Sonntag, September 02, 2007

RTF Durch Marsch und Geest

Die 135 Kilometer Anfahrt zur "RTF Durch Marsch und Geest" in Heide-Ost haben sich gelohnt, denn trotz der angesagten 90% Regenwahrscheinlichkeit blieb es auf der gesamten Strecke trocken.

Um 7:30 Uhr bin ich in Buchholz gestartet um noch ausreichend Zeit zu haben mich vor Ort vorzubereiten und anzumelden. Die Autobahn war leer und ich stand pünktlich am Start. Es waren keine 100 Fahrer die um 9:00 Uhr abfuhren. Ich denke es haben sich einige von den schlechten Wetterprognosen abschrecken lassen.

Leider habe ich gleich nach dem Start den Anschluss zur Spitzengruppe verpasst und versuchte nun über 15 Kilometer die Lücke alleine wieder zu zufahren. Selbst mit Geschwindigkeiten von 37 - 39 km/h entfernte sich der Pulk immer mehr. Bis zur ersten Kontrolle in Delve behielt ich dieses Tempo bei und fuhr fast nur alleine. Ab und zu hatte ich mal eine kurze Zeit im Windschatten eines anderen Fahrers oder ich hatte andere Fahrer in meinem Windschatten. In der ersten Kontrolle nach nur 28 Kilometer merkte ich schon, dass das zu schnell war und das sollte sich am Ende auch noch stärker bemerkbar machen. Schon in der ersten Pause erkannte ich viele Gesichter und Trikots von Fahrern wieder denen ich bereits auf anderen RTF´s in diesem Jahr begegnet bin.

Die 22 Kilometer bis zur 2. Kontrolle in Bunsoh fuhr ich ruhiger und schloss mich einer kleinen Gruppe Fahrern vom "MTV Tostedt" und "Harburger-Renn-Gemeinschaft" an. Die beiden aus Tostedt (Nachbarort von Buchholz) habe ich schon öfters auf RTF´s getroffen.

In Bunsoh gab es leckere Brote und Milchreis wahlweise mit Kirschen oder mit Zimt und Zucker. Weiß eigentlich jemand warum man Milchreis mit Fahrradhelm auffüllen muss? Es war jedenfalls besonders lecker die verbrauchten Kohlenhydrate wieder aufzufüllen. Die Helfer waren so nett mir einen Ersatzzettel für die Stempel zu basteln, da ich meinen Zettel nach der ersten Kontrolle verloren hatte.

Es war jetzt eine Schleife zu fahren und die 3. Kontrolle war wieder in Bunsoh. Ich hatte das Glück einen großen Pulk von mehr als 20 Fahrern zu finden. Das erleichtert die Fahrt auf den 37 Kilometer, da viel gegen den Wind gefahren werden musste. Wir kreuzten den Nord-Ostsee-Kanal über eine Brücke und hatten einen schönen Blick auf einen Zweimaster auf der rechten Seite und das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dream" mit seinen 50764 BRZ auf der linken Seite. Eigentlich hätte man anhalten sollen und von dem grandiosen Anblick Fotos zu machen, aber dann wäre der schöne Pulk weg gewesen. Auf dem Parkplatz direkt an der Brücke viel mir ein Auto auf vom Norwegian-Dream-Fanclub. Auf dessen Homepage habe ich dann das schöne Foto vom Kreuzfahrtschiff im Nord-Ostsee-Kanal gefunden. Im weiteren Verlauf hatten wir den Nord-Ostsee-Kanal noch einmal zu überqueren. Dieses mal benutzten wir eine kleine Autofähre was für mich bei einer RTF eine Premiere war. Während wir übersetzten konnte man die Segler und das Kreuzfahrtschiff in großer Entfernung erkennen.

Heute fuhr ich wieder in meinem neuen MDS-Messebau-Trikot. Ich wurde auch gleich darauf hin vom Wettbewerb angsprochen. Es stellte sich heraus, dass im gleichen Pulk der Produktionsleiter von "Preuss Messebau" unterwegs war. Hauke und ich haben einen Augenblick über das Biken und die anstehende Messesaison gefachsimpelt.

Die letzten 29 km bis in das Ziel fuhren wir zu fünft gegen sehr starken Gegenwind. Jetzt machte sich das gestrige Mountainbiken und der schnelle Start bemerkbar. Ich lutschte mich mit viel Mühe bis in das Ziel. Nachdem ich meine Wertungskarte abgeholt hatte kam ich nicht an den leckeren Frikadellen und dem Nudelsalat vorbei. Die Helfer hatten ein regelrechtes Buffet aufgebaut. Ein Kaffee war für die Rückfahrt wichtig.

Als eine besondere Serviceleistung bei allen RTF´s in Schleswig-Holstein ist mir heute wieder aufgefallen, dass an allen Kontrollen eine Toilette zur Verfügung steht. Meistens ist der Kontrollpunkt und die Verpflegung in oder vor einer Feuerwehrwache aufgebaut.

Wie ich von einigen Fahrern erfuhr haben sich die Strecken zum Vorjahr verbessert. Im letzten Jahr hat es wohl auch sehr stark und durchgehend geregnet, was uns dieses mal erspart blieb. Die verbesserte Strecke, das trockene Wetter kombiniert mit der guten Ausschilderung und der guten Verpflegung lässt den Veranstalter "Post SV Heide e.V." auf mehr Beteiligung im nächsten Jahr hoffen.

Ich werde auch zur nächsten "RTF Durch Marsch und Geest" nach Heide fahren.

Diashow von "RTF Durch Marsch und Geest"

116 Kilometer - Schnitt 28 km/h - Fahrtzeit 4:07 Stunden
3643 Kilokalorien - Max. Puls 163 - Durchschn. Puls 131

Samstag, September 01, 2007

MTB-Tour mit Olli

Vor etwa 2 Wochen hat Olli sich auf mein Gesuch in Helmuts-Radsport-Forum gemeldet, als ich einen Mitfahrer für den MTBO im Harz am 21.10.2007 suchte. Heute wollten wir bei einer lockeren Mountainbiketour feststellen ob die Chemie stimmt und ob wir vom technischen und konditionellen Fahrvermögen zusammen passen.

Um 11:00 Uhr starteten wir zur Wilseder-Berg-Tour. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück denn bei 15 Grad und ohne Regen lässt es sich gut biken. Durch den starken Regen der vergangenen Tage war der Boden sehr schwer und die Baumwurzeln sehr rutschig. Da wir beide nicht das erstemal auf einem Mountainbike saßen hatten wir damit keine Probleme. Es waren heute sehr wenige andere Biker unterwegs. Eigentlich trafen wir auf dem Brunsberg nur 2 Fahrer. Auch waren kaum Spuren im Gelände. Es haben sich wohl alle von den dunklen Wolken am Himmel abschrecken lassen. Nach dem knackigen Anstieg auf den Brunsberg genossen wir die Abfahrt. Der Seevetrail war extrem rutschig und sehr tief. Dafür trafen wir auf keine Wanderer. Bis zur Köhlerhütte ging alles wunderbar. Im Quellgebiet der Seeve auf der neuen Brücke rutsche Olli aus. Da hätte ich den Gefahrenpunkt besser anzeigen sollen. So rutschig war die Brücke aber lange nicht mehr. Es ist aber nichts passiert. Die 7 Kilometer lange Sandpiste nach Ehrhorn war dann leider unbefahrbar. Waldfahrzeuge hatten diese komplett zerstört. Es wurde schon neuer Sand aufgetragen, der aber noch nicht verhärtet war. Wir versanken mehrere Zentimeter im Boden und das war nicht auf die ganze Strecke von 7 Kilometer durchzuhalten. Die alternative Strecke entlang des "E 1" wollte ich auch nicht riskieren, denn da habe ich auch schon einige Male mein Mountainbike tragen müssen. Es fiel also der Wilseder Berg aus und wir kürzten etwas ab. Obwohl die Heide schon anfängt zu blühen waren in den großen Heideflächen nur wenige Wanderer unterwegs, so konnte man auch auf Abfahrten Tempo aufnehmen um an der nächsten Steigung möglichst weit hoch zu kommen. Im weiteren Verlauf der Strecke ist dann Olli noch die Kette gerissen. Die hatte er in kürzester Zeit einfach um ein Glied gekürzt und es ging weiter. Nach 4 Stunden und 52 Kilometer kamen wir wieder in Buchholz an.

Wie schon so oft habe ich mein Bike-Kamera aufwendig in einer Plastiktüte verpackt. Fotos konnte ich aber leider mangels Speicherkarte nicht schießen. Mit der blühenden Heide wären es sicherlich schöne Motive geworden.

Die Tour hat riesig Spaß gemacht. Auf dieser Strecke hatten wir viel Zeit zu kommunizieren. Olli hat mir erst einmal erklärt wie das im Harz alles so abläuft. Bis dahin werde ich mir noch einen Kartenhalter leisten. Auch den Kompass muss ich suchen. Der heutige Tag hat gezeigt, dass Olli und ich gemeinsam gut Touren fahren können. Wir werden uns jetzt zum MTBO anmelden.

Freitag, August 31, 2007

4. Fahrer gesucht für Münsterland-Giro


Letzte Woche, gleich am Montag nach der Cyclassic, haben Dieter, Thomas und ich uns für den 03.10.2007 beim Münsterland-Giro angemeldet. Um ein Team anmelden zu können benötigt man 4 Fahrer. Gestern bei unserem Regen-Training haben wir uns überlegt, dass ein 4. Fahrer zur Bildung eines Teams ganz sinnvoll wäre. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten bei uns liegen so zwischen 37 und 41 km/h. Wer Lust hat kann sich ja melden.

