Montag, Juni 23, 2008

RTF RG Hamburg 2008

Schon das Aufstehen um 6:40 Uhr war mühsamer als gedacht. Vielleicht hätte ich einfach liegen bleiben sollen. Die gestrigen 102 Kilometer mit hohem Tempo und die 63 Mountainbiken vom Freitag waren eben doch nicht so wegzustecken. Das der Muskelkater in den Oberschenkel beim Fahren schnell verschwinden wird, sollte sich nicht bewahrheiten.

Ein bisschen spät war ich auch noch. Erst kurz vor Neun Uhr kam ich in Hamburg-Volksdorf an. Die ersten Gruppen, der 1100 gestarteten Fahrer, habe ich gar nicht mehr gesehen. Beim Anmelden traf ich Hajo und Thomas. Die beiden trafen sich auch erst in der Anmeldung. Als wir dann kurz nach Neun so weit waren, brauchten wir auch nicht mehr warten und starteten zu dritt ohne eine Gruppe.

Die beiden sind super fit. Schon nach 5 Kilometern war ich an einer Steigung am Anschlag. Das war das letzte was ich heute gebrauchen konnte. Ich wollte die beiden nicht weiter aufhalten und ließ mich Abhängen um mein persönliches Tempo zu fahren. Das war heute schon schwierig genug. Die Oberschenkel brannten auch bei einem Puls von 135 s/min durchgehend.

In der Teilung zur 44 Kilometer-Strecke sah ich Alexandra die Schwägerin von Thomas im "Mainplan-Hamburg-Trikot". Fast wäre sie auf die längere Strecke gegangen.

In der ersten Kontrolle war das Schild "Streckenteilung -> 75 km" zu verlockend. Die 75 Kilometer waren dann schon hart genug. Ich hatte Glück, dass ich überall auf der Strecke immer wieder passende Gruppen fand in denen ich einigermaßen mithalten konnte. So blieb es mir erspart allein im starken Gegenwind zu fahren.

Das Wetter war deutlich besser als alles was angesagt war. Am Morgen hatte ich mir heimlich noch Sonnencreme aufgelegt die ich dann auch tatsächlich benötigte. Keinen einzigen Tropfen Regen habe ich abbekommen obwohl ich auch ein paar nasse Straßen überfuhr.

In meiner zweiten Kontrolle traf ich dann Thomas und Nils von der RG Blau-Weiß-Buchholz. Für sie war es auf der 115 Kilometer-Strecke schon die dritte Kontrolle. Mit einer Durchnittsgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h waren sie in der vordersten Gruppe unterwegs. In der vordersten Gruppe wird Renntempo gefahren und ist sicherlich für Thomas und Nils eine weitere optimale Vorbereitung für ein Jedermannrennen.

Die Verpflegung in den Kontrollen war wirklich vorbildlich. Das Rosinenbrot und die Bananen hatten es mir sehr angetan. Sicherlich habe ich wieder zu viel gegessen. Die Strecken wurde von den Organisatoren der RG Hamburg vorbildlich ausgeschildert. Auf meinen 75 Kilometer hatte ich nicht einmal ein Problem den Weg zu finden.

Im Ziel traf ich noch einmal Hajo und Thomas, die auch nur die 75 km gefahren sind. Nils saß an einem Tisch und quatschte noch mit einigen anderen Fahrern. Thomas war schon wieder über alle Berge.

Die RTF war hervorragend organisiert. In der Anmeldung konnte ich sehr schnell meine 5 Euro loswerden und einen Kontrollzettel erhalten. Nach Rückkehr gab es ganz schnell meine 2 RTF-Punkt. Unschlagbar war der Kirschkuchen kurz vor Antritt der Rückfahrt nach Buchholz. Ich glaube heute war ich wirklich zum Essen zur RTF gestartet und nicht zum Rennradfahren.

Weitere Berichte im Forum

75 Kilometer - Schnitt 28 km/h - Fahrtzeit 2:42 Stunden
2365 Kilokalorien - Max. Puls 165 - Durchschn. Puls 131

Diashow von RTF der "RG Hamburg"

Samstag, Juni 21, 2008

Schnelle Rennradtour

Meine Frau hat heute von morgens um 7:00 Uhr bis open end auf ihrem Reitturnier zu tun. Diese Gelegenheit nutzte ich auch mal am Samstag eine Rennrad-Tour mit den Blau-Weiß-Fahrern zu unternehmen. Um 14:00 startete ich mit Dieter, Udo, Erhard und Jens, bei bestem Wetter, zu einer fantastischen Rennradtour.

Zu Beginn fuhren wir noch mit einigen weiteren Blau-Weiß-Fahrern sehr ruhig in Richtung Osten. Der Gegenwind kam auch in den hinteren Reihen an und meine Trainingeinheiten der vergangenen Woche waren spürbar. Nachdem einige Fahrer abbogen , wir nur noch zu fünft unterwegs waren, zog das Tempo an. An den Steigungen versuchte ich am Hinterrad zu bleiben was mir dann schnell einen Puls von 150 - 160 s/min bescherte. Eigentlich viel zu hoch, aber bis Kilometer 80 beruhigte sich der Puls schnell wieder. Auf den letzten 20 Kilometern nahm die Gruppe das Tempo ein bisschen raus und ich konnte bis zum Schluss dranbleiben.

Entgegen aller Wetterprognosen haben wir nicht einen Regentropfen abbekommen und die Haut hätte Sonnencreme gut vertragen. Bei dem Tempo bin ich nicht dazu gekommen einen Riegel zu essen, ein Foto zu machen und mein Wasser auszutrinken. Ich war damit beschäftigt am Hinterrad zu bleiben.

Wenn es die Luft zuließ haben wir uns viel unterhalten. Das ist das was ich bei meinem Grundlagentraining alleine im Wald am meisten vermisse.

102 Kilometer - Schnitt 32 km/h - Fahrtzeit 3:13 Stunden
2587 Kilokalorien - Max. Puls 166 - Durchschn. Puls 139

Freitag, Juni 20, 2008

Und wieder zum Wilseder Berg

Heute bin ich die gleiche Strecke wie am Dienstag gefahren. Diesesmal bin ich sie 16 Minunten schneller und mit einem geringeren durchschnittlichen Puls von 133 s/min gefahren. Grundlagentraining scheint doch ganz gut zu funktionieren.

Der nicht so kalte Regen störte nicht sonderlich. Nur die Ausrüstung war völlig eingemottert und sollte mich in den nächsten Tagen noch beschäftigen.

63 Kilometer - Schnitt 19 km/h - Fahrtzeit 3:19 Stunden
2763 Kilokalorien - Max. Puls 167 - Durchschn. Puls 133

Donnerstag, Juni 19, 2008

Auf dem Spinningbike

Regen und zu wenig Zeit vor dem Viertelfinalspiel gegen Portugal veranlasste mich mal wieder das Spinningbike zu fahren. 1:30 Stunde im GA1 ist sicherlich besser als nichts.

Fahrtzeit 1:30 Stunden - 1147 Kilokalorien
Max. Puls 140 - Durchschn. Puls 130

Dienstag, Juni 17, 2008

Sonnuntergang auf dem Wilseder Berg

Meine beruflichen Termine ermöglichten es mir heute nicht am Rennrad-Trainig von Blau-Weiß teilzunehmen. Um 19:00 Uhr startete ich mit meinem Mountainbike alleine in Richtung Brunsberg, Quellgebiet der Seeve und Wilseder Berg.

Kurz vor 9 Uhr hatte ich das Vergnügen den Sonnenuntergang auf dem Wilseder Berg zu bewundern. Ich war dort alleine mit der Tierwelt der Heide. Die Rehe, Hasen und Kaninchen schauten mich etwas verwundert an um dann doch zu flüchten. Sogar einem Baummarder begegnete ich im Wald. Wenn man in der Dämmerung mit einem Bike im Wald und der Heide unterwegs ist kann man vielen Tieren begegnen.

Den Rückweg trat ich in Richtung Undeloh, Hanstedter Berge, Op de Töps und Asendorf an. Weiter fuhr ich über Jesteburg, Klecker Wald und Vaensen wieder nach Hause. Leider hatte ich kein Licht mitgenommen und musste die letzte halbe Stunde in Dunkelheit zurücklegen. Nächstes mal nehme ich meine "Sigma PowerLED Black PRO" mit.

Diashow von der heutigen Tour

63 Kilometer - Schnitt 18 km/h - Fahrtzeit 3:35 Stunden
2857 Kilokalorien - Max. Puls 162 - Durchschn. Puls 137

Mittwoch, Juni 11, 2008

Gulewicz beim RAAM ausgeschieden

Kurzes "Race across America" für Gerhard Gulewicz

Extremradfahrer musste nach Sturz auf Rang zwei liegend aufgeben

Kayenta/Arizona - Der Extremradfahrer Gerhard Gulewicz hat als Mitfavorit im Race across America schon am zweiten Tag in Arizona aufgeben müssen. Der Oberösterreicher stürzte an zweiter Position, nachdem sich ein Ärmel seiner Überjacke beim Ausziehen während der Fahrt in den Speichen des Vorderrades verfangen hatte und erlitt Gesichtsverletzungen. Wegen dieser Blessuren, dem Schlafentzug und der Restdistanz von mehr als 3.500 Kilometern entschied Gulewicz nach Rücksprache mit seinem Arzt, das Rennen nicht fortzusetzen.

Zuvor hatte Gulewicz nach starkem Beginn einen schweren Einbruch verzeichnet und war fünf Stunden hinter Spitzenreiter Jure Robic (SLO) auf Rang drei zurückgefallen. Er konnte keine Nahrung bei sich behalten und litt an Dehydrierung und Fieber. Nach einer dreistündigen Pause stieg er dennoch wieder aufs Rad und holte einen Konkurrenten ein, ehe der verhängnisvolle Sturz passierte. Der Bad Ischler sprach aber schon in der Stunde der Enttäuschung von der Rückkehr im Jahr 2009.

Internetseite von Gerhard Gulewicz

Dienstag, Juni 10, 2008

Ruhige Rennradtour

Heute bin ich wieder beim Dienstagtraining von Blau-Weiß-Buchholz mitgefahren. Ich startete mit Erhard, Thomas und einem weiteren netten Fahrer dessen Namen ich leider vergessen habe.

Wir irrten irgendwo bei Buxtehude umher und Erhard fand eine schöne Strecke zurück. Das Wetter sorgte zusätzlich für gute Laune.

Meine Pulszahl lag fast auf der gesamten Tour zwischen 120 und 148 S/min. Nur eimal bin ich kurz auf 162 S/min und einmal auf 152 S/min gekommen. Ich fühlte mich sehr gut und ich hoffe das die Tour einen Trainingseffekt hat.

75 Kilometer - Schnitt 29 km/h - Fahrtzeit 2:35 Stunden
2058 Kilokalorien - Max. Puls 162 - Durchschn. Puls 132

Sonntag, Juni 08, 2008

Spannug beim RAAM

Das Rennen hat begonnen Um Punkt 12 Uhr Ortszeit, am 08. Juni, startete in Oceanside / Kalifornien die 27te Auflage des wohl härtesten Radrennens der Welt – das Race Across America.
Und bereits nach den ersten Stunden zeichnet sich ein unglaublich spannender Wettkampf ab. Der Österreicher Gerhard Gulewicz und der Slowene Juri Robic, dreifacher Gewinner dieser Tortour, dominieren bislang den Rennverlauf. Kopf an Kopf, getrennt nur durch wenige Meter, fighten sie die letzten 18 Stunden abwechselnd um die Führung. Der Drittplatzierte, der Spanier Julian Sanz Garcia, liegt nach 550 von insgesamt 4850,2 Kilometern schon deutlich hinter den Beiden.

Robic, der den Grundstein für seine bisherigen Siege jeweils am Beginn des Rennens und in der ersten Nacht durch enorm hohes Anfangstempo legte, konnte heuer in diesem Abschnitt keinen entscheidenden Vorteil herausfahren. Gulewicz ist immer in Schlagweite.

Samstag, Juni 07, 2008

Race across Amerika 2008

Es ist der härteste Wettkampf der Welt

In diesen Tagen starten 30 Einzelfahrer zu einer der größten Herausforderungen. Die rund 5000 Kilometer von der amerikanischen West- zur Ostküste sind in einem Stück zu fahren, Tag und Nacht.

