der Elbe nicht regnet. Also los! Weit bin ich nicht gekommen, denn gleich kurz vor der Autobahn wurde ich von einer allgemeinen Verkehrskontrolle ausgebremst. Jeden Sonntag steht dort die Polizei auf der Suche nach Alkoholsündern und ähnlichem. Heute wurde ich dann auch mal rausgewunken und nach meinen Papieren gefragt. Der Rest des Weges ging dann sehr schnell.

Schon um 9:20 Uhr traf ich auf dem Sportplatz in Kattenberg ein. Ich wurde sehr professionell von der Parkplatzwache eingewunken und bekam einen Parkplatz auf dem man sich nicht festfährt, denn einige der später eintreffenden Fahrer fuhren sich auf der Weide heftig fest. Durch die frühe Ankunft hatte ich ausreichend Zeit mich anzumelden und mit einigen anderen Fahrern zu schnacken. So traf ich auch Olli, was eine sehr kommunikative CTF versprach. So mit der Zeit kamen bestimmt mehr als 100 Fahrer zusammen, die sich vor dem Start, in den verschiedenen Gruppen aufstellten. Es wurden 34, 48 und 72 Kilometer lange Strecken angeboten. Diese einzelnen Strecken wurden noch in unterschiedlich schnell fahrende Gruppen A - D aufgeteilt. Jeder konnte sich aussuchen wie schnell er unterwegs sein will. Ich sortierte mich in die Gruppe 48 C ein. Diese Gruppe war wohl die größte Gruppe. Hier fuhren "Olli", "Thali" und "Armin" mit. So viele Fahrer aus dem Forum habe ich bei einer Veranstaltung noch nicht gemeinsam angetroffen. Man lernt immer mehr nette Leute beim Biken kennen.

"Helmut" ist auch nach Kattenberg gekommen und war beim Start sehr mit dem Fotografieren beschäftigt. Ich glaube Helmut wählte die 72 Kilometer lange Strecke in der langsamsten Gruppe. Übrigens sind alle Bilder in diesem Post von Helmut die er auf seiner Internetseite Helmuts-Fahrrad-Seiten veröffentlicht hat.

Beim Start unserer Gruppe stellte sich dann heraus, dass es keine B-Gruppe gibt und unser Guide legte gleich mit einem hohen Tempo vor. Nach kürzester Zeit war mein Puls sehr hoch und wir konnten die A-Gruppe vor uns sehen. Ich glaube der Guide wollte zur A-Gruppe aufschließen. Leider achtete der Guide auch nicht auf einen Zusammenhalt seiner Gruppe, denn in technischen Passagen wurde die Gruppe zum Stoppen gebracht und nach den Hindernissen wurde gleich wieder richtig Gas gegeben. Zwischenzeitlich lagen wir bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 20 km/h.

Nachdem der eigentliche Guide einen Reifenschaden hatte wurde eine sehr angenehmes Tempo gefahren. Auch wurde vom neuen Guide besser auf den Zusammenhalt der Gruppe geachtet. Das sollte aber nicht lange so bleiben. Kurz vor dem Depot taucht der eingeteilte Guide auf und führte die Gruppe wieder an. Die ausgesuchten Strecken waren sehr schön zu fahren und es ging durch landschaftlich ansprechende Gegend. Teilweise ging es durch tieferen Boden und an manchen Stellen merkte man unter dem Schlamm noch das Eis. In den technischen Passagen konnten Olli und ich gut mithalten. Auf den Waldautobahnen wurde sehr schnell gefahren. 30 km/h gehören doch eher zu einer RTF, oder?. Egal wir blieben dran!

Im Depot gab es die ersehnte Verpflegung. Der heiße Fliederbeersaft sorgte für die Belebung der Geister und schmeckte wunderbar. Es gab leckere Riegel, Bananen, Schwarzbrotschnitten, Rosinenbrote und einiges mehr. In der Zeit in der wir uns im Depot aufhielten trafen sehr viele andere Gruppen ein. Ich habe mich nett mit einigen Fahrern und den Helfern unterhalten. Die Guides diskutierten über eventuelle andere Aufteilungen der Gruppen. Es setzte sich aber eigentlich keiner durch. Es fuhren einfach alle auf einem Mal los. Wo ist meine Gruppe? Doch dann sah ich Olli.