Donnerstag, August 30, 2007

Training bei Regen

Das Wetter war heute nicht wirklich gut. Es schüttete schon den ganzen Nachmittag und wollte auch nicht zu unserer Trainingsrunde um 18:00 Uhr aufhören. Bei 14 Grad war etwas mehr Kleidung wie z. B. eine Regenjacke, ein Winterpullover und eine lange Hose angesagt. Wie gewohnt trafen wir uns vor der Kirche auf dem Rathausplatz. Es kamen noch Dieter und Thomas mit ihren Winter-Rennrädern. Die wenigen Passanten die dort vorbeiliefen schauten uns etwas verwirrt oder vielleicht auch mit etwas Mitleid hinterher als wir starteten. In den ersten 45 Minuten weichten wir so richtig durch bis dann der Regen nachließ. Es wurde ein angenehm gemäßigtes Tempo gefahren das bei mir zu einem durchschnittlichen Puls von 124 Schlägen/min führte. Meine Kleidung muss dringend für schlechtes Wetter aufgerüstet werden, beginnend bei den Füssen.

55 Kilometer - Schnitt 26 km/h - Fahrtzeit 2:07 Stunden
1515 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 124

Mittwoch, August 29, 2007

Gute Presse vom Cycle-team-Race

Vom Cycle-team-Race ist im Hamburger Abendblatt folgender Artikel erschienen:

Die Jüngsten waren die Größten
Von Matthias Lorenz

Buchholz -
Ein wenig enttäuscht waren die Veranstalter des zweiten Mountainbike-Teamrennens in Buchholz, Cycle Team und Sog-Events, darüber, dass nur etwa 600 Zuschauer zu den Rennen gekommen waren. "1000 bis 2000 Besucher hatten wir schon erwartet", sagte Organisator Arne Riebesell.


Mit 110 Startern aber wurde die Teilnehmerzahl des Vorjahres übertroffen. Einzeln, oder in Zweier-, Vierer- oder Achterteams ging es in Vier-, Acht- oder Zwölf-Stundenrennen in einem abwechlungsreichen 3,8 Kilometer langen Rundkurs durch den Stadtwald Buchholz.

Größter Blickfang waren die jüngsten Radsportler des Teams Bergedorf. Die drei nur sieben Jahre alten Schüler stellten sich im Vierstundenrennen den Vierer-Mannschaften der 14- bis 18-Jährigen, legten elf Runden zurück. Das Siegerteam des Gymnasiums am Kattenberg schaffte "nur" sechs Runden mehr.

Ebenfalls mit nur drei Fahrern wurde das Team "Excelsior Racing" rundengleich Zweiter im Zwölf-Stundenrennen hinter dem planmäßig mit vier Fahrern bestückten "Team Pirate". Größte Herausforderung für alle Mountainbikecracks war die Fahrt über eine eigens errichtete Brücke, unter der die Zuschauer in den Innenberich des Rundkurses gelangten. Wermutstropfen waren die bei Stürzen erlittenen Verletzungen zweier Radsportler. Großen Anklang fand das Rahmenprogramm, unter anderem mit einem Bungeetrampolin und einer Hüpfburg.

Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung auf Ende Mai oder Anfang Juni terminiert werden, quasi als Vorbereitung auf die 24-Stunden-Rennen in Süddeutschland.

erschienen am 29. August 2007

Samstag, August 25, 2007

2. Platz beim Cycle-team-Race



Nun war der Tag des "Cycle-team-Races 2007" in Buchholz i.d.N. gekommen. Dieter, Thomas, Christian und ich hatten uns zu einem 8-Stunden-Rennen als 4er-Team angemeldet. Es gab noch weitere drei 4er-Teams. Insgesamt waren mehr als 100 Fahrer am Start. Die Aufregung und auch ein bisschen Angst vor der Strecke und dessen Anforderung nahm zu.

Der Samstagmorgen begann mit dem Aufbau des Fahrerlagers. Ich war gegen 9:00 Uhr der Erste von uns. So hatte ich genug Zeit den Tisch und die Liegen aufzubauen. Am Vortag hatte Christian den Pavillion, vor unseren Trainingsrunden, aufgebaut. Danach kümmerte ich mich noch um die fehlenden Fahrer- und Betreuermarken. Zwischen 10:00 und 11:00 Uhr fand sich unser Team im Fahrerlager zusammen um die Bikes für das Rennen vorzubereiten.

Unser Start war für 12:00 Uhr angesagt. Ich wurde als Startfahrer bestimmt und hatte damit die erste Rundenzeit vorzulegen. Es folgte dann Dieter, dann Christian und zum Schluß Thomas. Die anfänglich vorgenommen zwei Runden die jeder fahren sollte praktizierte nur Christian der ja auch der Erfahrenste, Fiteste und Jüngste von uns war. Zum Ende des Rennens beließ er es dann auch bei einer Runde und fuhr dann in die Wechselzone. So hatte jeder nach seiner 13 - 16 minütigen Fahrt eine Pause von ca. 45 Minuten bis er das Staffelband wieder übernahm. Es war sehr ungewohnt sich kurz mit einem sehr hohen Puls zu belasten und dann erst nach einer Pause erneut zu belasten. Aber auch die Strecke hatte es in sich. Ein starker Regenschauer in der Nacht zuvor hat die Baumwurzeln rutschiger werden lassen und den Boden etwas aufgeweicht. Dafür hatten die 12-Stunden-Fahrer die um 9:00 Uhr gestartet sind schon eine Ideallinie gefunden die man erkennen konnte und einem half besser über den Parcours zu kommen. Für Dieter, Thomas und mich war die Strecke sehr anspruchsvoll. Christian ist ein solches Gelände von seinen MTB-Marathons schon eher gewohnt.



In unseren Pausen haben wir Flüssigkeit aufgenommen und gegessen. Das Cycle-team sorgte für ausreichend Mineralgetränke, Obst, Nudeln mit Hackfleischsoße und leckeren Brötchen. Wir trafen uns in unserem Fahrerlager und von Runde zu Runde nahm die Anspannung ab und der Spaß wurde immer größer. Dieter war der zweitälteste Faher der gesamten Veranstaltung und toppte von Runde zu Runde seine persönlichen Rundenzeiten. Dieters Zeiten waren besser als von vielen deutlich jüngeren Fahrern. Christian fuhr eine Team-Bestzeit nach der anderen. Zu unserer Überraschung lagen wir schnell auf dem 2. Platz. Lediglich das "Hot-RacingTeam" (auch ein Buchholzer Team) lag mit zwei Runden vor uns. Das gefürchtet "Pirate-Team" mit Ronald Prinzlau als Startfahrer verfolgte uns. Das "Team Assystem Aerospace Germany" sollte zu späterer Stunde nicht nur das "Pirate-Team" überholen sondern uns ganz dicht verfolgen. Das spornte uns an noch mehr Druck zu machen. Dabei rundeten wir uns einmal bei dem "Hot-RacingTeam" zurück und hielten das "Team Assystem Aerospace Germany" auf Distanz. Das "Pirate-Team" kam aufgrund von Defekten und zwei verletzten Fahrern leider nur auf Platz vier. Die hätten uns mit weniger Pech bestimmt platt gemacht. In meiner letzten Runde hatte ich mir ausgerechnet, dass wenn ich eine nicht so langsame Runde fahre und Thomas nach mir auch schnell unterwegs ist, müsste Christian doch noch mal fahren. Der hatte schon sein Bike zerlegt und im Auto verstaut. Diese Runde war dann unsere 33 Runde und damit unser 2. Platz in diesem Rennen.

Unser "MDS-Messebau-Team" ist mit den 33 Runden 141,9 Kilometer und 2970 Höhenmeter gefahren. Thomas ist 7 Runden (30,1 km / 630 hm), Dieter und ich sind 8 Runden (34,4 km / 720 hm) und Christian ist 10 Runden (43 km / 900 hm) gefahren.

Im Mittel hat Christian 13:55 Minuten für eine Runde benötigt. Bei Dieter waren es 14:49 Miunuten und Thomas fuhr 15:12 Minunten im Mittel. Ich war mit 16:26 Minuten der Langsamste des Teams. Ich war aber glücklich, dass ich mit den Zeiten der Anderen einigermaßen mithalten konnte.

Die Siegerehrung fand "unter Ausschluß der Öffentlichkeit" statt. Es waren nur die anderen Fahrer und einige Betreuer und Familien dabei. Zuschauer waren den ganzen Tag kaum auszumachen. Zur vorangeschrittenen Zeit waren die wenigen Zuschauer leider schon gegangen. Es war aber für die Fahrer eine sehr familäre Veranstaltung. Thomas war mit seinen 4 Kindern und seiner Frau Tamara gekommen. Auch 2 meiner Töchter waren zeitweise im Fahrerlager anwesend. Gegen abend kam meine Frau und übernahm mit den Kindern die Siegerehrung beim MDS-Messebau-Schülercup. So hatte ich den Kopf frei für unser Rennen. Auch bei den anderen Teams waren einige Familienangehörige auszumachen.