Ob es 50 Grad Celsius in der Wüste, Minusgrade in den Rocky Mountains, Sandstürme in den Great Plains oder monsunartigen Regen in den Südstaaten hat, das Race Across America geht weiter! Ob die Muskel krampfen, der Hintern wund ist, die Sehnen und Gelenke schmerzen oder Halluzinationen auftreten, die Zeit läuft weiter. Wer schläft, verliert!

Die schnellsten schaffen diese Tortur in nur acht Tagen, und kommen im nächsten Jahr wieder.

Das „Rennen durch Amerika“ ist eines der angesehensten und am längsten laufenden jährlichen Ausdauer Events, welches einen legendären Ruf in der ganzen Welt hat. Es ist eines der Spitzen der Sporterrungenschaften, weltlich als die höchste Sprosse der Ultra-Ausdauer Sportleiter gesehen. RAAM hat seit 1982 eine reiche und sagenumwobene Geschichte, die als Denkmal für menschliche Anstrengung steht.

Das „Rennen durch Amerika“ ist ein so atemberaubendes Event, dass für die Meisten bloß ins Ziel kommen schon die Errungenschaft ihres Lebens ist. RAAM inspiriert jeden, den es berührt. Ein imposantes Rennen bestritten mit äußerster Fairness und Begeisterung. RAAM ist wirklich größer als das Leben. Ein Brutgebiet für Champions, ein Testgebiet für Elite Fahrer und ein glänzendes Beispiel der Stärke des menschlichen Geistes.

RAAM ist ein Rennen der Wahrheit

Dies ist ein Rennen. Anders als andere berühmte Rennen, wie die Tour de France, RAAM ist kein Etappen Rennen. Das Rennen ist eine Etappe, laufend bis ganz zum Ende. Wenn beim RAAM einmal die Uhr an der Westküste gestartet wird, wird sie nicht mehr gestoppt bis jeder Rennfahrer die Ziellinie an der Ostküste erreicht hat. RAAM ist 30% länger als die Tour de France und die Fahrer beenden es in der hälfte der Zeit ohne Pausentage. Das Rennformat ist hauptsächlich eine Zeitprüfung, gewöhnlich wird es „das Rennen gegen die Zeit“ oder „Rennen der Wahrheit“ genannt. Anders als bei der Tour de France gibt es bei diesem Rennen kein Windschattenfahren. Es ist eine rundum Einzelherausforderung.

Einzel und Mannschaft

Das Herz des Rennens ist die Einzelwertung. Hier liegt die ultimative Herausforderung. Das Rennen hat Mannschaftskategorien von 2 Personen, 4 Personen und 8 Personen Teams. In einer 8-Personen-Mannschaft sitzt jeder Fahrer im Schnitt 3 Stunden pro Tag auf dem Rad.

5000 Kilometer
Die Strecke ist länger al 3000 Meilen, durchquert 14 Staaten und legt 100,000 Fuß Höhe zurück Typischerweise brauchen die Mannschaften 6 bis 9 Tage das Land zu durchqueren und fahren dabei durchschnittlich 350 bis 500 Meilen pro Tag. Einzelfahrer beenden das Rennen nach 9 bis 12 Tagen mit einer Durchschnittsstrecke von 250 bis 350 Meilen pro Tag. Mannschaften fahren als Staffel und fahren 24 stunden am Tag. Einzelfahrer haben die Herausforderung ein paar Stunden Schlaf jede Nacht gegen die Rennfristen abzuwägen.

Die Männer und Frauen, die antreten, als Einzelfahrer oder als Mannschaftsteilnehmer, sind engagierte und getriebene Sportler. Zu den Rennfahrern gehören Fachleute aus allen Gesellschaftsschichten eines internationalen Feldes. Unter Ihnen sind Olympiade Teilnehmer und Profisportler, aber bei weitem die meisten sind genau wie du und ich. Ihr Alter schwankt zwischen 18 und über 70 Jahren und jeder hat eine Geschichte über sein Leben zu erzählen und wie sie zu diesem Rennen kamen. Diese Geschichte wird während dem einwöchigen Abenteuer durch das Land bereichert, dadurch dass der Fahrer seine innere Leistungsfähigkeit entdeckt.

Ist es eine Wohltätigkeitsveranstaltung?
Mehr als die Hälfte der Rennfahrer nutzt RAAM als eine Plattform und Veranstaltung um Spenden für zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen zu sammeln. Im Jahr 2007 sammelten die Fahrer mehr als $1,000,000.


Warum RAAM?

George Mallorys Antwort auf diese Frage war, weil es dort sei, genauso könnte man fragen warum man den Mount Everest hinaufsteigt.

RAAM ist mehr als nur ein Radrennen. Es geht darum, dass gewöhnliche Leute großartig sind. Es geht darum Träume zu verwirklichen, eine Reise des Herzens und der Seele. Es geht darum der Härteste der Harten zu sein. Es geht um Kameradschaft, Teamwork und die unglaubliche RAAM Familie. Es geht darum die Bühne für Wohltätigkeiten zu nutzen und Bewusstsein und Spenden zu sammeln. Es geht um die unermessliche Weite, Fülle, Schönheit und Großzügigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika und die Leute, die hier leben. Es ist eine Lebenserfahrung, die sich niemals wiederholt.

Das Rennen durch Amerika bleibt aufgrund des erstaunlichen Effektes auf das menschliche Bewusstsein und für seine unglaublichen Leistungen der Willensstärke, der Inspiration und des Herzens, bestehen.

Wer steht hinter RAAM?

Das RAAM Management Team – Fred Boethling, Terry Zmrhal, Perry Stone and Rick Boethling- bringt ansehnliche Breite und Tiefe an Geschäfts- und Rennerfahrung ins Rennen. Sie sind alle ehemalige Rennteilnehmer. Sie waren dort. Sie wissen was sich in den Herzen und Gedanken der Rennfahrer und deren Crews abspielt.

Ergebnisse

Cycle-team-Race 2008

Endlich war es soweit. An diesem Wochenende starteten wir zum Cycle-team-Race 2008 in Buchholz. Wie schon im letzten Jahr wollten wir wieder dabei sein.

Die Vorbereitungen begannen für mich bereits am Freitag. Für unser Fahrerlager habe ich ein paar Liegestühle, Stühle und Tische zusammen gesucht und im Sprinter verstaut. Den habe ich am Freitag auf den Schützenplatz gestellt, damit ein guter Platz für unser Fahrerlager gesichert ist.

In den letzten Tagen hatten wir uns entschieden nicht als einzige Achtermannschaft zu starten und ich habe in 2 Vierermannschaften umgemeldet um mehr Wettbewerb zu haben. In dieser Disziplin, für 12 Stunden, waren dann 7 Mannschaften gemeldet.

Der Wunsch, dass tatsächlich alle Fahrer am Samstag morgen um 7:30 Uhr zum Rennen erscheinen, erfüllte sich leider nicht. Es kamen für die Mannschaft MDS-Messebau-Team 2 Thomas Hä., Olli, Marco und Stephan und für die MDS-Messebau-Team 1 erschienen Thomas, Malte und ich. Robert sollte dann gegen Mittag nach 5 Stunden Verspätung auftauchen.

Wir ließen uns unsere Laune nicht vermiesen und starteten um 8:00 Uhr zu unserem 12-Stunden-Rennen. Thomas, Malte und ich fuhren die ersten Stunden zu dritt. Mein Glück war, dass Malte ganz heiß auf das Rennen war und in einigen Etappen gleich 2 Runden fuhr. So konnten Thomas und ich einen normalen Rhythmus fahren. Ich war ca. einmal die Stunde dran den Parcour von 3,8 km und 110 Höhenmeter abzufahren.

Ich benötigte zwischen 17 und 18 Minuten und war damit deutlich langsamer als die anderen beiden. Das lag sicher daran, dass ich mit 108 kg der Schwerste, mit 45 Jahren der Älteste und in einem schlechteren Trainingszustand war. Ich wollte aber mit meiner Einteilung gut über die 12 Stunden kommen, was mir auch gelang. Bodo, ein Freund von mir, rief mir auf der Strecke etwas ähnliches zu wie: "Das ist doch hier kein Sonntagsausflug mit Mutti und den Kleinen... gib mal Gas!" Das spornte mich noch einmal mehr an, ist aber einfacher gesagt als getan. Die Steigungen sind sehr steil und durch den vielen losen Sand nicht einfach zu erklimmen. Die Abfahrten waren mit heftigen Baumwurzeln gespickt die einen richtig durchschüttelten. Meine geliebten Waldautobahnen, zum Verschnaufen und Puls senken, kamen hier leider nicht vor.

Von unseren insgesamt 8 Fahrern sind bisher nur Thomas, Malte und ich ein Mehrstunden-Rennen gefahren. Von den restlichen Fahrern kannten nur Thomas Hä. und Marco die Strecke. Thomas Hä. hatte die Strecke eine Woche vorher schon kennengelernt und berichtete von einer gewissen Anspannung mit ein paar Schlafstörungen in den Tagen zuvor. Olli und Stephan schauten etwas ungläubig und verstanden aber, nach ihrer ersten Runde, die Anspannung von Thomas Hä. Kaum einer kann sich die Strecke im Stadtwald von Buchholz so anspruchsvoll vorstellen wie sie dann wirklich ist. Viele Fahrer sind erstaunt und überrascht wenn sie die Strecke kennengelernt haben. Auch die Belastungen eines Mehrstundenrennen sind ganz andere, die man erst versteht wenn man sich diese Strapazen mal selber angetan und auch durchgestanden hat.

Die Organisatoren vom Cycle-team haben wieder eine wunderbare Veranstaltung auf die Beine gestellt. Mit Hilfe einiger Sponsoren und den Startgeldern wurde für das Wohl der Fahrer und der leider wenigen Zuschauer gesorgt. Die Fahrer hatten immer genug zu essen und zu trinken. Man benötigte sehr viele Kohlenhydrate und Flüssigkeit über die 12 Stunden. Leider trank ich in den ersten Stunden zuviel von den isotonischen Getränken und bekam Probleme mit dem Magen. Ich stellte die Getränke auf Leitungswasser um und erholte mich schnell. Die Melonen und Bananen taten gut nach einer anstrengenden Runde. Mit den Nudelportionen musste man vorsichtig sein, denn bei der Wärme konnte eine zu große Portion schwer im Magen liegen. Ich glaube ich habe die Verpflegung für mindestens drei Tage aufgenommen.

Der Moderator am Micro hat sich über die vielen Stunden einiges ausgedacht um die Teams über den Rennverlauf zu informieren und die Zuschauer bei Laune zu halten. Er berichtet live aus der Bungee-Jump-Anlage beim Salto rückwärts und vom Bike auf der Strecke. Er tauchte unerwartet überall dort auf wo was passierte und interviewte einfach jeden. Die Siegerehrungen gestaltete er sehr unterhaltsam.

Besonders gefreut habe ich mich über die Vielzahl der Familienangehörigen, Freunde und Bekannten die so im Laufe des Tages uns im Fahrerlager oder in der Wechselzone besuchten. In der Zeit zwischen den gefahrenen Runden hat man so die Gelegenheit viel mit netten Leuten zu kommunizieren. Ich hoffe keiner hat es mir verübelt, wenn ich das Gespräch abrupt beendete und zu einer meiner weiteren Runde startete.

In unseren Mannschaften vertraten Olli, Stephan (Fülle) und ich das Forum von "Helmuts-Fahrrad-Seiten". Am Nachmittag besuchte uns noch Thali, der mit seiner Frau auf einer Radtour bei uns vorbeikam.

Um 12:00 Uhr starteten die 4-Stunden- und 6-Stunden-Fahrer und um 13:00 Uhr die 40 Schüler zu ihrem MDS-Messebau-Schüler-Cup. In der Zeit von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr traf man mal ein paar Fahrer. Bei mir kamen sie meistens von hinten und überholten mit einem "Ich fahre links vorbei...". Von 18:00 - 20:00 Uhr hatte man den Eindruck man wäre alleine auf der Strecke.

Zum Ende wurde dann doch vermehrt auf die laufenden Ergebnisse geschaut. Wir lagen um ca 19:20 Uhr mit dem Team MDS-Messebau-Team 1 auf dem 5. Platz. Wir hatten die gleiche Rundenzahl und lagen 5 Minuten zurück. Eigentlich war ich an der Reihe und dann hätten wir keine Chance mehr gehabt auf den 4.Platz vorzurücken. Malte erklärte sich bereit 2 schnelle Runden hintereinander zu fahren um die 5 Minuten gut zu machen. Er fuhr diese Runden sehr schnell und das nach 12 Stunden. Es war eine unglaubliche Leistung. Er kam noch rechtzeitig in die Wechselzone um mich noch zur letzen Runde rauszuschicken um so den 4. Platz zu sichern. Ich hatte keine Ahnung ob wir nun eine Runde vorrauslagen und die andere Mannschaft auch noch in eine weitere Runde starten konnte. Also fuhr ich meine gefühlte schnellste Runde. (Ich will gar nicht wissen wie lange die wirklich dauerte) Auf jeden Fall hat Maltes Einsatz gereicht für den 4. Platz und wir waren alle sehr begeistert von dieser Spannung im Rennen nach 12 Stunden.