Jetzt wurden nur noch "Ortsschildsprints" gefahren. Ca. 10 Kilometer vor dem Ziel waren nur noch versprengte einzelne Fahrer in Sicht. An einer längeren Steigung fuhr unser, am Ende der Gruppe fahrende, Guide mit einem Grinsen an uns vorbei und meinte wir könnten ja auf eine nachfolgende Gruppe warten. Sehr nett. Ich komme aus Niedersachsen und habe keine Ahnung wo ich mich im Gelände befinde. Zu meinem Glück fand ich noch Olli und Thali. Durch die vielen Diskussionen der Guides an den Abzweigen, wussten wir gar nicht mehr ob wir uns überhaupt noch auf der offiziellen Strecke befanden. Wir versuchten dann den Weg selber zu finde. Es gelang uns nicht wirklich gut.

Olli machte die CTF zu einer MTBO und nutzte Thalis Karte und Kompass für den weiteren Weg. Das Ziel der CTF hatte ich nach 3 Stunden und ca. 58 Kilometer auf dem Tacho erreicht. Das heißt wir sind ein Umweg von 10 Kilometer gefahren. Ich war sehr geschafft aber glücklich. Es hat sehr viel Spaß gemacht bei dieser CTF dabei zu sein.

Klasse war auch, dass ich Olli und Thali getroffen habe. So meckert man gemeinsam und nicht alleine vor sich hin. Die CTF war auch wunderbar organisiert. Es ist an alles nötige gedacht worden.

Ich holte mir bei der Meldestelle meine 3 Punkte ab und musste dann sehen, dass ich schnell nach Hause komme. Um 15:30 Uhr sollte ich schon bei meiner Schwiegermutter das erste Stück Geburtstags-Sahnetorte einfahren.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und starte in einer Gruppe D und befülle die Fahrradschläuche des Guides mit Wasser.

Ein weiterer sehr schöner Bericht: Bericht von "Olli"

Helmuts Fotos von der CTF-Kattenberg

58 Kilometer - Fahrtzeit 3:01 Stunden - Gesamtzeit: 3:30 Stunden
3206 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 149

Montag, November 19, 2007

Bungsberg CTF

Meine erste CTF!

Die 125 Kilometer lange Anreise nach Eutin hat sich gelohnt. Das Wetter war heute stabil, ohne Regen und bei 6 Grad auch nicht so kalt. Ich traf bereits kurz nach 9:00 Uhr in Eutin ein und hatte so ausreichend Zeit mich im Riemannhaus anzumelden und wettergerecht anzuziehen. Dieter war auch so früh da und wir fuhren im Schlossgarten eine Aufwärmrunde, bevor wir uns in die angebotenen geführten Gruppen einsortierten. Es standen uns eine 36 km, eine 56 km und eine 70 km lange Strecken zur Verfügung. Für die verschiedenen Entfernungen wurden unterschiedliche Geschwindigkeiten angeboten. Dieter startete mit seinem Crossrad als erstes in der schnellsten 70-km-Gruppe und ich folgte ihm mit meinem Mountainbike in der zweiten Gruppe, die nicht so schnell unterwegs sein sollte.