Alle Ergebnisse dieser Veranstaltung
Die Ergebnisse unseres 8-Stunden-Rennen
Rundenzeiten aller Teams
Teilnehmerstatistik

Es war auch schon der Nachwuchs auszumachen. Zwei Söhne von Thomas waren dem Radsport sehr verbunden. Der Lucca (7 Jahre) fuhr ca 11 Stunden mit seinem original "T-Mobile-Kinder-Rennrad" wie ein "ganz Großer" auf und ab. Dabei hat er alles mitgenommen was sich so ergab. Mal hat er die Kinder des Pirate-Fahrerlagers "verblasen", fuhr teils freihändig seine Runden auf dem Parkplatz oder er fuhr mit den Fahrern unseres Teams die Aufwärmrunden im Stadtwald. Er verpaßte es auch nicht die Fahrer unseres Teams in der Wechselzone zu verabschieden und zu begrüßen. Ich wurde nach einer Runde, nach verlassen der Wechselzone, mit einem Abklatschen begrüßt. Für seine 7 Jahre kann er schon sehr geschickt sein Bike bewegen. Sein Bruder Joschi(5 Jahre) fuhr mit einem obercoolen Scott-Mountainbike wenn möglich hinterher und übte das Bremsen mit den Handbremsen. In eine paar Jahren werden die beiden bestimmt beim MDS-Messebau-Schülercup starten und die erste Grundschule sein die ein Gymnasium auf die Plätze verweist.




Gleich nach dem Rennen haben wir uns für das nächste Jahr wieder verabredet. Das muss wiederholt werden.

Video von der Brücke

Diashow vom Cycle-team-Race 2007

Montag, August 20, 2007

Schöner Artikel im Abendblatt

Nach der Cyclassic 2007 wurden Dieter und ich von einem Redakteur der Regionalen Beilage des Hamburger Abendblattes interviewt. Folgender Artikel ist heute erschienen:

Radsport 22 000 Jedermannfahrer bei den Vattenfall-Cyclassics
"Der Jubel treibt einen an"
Dieter Hotopp und Karsten Niemann aus Buchholz schildern ihre Erlebnisse auf der 100 Kilometer langen Strecke.
Von Peter Hansaul

Harburg/Buchholz -
Die Vattenfall-Cyclassics, das ist die große Herausforderung für 22 000 Menschen, die unter dem Markenzeichen "Jedermänner" auf die 55, 100 oder 155 Kilometer lange Strecke rollen. Die meisten dieser Freizeitsportler haben Monate lang trainiert und sich penibel vorbereitet. Wobei jeder seine ganz persönlichen Ziele mit in dieses Radrennen nimmt. Zwei von ihnen, Dieter Hotopp und Karsten Niemann, beide Mitglieder der Radsportsparte von Blau-Weiss Buchholz, schildern ihre Eindrücke vom ihrem Rennen über 100 Kilometer.

Dieter Hotopp (47), Ingenieur und Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens, ist vor elf Jahren vom Marathon in den Fahrradsattel umgestiegen und hat seinen Ehrgeiz mitgenommen. Er legt jährlich bis zu 15 000 Kilometer mit dem Rennrad zurück. Sein Ziel bei den Cyclassics zu den schnellsten 100 Fahrern zu gehören.

"Ich bin um 4.30 Uhr aus dem Bett, war mit meinem Freund Thomas Horn gegen sieben in Hamburg. Wir sind um 8.05 Uhr gestartet. In unserem Block B waren die 500 Schnellsten über 100 Kilometer. Der unangenehmste Teil ist die Strecke durch den Hafen. Dort laufen viele Schienen. Die werden zwar mit Sand gefüllt, aber vor und neben mir hab ich wieder fünf oder sechs Stürze gezählt. Wenn du vorne dabei sein willst, gibt es ein unerbittliches Gesetz: Du musst an der Spitzengruppe dran bleiben, koste es, was es wolle. Und das kann brutal hart werden. Ich bin Ingenieur und Zahlenmensch, kontrolliere meinen Herzschlag mit dem Pulsmesser. Obwohl das Rennen sehr schnell war, hatte ich meist eine Pulsfrequenz von 171. Das hat mich beruhigt, es gab noch Reserven. In Asendorf gibt es die ersten härteren Anstiege. Die Spitzenleute machen sofort Tempo. Die Ersten aus dem Pulk fallen zurück. Durch Buchholz sind wir mit über 50 km/h gejagt. Der Jubel der Menschen treibt einen an. Von Alversen an gibt es immer wieder Anstiege und kurze Abfahrten, bei Leversen haben wir den höchsten Punkt der Strecke erreicht. Dann kommt die lange Abfahrt den Ehestorfer Heuweg herunter. Dort kann man sich etwas ausruhen, aber bei 70 km/h muss man höllisch aufpassen. Dann sieht man schon die Köhlbrandbrücke vor sich mit dem härtesten Anstieg. Wenn man dort an einem Konkurrenten vorbeifährt, ist das wie ein frischer Kraftquell. Und ich habe einige hinter mir gelassen. Als ich oben auf der Brücke ankam, wusste ich: Du hast es geschafft. Und ich wusste auch: Ich war so schnell wie nie zuvor. Der Endspurt durch die Innenstadt und dann dieser Jubel und Krach und die vielen fröhlichen Gesichter, wenn du in die Mönckebergstraße einbiegst und das Ziel vor dir siehst. Wann sonst erlebt man solche Gefühle. Ich bin 2:20,40 Stunden gefahren.

So ähnlich und doch ganz anders hat Karsten Niemann (44), Geschäftsführer der MDS Messebau in Buchholz, die 100 Kilometer erlebt. Er ist 50 Minuten später in einem Pulk von 1000 Fahrern gestartet. "Ich bin auf der ganzen Strecke mein eigenes Tempo gefahren. Wenn mir eine Gruppe zu schnell war, habe ich mich zurückfallen lassen und Anschluss an eine neue Gruppe gesucht. Das hat wunderbar geklappt. In Jesteburg und in Buchholz habe ich genossen, was die dort alles inszeniert hatten. Vor dem harten und längsten Anstieg in Langenrehm hatte ich Angst. Im Vorjahr war das schrecklich. Diesmal aber habe ich das im großen Gang geschafft. Geärgert hat mich, dass die 20 Fahrer dahinter uns vorne allein schuften ließen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Stimmung an der Strecke lustloser als sonst war. Ich hoffe, dass dieses Glücksgefühl im Ziel noch ein paar Tage nachklingt. Karsten Niemann kam nach 2:35 Stunden ins Ziel.

erschienen am 20. August 2007

Sonntag, August 19, 2007

Vattenfall Cyclassic 2007



Nach dem Aufstehen präsentierte sich dieser Morgen kühl aber trocken. Man konnte auch schon erahnen, dass nach späterer Auflockerung die Sonne sich durchsetzten würde. Ein perfekter Tag eine Vattenfall-Cyclassics zu fahren. Dirk holte mich 7:45 Uhr ab und nach Verladung der Rennräder fuhren wir, bei wenig Verkehr, nach Hamburg. Wie geplant fanden wir uns sehr rechtzeitig in unserem Startblock Q in der Steinstraße ein. Die Stimmung bei den Fahrern war gut und es wurden einige Sprüche geklopft um sich die Zeit zu vertreiben. Nachdem die Startzeit von 8:55 Uhr überschritten wurde nahm die Anspannung zu und man schaute immer öfter nach vorne ob bereits eine Bewegung der vorderen Startblöcke zu erkennen ist. Aus dem Vorjahr wussten wir, dass es zu Verzögerungen kommt und ein mindestens 10 minütiges "Anrollen" bis zum Auslesen des Transponders an der Schleife an der Startlinie erfolgt. Gegen ca. 9:10 Uhr bin ich dann über diese Schleife gefahren und das Rennen begann.

Gleich zu Anfang fand ich einen kleinen Pulk mit vielen Fahrern aus dem Firmenteam "Globetrotter". In diesem Pulk blieb ich bis kurz vor Jesteburg. Da hatte ich dann den Eindruck, dass die Geschwindigkeit nach ließ und schloss mich einem schnelleren Pulk an. In Jesteburg hatte ich stellenweise fast 50 km/h auf dem Tacho. Hier standen auch sehr viele Menschen an der Strecke und feuerten besonders stark die Fahrer an. Das wurde auf der ganzen Strecke nur noch an der Mönckebergstraße übertroffen. In der Steigung Richtung Asendorf verlor ich dann leider den Anschluss an diesen schnellen Fahrern. In Holm-Seppensen klappte in der Baustelle alles hervorragend. Die Fahrbahnverengung wurde von allen Fahrern rechtzeitig erkannt. Die Fahrbahn war von Sand, Schotter und Steinen befreit. Diese Stelle hatte ich mir schwieriger vorgestellt. In Buchholz versuchte ich dann eine gute Position zu finden, dass der Fotograf ein gutes Foto machen kann und ich meine Familie grüßen kann. Die Fotografen hatten glaube ich keine Chance bestimmte Fahrer aufzunehmen. Die Bilder werden sicherlich nur zufällige Fahrer darstellen. Meine Familie konnte ich grüßen. Beim Cycle-team war gar keiner vor dem Geschäft anwesend. Doch Peter mit seiner Kamera habe ich gesehen, aber der hat mich auch nicht aufnehmen können. Nach dem ich Buchholz verließ merkte ich, das die Beine noch gut waren und ich erhöhte mein Tempo. Den Anstieg nach Langenrehm bin ich mit dem großen Kettenblatt gefahren. Im letzten Jahr viel mir diese Steigung deutlich schwerer. In Langenrehm traf ich auch das Team Globetrotter wieder. Vom Start bis zu diesem Punkt hätte man auch komplett gemeinsam fahren können. Die Köhlbrandbrücke erreichte ich schnell und konnte ich auch gut erklimmen. Bereits in der Abfahrt der Köhlbrandbrücke schloss ich mich einem größeren Pulk an. Merkwürdig schnell war ich in der Führung und damit im Wind. Länger als ein paar Minuten konnte ich das hohe Tempo in der Führung nicht halten und ging raus. Ein Fahrer ging vorbei und der Rest sortierte sich hinter meinem Hinterrad wieder ein. Die letzten 12 Kilometer bis in das Ziel wechselten wir uns beide immer wieder ab um möglichst das Tempo hoch zu halten. Leider halfen die anderen Fahrer nicht mit. Erst ganz zum Schluss sprinteten einige Fahrer mit viel Kraft vorbei und erreichten vor uns das Ziel. Im Zeileinlauf war ein ohrenbetäubender Lärm der schlagenden Hände auf den Absperrungen zu hören. Die Fahrer wurden von den Zuschauern mit allem was sie hatten, wie z. B. Trillerpfeifen, Rasseln, Rufe und Pfiffe angefeuert. Um ca. 11:50 Uhr überfuhr ich die Ziellinie. Ich traf den Fahrer, mit dem ich mich die letzten 12 Kilometer abwechselte, nach der Zieleinfahrt wieder und wir schwatzten noch ein wenig. Leider habe ich ihn nicht nach seinem Namen gefragt und woher er kam. Die 100 Kilometer bin ich in 2:40 Stunden gefahren. Das entspricht einem Schnitt von knapp 37,5 km/h. Damit habe ich mein Ziel die 35 km/h zu schaffen deutlich überschritten.