Malte war einer unserer fleißigsten und schnellsten Fahrer. Er ist in 12 Stunden 23 Runden gefahren. Das ist eine Strecke von ca. 88 Kilometern und 2530 Höhenmetern. Die anderen Fahrer sind in der Regel die geplanten 12 Runden gefahren.

Das Material hatte in unseren zwei Mannschaften einiges auszuhalten. Zwei Kettenrisse, ein defekter Umwerfer und ein Sturz mit Verdacht auf Knochenbrüche hat einiges an Zeit gekostet. Das wird aber bei den anderen Mannschaften nicht anders gewesen sein. Die Knochbrüche unseres Fahrers bestätigten sich glücklicherweise nicht.

Es gab auch Einzelfahrer auf den 12 Stunden. Der Gewinner dieser Disziplin hat 54 Runden geschafft und damit eine Distanz von ca 205 km und 5940 Höhenmeter hinter sich gebracht. Das ist eine sehr unglaubliche Leistung.

Das MDS-Messebau-Team 1 hat den 4. und das 2. Team den 7. Platz erreicht. Malte hat mit 23 die meisten Runden beider Mannschaften gefahren. Auch die schnellste Runde hat Malte hingelegt. Er war zu diesem Rennen richtig gut drauf.

Es sind schon einige Fotos beim Cycle-team-Foto-Shop veröffentlicht. Leider bin ich kaum dazu kommen selber Fotos zu machen. Ich werde ein paar zusätzliche Fotos vom Cycle-team-Foto-Shop hier veröffentlichen.

Olli hat wieder einmal einen wunderbaren Bericht über unsere gemeinsame Unternehmung verfasst: Ollis Bericht vom Cycle-team-Race 2008

Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Olli, Thomas und Thomas Hä. haben sich auch schon verpflichtet. Der Virus Mehrstundenrennen greift um sich!

Fotos vom Cycle-team-Race 2008

09.06. 21:20 Uhr: Es folgen noch weitere Fotos und kleinere Bearbeitungen

Donnerstag, Juni 05, 2008

Alleine auf dem Rennrad

Das erste mal überhaupt war ich heute mit dem Rennrad alleine unterwegs um die Trainingsanleitung von Heiko Lehmann möglichst optimal umzusetzen. So alleine unterwegs sein kenne ich nur vom Mountainbike. Mountainbike fahren ist aber auch kurzweiliger. Und dann habe ich mich auch noch in Hoopte an der Elbe irgendwo verfahren. Wahrscheinlich zu früh rechts abgebogen.

1:50 Minuten bin ich zwischen 130 und 135 S/min gefahren, um dann auf der Strecke von Ramelsloh nach Harmstorf das Tempo zu erhöhen. Ab Ramelsloh bis nach Hause versuchte ich knapp über 140 S/min zu bleiben. Der Gegenwind und die Steigung in Bendestorf sorgten dafür, dass es mir auch gelang.

Es waren nur 1:50 Stunden im Trainingsbereich GA1 (bis 135 S/min) und die GA2-Einheit (bis 148 S/min) war auch nur 30 Minuten lang. Wobei ich das Tempo überraschend hoch fand. Je länger ich fuhr desto höher wurde das Tempo.

In nächster Zeit muss ich mir passende Strecken suchen und das Training noch optimieren.

65 Kilometer - Schnitt 27 km/h - Fahrtzeit 2:20 Stunden
1825 Kilokalorien - Max. Puls 157 - Durchschn. Puls 130

Leistungsdiagnostik bei Heiko Lehmann

Jetzt will ich es wissen. Mein Training der letzten Zeit war nicht nur wenig optimal, sondern meine Leistung ließ stetig nach. Mit einer Leistungsdiagnostik und einem Trainingsanleitung von Heiko Lehmann von "The Perfect Getaway" hoffe ich in kürzester Zeit mein Gewicht und meine Kondition besser in den Griff zu bekommen.

Heiko Lehmann ist in meinem Alter und ein Sportler in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen und Triathlon.

Im Rahmen der Leistungsdiagnostik führte Heiko bei mir einen Laktattest durch, währenddessen auch eine Spiroergometrie. So konnte er meine maximale Sauerstoffaufnahme, meine Herzfrequenz für Fettstoffwechseltraining und meine individuelle anaerobe Schwelle bestimmen. Ergänzend machte er eine Lungenfunktion, eine Körperfettbestimmung mittels Bioimpedanzanalyse und eine Herzfrequenzvariabilitätsuntersuchung.

Nachdem Heiko feststellte, dass ich gesund bin und mein Herz geeignet ist die Belastung einer Leistungsdiagnostik auszuhalten konnte ich, auf meinem Bike, auf der Rolle pedalieren. Es begann mit 120 W und wurde alle 5 Miunuten um 40 Watt erhöht. Dabei kontrollierte und erfasste Heiko den Lektatwert, den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Bei 280 Watt pfiff meine Lunge auf dem letzten Loch.

Während ich mich anzog erarbeitete er die Auswertungen und stellte diese in einer Mappe zusammen. Die Ergebnissse wurden ausführlich erklärt, diskutiert und besprochen.

Meine individuelle anaerobe Schwelle (iaS) liegt bei mir bei 165 S/min (240 Watt).

Meine maximale Sauerstoffaufnahme lag heute bei 38,2 ml/kg/min und das spricht für eine normale Ausdauerleistungsfähigkeit.

Die Grundlagenausdauer
GA1 liegt bei mir bei bis zu 135 S/min (150 W) und die
GA2 bei bis zu 148 S/min (200 W).

Meine erreichte Leistung lag bei folgenden Schwellen:
GA1 = 1,38 W/kg
GA2 = 1,85 W/kg
iaS = 2,22 W/kg

Die Mappe umfasst jetzt einige Seiten Erläuterung, die ich bisher noch nicht geschafft habe durchzulesen. Heiko hat es in einem Gespräch mir dann in einfachen Worten zusammengefasst. Für das Training steht in nächster Zeit in der Hauptsache das Grundlagentraining im Bereich GA1 und GA2 an. In der Ernährung sollte ich eine Umstellung schaffen um durch eine Gewichtsreduktion die W/kg zu steigern. Sehr interessant fand ich den Tip nach 14:00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr aufzunehmen.

Das werde ich in nächster Zeit alles mal ausprobieren und schauen wie es mir dabei ergeht.

Kurz vor der Cyclassic werden wir diesen Leistungstest wiederholen um festzustellen wie ich mich verbessert habe.

Dienstag, Juni 03, 2008

90 Minuten im GA1

Das Wetter war heute mit zu vielen Blitzen gespickt und bin seit langem mal wieder auf mein Spinning-Bike gefahren. Es waren heute 90 Minuten im Trainingsbereich Ga1 für eine bessere Grundlage. Das tat wirklich gut.

Trainingszeit 1:30 Stunden - 916 Kilokalorien
Max. Puls 130 - Durchschn. Puls 117

Sonntag, Juni 01, 2008

6. Biathlon in Buchholz

Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich an dieser Veranstaltung schon teilgenommen habe. Aber dieses Mal hat das Wetter, mit Sonnenschein und Temperaturen von 30 - 36 Grad auf der Strecke, den Spaß an dieser Veranstaltung noch einmal steigern können.

Zwei Mannschaften hatte ich in den Tagen vorher angemeldet. Die Mannschaft www.Mainplan-Hamburg.de mit Thomas, Robert und Olli startete in der Altersklasse unter 135 Jahre und die Mannschaft Heide-Biker mit den Fahrern Wolfgang, Dirk und meiner Wenigkeit starteten in der Altersklasse über 135 Jahre.

Wir trafen uns schon um 10:00 Uhr und hatten alle Zeit der Welt uns anzumelden. Als erste startete um 10:30 meine Mannschaft "Heide-Biker" gefolgt von der Mannschaft www.Mainplan-Hamburg.de.

Zu Beginn haben wir jeder fünf Schuss auf die Biathlonscheiben des "Schützenvereines Buchholz 01" abgegeben. Das ist zum Eingewöhnen schon ganz nett. Draußen auf dem Schützenplatz wurde ein kleiner Geschicklichkeitsparcour absolviert um festzustellen ob wir mit unseren Bikes überhaupt umgehen können und ob wir ohne Aufsicht auf die Runde geschickt werden können.

Losgelassen und bei laufender Zeitmessung sind wir durch Buchholz gerast ohne eine rote Ampel und irgendein Verkehrsschild zu beachten. Das könnte ja Zeit kosten. Es kann nicht lange gedauert haben und wir kamen beim "Schützenverein KKS Tell" an. Die hatten schon mit uns gerechnet, machten das Licht an und eröffneten ihre Stationen. Hier wurden 5 Schuss mit einem Luftgewehr, mit Auflage, auf Biathlon-Scheiben mit einer Ringwertung abgegeben. Die Entfernung betrug 10 m und das Schwarze war gut zu treffen.

Die nächste Entfernung war dann schon etwas länger und ging durch menschenleeres Gelände. Besser isses! Damit keiner abkürzt erreichte wir auf dem Nordring eine Kontrolle mit Verpflegung. Hier hatte ich noch den Eindruck, dass die Helfer mehr schwitzen als wir. Das sollte sich aber noch ändern.

Kurz später absolvierten wir einen Schlauchwechsel beim Bike-Park in Buchholz. Natürlich wurde da die Zeit gemessen und wir erhielten Punkte für unseren Pfusch. Ich habe übrigens das erstemal bei dieser Station Punkte erhalten und das waren dann auch gleich noch 10 Stück.

Im Schützenhaus in Dibbersen wurden wir noch nicht so wirklich erwartet. "Ihr seit ja viel zu früh", aber was so ein richtiger Schütze ist hat er die Station schnell aufgebaut und für Sicherheit gesorgt. Wir konnten, ohne zu warten, gleich mit dem Schießen beginnen. Das war aber nicht so einfach. Die Pistole liegt schon etwas ungewohnter in der Hand und durch den hohen Puls wurde das Gezitter auch nicht besser. Ich war froh die Scheibe zu treffen.

Die nächste Kontrolle befand sich am Dangerser Weg unten in der Senke, so dass man den Schwung für die nächste Steigung nicht mitnehmen konnte. Wer hat sich das denn ausgedacht? Es sollte ja nicht zu gemütlich zugehen und so kurbelten wir das Kopfsteinpflaster wieder rauf.

Durch den Stuvenwald und mit hohem Tempo über die Betonpiste näherten wir uns der B3. Dieser Bundesstraße folgten wir nicht lange, bogen rechts ab und erreichten eine weitere Kontrolle. Langsam begannen wir mit der Nahrungsaufnahme und dem Trinkflaschen auffüllen in den Verpflegungsstellen, denn die Temperatur stieg stetig an und die 45 Kilometer müssen auch erst einmal geschafft werden.

Zu dieser Zeit wunderte es mich schon, dass uns das andere Team mit Thomas noch nicht überholte. Irgendwo in einer Station erfuhren wir von Roberts technischem Ausfall und das Olli dem Tempo von Thomas nicht folgen konnte. Olli war damit beschäftigt die guten Sachen der Verpflegungsstellen wieder durch den Kopf gehen zu lassen. Olli hat übrigens auch einen sehr schönen Bericht über diese Veranstaltung veröffentlicht. Ollis Bericht

Beim Schützenverein in Trelde wurde Kleinkaliber auf 50 m geschossen. Gut das man die Auflage benutzen durfte. Es wurden die Ringe gezählt. Und dann gings weiter nach Sprötze.

In Sprötze wurde die für mich unangenehmste Disziplin abgehalten, denn beim liegendschiessen spürte ich meine gebrochenen Rippen und mein gebrochenes Schlüsselbein vom 23.02 sehr. Ganz unerwartet bereitete jeder Schuss Schmerzen. Das habe ich aber durchgezogen.