Die zweite Gruppe startete für meine Verhältnisse doch zu schnell und nach weniger als 10 Kilometer ließ ich mich in die hoffentlich langsamere Gruppe vom Guide Bärbel zurückfallen. Auch diese Gruppe hatte sich die 70 Kilometer vorgenommen. Die nächsten 35 Kilometer ging es, durch sehr tiefen Boden mit viel Schlamm, gut voran. Es wurde zwei mal auf den Bungsberg (168 NN) gefahren und dabei hatte ich beim Schieben einen sehr hohen Puls. Ich habe keinen Fahrer gesehen, der die matschige Auffahrt zum Bungsberg gefahren ist. Alle haben geschoben, oder? Oben auf dem Bungsberg gab es, zur Stärkung, heißen Kirschtee, Bananen, Rosinenbrote und Schnittchen. Ausgesprochen lecker war das Rosinenbrot mit Marmelade und Schokocreme. So nimmt man auch nichts ab. Die Bikes waren extrem mit Schlamm bedeckt und damit man bei der Weiterfahrt wieder ordentlich schalten kann, konnte man das Bike mit Wasser abspritzen. Eine wirklich sehr hilfreiche Idee. An diesem Servicewagen wurden noch einige andere Reparaturen vorgenenommen. An meinem Bike musste nichts repariert werden, denn es war in meiner Werkstatt Cycle-team optimal von Igor und Nils vorbereitet worden. Die Schaltung funktionierte trotz Schlamm zuverlässig über alle Gänge.

Beim zweiten Besuch dieser Verpflegungsstation spielte ich mit dem Wasserstrahl zu lange herum und bemerkte nicht, dass Bärbel die Gruppe zusammenrief. Ich habe den Start verpasst und damit den Anschluss an meine Gruppe. Nach den Anstrengungen war ich auch ganz froh nicht die vollen 70 km zu fahren. Es war ohne weiteres möglich an der Verpflegungsstelle die Gruppe zu wechseln und ich schloss mich dann der 56-Kilometer-Gruppe an, die dann nach Eutin zurückfuhr.

Am Riemannhaus angekommen habe ich als erstes das Fahrrad abgespritzt und im Kofferraum verstaut. Nach Abholung der 3 CTF-Punkte habe ich dann ein Käsekuchen und einen Kaffee genossen. Dieter war natürlich mit seinen 70 Kilometer schon durch und nach Hause abgereist. Er hat die 70 Kilometer und die 880 Höhenmeter in 3:12 Stunden absolviert. Das ist eine wirklich sehr schnelle Zeit und er gehörte damit sicherlich zu den schnellsten am heutigen Tag.

Die ehrenamtlichen Helfer vom Riemann Radsport hatten an diesem Sonntag sehr viel Arbeit. Die Guides waren sehr freundlich, kompetent und ortskundig. Die meisten Kilometer wurde ich von Bärbel durch die Landschaft geführt. In der Anmeldung konnte man streßfrei auch noch einen Klönschnack halten und in der Gaststube wurde man ordentlich verpflegt. Das Vereinsheim ist wirklich gemütlich.

Heute war ich wohl ganz besonders blind. Aus Helmuts-Radsport-Forum waren Helmut selber, Herman und Motta da. Ich habe nur Herman aus Schlesen gesprochen, der in der Gruppe mit Bärbel unterwegs war. Den Rest habe ich wieder übersehen. Ein sehr nettes Gespräch hatte ich mit Anton aus Dortmund. Anton ist tatsächlich von Dortmund nach Eutin gereist um an diesem CTF teilzunehmen. Er war aber das ganze Wochenende in Eutin und kennt einige Mitglieder aus dem Verein sehr gut.

Diese CTF hat großen Spaß gebracht. Es war sehr abwechslungsreiches und anspruchsvolles Gelände in ausgesprochen schöner Landschaft. An der einen oder anderen in diesem Winter angekündigten CTF werde ich mit Sicherheit teilnehmen.

Bärbels Bericht von der "Bungsberg CTF 2007"

Diashow von "Bungsberg CTF 2007"

56 Kilometer - Fahrtzeit 3:32 Stunden - Gesamtzeit 4:22 Stunden
3763 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 142

Samstag, Februar 10, 2007

Zu kalt und zuviel Schnee

Morgen werde ich nicht zum CTF nach Wedel fahren. Es ist mir einfach zu kalt und es liegt zuviel Schnee. Die Veranstaltung wird sicherlich stattfinden und ein paar ganz Verrückte werden im Schnee bestimmt sehr viel Spaß haben.