Nachdem ich den Transponder abgegeben habe und meine Medaille um den Hals hängen hatte suchte ich die Verpflegungszelte auf. Ich vermutete, dass ich noch etwas Zeit hatte und bin noch einmal zum Zieleinlauf um es mir noch als Zuschauer anzusehen und um ein paar Bilder zu machen. Dirk hat das Ziel nach 2:59 Stunden erreicht und war mit seiner Leistung auch sehr zu frieden. Dann fuhren wir wieder , mit deutlich mehr Verkehr, zurück nach Buchholz. Das nächste Jahr bin ich wieder dabei.

Diashow von der Cyclassic 2007

Bericht Nudelessen am Vortag
Bericht Cyclassic 2006

100 Kilometer - Schnitt 37,47 km/h - Fahrtzeit 2:40,14 Stunden
2873 Kilokalorien - Max. Puls 171 - Durchschn. Puls 144

Samstag, August 18, 2007

Nudelessen vor der Cyclassics 2007



Wie schon im Vorjahr habe ich meine Gutscheine für das Nuddelessen zur Cyclassics an meinen Freund Dirk abgegeben. Dirk ist mit seiner Frau nach Hamburg gefahren und war so freundlich von diesem Erlebnis zu berichten:

Wie bereits in den Vorjahren fand auch in diesem Jahr das traditionelle Nudelessen auf dem Gerhard Hauptmann Platz statt. Meine Frau Martina und ich wollten es uns nicht nehmen lassen wieder dabei zu sein. Da es bereits um 17:00 Uhr begann und wir erst gegen 19:00 Uhr eintrafen, waren die Reihen bereits ein wenig gelichtet. Dennoch tat das der sehr guten Stimmung keinen Abbruch. Es wurde alkoholfreies Bier-Mix getrunken und reichlich Kohlehydrate in Form von Nudeln (in Anbetracht der zu erwartenden Strapazen am Sonntag) eingefahren, dazu kamen reichlich Fachsimpeleien und Begrüssung von Fahrern die man bereits im Vorjahr kennengelernt hatte. Die Stimmung war grandios, da sich auch das Wetter mal wieder von seiner besten Seite zeigte.

Der Rathausmarkt und Jungfernstieg war fest in der Hand der Aussteller und Sponsoren. Hier wurden die neuesten Rennräder vorgestellt (Carbon ohne Ende) teilweise zu Spitzenpreisen von über 6.000 €. Aber es gab auch manches Schnäppchen zu ergattern z.B. Sportbekleidung mit bis zu 30% Rabatt. Dazu kamen noch Sportveranstaltungen von Mountainbikefahrern, Breakdancern und andere Geschicklichkeitsübungen. Es war letztlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach 2 Stunden hatten Martina und ich genug gesehen und erlebt und traten die Heimfahrt nach Buchholz an. Schliesslich galt es noch Vorbereitungen zu treffen für die Vattenfall-Cyclassics am Sonntag.

Dirks Diashow von dem Nudelessen

Donnerstag, August 16, 2007

Startnummer abgeholt

Heute Nachmittag habe ich meine Starnummer für die Vattenfall Cyclassics abgeholt. Wie bereits im Vorjahr gab es ein großes Zelt am Fähranleger Jungferstieg. Als erstes besorgte ich mir in der Akkreditierung meine Startnummer. Nach Vorlage der Anmeldungbestätigung und des Personalausweises erhielt ich die Nummer 27886. Danach konnte ich noch eine Tasche mit einigen Info´s, einer Trinkflasche, einigen Proben und viel Werbung abholen.

Der Helmut von Helmuts Fahrradseiten hat ein paar Fotos während seiner Akkreditierung gemacht: Fotos Akkreditierung

Im Startblock Q um 8:55 in der Steinstraße werde ich starten. Bis so alle "angerollt" sind vergeht ca 10 - 15 Minuten. Um 10:25 - 10:35 werde ich wahrscheinlich durch Buchholz fahren. Kurz nach 12:00 Uhr wird die Zieleinfahrt in der Mönckebergstraße sein. Die Zeiten habe ich mir errechnet aus der Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 km/h vom letzten Jahr.

Wenn alles gut geht.

Mittwoch, August 15, 2007

Eine langsame Wurst im Wald

Christian ist heute aus Bremen gekommen um die Strecke für das Cycle-team-Race zu erkunden. Wir trafen uns mit Karsten Köhn vom Cycle-team, der die Strecke auch ohne Flatterband auswendig kennt, da er ja das 10. Rennen im Buchholzer Stadtwald veranstaltet. Es war sehr nett von Karsten uns diese Strecke zu zeigen.

Auf den ersten beiden langsamen Runden von Christian und Karsten konnte ich einigermaßen folgen. Es wurde mir aber auch klar, dass ich in letzter Zeit das Mountainbiken vernachlässigt habe. Es geht nur rauf und runter. Und ich hatte an einigen Stellen den falschen Gang gewählt. Es ist für mich eine anspruchsvolle Runde. Auf der 3. Runde habe ich dann schnell den Anschluß verloren und die beiden waren weg. Die Strecke habe ich mir noch nicht ganz merken können, so dass ich dann einiges abgekürzt habe. Den Wald kenne ich ja sehr gut.

Die vierte Runde bin ich dann gar nicht mehr mitgefahren. Ich denke auf der vierten Runde sind die beiden dann auch Renntempo gefahren. Also wirklich schnell und in einer ganz anderen Liga.

Mein Selbstbewußtsein in Sachen Biken wurde leicht gedämpft. Kurz gesagt ich fühlte mich wie "eine langsame Wurst im Wald". Es hat aber wirklich viel Spaß gemacht und wir werden sicherlich auch am 25.08.2007 beim Cycle-team-Race viel Spaß haben.

Die Pokale sind fertig



Im Atelier bei MDS Messebau und Service GmbH wurden heute die Pokale für die 1. - 3. Plätze des MDS-Messebau-Schülercups anläßlich des Cycle-team-Races am 25.08.2007 fertig. Die Tischlerei hat die Sockel und die Acrylglasscheiben gefertigt und das Beschriftungsatelier war für die Grafik und die Montage der Kettenblätter zuständig. Heute werden die Pokale an Cycle-team geliefert.

Wieder unter 100 kg

Mein Körpergewicht bekomme ich langsam wieder in den Griff. Am Anfang dieses Jahres war ich wieder auf 112,5 kg Körpergewicht. Von Dezember 2003 bis Anfang 2005 hatte ich ja schon 40 Kilogramm abgenommen. Von 135 auf 95 Kilogramm war ein riesen Erfolg. Leider war ich dann nicht in der Lage das Gewicht zu halten. Nun habe ich mich wieder auf unter 99,5 Kilogramm runtergearbeitet. Es ist beim Rennradfahren an Steigungen auch zu spüren, dass es wieder besser geht. Das habe ich in dieser Saison in der Hauptsache mit fast 4000 Kilometer Biken und eine bisschen Laufen und Spinning bewerkstelligt. Jetzt fehlen nur noch knapp 5 kg an meiner Bestmarke. Das sollte wieder klappen, hoffe ich.

Dienstag, August 14, 2007

Kurze Rennrad-Tour

Es kommt immer noch vor, dass ich bei den Trainingsfahrten der "Radgruppe Blau Weiß Buchholz e.V." neue Gesichter sehe. Nun fahre ich schon seit März regelmäßig mit und habe noch lange nicht alle Mitglieder kennengelernt. Es fuhren wieder zwei für mich neue Gesichter mit. Der Eine ist schon seit 1994 Mitglied. Beide fuhren heute das Tempo locker mit.

Es wurde mit einem deutlich langsameren Grundtempo gefahren. Das tat mir gut. So hatte ich dann auch mehr Luft für die Steigungen und viel nicht wieder hinten raus. Für die Cyclassics am kommenden Sonntag war es auch wichtig, dass ich mich nicht so auspowere.

Es schien heute durchgehend die Sonne und wir hatten sehr angenehme Temperaturen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Dieser Sport kann süchtig machen. Macht nichts!

63 Kilometer - Schnitt 30,0 km/h - Fahrtzeit 2:05 Stunden
1824 Kilokalorien - Max. Puls 179 - Durchschn. Puls 141

Trikots fertig




Die Trikots für den MDS-Messebau-Schülercup sind fertig. Jeder Fahrer des Schülercups erhält ein Fahrradtrikot von Owayo. So kann man immer während des Cycle-team-Races am 25.08.2007 auch die Schülermannschaften erkennen. Die Trikots werden heute an Cycle-team ausgeliefert

Montag, August 13, 2007

Streckenerkundung Cycle-team-Race



Am Mittwoch den 15.08.2007 werden wir die Cycle-team-Race-Strecke im Stadtwald erkunden. Wir treffen uns um 19:00 vor der Schützenhalle. Wer Lust hat kann dabei sein.