Jetzt mussten wir nur noch die Kilometer über die Lohbergenstraße bis in das Büsenbachtal und zurück nach Buchholz zurücklegen. Hier wurde noch mal ordentlich Tempo gemacht um die Zeit zu verbessern. In der Karte und der Beschreibung wurde die Buchholzer Fußgängerzone aufgeführt was sich nicht wirklich als Rennstrecke eignet. Hier wurde nicht das Tempo raus genommen um nicht zuviel Zeit zu verlieren.

Am Schützenplatz in Buchholz angekommen ließen wir uns die Zeiten eintragen und gaben unsere Laufzettel ab. Bis zur Siegerehrung waren noch mehr als 2 Stunden Zeit und Olli und ich genossen erst einmal ein kühles Bier bei mir zu Hause auf der Terrasse.

Zur Siegerehrung waren wir wieder rechtzeitig im Schützenhaus denn wir wollten uns auf keinen Fall das gute Fleisch, die guten Würstchen und die tollen Salate entgehen lassen. In unserem Startgeld war schon mal ein Gutschein für ein kühles Getränk und ein Gutschein für ein Stück Fleisch enthalten. Wer mehr Hunger verspürte konnte weiteres Fleisch für 2 € und die Wurst für 1 € erwerben. Den Salat und den Kaffee gab es satt.

Leider hat der Computer bei der Auswertung der Ergebnisse nicht ganz funktioniert. Ich vermute es war zu warm für dieses technische Gerät. Auf jedem Fall waren alle 5 Fahrer die ich angemeldet hatte nicht als Einzelfahrer gewertet worden. Das ist wirklich schade und ich hoffe das die Ergebnisse noch vom Veranstalter nachgeliefert werden. Ich werde diese dann hier veröffentlichen.

Wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein!

Diashow vom Buchholzer Biathlon 2008

Bericht Biathlon 2007
Bericht Biathlon 2006
Bericht Biathlon 2005

Samstag, Mai 31, 2008

Training für das Cycle-team-Race

Heute hat Carsten Köhn vom Cycle-team noch einmal die Strecke des Cycle-team-Race gezeigt.

Thomas und Marco aus meiner gemeldeten Achter-Mannschaft waren dabei. Für mich war es ganz gut die Strecke noch einmal abzufahren um zu sehen welche folgen der Sturz vom Februar noch mental hat. In der ersten Runde gingen die Bilder des Sturzes und die Gedanken an die Schmerzen auch nicht aus dem Kopf. Die zweite Runde war da schon viel besser. Marco und Thomas waren deutlich schneller. Ich glaube die Mannschaft kann sich sehen lassen.

Hoffentlich haben wir auch ein wenig Konkurrenz. Im Augenblick hat sich keine weitere Achter-Mannschaft angemeldet.

Donnerstag, Mai 29, 2008

RR-Tour mit Hajo

Hajo habe ich im Forum der Rennrad-News kennengelernt. Wir wohnen beide in Buchholz nicht weit voneinander entfernt und sind heute das erste mal dazu gekommen eine gemeinsame Rennradtour zu fahren. Einmal sind wir uns schon auf der RTF der "Harburger RG" begegnet.

Um 19:00 Uhr trafen wir uns in der nähe der Friedenskirche in Buchholz. Ein weiterer Kumpel von Hajo, mit sehr nettem holländischem Akzent, war noch mit von der Partie. Die Tour startete sehr ruhig und besinnlich und mein Puls hielt sich in den unteren Bereichen. Die ersten Steigungen wurden fast mit dem gleichem Tempo und dem gleichen Gang wie in der Geraden angegangen. Das sollte mir zu denken geben.

Irgendwo bei Undeloh kam uns ein Fahrer entgegen, ein weiterer Kumpel von Hajo. Es ging dann zu viert weiter und das Tempo erhöhte sich etwas. Speziell an den Steigungen wurden Sprints eingelegt, die ich natürlich nicht mitgehen konnte. Oben wurde gewartet und dann fuhren wir weiter.

Eine schöne Strecke mit ein paar Steigungen bei besten Wetter wurde gefahren.

In Jesteburg habe ich leider meine Kette nach vorne links abgeworfen. Beim auflegen der Kette, während der Fahrt, habe ich mir dann das Schaltwerk abgerissen. Als wäre noch nicht genug am Bike kaputt. Hajo hatte nur ein Multiwerkzeug mit und zauberte einen Singlespeed-Antrieb indem er die Kette so kürzte, dass man nur noch auf dem mittleren Kettenblatt und einem Ritzel vorankommt. Hajo hat sich dabei total eingesaut aber ich konnte nach Hause fahren ohne meine Frau mit einer Abholung zu belästigen. Vielen Dank an Hajo.

Die Tour hat riesig Spaß gemacht. Hajo und sein Kumpel sind dann noch joggen gegangen. Das habe ich dann lieber gelassen.

Die Schrauber in der Werkstatt waren über die eigenwillige Reparatur sehr erstaunt. Auf jeden Fall bekommt das Rennrad jetzt ein neues Schaltwerk. Die bereits geplanten Reparaturen wie der Einbau einer neuen Kette, Kurbel, Umwerfer, Kassette usw. wird gleich miterledigt. Das wird wohl etwas teurer.

48 Kilometer - Schnitt 28 km/h - Fahrtzeit 1:42 Stunden
1627 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 137

Mittwoch, Mai 28, 2008

2 Mannschaften für Biathlon gemeldet

Heute kam von Andrea die Bestätigung für die zwei genannten Mannschaften für den 6. Buchholzer Fahrradbiathlon. Die Veranstaltung findet am Sonntag den 01.06.2008 statt. Unsere Mannschaften starten um 10:30 Uhr.

Thomas, Robert und Olli starten auf der Strecke B in einer Mannschaft unter 135 Jahre und Dirk, Wolfgang und ich starten auch auf der Strecke B in einer Mannschaft über 135 Jahre. Wir werden uns kurz nach 10:00 Uhr auf dem Schützenplatz in Buchholz einfinden und die abschließende Anmeldung erledigen.

Das wird sicherlich eine großer Spaß.

Bericht vom Biathlon 2007

Dienstag, Mai 27, 2008

Grundlage mit dem MTB

Es war mal wieder eine Tour mit dem MTBike angesagt und das ganz alleine. Ich hatte mir heute vorgenommen eine Runde über den Brunsberg zu fahren und das möglichst im Grundlagenbereich.

Was ist aber mein Grundlagenbereich? Ich entschied mich für die Angabe meiner Polar-Uhr. Die Uhr war, seit dem letzten Polar-Test, auf 120 - 136 Schläge die Minute eingestellt . Möglichst unter 130 wollte ich bleiben was schon bei Kilometer 2 im Bahntunnel deutlich überschritten wurde. Die Autos sollten ja noch in der Grünphase auf der anderen Seite ankommen. Danach gab ich mir aber mehr Mühe und nutzte bergauf des öfteren das kleine Kettenblatt um die Pulsschläge niedrig zu halten.

Den Brunsberg rauf und bei 35 km/h am Hinterrad eines Rennradfahrers in Holm Seppensen sorgten noch für einen zu hohen Puls.

So oft habe ich mich noch nie umgedreht um sicherzustellen, dass mich kein Jogger oder ein Hollandrad mit Alditüten am Lenker überholt. Aber ich war alleine im Gelände und es hat mich kaum einer gesehen wie ich so dahin eiere. (ausser Thomas und Arne - peinlich)

132 Minuten war ich innerhalb des Pulsbereiches, 18 Minuten war ich drüber und 30 Minuten war ich drunter.

Das werde ich jetzt öfters versuchen um ein effektiveres Training zu absolvieren. Am Donnerstag fahre ich mit Hajo und Co. Rennrad. Da soll deutlich ruhiger gefahren werden.

45 Kilometer - Schnitt 18 km/h - Fahrtzeit 2:30 Stunden
1897 Kilokalorien - Max. Puls 171 - Durchschn. Puls 127

Sonntag, Mai 25, 2008

1. Velothon Berlin

Der Wecker klingelte um 4:00 Uhr. Es war zu hause keiner in Lage mir einen Vogel zu zeigen wie ich um kurz vor fünf das Haus verließ. Thomas war so nett Svend, Nils und mich in seinem immer vollgetankten Bus mit nach Berlin zu nehmen.

Ich hatte auch an die Startbeutel und die Startnummern gedacht, die ich bereits am Donnerstag bei der Akkreditierung abgeholt hatte und wir konnten die leere Autobahn nach Berlin mit fast 200 km/h schnell hinter uns bringen. Auf der Fahrt waren alle sehr wach und voller Erwartungen. Nur Nils dachte nicht an das Rennen sondern an seine nächste "Rothändle ohne".

Das Timing war optimal. Kurz vor Acht erreichten wir das Brandenburger Tor von der Ostseite her. Auf dieser Seite hatten wir das Glück sehr dicht an der Veranstaltung einen Parkplatz zu ergattern.

Das Wetter in Berlin meinte es wirklich gut mit uns. Nur Sonne und eine stetig steigende Temperatur waren optimale Bedingungen um ein Jedermannrennen zu fahren.

Wie ich mich dann so eine halbe Stunde vor dem Start in den Startblock A einreihte wurde mir etwas mulmig. Im Startblock A waren die meisten halb so alt und halb so schwer wie ich. Die Wartezeit wurde mit vielen Sprüchen und Gequatsche überbrückt. Die erste Reihe des Startblocks A wurde komplett von der "Harburger RG" eingenommen.

Es war am Start schon eine beeindruckende Kulisse. Auf der einen Seite sahen wir das "Brandenburger Tor", auf der anderen Seite warf die Siegessäule ihren Schatten und wir standen mitten im Tiergarten umgeben von ganz vielen Bühnen und Ausstellern. Der Moderator textete durchgehend bis zum Start damit uns nicht langweilig wurde. Dabei habe ich erfahren, dass Upsolut plant diese Veranstaltung zu einer der größten der Welt zu machen. In Südafrika gibt es schon eine mit 40.000 Startern. Upsolut plant in den nächsten Jahren den Velothon mit 50 - 60.000 Startern. Da hat sich aber jemand etwas vorgenommen.

Diesesmal war ich so weit vorne, dass ich mal den Startschuss gehört habe. Wir mussten auch nicht lange warten und rollten neutralisiert durch das Brandenburger Tor zur ersten Zeitnahme. Danach war kein Halten mehr. Das Tempo war gleich am Anschlag und ich konnte von Anfang an nicht so richtig mithalten. Das war alles viel zu schnell für mich. Ich fand aber immer wieder ein neues Hinterrad und konnte so die ersten Kilometer mit jenseits der 40 km/h starten. Thomas, Nils und Svend konnte ich vielleicht 2 oder 3 Minuten sehen und schon waren sie weg.

Von den Sehenswürdigkeiten bekam ich überhaupt nichts mit. Man musste sich sehr konzentrieren um die Kurve immer optimal anzusteuern und die Fahrlinie einzuhalten. Man musste auch auf die Fahrer im Feld achten die es nicht taten. Wobei die Fahrer aus dem Startblock A wussten mit ihrem Bike umzugehen. Der Straßenbelag war sehr unruhig und mit Kanten und Löchern gespickt, so wie es auf einem Stadtkurs zu erwarten ist.

Das Tempo bekam mir nicht so gut und die Beine wurden schnell schwer. Bei der Streckenteilung bei Kilometer 60 hatte ich noch einen Schnitt von 38 km/h. Danach brach ich leider ein und fand kein Hinterrad mehr. Die Fahrer die mich überholten fuhren oft 10 km/h schneller und ich war nicht in der Lage mitzuhalten. Der eine Riegel in meiner Trikottasche half mir auch nicht, so dass ich bei Kilometer 80 die Verpflegung ansteuerte. Eine ganze Trinkflasche mit einem isotonischem Getränk, ein Power-Riegel und eine Banane verhalfen mir wieder zu neuen Kräften. Danach konnte ich mein Tempo wieder erhöhen und fand Fahrer aus den Startblöcken C - E mit denen ich mithalten konnte. Die Pulks waren jetzt deutlich größer und der Windschatten hatte mehr Einfluss auf meine Geschwindigkeit.

Kurz vor der Streckenzusammenführung war der Gegenverkehr nur durch Hütchen abgegrenzt. Auf der rechten Seite der Hütchen fuhr ich in einem sehr großen Pulk in dem keiner mehr überholen konnte. Auf der linken Seite der Hütchen kamen uns andere Fahrer entgegen. Um zu überholen scherten einige aus unserm Pulk aus und fuhren im Gegenverkehr. Beim hektischen wieder einfädeln fielen die rot/weißen Hütchen um und sorgten im großen Feld für mehrere nicht schöne Stürze. Auch ich hatte einen dieser Hütchen vor dem Vorderrad und konnte aber gerade noch rechtzeitig ausweichen. An dieser Stelle sollte der Veranstalter im nächsten Jahr richtige Absperrgitter verwenden.

Ein Stück weiter in der Streckenzusammenführung kamen Fahrer mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit zusammen. Das passte nicht zum hohen Tempo der 105-Kilometer-Fahrer. Das Tempo wurde deutlich reduziert und es wurde sehr viel unruhiger im Feld.

Der Empfang im Ziel durch das Publikum hatte nicht die Dimension wie zur Cyclassic. Hier ist sicherlich das fehlende Profirennen und die geringere Starterzahl verantwortlich. Bei einer Erstveranstaltung kommen sicherlich noch nicht so viele Zuschauer wie bei Veranstaltungen die schon öfters stattfanden.

Im Ziel gab es, wie zu erwarten war, einen großen Stau vor der Transponderabgabe. Auf der anderen Seite des Brandenburger Tor fand ich die anderen der Mannschaft wieder. Ich denke die warteten schon mindestens eine halbe Stunde auf mich.

Als Mannschaft "www.mainplan-hamburg.de" erzielten wir mit 9:47:18 Stunden den 9. Platz von 260 Mannschaften. Keine Minute schneller auf dem 8. Platz war die "Harburger RG" platziert. Und nur 4 Minuten fehlten unserer Mannschaft am 1. Platz. Es wurden die ersten 4 Fahrer jeder Mannschaft gewertet. Gut das wir fünf Fahrer waren, denn so konnte ich mit einem Streichergebnis zum Erfolg beitragen.

Auch die Einzelergebnisse können sich sehen lassen. Thomas erzielte den 66. Platz, Nils den 97. Platz, Svend den 193. Platz, Siegfried den 214. Platz und ich den grandiosen 3606. Platz. Thomas erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 km/h und die anderen nur knapp darunter. Bei mir wurden es leider nur 34,3 km/h.

Die Rückfahrt war trotz einem Stau und den Pinkelpausen von Nils recht zügig. Von den Pinkelpausen haben wir übrigens ein Video gedreht: Video

Um kurz vor Vier waren wir wieder zu hause.

Es war eine gelungener Tag und eine sehr schöne Radveranstaltung am richtigen Ort. Im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein.

Ergebnisse vom Jedermannrennen in Berlin

Diashow vom Velothon in Berlin

Freitag, Mai 23, 2008

Relaxte Rennrad-Tour

Letzten Donnerstag musste ein Zahn entfernt werden. Seitdem hatte ich keine Lust zum Biken. Nachdem heute die Fäden gezogen wurden kann ich mich wieder mit fester Nahrung verpflegen.

Die steigende Laune nutzte ich heute für eine Rennrad-Tour mit meiner jüngsten Tochter Tanita. In Berlin habe ich Ihr ein schickes Radtrikot und eine gepolsterte Hose gekauft. Beim Cycle-team haben wir uns eine zweites Rennrad ausgeliehen.

Nach ein bisschen üben mit der Schaltung und den Bremsen sind wir dann in Richtung Vaensen, Klecken und Hittfeld gestartet. In Hittfeld haben wir die Zeit gestoppt um zu wissen wie lange man mit dem Fahrrad von Buchholz nach Hittfeld benötigt. Ganze 24 Minuten waren es. Mit der Bahn und zu Fuß benötigt man sicherlich sehr viel mehr. Tanita hat bei der Tierärztin in Hittfeld ein Schulpraktikum und hat keine Lust mit dem Bus, der Bahn und zu Fuß den Weg zu bestreiten.

Wir setzten den Weg in Richtung Harmstorf, Ramesloh und Bendestorf fort. In Buchholz angekommen hatten wir eine Strecke von 34 Kilometern in 1:20 Stunde zurückgelegt. Das ist ein Schnitt von fast 26 km/h.

Das gemäßigte Tempo ist eine gute Vorbereitung für das Jedermannrennen in Berlin und Tanita konnte ganz erstaunlich mithalten. Das werden wir wiederholen.

34 Kilometer - Schnitt 26 km/h - Fahrtzeit 1:20 Stunden
1098 Kilokalorien - Max. Puls ? - Durchschn. Puls 136

Donnerstag, Mai 22, 2008

Akkreditierung in Berlin

Beruflich war ich heute in Berlin und hatte die Gelegenheit bei der Akkreditierung meine Startnummer für den Velothon 2008 abzuholen. Beim Kunden war ich schon um 13:30 fertig und die Akkreditierung öffnete erst um 15:00 Uhr. Ich war schon um 14:40 bei Sport-Karstadt am Ku´damm und stellte mich in die Schlange an. Erst kurz vor 15:00 Uhr wurde begonnen die Startnummern auszugeben.

Die Akkreditierung ist ähnlich organisiert wie in Hamburg. Der Beutel ist wie zu erwarten war ganz grün. Der Inhalt ist in der Hauptsache viel Werbung, eine Fahrradklingel, ein Lippenstift (LF 30) und die üblichen Kabelbinder und Nadeln. Auch zu diesem Rennen gibt es eine ausführliche Teilnehmerinformation. Es ist viel weniger im Sack drin als bei der Cyclassic. Wer wollte konnte noch eine Fernsehzeitung einpacken.

Damit sich das lohnt habe ich die Nummern für Thomas, Svend, Nils, Siegfried, Hajo und Cathrin gleich mit abgeholt. Auch dei bestellten Tshirts und Trikots habe ich gleich mit eingepackt.

Alle Fahrer der Mannschaft von www.mainplan-hamburg.de starten im Block A. Die Startzeit ist schon um 9:00 Uhr. Da werden wir Sonntag schon vor 5:00 Uhr losfahren müssen um pünktlich in der Startaufstellung zu stehen.

Dienstag, Mai 13, 2008

Akku restlos leergefahren

Mit Dieter, Thomas und Michael startete ich heute um 18:00 Uhr zu einer Trainingsfahrt mit dem Rennrad. Am Anfang der Tour merkte ich noch nichts von den gestrigen 115 Kilometer was sich im weiteren Verlauf der Strecke ändern sollte.

Es wurde wieder Rücksicht auf mich genommen indem eine flache Strecke ausgesucht wurde. Auch das Tempo wurde meinen Möglichkeiten angepasst.

Die Strecke bin ich noch nie gefahren. Sie führte bei bestem Wetter mit Sonnenschein durch tollste Landschaften. Es hat heute wirklich Spaß gemacht Rennrad zu fahren.

Und trotzdem war bei mir bei 65 Kilometer alles zu Ende. Der Akku war leer gefahren. Ich konnte bei den kleinsten Steigungen nicht mehr das Hinterrad halten. Die Geschwindigkeit nahm deutlich ab. Es war wirklich sehr nett, dass mich keiner in der Pampa stehen ließ.

Zu Hause habe ich meine Pulsuhr ausgelesen und war sehr überrascht. Die Pulszahlen waren längst nicht so hoch wie erwartet. Ich fühlte mich zu Hause noch einige Zeit wirklich platt und habe dann den Blutdruck gemessen. Der Wert war dann die Überraschung: 84 mmHg Systole und 58 mmHg Diastole.

Ein viel zu niedriger Blutdruck, aber die Zusammenhänge mit dem Sport verstehe ich nicht. Ich denke ich brauche eine Pause!

77 Kilometer - Schnitt 29 km/h - Fahrtzeit 2:45 Stunden
2180 Kilokalorien - Max. Puls 161 - Durchschn. Puls 135

Montag, Mai 12, 2008

Thomas gewinnt Sprint

Heute waren Thomas, Svend und Nils in Leipzig zum Jedermannrenenn "neuseen classics - rund um die braunkohle" Früh morgens machten sie sich mit dem VW-Bus auf den Weg. Die zu bewältigende Strecke ist bei diesem Rennen 130 Kilometer lang.

Nils erreichte den 159., Thomas den 181. und Svend den 332. Platz. Bei der Zieleinfahrt gewann Thomas den Hautpfeld-Sprint wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann.

Die Mannschaft bestehend aus Nils, Thomas und Svend gelegt in Leipzig den 31. Platz.

Weitere Fotos von dem Sprint

Helfertour auf 115 Kilometer

Nachdem wir gestern auf der "RTF Bucholzer Heidetour" geholfen haben wurde von unserem Verein "RSG Blau-Weiß Buchholz e.V." eine Helfertour angeboten. Es wurde die 3-Punkte-Strecke über 115 Kilometer der gestrigen RTF ausgewählt.

Wir starteten in Buchholz um 10:00 Uhr bei wieder einmal grandiosen Sonnenschein. Mit Dieter, Roman, Erhard, Eckhard, Harald, Gerhard (???) und einem weiteren mir unbekannten Fahrer blieben wir im Pulk zusammen und fuhren die Strecke ab. Nur Roman und ich hielten einige Fahrer an den Steigungen etwas auf und es musste auf uns gewartet werden.

Leider hatten wir keine Verpflegung wie die Teilnehmer gestern. In Niederhaverbek hielten wir an einem Kiosk und füllten die Flaschen auf.

Die gesamte Strecke bewältigten wir mit einem Schnitt von ca. 29 km/h.

Bei Gelegenheit werde ich mir die 3 Punkte nachtragen lassen.

Sonntag, Mai 11, 2008

Helfer auf unserer RTF in Buchholz

Die Himbeer-RTF

Nach den vielen RTF und CTF die ich schon bei anderen Vereinen fahren durfte war es an der Zeit mal als Helfer bei der eigenen RTF "Buchholzer Heidetour" tätig zu werden. Schon vor Monaten wurde ich für die Kontrolle in Kampen eingeteilt.

Das Wetter war wie bestellt. Keiner hatte eine Ahnung wieviel Fahrer heute am Pfingtswochenende und Muttertag kommen werden. Es sollten dann im Laufe des Vormittags ca. 800 Fahrer werden die in der Anmeldung aufschlugen.

Kurz vor Sieben Uhr begann ich mit dem Einladen von Bananen, Instandtee, Brot, Margarine und einer unglaublichen Menge Himbeer-Riegel. Das Auto war, im geklappten Zustand, bis oben hin gefüllt. Eckhard gab mir folgende mahnenden Worte noch mit auf den Weg: "Komme bloß nicht mit einem einzigen Himbeer-Riegel wieder". Das sollte mir an diesem Tag nicht so ganz gelingen.

Das viele und sehr leckere Harry-Brot wurde von Edeka Herbert Meyer aus Nenndorf gesponsert. Im Verlaufe der Veranstaltung hörte ich von einigen Helfern die Begeisterung das endlich das Brot für die ganze Veranstaltung reichte. Die Fahrer an den Verpflegungen äußerten sich sehr positiv über Geschmack und Qualität der Brote. Vielen Dank an Herrn Herbert Meyer.

Bevor wir zur Kontrolle abfuhren halfen wir noch die Anmeldung und den Kuchenstand aufzubauen. Dirk wurde als Water-Boy abgestellt und hat eine nicht gezählte Anzahl Kanister mit Wasser zu befüllen. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass der größte Teil der Helfer diesen Job nicht das erste Mal machte und ich hielt mich an die Arbeitsanweisungen die mir so zuflogen. Die erforderlichen Tische waren schnell rausgeschleppt und ich hatte Zeit noch ein paar Fotos von unseren Aufbauten, den Helfern und den ersten Fahrern zu schiessen.

Die ersten Fahrer wollten schon um 7:00 Uhr frühstücken. Das war aber leider nicht möglich bevor Peter nicht einmal alle Köstlichkeiten des Frühstückbuffetts, dass Angela angerichtet hatte, vorgekostet hat.

Um kurz vor Neun Uhr machte ich noch Bilder von der Startaufstellung und den Starts der zwei ersten Pulks und fuhr ab nach Kampen. Die ersten Kilometer fuhr ich auf der gleichen Strecke wie die Fahrer der ersten Pulks und hatte die Gelegenheit ein paar Bilder während der Fahrt zu schiessen.

Auf dem Weg zur Kontrolle stellte ich schon fest, dass wohl Schilder fehlen. In Kampen bestätigte Stefan meine Befürchtungen und drückte mir gleich eines zur Montage in die Hand. Es sollte sich noch herausstellen, dass weitere Schider zerstört oder demontiert worden sind. Ernst erklärte uns das Ritual des "Maibaum verteilen" und das wohl auf den Zechzügen der letzten Nacht unsere Schilder im Landkreis dezimiert wurden. Die genaue Anzahl der defekten oder fehlenden Schilder werden wir wohl erst nach der Demontage feststellen.