Die Brücke steht Mittwoch natürlich noch nicht.

Es gibt immer noch Startplätze zum Cycle-team-Race am 25.08.2007. Anmelden könnt Ihr Euch bei: SOG-Events

Sonntag, August 12, 2007

RTF "In die Holsteiner Schweiz"




Der "RSC Kattenberg" veranstaltete heute in Kaltenkirchen ihr Jubiläums-RTF "In die Holsteiner Schweiz". Der Radsportclub wurde 1997 gegründet und ist somit im 10. Jahr. Dirk, Peter und ich sind um 7:45 in Buchholz gestartet und waren ganz überrascht, dass wir bereits um 8:30 in Kaltenkirchen waren. Die Verkehrsverhältnisse waren optimal womit man nach den chaotischen Verkehrsnachrichten von Gestern gar nicht rechnen konnte. So hatten wir ausreichend Zeit uns vorzubereiten.

Es waren viele Fahrer gekommen, wahrscheinlich um alle sich noch einmal auf die Cyclassic 2007 in Hamburg am 19.08.2007 vorzubereiten.

Im ersten Startblock standen erwartungsgemäß Dieter und Thomas. Die wollten heute noch einmal so richtig Gas geben und sich richtig auspowern.

Kurz nach 9:00 Uhr starteten wir mit dem 2. oder 3. Pulk und fuhren erst einmal ganz gemächlich los. Wir hatten alle einen sehr unterschiedlichen Trainingsstand und auch waren wir sehr unterschiedlich alt. Peter mit seinen 67 Jahren war der Älteste. Wenn ich in dem Alter noch RTF´s fahre dann ist ja alles in Ordnung, aber bis dahin sind es noch 24 Jahre. Zusammen waren wir 171 Jahre alt, was uns dazu bewog die 85-Kilometer-Strecke anzugehen. Leider haben wir Peter noch vor der ersten Kontrolle verloren. Er konnte nicht mithalten, was aber kein Problem war. Dirk und ich sind bis zum Ende zusammen gefahren. Heute wollte ich deutlich ruhiger fahren als in der letzten Woche, was sehr gut geklappt hat. Mein durchschnittlicher Puls lag heute bei nur 136 Schlägen.

Das Wetter war traumhaft. Nur Sonnenschein und 22 Grad. Hoffentlich haben wir am 19.08. in Hamburg zur Cyclassic 2007 ähnliche Bedingungen.

Während Dirk und ich im Ziel auf Peter gewartet haben trafen wir Thomas und Dieter wieder, die Ihre 118-Kilometer-Strecke beendeten. Bei schönsten Sonnenschein, kühlen Bier und heißer Wurst wurde noch ein bisschen gefachsimpelt bis wir dann alle nach Hause fuhren.

Die Organisation des "RSC Kattenberg" beim Start und Ziel sowie in den Kontrollen waren vorbildlich. Die Verpflegung entsprach den Bedürfnissen der Fahrer dieser RTF. Die Helfer hatten heute einen wirklich hektischen Tag denn es waren bei dieser RTF 1100 - 1200 Fahrer (unterschiedliche Angaben) zu verpflegen. Leider ließ die Ausschilderung zu wünschen übrig. Die sehr schönen und auffälligen Schilder waren an den meisten Kreuzungen gut montiert und sichtbar. Nur fehlten an zwei Kreuzungen die Schilder oder waren so schlecht sichtbar dass viele Fahrer sich verfahren haben. Auch Dirk und ich haben uns nach der 2. Kontrolle verfahren. Im Ziel habe ich mehrere Fahrer und Gruppen gefragt wie diese mit der Ausschilderung klar gekommen sind. Es stellte sich heraus, dass viele Fahrer und Gruppen Schwierigkeiten hatten und Umwege gefahren sind. Ich denke in diesem Punkt sollte eine Verbesserung im nächsten Jahr erfolgen.

Diashow von unserer Tour.

88 Kilometer - Schnitt 30,5 km/h - Fahrtzeit 2:45 Stunden
2500 Kilokalorien - Max. Puls 168 - Durchschn. Puls 136

Samstag, August 11, 2007

Fehlenden Fahrer gefunden

Das ging wirklich schnell. Über das MTB-News-Forum habe ich Kontakt mit Christian bekommen. Er hat nicht lange nachgedacht und zugesagt. Jetzt sind wir wieder vier Mann und können das Cycle-team-Race dann am 25.08.2007 starten. Jetzt haben wir sogar einen Fahrer mit Erfahrung.

Freitag, August 10, 2007

Uns fehlt noch ein Fahrer


Dem MDS-Messebau-Team fehlt zum Cycle-team-Race am 25.08.2007 noch ein Fahrer. Ich habe bereits Thomas, Dieter und mich als Viererteam zum 8-Stunden-MTB-Rennen angemeldet. Leider hat Bernd doch wieder abgesagt, so dass uns noch ein Mann fehlt.

Damit Ihr wisst wie das so an einem Renntag aussieht habe ich folgenden Trailer verlinkt: Trailer Cycle-team-Race 2007

Es ist ein riesen Spaß. Wer Lust hat melde sich bitte bei mir per Email: AgentKN@web.de

Donnerstag, August 09, 2007

Die letzte harte Tour vor der Cyclassic

Mit 14 - 16 Fahrern sind wir heute in Buchholz zu einer Rennrad-Tour gestartet. Das große Starterfeld fand ich ganz klasse. Anfänglich wurde ein ganz ruhiges Tempo gefahren, da wir ein paar Jugendliche im Pulk hatten und das war ganz angenehm. Kaum bogen die Jüngeren ab ging es heute so richtig los. Es wurde so gut wie an jedem Ortsschild ein Sprint eingelegt. Unglaubliche Geschwindigkeiten wurde dabei erzielt die ich nicht mithalten konnte. Immer wieder habe ich versucht mitzuhalten und immer wieder bin ich rausgefallen. Das dann wieder zu zufahren war dann sehr anstrengend. Wenn ich im Pulk wieder ankam, kam meist eine Steigung oder ein weiteres Ortsschild mit dem nächsten Sprint. Ich kam kaum zu Atem. Der Puls lag oft bei 175 Schlägen, was keinen wirklich Trainingseffekt bewirkte. In der verbleibenden Zeit bis zur Cyclassic werde ich ruhigere Touren angehen um dann am 19.08. auch wirklich fit zu sein.

79 Kilometer - Schnitt 31,5 km/h - Fahrtzeit 2:32 Stunden
2294 Kilokalorien - Max. Puls 176 - Durchschn. Puls 146

Mittwoch, August 08, 2007

Fahren in der Gruppe

Beim Surfen im Internet habe ich folgende sehr interessant PDF vom RSLC-Holzkirchen gefunden. Es hat sich dort mal einer die Mühe gemacht die vielen Regeln und Tipps, die man beim Rennradfahren beherrschen und kennen sollte, zu Papier zu bringen.

Fahren in der Gruppe - Regeln und Tipps

Jeder der am 19.08.2007 an der Vattenfall-Cyclassic teilnimmt sollte diese PDF mal gelesen haben. Was ich da so letztes Jahr gesehen habe war beängstigend. Das meiste davon lernt man auch wenn man an ausreichend RTF´s teilnimmt oder von der ortsansässigen Radsportgruppe und Ihren erfahrenen Teilnehmern in den Trainingsfahrten.

Aber auch für mich waren Einzelheiten neu oder sie waren ausführlicher erklärt, als das jemand während der Fahrt machen kann.

Dienstag, August 07, 2007

Rasante Trainingstour

Die Trainingsfahrt der "Radsportgruppe Blau-Weiß Buchholz e.V." war heute gut besucht. Wir starteten mit 7 Fahrern und das obwohl Ferien waren. Das neue MDS-Trikot konnte ich heute das erstemal ausprobieren. Das Pad in der Hose sitzt ganz gut. Es trägt sich sehr angenehm.

Die Salzhausen-Tour sind wir diesesmal anders herum gefahren um eventuellen Regen aus dem Westen aus dem Wege zu gehen. Das hatte zur Folge, dass wir am Anfang mit dem Wind gefahren sind. In Salzhausen hatten wir dann einen Schnitt von 34 km/h und das wo wir einen großen Teil der Steigungen hinter uns hatten.

Ich fühlte mich heute sehr gut. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen diesesmal nicht rauszufallen. Das Bergtraining sollte doch ermöglichen, dass ich die Steigungen hier in Norddeutschland besser bewältige. Es lief wie immer. Wenn ich schneller bin sind die anderen Fahrer noch schneller. An einer Steigung bin ich dann doch wieder rausgefallen. Da sind sie doch glatt mit 40 km/h raufgefahren. Mir ist es gelungen diese Steigung mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h zu fahren. Das hätte ich vor drei Wochen auch nicht geschafft. Das war sicherlich eine gute Vorbereitung für die Vattenfall Cyclassics am 19.08.2007 und hat sehr viel Spaß gemacht.

79 Kilometer - Schnitt 32,5 km/h - Fahrtzeit 2:26 Stunden
2334 Kilokalorien - Max. Puls 176 - Durchschn. Puls 149

Sonntag, August 05, 2007

Aus dem Urlaub zurück

Nach unserem Urlaub mit meiner Familie am Comer See sind wir heute wieder in Buchholz eingetroffen. Spätestens am Dienstag werde ich wieder mit dem Rennrad an der Trainingsfahrt der Radsportgruppe Blau-Weiß Buchholz e.V. teilnehmen.