In der Kontrolle in Kampen arbeiteten außer Stefan noch Roman und seine Freundin Alexandra, Ernst, Michael und seine Freundin Anika. Nachdem die Tische und der Pavillon aufgebaut wurde fingen Alexandra, Anika und ich an Äpfel und Bananen zu schneiden. Auch irre Mengen Rosinen- und Schwarzbrot wurde von uns belegt. Roman zog seine orangene Disigner-Jacke an und nahm sein Megaphon um den gesamten Verkehr in Kampen zu regeln. Stefan und Michael rührten einen Eimer nach dem anderen von dem Instandtee an und verteilten diesen mit Porzellanbecher an die Fahrer. Ernst verteilte handgmalte Stempel und sorgte für immer gefüllte Schüsseln. Die Helfertruppe an dieser Station leistete eine wirklich hervorragende Teamarbeit. Es brachte mir, und ich glaube auch den anderen, sehr viel Spaß als Helfer an der Kontrolle in Kampen dabei zu sein.

Den letzten Fahrern versuchten wir die Himbeer-Riegel gleich kartonweise mitzugeben. Leider hatte keiner der Fahrer einen Gepäcktrager oder gar eine Packtasche dabei. Wir wußten gar nicht wie wir die immer noch großen Bestände Himbeer-Riegel Eckhard erklären sollten.

Nachdem Roman mit seinem Megaphon auch der letzten Fahrerin einen schönen Muttertag und dem letzten Fahrer ein schönes Pfingstfest gewünscht hat, bauten wir gegen 15:00 Uhr ab und verluden alles wieder in die Autos. Leider mußten wir auch die vielen Kartons Himbeer-Riegel wieder einladen.

Kurz vor Abfahrt erschien eine nette Dame, die nach dem Bike ihres Mannes fragte. Ihr Mann liege im Krankenhaus und wir sollten das Fahrrad verwahrt haben. Leider war sie an der falschen Kontrolle, denn nach einem Telefonat erfuhren wir, dass das Fahrrad bereits in Hützel verladen wurde und auf dem Weg zurück war. Ich hoffe die Dame konnte das Bike schnell einpacken. Wir wünschen dem Fahrer im Krankenhaus in Soltau natürlich alles Gute.

Die zerstörten und geklauten Schilder waren ein Problem für ein paar wenige Fahrer. Nur wenige Fahrer berichteten in der letzten Kontrolle und auch im Ziel von zusätzlichen Kilometern. Ein paar Fahrer haben sich irritieren lassen von einer weiteren Radveranstaltung und sind dann den falschen Schildern gefolgt. Diese Ausschilderung ging nicht nur über befestigte Straßen sondern auch über Sand und Schotter. Leider ist dabei ein Fahrer zu Fall gekommen. Es sind glücklicherweise nur Schürfwunden am Knie die den Fahrer ärgerten.

Jetzt kann ich mich schon auf die Helfertour über die 115 km Strecke am Pfingstmontag freuen. Da kann ich die Strecke fahren und erhalte auch meine 3 Punkte auf meiner Wertungskarte.

Berichte im Forum von der Buchholzer Heidetour

Diashow von Helfer auf RTF "Buchholzer Heidetour"

Donnerstag, Mai 08, 2008

Mit dem Rennrad bis an die Elbe

Bei fantastischem Sonnenwetter traf ich am Treffpunkt weitere 13 Fahrer der "RG Blau-Weiß Buchholz e.V." Einige neue Fahrer waren dabei und nach einigem Gequatsche starteten wir zu einer Tour in Richtung Elbe. Die Tour begann ruhig und ich konnte im Pulsbreich von 110 - 130 gut im Pulk mithalten. Man hatte Zeit die schöne Luft, die angenehme Temperatur und die Gesellschaft der anderen Fahrer zu genießen.

Bis zur Elbe sind wir gemeinsam in einem sehr gleichmäßigem Tempo gefahren. Wie nicht anders zu erwarten haben Dieter und Jens bis dahin die Führungsarbeit geleistet um ausreichend belastet zu werden. Auf dem Rückweg zog das Tempo an und die Gruppe verringerte sich auf 10 Fahrer. Es zeigte sich, dass die neuen Fahrer alle über eine sehr gute Kondition verfügen und nicht das erste mal auf dem Rennrad unterwegs waren. Es hat heute wirklich viel Spaß gemacht in einer so großen Gruppe unterwegs zu sein.

Im weiteren Verlauf ereilten uns noch zwei Platten. Das war dann die Gelegenheit für mich etwas durch zuschnaufen. Bis kurz vor Bendestorf kam ich gut mit. Zwischen Stelle und Bendestorf fuhr der Pulk dann auf gerader Strecke mehr als 40 km/h. Das dauerte dann auch nicht lange und ich bin nach über 70 Kilometern geplatzt. Ich ließ mich aus dem Pulk rausfallen. Erhard half mir dann das Loch wieder zuzufahren. Doch die Steigungen in Bendestorf gaben mir den Rest und ich eierte alleine nach Hause.

Für Svend war es die letzte Vorbereitung für das Jedermannrennen in Leipzig. Er hat mir heute wieder freundlicherweise seine GPS-Daten zur Verfügung gestellt, die ich veröffentlicht habe.

GPS-Daten von der Elbe-Hoopte-Trainingsfahrt

Diaschau von der Rennrad-Tour


80 Kilometer - Schnitt 30 km/h - 410 Höhenmeter
Gesamtzeit: 2:55 Stunden - Fahrtzeit 2:39 Stunden
2510 Kilokalorien - Max. Puls 171 - Durchschn. Puls 138

Sonntag, Mai 04, 2008

RTF Has` und Igel

Das Aufstehen fiel heute nicht schwer. Ein grandioses Bikerwetter war für heute angesagt und ganz in der Nähe, in Buxtehude, startete die "RTF Has` und Igel".

Um 8:30 wurde ich von den sehr fleißigen Parkplatzordnern des "BSV Buxtehude" auf einen optimalen Parkplatz gelotst und hatte es nicht weit zur Anmeldung. Die Schlange der Hobbyfahrer vor der Anmeldung begann bereits außerhalb des Gebäudes auf den Treppen. BDR-Mitglieder und Wertungskartenfahrer hatten es mit einer Schlange von 2 - 3 Fahrern deutlich komfortabler.

Nach dem Start, um kurz nach Neun, bildeten sich sehr große Pulks und ich war mittendrin. Ich liebe das Pulkfahren bei großen RTF´s und Jedermannrennen. Die gefahrenen Geschwindigkeiten, das ausgeschüttete Adrenalin und die Kommunikation mit den Fahrern ist ein besonderes Erlebnis.

Wie wir Buxtehude verließen fuhr plötzlich Svend vom "RG Blau-Weiß Buchholz e.V." neben mir. Wir hatten einiges über Göttingen und unsere Vereinskameraden zu quatschen und er begleitete mich ein Stück. Er fuhr mir auch das eine oder andere Loch wieder zu wenn eine Steigung mein Tempo verlangsamte. Irgendwann kurz vor der ersten Kontrolle startete Svend den Turbo und war weg.

In der ersten Kontrolle kam ich mit einem Schnitt von 34 km/h an. Das verdankte ich den großen Pulks und Svends Hilfe. Die Kontrolle lag in einem Waldstück ganz ohne Wetterschutz. Das Wetter meinte es gut mit den Helfern, die für leckere Getränke und ausreichend Essen sorgten. Der Andrang war gewaltig. Auf der einen Seite kamen ständig Fahrer in großen Pulks an und auf der anderen fuhren große Pulks wieder ab.

The same procedure as every year:
Wie im letzten Jahr traf ich hier Roman, ein Vereinskamerad aus der "RG Blau-Weiß Buchholz e.V." Den Rest der Strecke wollten wir, wie auch im letzten Jahr, wieder gemeinsam bewältigen.

In der Kontrolle trafen wir noch Uwe unseren RTF-Wart der uns daran erinnerte, dass nächste Woche unsere eigene RTF in Buchholz ansteht und wir als Helfer benötigt werden.

Auf den weiteren Kilometern durfte ich miterleben wie Roman in Pulks mitfuhr. Am liebsten fuhr er links und hatte eine halbe Radlänge Abstand zum Vordermann. Wir fuhren das eine oder andere mal in Führung und sortierten uns danach wieder hinten im Pulk ein. Ich durfte an seinem Hinterrad fahren und Roman fuhr in meinem Windschatten damit wir auch Löcher, zu vorderen Pulks, zu fahren konnten. Roman hat zum letzten Jahr viel dazu gelernt und einen Teil seiner Angst im Pulk zu fahren verloren. Vor den Kurven hörte ich auch kein Ausklicken der Pedalen.

Die zweite Kontrolle befand sich in Klein Ippensen. Roman und ich kamen durch das Pulkfahren ganz entspannt aber immer noch mit einem Schnitt von 31 km/h an. Das war die erste Kontrolle einer RTF die mit guter Rockmusik aus einem Ghettoblaster beschallt wurde. Man wollte ja etwas für sein Geld haben! Die Ausgabe der Getränke und das Broteschmieren war optimal organisiert. Es musste hier keiner auf seine Verpflegung lange warten. Und bei dem Angebot musste auch keiner auf etwas verzichten. Der gelbe amerikanische Schulbus sorgte für eine ansprechende Kulisse.

Im dritten Abschnitt der Tour zerteilten sich die Pulks immer mehr. Roman und ich fanden immer seltener einen passenden Pulk und mussten manches Mal im Wind fahren. Jetzt mussten wir selber für Antrieb sorgen und wurden langsamer. Roman war noch am überlegen ob er nicht auf die 153 Kilometer-Strecke geht. Er entschied sich dann aber doch dafür mit mir die 115 km zu fahren.

Am Morgen war es annähernd Windstill. Leider frischte es auf dem Rückweg etwas auf und man musste gegen leichten Gegenwind anstrampeln. Die Strecke war aber relativ flach und man hatte es nicht schwer voranzukommen. Vereinzelte Fahrer und kleine Gruppen ließen einen auch mal im Windschatten verschnaufen.

Kurz vor der 3. Kontrolle sahen wir einen Teilnehmer auf einem Effendi Renntretroller (RTR). Bei einer RTF habe ich bisher kein vergleichbares Fahrzeug gesehen. In der Verpflegung hatte ich Gelegenheit mich mit Jens über seine Eigenkonstruktion zu unterhalten. Er beschrieb mir das Fahrverhalten als eine Mischung aus Laufen und Biken und erreicht mit dem Roller eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 23 km/h.

In der Verpflegung traf ich gleich zwei Fahrer die ich außerhalb des Biken kennengelernt habe. Jörg habe ich über den Freund meiner Tochter kennengelernt. Thomas kenne ich aus der Krabbelgruppe unserer 20 Jahre alten Kinder.

Ich habe in den Kontrollen sehr viel gesabbelt und habe es geschafft insgesamt fast eine Stunde in allen drei Verpflegungen zu verbringen. Das ist mein Rekord. Mir gefällt es sehr, mich mit den Fahrern zu unterhalten. Es werden immer mehr Fahrer die ich durch diesen Sport kennenlerne. Viele haben mich während der Fahrt nach meinen Verletzungen von der Endpurt-CTF gefragt.

Nach der Zieleinfahrt holten Roman und ich unsere 3 Punkte ab. Roman war so nett und gab noch einen Kaffee aus. Es war erstaunlich wie günstig ein Becher Kaffee ist. Der "BSV Buxtehude" verkaufte ihn für 50 Cent und dabei schmeckte dieser sehr gut, wie übrigens alles was auf der gesamten Strecke angeboten wurde.

Die Strecke gefiel mir, wie bereits in den Vorjahren, sehr gut. Wenige Steigungen, große Pulks und bestes Wetter sorgten für gute Laune beim Fahren.

Das war ein toller Tag in Buxtehude.

Diashow von der RTF Has´und Igel 2008
Berichte im Forum von Helmuts-Fahrrad-Seiten

Mein Bericht zur RTF Has´und Igel 2007
Mein Bericht zur RTF Has´und Igel 2006

115 Kilometer - Fahrtzeit 3:56 Stunden - Gesamtzeit: 4:54 Stunden
Schnitt 29 km/h - 3860 Kilokalorien - 440 Höhenmeter
Max. Puls 175 - Durchschn. Puls 132

Samstag, Mai 03, 2008

MTB-Tour zum Wilseder Berg

Bei dem Wetter, Sonne und 9 Grad, konnte man nicht zuhause bleiben. Den zweiten Tag in Folge schnappte ich mir mein Mountainbike und fuhr um 10:00 Uhr in Richtung Heide. Heute wollte ich über den Wilseder Berg fahren.