Dienstag, Juli 31, 2007

Madonna del Ghisallo

Am heutigen Tag startete ich zu einem ganz besonderen Fahrrad-Highlight im diesjährigen Urlaub am Comer-See. Die Rennradtour "Madonna del Ghisallo" mit 60 Kilometer Länge und 1300 Höhenmetern hatte ich mir vorgenommen. Weitere Infos zur Tour von: www.alpenrennradtouren.de.


Auf der Strecke befindet sich eine ganz besondere Pilgerstätte im radsportverrückten Italien. In Belaggio startend erreichte ich nach 544 Höhenmeter das 400-Seelen-Dorf Ghisallo mit seiner Kapelle "Madonna del Ghisallo". Die Kapelle ist der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radprofis und natürlich auch der Hobbyfahrer, geweiht. Umfassende Informationen zu dieser Kapelle findet Ihr auf: www.cycling4fans.de




Zu dieser Kapelle pilgern sehr viele Radsportbegeisterte und halten auf ihrer Tour. Im Rahmen der des Radsportklassikers "Giro di Lombardei" kommen auch viele Profis vorbei, die dann etwas von sich als Andenken zurücklassen. So ist die Kapelle gefüllt von Trikots, Rennräder und Fotos. Sehr viele bekannte Namen wie z.B. Fausto Coppi, Francesco Moser, Ercole Baldini, Marco Pantani, Mario Cipollini und viele andere sind zu finden.



Vor der Kapelle stehen Bronzebüsten von Fausto Coppi und Gino Bartali die diese Pilgerstätte mitgestaltet haben. Neben der Kapelle befindet sich ein Denkmal auf dem ein Sieger mit erhobener Faust als Sieger durch das Ziel fährt und ein Verlierer am Boden liegt.



Die Kapelle wurde dann wohl zu klein und ein sehr schönes Museum wurde gebaut. Beim Besuch dieses liebevoll gestalteten Museums konnte man sehr viele weitere Räder, Trikots und Fotos bewundern. Leider sind alle Filme und Texte ausschließlich in Italenisch, sodass ich diese Ausstellung nur visuell genießen konnte. (Nicht nur Italiener sind radbegeistert!) Im Eingangsbereich innerhalb des Museums ist ein extra Fahrradständer für die Besucher, damit man das Bike auch immer im Blick hat.

Diashow vom Museumsbesuch.




Danach fuhr wieder ein Stück ab in Richtung Asso um dann den 1124 Meter hohen "Pian del Tiviano" zu erklimmen. Bei Temperaturen von 30 - 32 Grad wurde das schon schweißtreibend. Aber ich habe es geschafft und durfte oben dann den tollen Ausblick und ein wenig Kühle genießen.




Die Abfahrt dann nach Nesso war sehr rasant aber auch von grandiosen Ausblicken gespickt. Unten am Comer-See angekommen fuhr ich dann über die sehr schöne Küstenstraße zurück nach Belaggio zum Auto.

Diashow von der Tour

54 Kilometer - Schnitt 16 km/h - max Geschw. 73,1 km/h
Fahrtzeit 3:15 Stunden - Gesamtzeit 5:38 Stunden
1300 Höhenmeter - steilste Steigung 14%
max Höhe 1124 m - min Höhe 200 m
3838 Kilokalorien - Max. Puls 165 - Durchschn. Puls 119

Sonntag, Juli 29, 2007

MTB-Tour nach Vezée

Nach einem sehr schönen Badetag mit sehr hohen Temperaturen bin ich heute gegen Abend noch einmal mit dem Mountainbike los. Nun wollte ich doch mal unbedingt einen fahrbaren Weg finden um auf einen der Berge in der Nähe unseres Ferienhauses zu kommen. Ich hatte noch einaml alle Karten und Tourenvorschläge durchgearbeitet. Das ganze Material habe ich diesesmal auch mitgenommen.

Aber die Ausschilderung in den Bergen hier ist einfach schlecht. Am Startpunkt wird dem Wanderer noch der Weg gewiesen. Leider folgen dann keine weiteren Schilder. Die Karten die man hier erhält sind entweder sehr ungenau oder haben einen zu großen Maßstab. Wieder einmal habe ich keinen Weg gefunden auf einen der Gipfel. Es ist aber auch schon sehr anstrengend die starken Steigungen zu fahren. Heute bin ich die Stecke im 1. bis 12. Gang gefahren. Es ging 1:36 Stunden nur bergauf und nur 9 Minuten zurück.

Das hintere Keramik-Laufrad wird immer extrem heiß. Man kann es gar nicht mehr anfassen und der Bremsbelag stinkt. Ich bin wohl immer noch zu schwer.

23 Kilometer - Schnitt 15 km/h - max Geschw. 72,5 km/h
Fahrtzeit 1:45 Stunden - max Höhe 744 m - min Höhe 250 m
1408 Kilokalorien - Max. Puls 159 - Durchschn. Puls 128

Freitag, Juli 27, 2007

Splügen Pass (2124 m)

Der Splügen Pass mit seinen 2124 Metern ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Bei der Anreise mit dem Auto sind wir über diesen Pass gefahren und ich hatte mit vorgenommen den mal mit dem Rennrad zu versuchen.

Heute bin ich an unserem Ferienhaus in 250 m Höhe gestartet. Zuerst einmal waren 30 Kilometer Anfahrt nach Chiavenna mit geringen Höhenunterschieden zwischen 200 und 300 m Höhe zu bewältigen. Es war nur schon sehr anstrengend, da wir 34 - 36 Grad im Schatten hatten. Für die Anfahrt benötigte ich 1:05 Stunden.

Auf den ersten Kilometern merkte ich, dass einer der Züge der Schaltung sich gesetzt hatte und das Schalten war sehr ungenau. Leider war ich wieder einmal nicht in der Lage die Schaltung selber einzustellen. Alles was ich versuchte verschlimmerte es nur. Ich hatte aber Glück, denn am Ortseingang von Chiavenna hat mir ein sehr geschickter Mechaniker die Schaltung innerhalb einer Minute wieder eingestellt. Dafür wollte er noch nicht einmal Geld haben. Vielen Dank! Danach ging es fast wie mit einer Automatik weiter.

In Chiavenna beginnen die Steigungen. Es sind mehr als 1900 Höhenmeter und eine Strecke von 23 Kilometer Länge zu bewältigen. Es geht fast ausnahmlos bergauf. Teilweise ist es sehr steil. In den Tunneln benötigt man wenigstens eine Rückfahrleuchte, damit man von den LKW und PKW nicht über den Haufen gefahren wird. Im Tunnel stellte ich denn fest, dass auch eine Vorderlampe sinnvoll gewesen wäre damit man die Schlaglöcher sieht. Es ging aber alles gut.

Leider habe ich es nicht geschafft an diesem Tag bis oben auf den Pass zu fahren. Bei 1400 m Höhe war dann Schluß. Ich wollte mich dann auch nicht ganz auspowern, weil ich noch nie in meinem Leben mit einem Rennrad eine derart steile und lange Abfahrt gefahren bin. Ich wollte noch ausreichend Kraft behalten für den Rückweg.

Ärgerlich war heute, dass ich keine Fotos machen konnte, da ich den Speicherchip für die Kamera vergessen hatte. Schade.

Die Tour ging wirklich an meine Grenzen hat aber sehr viel Spaß gemacht.

94 Kilometer - Schnitt 17 km/h - max Geschw. 70,5 km/h
Fahrtzeit 5:31 Stunden - Gesamtzeit 6:34 Stunden
1200 Höhenmeter - steilste Steigung 12%
max Höhe 1401 m - min Höhe 200 m
5639 Kilokalorien - Max. Puls 172 - Durchschn. Puls 133

Montag, Juli 23, 2007

MTB-Tour "San Rocca"

So einen schlechten Orientierungsinn habe ich doch nicht. Also gleich noch einaml mit dem Mountainbike in die Berge. Ich hatte mir eine etwas anderen Strecke ausgesucht. Leider klappte es heute überhaupt nicht. Nach kürzester Zeit war der Weg dann zuende. Es ist wirklich nicht einfach ohne anständige Beschilderung sich hier in den Bergen zurecht zufinden.

Die Tour hat heute auch keinen Spaß gemacht. Sie war zu kurz und langsam ärgert es mich, dass ich hier nichts finde.

10 Kilometer - Schnitt 13 km/h - max Geschw. 74 km/h
Fahrtzeit 46 Minuten - max Höhe 589 m - min Höhe 250 m
998 Kilokalorien - Max. Puls 165 - Durchschn. Puls 134

Sonntag, Juli 22, 2007

MTB-Tour "Alpe Rossa"

Nach unserer Ankunft am Comer-See war dieses mein erster Versuch die angrenzenden Berge zu erkunden. Ein kurzer Blick in die Karten und los. Das stellte sich als schlecht vorbereitet heraus. Nicht annähernd habe ich den Weg gefunden den ich fahren wollte. So bin ich dann einfach mal so weit gefahren wie es möglich war. Es endete dann auf einer Höhe von ca 700 Meter.

Es ist sehr anstrengend diese sehr steilen Steigungen herauf zu fahren. Aber auch runter benötigt man seine ganze Kraft und Konzentration. Bergauf werden die Gänge 1 - 14 benötigt. Im ersten Gang fahre ich dann eine Geschwindigkeit von 5,5 km/h.