Mit mäßigem Tempo und einigen Fotostopps fuhr ich über den Brunsberg, durch das Büsenbachtal in Richtung Quellgebiet der Seeve. Bis hier traf ich nur vereinzelte Menschen. Im weiteren Verlauf in Richtung Wilseder Berg wurden die Wanderer und Reiter mehr. Auch Heidschnucken kreuzten den Weg.

In Undeloh gönnte ich mir zwei Apfelsaftschorle und beobachtete die Touris. Leider ist mein Kiosk auch dieses Jahr zur Saisoneröffnung nicht wieder gekommen. In dem Kiosk konnte man Obst kaufen und das war nach 2/3 der Strecke immer ganz lecker. Die Apfelschorle habe ich in einem Imbiss bekommen in dem man nicht wirklich etwas essen kann.

Ich fuhr eine ganz entspannte Tour. Der Puls war selten über 135 Schläge. Als Rückweg wählte ich die Hanstedter Berge, Op de Töps, Asendorf, Jesteburg, Buensen und Vaensen.

Beim Kreuzen der Schierhorner Straße traf ich einen anderen Cycle-team Fahrer den ich aber nur am Trikot erkannte und dem ich nie zuvor begegnet bin.

Ein paar Landschaftsbilder von der Tour

65 Kilometer - Fahrtzeit 3:45 Stunden - Gesamtzeit: 4:29 - Schnitt 17 km/h
3219 Kilokalorien - Max. Puls 166 - Durchschn. Puls 125

Freitag, Mai 02, 2008

Kurze Mountainbike-Tour

Am Morgen verabschiedete sich heute ein Familienmitglied nach dem anderen bis ich alleine zuhause war. Die Sonne schien und es war keine Wolke in Sicht. Kurzentschlossen startete ich alleine zu einer kurzen Mountainbike-Runde.

Es war die erste Fahrt auf meinem Mountainbike seit meinem Sturz am 23.02.2008. Ich bin heute mein eigenes Tempo gefahren und habe ausprobiert wie ich mental auf technische und schnellere Passagen reagiere. Anfänglich fuhr ich die Passagen, auf denen ich irgendwann mal gestürtzt bin, sehr vorsichtig. Auf der gesamten Strecke habe ich kein richtig hohes Tempo erreicht. Auch die Rippen und das Schlüsselbein war zu spüren wenn man mal am Lenker reissen musste. Aber zu den Veranstaltungen Biathlon am 01.06. und das Cycle-team-Race am 07.06. werde ich sicherlich wieder in Form sein.

Unterbrochen wurde die Tour von Handytelefonaten, da ich an diesem Brückentag die Telefonanlage der Firma auf mein Handy umgeleitet habe. Ich war ganz froh, dass ich alleine unterwegs war, denn so konnte ich keinem mit meinem Telefonieren auf den Geist gehen. Manche Wanderer die ich traf schauten etwas seltsam als sie den telefonierenden Biker im Wald palavern hörten.

Alleien konnte ich heute auch mehr in meinen Pulsfrequenzen fahren. So fuhr ich 1:47 in GA1, 0:48 über GA1 und 0:12 unter GA1. Das war ein größerer Trainingseffekt als die Raserei am Dienstag oder Donnerstag mit dem Rennrad.

52 Kilometer - Fahrtzeit 2:47 Stunden - Schnitt 19 km/h
2308 Kilokalorien - Max. Puls 166 - Durchschn. Puls 131

Dienstag, April 29, 2008

Trockene Rennrad-Tour

Um 18:00 Uhr startete ich heute an der Kirche in Buchholz mit Dieter und Erhard in Richtung Holm Seppensen. Dort stieß noch Thomas zu uns und wir fuhren Richtung Süd-Ost dem blauerem Himmel entgegen. Wir hatten sogar zeitweise etwas Sonne und wir haben keinen einzigen Tropfen Regen auf der gesamten Tour abbekommen.

65 Kilometer - Fahrtzeit 2:11 Stunden - Schnitt 30 km/h
1924 Kilokalorien - Max. Puls 166 - Durchschn. Puls 144

Sonntag, April 27, 2008

Rudi-Bode-RTF 2008

Bei dem für heute angesagtem Wetter war die Rudi-Bode-RTF 2008 vom RV Endspurt Hamburg e.V. in Hamburg schon eine Pflichtveranstaltung. Nach dem Aufstehen schaute ich auf das Thermometer das leider nicht die erhofften 10 Grad sondern nur 5 Grad anzeigte. Es war aber klar zu erkennen, dass es ein schöner und sonniger Tag wird. Also habe ich noch ein paar Kleidungsteile mehr in das bereits gestern vorbereitete Auto gelegt.

Nach dem gemeinsamen Frühstück mit meiner Frau fuhr ich kurz vor 8:00 Uhr los. Das ist am Sonntag eine schlechte Zeit denn man muss in Dibbersen vor der Autobahnauffahrt erst durch die Straßensperre der Polizei. Ob man irgendwo ein Passierschein beantragen kann?

Schon um 8:30 hatte ich mich auf dem ALDI-Parkplatz eingefunden. In diesem Augenblick entschied ich mich für die Kleidung in kurz/kurz. Die anderen Fahrer auf dem Parkplatz hatten von kurz bis lang alles an.

Dank Tom konnte ich gestern das Anmeldeformular wieder downloaden, ausfüllen und ausdrucken. So konnte ich mich gleich in einer der kurzen Schlangen anstellen und somit war ich schnell mit der Anmeldung durch. Das gab mir die Zeit noch ein paar Fotos zu machen. Dabei treffe ich in der Regel viele Fahrer die ich kenne. Heute leider nicht. Die Fahrer von RG Blau-Weiß Buchholz e.V. sind heute nach Göttingen gefahren zu einem Jedermannrennen. Aber auch aus Helmuts-Radsport-Forum war heute keiner zu finden. Tom ist gleich morgens um 7:30 mit den Marathonis (Toms Bericht vom Marathon) gestartet. Helmut war auch in Göttingen beim Jedermannrennen. (Helmuts Bilder von Göttingen)

Um 9:15 Uhr näherte ich mich der Startlinie und erlebte das erste mal auf einer RTF, dass an der Startlinie der erste Kontrollstempel vergeben wurde. Man wollte wohl vermeiden, dass zuviele sich ein paar hundert Meter später in die Pulks einreihen. Der Start wurde auch von der Polizei überwacht. Durch das Gestempel fuhren die Fahrer einzeln oder in ganz kleinen Gruppen los. Das bedeutet für mich ohne Pulk alleine auf die Strecke gehen.

Auf einer RTF mitten in Hamburg zu starten ist nicht besonders angenehm. Der Autoverkehr war ausreichend stark um an allen roten Ampel halten zu müssen. Auf den ersten Kilometern musste man mehrmals über Kopfsteinpflaster fahren und Schienen queren. Mit jedem Kilometer Richtung Osten wurde es ruhiger und die Strecke besser zu befahren.

Für die ersten 10 Kilometer hatte ich dann doch 2 Fahrer der Harburger RG gefunden die eine ähnliche Geschwindigkeit fuhren. Dann kam ein sehr großer und schneller Pulk. In diesem Pulk konnte ich bei 32 - 35 km/h bis zur ersten Kontrolle am Hinterrad kleben.

In diesem Pulk fuhr ich auch nach der ersten Kontrolle weiter. Leider kam auf dem Elbdeich der Wind von halb rechts. Wenn ich im Windschatten hätte fahren wollen wäre ich auf der Gegenspur gefahren und das war mir zu gefährlich. Den restlichen Weg bis zur Kontrolle in Gülzow fuhr ich alleine oder in Gruppen mit 1 - 5 Fahrern.

Bei den Kontrollen hatten die Organisatoren von Endspurt-Hamburg sehr viele und sehr kompetente Helfer. Keine Hektik und viele leckere Sachen zum Essen und Trinken. An jeder Kontrolle gab es eine Toilette was so manches erleichtert.

Den Rückweg nach der zweiten Kontrolle musste ich erst einmal ganz alleine bestreiten. Ich hatte nicht die Kraft das Loch zuzufahren zum nächsten Pulk. Und häufiges umschauen bestätigte immer nur, dass dort niemand kommt. Irgendwann schloss ich auf einen Einzelfahrer auf. Ingo von der RVB Hamburg war auch ganz froh nicht mehr alleine die Strecke abzuspulen. Den Rest der Strecke fuhren wir gemeinsam und wechselten uns mit der Führungsarbeit ab. Ab und zu konnten wir ein Loch zufahren und uns bei anderen Fahrern einen Augenblick am Hinterrad ausruhen. Die Kommunikation gestaltete sich nett aber spärlich weil wir hauptsächlich hintereinander fuhren. Er erzählte von seinen Touren auf Mallorca und in Schweden.

Meine Checkliste muss ich dringend um die heute fehlende Sonnencreme ergänzen. Meine Unterarme sind knallrot und brennen. Die Knie sind nur etwas warm und das Gesicht hat nicht viel abbekommen.

Die Organisation war vorbildlich. Man musst nirgends warten und es gab immer ausreichend zu trinken und zu essen.

Die Strecke war bis auf die ersten und letzten Kilometer sehr schön. Viele Straßen verliefen auf Deichen parallel zur Elbe. Ich habe heute das erste blühende Rapsfeld gesehen. Die Kirschbäume sind auch am Blühen. Es begegneten einem schönste Landschaftsbilder. Das Wetter war daran nicht ganz unbeteiligt.

Diashow von der Rudi-Bode-RTF 2009

116 Kilometer - Fahrtzeit 3:45 Stunden - Gesamtzeit: 4:16 Stunden
Schnitt 31 km/h - Höhenmeter: ca. ? m
3928 Kilokalorien - Max. Puls 170 - Durchschn. Puls 142

Donnerstag, April 24, 2008

Heute mit zuviel Hektik

Das war heute etwas viel Hektik. Das Büro habe ich um 17:00 Uhr verlassen indem ich den Haufen vor mir in der Schublade versenkte. Dann bin ich kurz beim Cycle-team vorbei um mein Rennrad abzuholen und schnell nach Hause zum Umziehen. Das war alles schon sehr hektisch.

An der Steigung der Parkstraße ist mir eine Speiche gerissen ohne das ich gleich wusste was es war. Das hat mir am Start dann Erhard gezeigt. Um 17:55 bin ich schnell noch einmal zum Cycle-team, die mir innerhalb von ein paar Minuten, ein Ersatzlaufrad einsetzten. Dafür musste ein Laufrad mit 9-fach Kassette gefunden werden und der Mantel wurde gewechselt. Ein riesen Lob an die Werkstatt vom Cycle-team denn ich stand kurz nach 18:00 wieder am Start und konnte mitfahren.

An Durchatmen war aber auch nicht zu denken. Thomas, Svend und Jens machten gleich Tempo. Schon in Holm Seppensen fand der erste Ortsschildsprint statt und ich bin aus dem Pulk geflogen. Da sind gleich 10 km/h weg und der Puls bei über 90%. Das ist für mich ein zu schneller Start. Die anderen sind deutlich fitter, nahmen aber ein bisschen Tempo raus und ich kam am Hinterrad mit. Vielen Dank an alle Fahrer.

Danach klappte es viel besser. Die Strecke war flach und ich konnte einigermassen mithalten. Ich denke das ich die Gruppe etwas aufhielt, was mit unzähligen Ortschildsprints kompensiert wurde. Zum Glück hatte ich immer einen Fahrer, meistens Jens, in dessen Windschatten ich wieder zur Gruppe aufschließen konnte.

Kurz vor dem Ortschild von Todtglüsingen fuhren wir auf der Geraden ca. 37 km/h als alle anderen Fahrer zum Ortsschildsprint durchstarteten. Ich hatte das Gefühl bei 37 km/h zu stehen. In Buchholz angekommen war Thomas überzeugt das "Grüne Trikot" dieser Tour gewonnen zu haben. Das hat aber auch nur geklappt, weil Svend seine Körner für Göttingen am Sonntag aufsparte. Mal schauen wer in Göttingen vorne liegt.

Ich glaube es hat heute wieder allen viel Spaß gemacht. Jetzt werden sich Svend und Thomas für Göttingen schonen und ich schone mich für die RTF am Sonntag.

70 Kilometer - Fahrtzeit 2:21 Stunden - Schnitt 30 km/h
340 Höhenmeter - 2273 Kilokalorien
Max. Puls 167 - Durchschn. Puls 147

GPS-Daten der Tour

Dienstag, April 22, 2008

Es wird wärmer beim Biken

Die Rennradfahrer von der RG Blau-Weiß Buchholz die sich heute um 18:00 Uhr an der Kirche in Buchholz trafen hatten deutlich weniger Wärmendes an wie in den letzten Tagen. 14 Stunden Sonne hatte die Luft auf 17 Grad erwärmt und ließ mehr nackte Haut beim Biken zu.

Ein neues Gesicht tauchte heute am Start auf. Lars fuhr heute die gesamte Strecke mit und konnte, mit seinen 2000 km Rennrad in 2008, auch im Gegenwind Führungsarbeit leisten.

Weitere Fahrer auf dieser Abendtour waren Dieter, Erhard, Udo und Stefan (ich habe es begriffen). Thomas ist auf seinem Berufsweg leider in einem der vielen Staus des heutigen Tages stecken geblieben. Es ging auf einer Strecke mit wenigen Steigungen aber viel Gegenwind durch eine sonnendurchflutete Landschaft.

Das hat richtig viel Spaß gemacht. Donnerstag bin ich wieder dabei.

66 Kilometer - Fahrtzeit 2:20 Stunden - Schnitt 28 km/h
2011 Kilokalorien - Max. Puls 171 - Durchschn. Puls 139

Sonntag, April 20, 2008

RTF Elbe-Classic

Trotz des "Autofreien Sonntags" in Hamburg nutzte ich für die Anfahrt nach Hamburg-Hausbruch mein Auto. Angekommen im "Langen Striepen" stellte ich fest, dass ich nicht der einzige war, denn es waren alle Parkplätze in der nähe der Schule um 8:30 Uhr schon weg.

Die Helfer der "Harburger RG" hatten die Anmeldung voll im Griff. Ich war keine fünf Minuten im Gebäude und bin meine Wertungskarte und 5 € losgeworden. Ich hatte mich für die 79 Kilometer angemeldet. Im Eingang traf ich Thomas von der "RG Blau-Weiß Buchholz". Wir hatten beide nicht viel Zeit zum Schnacken, wir wollten an den Start.

Obwohl ich bereits um 8:45 Uhr am Start stand musste ich mehr als 30 Minuten frieren bis es losging. Ein Zeichen für die wohl sehr gute Beteiligung bei dieser Veranstaltung. Ich hatte schon einen Menge Winterklamotten an mit denen ich am frieren war, aber was machten die Fahrer in kurzen Hosen und einfachem Trikots hier. Ich bin doch ein Weichei!

Wir starteten bei 7 Grad Außentemperatur in Richtung Ehestorfer Heuweg. Hier ging es gleich zur Sache. Die Steigung fängt gemächlich aber lang an und endet im Finkenweg in einer steilen Rampe. Ich wählte das kleinste Kettenblatt und, ich mag es ja gar nicht schreiben, das größte Ritzel. Viele fitte und sicherlich halb so schwere Fahrer rauschten nur so an mir vorbei.

Auf dem Weg nach Sieversen, Emsen und Dibbersen ließ ich es langsam angehen. Ich sah zu, dass ich in kleinen und langsamen Gruppen vor dem Wind geschützt bin. Ich näherte mich meinem Wohnort Buchholz. Der nächste Stop war geplant beimn "Fahrrad-Center" im gleichen Gewerbegebiet meines Arbeitgebers.

Ich fuhr den "Gelben Bunker" an um einen Stempel abzuholen und die Verpflegung zu dezimieren. Es war mal wieder viel zu lecker. Es gab leckere Schmalz-, Wurst-, und Käsebrote die in Serienfertigung von zwei netten Herren der "Harburger RG" produziert wurden. Auch die Riegel, Bananen, Äpfel und Kekse schmeckten sehr gut. Es wurden dann noch ein paar Eistee drauf gekippt und dann ging es weiter. Bei der Abfahrt traf ich noch Tom aus Helmuts-Radsport-Forum. Leider hatten wir nicht viel Zeit zum Quatschen aber wir sollten uns noch wieder treffen.

Es ging weiter in Richtung "Steinbeker Straße", 500 m entfernt von meinem Zuhause, um die leichte Steigung am Krankenhaus zu erklimmen. Auf dem Weg von Buchholz nach Klecken traf ich einen Fahrer in einem Trikot "Belaggio/Comer See". Dort bin ich im letzten Jahr einer meiner schönsten Rennradtouren zur "Madonna del Ghisallo" (Bericht)gefahren . Leider konnte ich mich nicht lange mit ihm unterhalten, da ich sein Tempo an der Steigung nicht mithalten konnte.

Über Hittfeld und Eddelsen erreichten wir die Rosengartenstraße. Beim Raufschnaufen überholte ich, völlig unerwartet, einen Fahrer im Trikot der "RG Blau-Weiß Buchholz". Horst hatte ich vorher noch nie getroffen und so lernten wir uns kennen.

In Grauen, an der zweiten Kontrolle traf ich Hajo und seinen Kumpel. Wir haben bestimmt schon fast ein Jahr im "Rennrad-Forum von rennrad-news.de" gepostet. Ich dachte schon wir treffen uns gar nicht mehr. Während wir uns gut unterhielten trafen dann noch Thomas und Svend von der "RG Blau-Weiß Buchholz" ein. Die beiden hätten eigentlich bei Ihrem Tempo schon zuhause am Mittagstisch sitzen sollen. Aber Svend hatte einen Platten den er erst im vierten Versuch geflickt bekam. Auch Tom traf ich hier wieder. Wir standen alle zusammen und hatten viel zu erzählen.

Die letzten 20 Kilometer wollten Thomas, Svend, Hajo, sein Kumpel und ich gemeinsam bewältigen. Für Thomas und Svend war das alles zu langsam und die Gruppe zerfiel sehr schnell. Bis kurz vor dem Ziel haben mich Hajo und sein Kumpel in Ihrem Windschatten lutschen lassen. Sonst wär ich auch in dem starken Ostwind am Deich kaputt gegangen. Hier fuhren sehr viele sehr langsame Einzelfahrer denen der Ostwind ordentlich zusetzte. Vielen Dank noch einmal an Hajo.

Im Ziel holte ich meine Wertungskarte mit 2 zusätzlichen Punkten ab und gönnte mir eine Wurst und ein alkoholfreies Weizen. Mittlerweile ist die Sonne rausgekommen und hat die Luft leicht erwärmt. Man konnte sein Bier draußen genießen. Zum Abschluß traf ich noch Harald unser Webmaster unserer "RG-Blau-Weiß Buchholz" Internetseite. Wir hatten viel zu fachsimpeln bis uns kalt wurde. Der Heimweg ging dann sehr schnell.

Diashow von der Tour

Haralds überragend schön geschriebener Bericht von der RTF Elbe Classic 2008


Mein Bericht von der RTF Elbe Classic 2006

82 Kilometer - Fahrtzeit 3:10 Stunden - Gesamtzeit: 3:30 Stunden
Schnitt 26 km/h - Höhenmeter: ca. 550 m
3149 Kilokalorien - Max. Puls 168 - Durchschn. Puls 139

Samstag, April 19, 2008

Kommunikative 25er Runde

Für um 14:00 Uhr hatte ich mich mit Dirk zu einer ruhigen Rennradrunde verabredet. Unsere Frauen waren auf einem Reitturnier.

Dirk ist in diesem Jahr aufgrund seiner Schulterverletzung noch nicht viel unterwegs gewesen, bei mir war es die zweite Rennradrunde nach meinem Sturz und so war es unsere erste gemeinsame Tour in diesem Jahr auf die ich mich sehr freute. Dieter rief dann noch am Freitag an und kündigte seine erste Rennradrunde nach seinem Oberschenkelhalsbruch an. Da bot sich die geplante ruhige Runde mit Dirk an. Thomas wollte dann uns Bruchpiloten nur begleiten wenn es sichergestellt ist, dass die Stürze nicht ansteckend sind.

Um kurz vor 14:00 Uhr kam Dieter und Thomas zu mir und wir holten dann Dirk ab. Alle hatten sich die Winterhandschuhe, die langen Hosen und die warmen Oberteile angezogen. Es war heute trocken, aber die Kälte kann einem im Augenblick wirklich auf den Keks gehen. Mein Körper verlangt nach Sonnenstrahlen und Wärme.

Die ausgesuchte Strecke war flach und es wurde bei gemäßigtem Tempo viel kommuniziert. Wir fuhren über Helmstorf an die Elbe. In Hoopte bogen wir dann wieder ab und fuhren über Stelle und Bendestorf nach hause. Es wurden 67 Kilometer bei einem Schnitt von 25 km/h gefahren. Ich fühlte mich heute sehr gut. Nach ca 40 Kilometern bekam ich starken Hunger und das war ein Zeichern dafür, dass ich im richtigen Tempo unterwegs war. Leider hatte ich vergessen meine Pulsuhr zu starten um die Pulswerte mit denen vom letzten Sonntag vergleichen zu können.

Bei Dieter verlief die erste Tour anscheinend auch sehr gut. Wenn er am Rollen ist sieht man nichts von einer Verletzung. Das anhalten, absteigen und wieder aufsteigen ist dann doch noch etwas unbeholfen. Es ist aber erstaunlich wie er die Kilometer so einfach wegtritt. Alle Achtung!

Auf der gesamten Strecke erreichte mich nicht ein einziges Telefonat obwohl am Montag die "Hannover Messe Industrie" und am Dienstag die "Control" in Stuttgart beginnt. Die Vorarbeiter scheinen einen wirklich guten Job zu machen.

Morgen starte ich auf der RTF Elbe-Classic in HH-Neuwiedenthal. Auch das werde ich auf der 2-Punkte-Strecke langsam angehen.

Bilder von der Tour

67 Kilometer - 2:40 Stunden - Schnitt: 25 km/h

Donnerstag, April 17, 2008

Schon wieder Regen

So langsam könnte es trockner und wärmer werden. Das Wetter nervt. Es war mir heute zu kalt und zu feucht um mit dem Rennrad mit Blau-Weiß zu starten.

Stattdessen saß ich heute wieder 90 Minuten auf meinem Spinnigbike.

Trainingszeit 1:30 Stunden - 1107 Kilokalorien
Max. Puls 139 - Durchschn. Puls 127

Neue Darwin Award´s

Den Band 1 und 2 habe ich mit großem Spaß gelesen. Ich gebe zu ich habe mich kaputt gelacht. Auch wenn es etwas markarber ist. Wenn ich richtig informiert bin gibt es schon Band 3, Band 4 und einen Film.

Hier werden seit 1994 diejenigen ausgezeichnet, die sich aufgrund exzessiver Dummheit praktisch aus Versehen aus dem Leben katapultieren. Sterben allein genügt nicht. Nach Aussage der Homepage-Gründerin muss die Dummheit schon von solchem Kaliber sein, dass der Gesellschaft mit dem Ableben ein Gefallen getan wird. Qualifizieren kann sich nur „wer den Genpool verbessert, indem er sich selbst daraus entfernt“.


Auch Biker wurden dort schon posthum geehrt: (von der Internetseite Darwin Award)

No Bike Lane at the Airport

A bicyclist crossing an airport runway in Sorocaba, a city 87 kilometers from Sao Paulo, was killed when he was hit by a landing airplane. Marcelo, 25, could not hear the twin-engine plane because he was listening to his Walkman on headphones, investigators said. The propellor and right wing of the plane were damaged.


Da hätte wohl auch keine Helm geholfen. Als Biker sollte man Rollbahnen meiden und ohne Ipod fahren.

Mittwoch, April 16, 2008

Auf dem Spinning-Bike

Es wurde diese Woch wieder Zeit etwas für die Kondition zu tun. Ich war erst gegen 20:00 Uhr von einer Geschäftsreise aus Berlin zurück und habe gleich mit dem Spinning begonnen. Damit das ganze nicht so langweilig ist habe ich das Handballspiel HSV - THW Kiel geschaut. Ein sehr spannendes Spiel.

Für 90 Minuten hat es gereicht. Es ist schon nicht mehr so mühsam wie in der letzten Woche.

Trainingszeit 1:30 Stunden - 1193 Kilokalorien
Max. Puls 142 - Durchschn. Puls 125