17 Kilometer - Schnitt 14 km/h - max Geschw. 70,5 km/h
Fahrtzeit 1:12 Stunden - max Höhe 700 m - min Höhe 200 m
1321 Kilokalorien - Max. Puls 167 - Durchschn. Puls 131

Donnerstag, Juli 19, 2007

Auto ist fertig gepackt


Morgen geht es los nach Italien. Wir haben für 14 Tage ein Ferienhaus am Comer See. Heute wurde das Auto gepackt. Fünf Personen, ein Hund und zwei Fahrräder müssen mit und es passt alles.

Dann werde ich die Berge ausprobieren.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Das war heute schnell!

Mit der "Radsportgruppe Blau-Weiß e.V." ging es heute über Salzhausen, Eyendorf, Undeloh und Wesel wieder nach Buchholz. Auf dieser Strecke mit mehr als 400 Höhenmeter und 80 Kilometer Entfernung sind wir ein Schnitt von 31 km/h gefahren. Ich glaube das war schnell für mich. Leider bin ich wieder an zwei Steigungen rausgefallen. Aber die anderen mussten nicht mehr so lange auf mich warten. Ich konnte heute besser mithalten. Leider haben wir Udo verloren. Entweder konnte er heute nicht so wie die anderen oder er ist woanders längsgefahren. Wir haben noch auf ihn gewartet, doch er kam nicht mehr.

Das erste mal nach 4000 Kilometer Rennrad fahren bin ich heute in eine gefährliche Situation gekommen. Irgendwo auf der Strecke muss ein schmaler Tunnel durchquert werden und wir haben eigentlich den Gegenverkehr durchzulassen. Bisher sind wir immer einreihig drauflos und es hat auch immer gepasst. Heute war die Reihe nicht fertig und ich fuhr zu dicht auf. Natürlich hatten wir Gegenverkehr und ich musste heftig bremsen. Dabei erreichte ich auf der Vorderbremse das Limit und auf der Hinterradbremse ging es über das Limit hinaus. Da man auch noch eine Kurve zu fahren hatte brach mein Hinterrad genau in Richtung des entgegenkommenden Fahrzeuges aus. Es bleib mir nichts anders als die Bremse wieder zu lösen und das Rad abzufangen. Es wurde sehr knapp mit den vor mir und neben mir Fahrenden. Es ging aber alles gut aus.

Von Undeloh bis zum Abzweig nach Buchholz bin ich ausschließlich im Windschatten gefahren. Die anderen machten echt Dampf. Es wurde auf diesem Streckenabschnitt zwischen 43 und 48 km/h gefahren. Kette rechts und hinterher. Heute hat es tatsächlich geklappt und keiner ist mir in diesem Streckenabschnitt weggefahren.

Das fühlte sich heute echt gut an!

80 Kilometer - Schnitt 31 km/h - 2:36 Stunden - 400 Höhenmeter
2331 Kilokalorien - Max. Puls 176 - Durchschn. Puls 138

Dienstag, Juli 17, 2007

Super Werkstattservice

Die Abfahrt von der Radarstation bei Schleswig ist meinem Rennrad doch nicht so gut bekommen. Am Sonntag beim RTF "Rund um die Schlei" bin ich mit 50 - 60 km/h durch ein Schlagloch gefahren. Leider ist dabei das hintere Laufrad so stark beschädigt worden, dass ich ein neues benötigte.

In meiner Werkstatt "Cycle-Team" in Buchholz hat man mein Rennrad innerhalb 24 Stunden komplett überarbeitet:
    Neue Laufräder hinten und vorne
    Neue Kette
    Neues mittleres Kettenblatt
    Neue Bremsbeläge hinten und vorne
    Alle Schrauben geprüft
    Alle Züge geprüft
    Rennrad komplett gereinigt (einschließlich dem kompletten Antrieb)

Morgen kommt noch ein neuer Sattel.

Dieser ausgesprochen schnelle Service ermöglicht mir heute wieder eine Trainingsfahrt mit der "Radsportgruppe Blau-Weiß Buchholz e.V."

Das Mountainbike ist jetzt auch noch in der Werkstatt mit einem schleichenden Platten und einigen Einstellungen. Auch das Mountainbike soll vor dem Urlaub noch gereinigt werden.

Der Service ist wieder ausgesprochen gut. Auch die Beratung entspricht meinen Vorstellungen. Jetzt fahre ich mit optimal gewartetem Material in die italienischen Alpen.

Montag, Juli 16, 2007

Internationales Festival des Radsport-Videos


Internationales Festival des Radsport-Videos
Bochum, 7. bis 9. September 2007

Alljährlich im September trifft sich die internationale Szene des Profi- und Amateur-Radsport-Videos, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Preis - die Goldene Kurbel - abzuräumen. Neben den Film-Award gibt es aber auch einen sportlichen Wettstreit: Das Souvenir Stefan Götz ein Einzel- und Mannschaftszeitfahren über 20 km, bildet den sportlichen Abschluss des International Cycling Video Festivals!

Wie ich das gelesen habe dachte ich sofort an Arne von der "Sportgruppe Cycle-team e.v.". Der hat sein Bike gleich mit zwei Kameras ausgestattet und filmt bei jeder Ausfahrt. So sind manche wirklich interessante Szenen entstanden die sicherlich nach entsprechender Bearbeitung in Bochum vorgestellt werden könnten.

Ich werde Ihm mal einen Link zu diesem Post schicken.

Weitere Infos zum Festival

Sonntag, Juli 15, 2007

RTF "Rund um die Schlei"

Heute ist die RTF "Alpe d' Hittfeld" leider ausgefallen. Die nächste RTF war in Schleswig.

Die Fahrtzeit von 70 Minuten nach Schleswig ist für die RTF "Rund um die Schlei" nicht zu weit. Das Wetter war heute mit 28 Grad im Schatten und durchgehend Sonnenschein ausgesprochen gut. Ich wurde bei meiner Ankunft in Schleswig sehr kompetent in ein Parkhaus gelost und bei der Anmeldung gab es keine Schlange, so dass ich rechtzeitig zum Start um 9:00 im Feld stand. Leider stellte ich beim auspacken der Ausrüstung fest, dass ich meine Trinkfalschen und meinen Fotoapparat zu hause vergessen hatte. Die Trinkflaschen kaufte ich noch im Shop der Anmeldung und Fotos wurden eben heute nicht gemacht.

Kurz vor dem Start traf ich einen weiteren Fahrer aus der "Sportgruppe Cycle-team Buchholz e. V.". Thorsten hat an der Schlei einen Wohnwagen stehen und ist mit seinem Schwager Uwe auf dieser RTF gestartet. Wir sind dann gleich die ersten 70 Kilometer gemeinsam gefahren. Uwe ist sehr fit und bestimmte das Tempo. Es sah so aus als merke er die Steigungen nicht und hatte eigentlich immer die Kette auf dem großen Blatt. Thorsten war nicht so gut im Training und bog nach 70 Kilometern ab.

Die Sonne schien so gnadenlos, dass an den Kontrollen schon Sonnencreme für die Fahrer bereit lag. Die Versorgung und Organisation von der RV Schleswig bei dieser RTF war vorbildlich. Es gab viel frisches Obst, wobei die Melonen bei dieser Wärme am besten schmeckten. Es standen Kaltgetränke in großer Auswahl zur Verfügung und sogar kalten Milchreis mit Fruchtkompott gab es an der 3. Kontrolle. Bei mir ist die Verpflegung auf einer RTF immer wichtig.

Bis zur 2. Kontrolle, nach ca. 60 Kilometer, hatten wir einen Schnitt von 33,5 km/h. Das sollte aber in weiteren Verlauf deutlich weniger werden. Auf der zweiten Hälfte der Tour kamen dann mehr Steigungen, Steigungen die man im norddeutschen Flachland nicht vermutet. Über Busdorf, Selk, Geltorf und Ascheffel ging es zum Anstieg zur Radarstation Brekendorf. Oben angekommen auf dem Berg der Radarstation dachte ich mir, nun ist der höchste Punkt erreicht und ich kann den Rest bergab fahren. Da habe ich mich aber geirrt. Nach einer rasanten Abfahrt fuhr ich ein ungewohnt welliges Profil bis in das Ziel. Es ging immer abwechselnd bergauf und bergab. Kaum ein Streckenabschnitt ging einfach mal gerade aus.

Nach den 120 Kilometern war ich echt geschafft. Auf "Helmuts Fahrradseite" habe ich erfahren, dass diese Strecke ca. 550 Höhenmeter hat. Uwe und ich gönnten uns, nach Abholung der Wertungskarte, noch ein Stück Kuchen. Es hatte sehr viel Spaß gemacht mit Thorsten und Uwe gemeinsam diese RTF zu fahren. Vielleicht wiederholen wir das im nächsten Jahr.

Auch zurück hatte ich unerwartet wenig Verkehr, so dass ich um 15:30 wieder zu hause aufschlug.

120 Kilometer - Schnitt 30 km/h - 4:03 Stunden - 550 Höhenmeter
4856 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 138

Freitag, Juli 13, 2007

Endlich Urlaub

Heute war mein letzter Arbeitstag. In den letzten Wochen habe ich noch mal richtig "Gas geben" müssen und jetzt beginnt mein 4 wöchiger Urlaub. Ganz besonders freue ich mich auf die 14 Tage am Comer See mit der ganzen Familie. Das Mountainbike und das Rennrad wird auf das Dach geladen und mit nach Italien genommen. Dort werde ich versuche die Berge zu erklimmen. Ich denke, dass wird eine gute Vorbereitung werden für die "Vattenfall Cyclassic" am 19.08.2007 und das "Cycle-team-Race" am 25.08.2007.

Donnerstag, Juli 12, 2007

Kommunikative Runde

Die Zahl der Fahrer heute war sehr begrenzt. Heute bin ich mit Erhard und Udo mit dem Rennrad gestartet. Wir sind über Königsmoor und Otter gefahren (oder ähnlich). Es kamen 72 Kilometer mit wenigen Steigungen zusammen.

Die Zeit verging wie im Flug, denn mit Udo bin ich seit 4 Wochen nicht mehr gefahren und es wurde sich also die gesamte Fahrzeit verbal ausgetauscht. Das ist beim Rennradfahren immer wieder erstaunlich und positiv was man sich alles auf einer Fahrt erzählen kann. Die interessanten Themen waren die "Tour de France 2007", Doping (nicht unser Doping)und Udos Segeltörns der letzten Wochen. Bedingung für eine gute Kommunikation auf dem Rennrad ist, dass man ausreichend Luft hat. Da treten bei mir zeitweise Defizite auf. (Oder liegt es daran, dass das Blut in die Beine geht und im Kopf fehlt?)

Es hatte heute auch keiner wirklich damit gerechnet trocken zu bleiben. Aber es kam sogar zum Ende noch die Sonne raus.

Der Platten in Welle an meinem Bike war das einzige nervige heute. Ich stelle mich auch immer noch sehr dusselig an bei der Reparatur. Wenn das so weiter geht mit meinen Platten werde ich wohl irgendwann schneller und geschickter werden. Noch hilft Erhard jedes Mal damit es weiter geht.

73 Kilometer - Schnitt 29 km/h - 2:32 Stunden
2321 Kilokalorien - Max. Puls 180 - Durchschn. Puls 135

Dienstag, Juli 10, 2007

Feuchte Blau-Weiß-Tour

Um 18:00 Uhr starteten wir bei schönstem Sonnenschein zu unserer Blau-Weiß-Tour. Es waren trotz einige Schauer am Nachmittag viele Fahrer gekommen. Einige Jugendliche sind nicht zu ihrem Training um 17:00 Uhr gestartet sondern bei uns mitgefahren. Auch konnten wir zwei neue Fahrer begrüßen. Matthias und Eberhard wollten mal die Runde ausprobieren. Besonders hat mich gefreut, dass Thomas heute dabei war. Mit Erhard habe ich auch gesprochen und er war nicht sauer, dass wir uns letzten Donnerstag nicht wieder gefunden haben.

Eberhard konnte leider nicht lange mithalten. Matthias dagegen ist echt fit. Der hat schon einige Kilometer in den Waden. Er war bis zum Schluss dabei und ließ nie abreißen.

Im letzten Drittel der Tour erwischte uns dann doch ein sehr kräftiger Schauer und wir flüchteten in eine Bushaltestelle. Danach ging es feucht von oben und feucht von unten weiter.

73 Kilometer - Schnitt 30 km/h - 2:26 Stunden
2491 Kilokalorien - Max. Puls 175 - Durchschn. Puls 137

Sonntag, Juli 08, 2007

Kalle-Bäcker-RTF




Um 7:30 Uhr startete ich heute morgen nach Wesseln bei Heide zum Kalle-Bäcker-RTF. Es gab diesen Sonntag keinen RTF der näher lag. Die Straßen waren leer und ich konnte das 135 Kilometer entfernte Wesseln in einer Stunde erreichen. So hatte ich Zeit mich in Ruhe anzumelden und noch einen Kaffee zu trinken.

Das erstemal startete ich mit dem ersten Pulk. Lange konnte ich dort aber nicht mithalten. Die ersten Kilometer fuhren die Fahrer sehr unsortiert und undizipliniert. Die Geschwindigkeit war sehr schwankend und nur wenige Handzeichen waren auszumachen. Ich musste schnell abreißen lassen. Der nächste Pulk ließ nicht lange auf sich warten. Hier wurde viel ausgeglichener gefahren und alle Fahrer beteiligten sich an der Führung. In der Führung zu fahren war heute sehr anstrengend. Der sehr starke Wind kam fast immer von vorne (komisch) und einen natürlichen Windschutz gab es in diesem flachen Land so gut wie gar nicht. Den Satz "Der Wind ist der Berg des Norden" habe ich heute öfters gehört.

An der ersten Kontrolle in Meldorf staunte ich nicht schlecht über die Verpflegung. Es gab Laugen- und Rosinenbrötchen von Bäcker Kalle, Obst und Milchreis vom Hotel Linde, leckeren Käse aus der Sarzbütteler Käserei und Wurst von der Fleischwarenfabrik Binckebanck. Eine derart vielseitige Verpflegung habe ich noch auf keiner anderen RTF kennengelernt. Die zweite Kontrolle in Marne fand dann gleich auf dem Produktionsgelände von Bäcker Kalle statt. Hier wurde die Verpflegung noch mit leckerem Kuchen ergänzt, der von allen Fahrern und natürlich auch von mir begeistert verputzt wurde.

Auf dem Weg non Marne wieder nach Meldorf zur dritten Kontrolle sollten dann doch noch Steigungen kommen. In Burg ging es ungewöhnlich viel auf und nieder. Ein heimischer Fahrer erklärte das Burg auf einem Geestrücken aus der Eiszeit liegt. Kurz nach Burg fuhr ich dann durch Buchholz (Kreis Dithmarschen). Alle haben eben ihr Buchholz.

Im Ziel gab es dann noch kostenlosen Kuchen von Bäcker-Kalle. Bis es aus den Ohren wieder herauskommt. Heute habe ich wohl nicht so viel Gewicht abbauen können.

Es sind heute in Wesseln 62 Marathoni und 198 RTFler gestartet. Die RTF wurde von der Radsportabteilung ABC-Wesseln hervorragend organisiert. Im nächsten Jahr bin ich sicherlich wieder dabei.

Weitere Fotos vom Bäcker-Kalle-RTF

117 Kilometer - Schnitt 29 km/h - 4:02 Stunden
4648 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 135

Freitag, Juli 06, 2007

Trikots von MDS Messebau


Für das Cycle-team Race am 25.08.2007 in Buchholz i.d.N. übernimmt "MDS Messebau und Service" das Sponsoring des Schülercups. Es starten Mannschaften bestehend aus Schülern und Lehrern von den Schulen "Gymnasium am Kattenberg", "Albert Einstein Gymnasium", "Schule am Boerns Soll" und "Gymnasium Tostedt". Es werden noch weitere Anmeldungen erwartet. Der Schülercup ist als 4-Stunden-Rennen ausgeschrieben und kann mit Schülermannschaften von 4 - 8 Fahrern gestartet werden. Die Teilnahme für die Fahrer des Schülercups ist kostenlos. Beim Start wird ein Trikot der Firma MDS ausgegeben, dass in diesen Tagen fertig gestaltet wurde. Alle Fahrer die sich bis heute angemeldet haben erhalten ein Trikot in Ihrer Größe mit persönlichem Namen am Kragen.

Donnerstag, Juli 05, 2007

Rennradtour bei Sonnenschein

Endlich war wieder Sonnenschein auf unserer Rennradtour. In Buchholz sind wir gegen den Wind gestartet. Über Sprötze, B3 und Wintermoor fuhren wir dann unsere Niederhaverbek-Tour. Zurück dann über Undeloh und Wesel. Leider haben wir Michael verloren. Als dann Erhard zurückfuhr um ihn wieder ran zu holen haben wir auch Erhard verloren. Die Abstimmung klappte heute nicht so gut. Wir sind schon langsam gefahren aber Erhard war nicht mehr zu sehen. Vielleicht ist er auch anders gefahren oder hat noch einen Platten gehabt. Nächstes Mal müssen wir doch anhalten und warten wenn einer zurückfährt. Auf mich wartet man sonst auch immer. Wir hatten alle ein schlechtes Gewissen.

75 Kilometer - Schnitt 30,5 km/h - 2:46 Stunden
1984 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 136

Sonntag, Juli 01, 2007

RTF "Durch Auen und Moore"

Der Start der RTF "Durch Auen und Moore" erfolgte heute morgen um 9:00 Uhr in Norderstedt. Wieder war ich ein paar Minuten zu spät. Um 9:06 startete ich ganz alleine. Die Beine fühlten sich gut an und ich konnte nach kurzer Zeit auf die nächsten Pulks aufschließen. Im Windschatten ist es doch angenehmer. Den ersten Teil fuhr ich mit Triathleten vom Betriebssportverein Otto Wulff und einem anderen Triathlon-Verein. In diesem Pulk wurde sehr diszipliniert gefahren. Es wurde alles angezeigt und ein sehr angenehmes gleichmäßiges Tempo gefahren.

Diese RTF wurde von der RV Germania ausgesprochen gut ausgeschildert und hatte auch ausreichend Warnungen für besonders gefährliche Kreuzungen.

Leider war das Wetter nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hatte. Es war zu kalt und es fiel zeitweise leichter Regen. So entschied ich mich auch am Abzweiger zur 152-Strecke die 115-Strecke zu fahren. Zur 152-Strecke ist in dem Augenblick nicht ein einziger Fahrer abgebogen. Und die restlichen Kilometer im Regen alleine zu fahren hatte ich dann auch keine Lust. Also blieb ich in dem großen Pulk von RSC Kattenberge aus Kaltenkirchen. Mit dem RSC Kattenberg bin ich dann die verbleibenden 60 Kilometer bis in das Ziel gefahren. Auch wenn es auf den letzten 20 Kilometer sehr chaotisch in diesem Pulk zuging. Es lösten sich die Zweierreihen auf, das Tempo war unregelmäßig und nicht alle Fahrer hielten die Fahrlinie ein. Es passierte aber nichts.

Bei dieser RTF gab es kaum Steigungen und ich konnte immer das Tempo gut mithalten, auch wenn es am Ende deutlich schneller wurde.

Über Telefon erfuhr ich, dass Dieter auch am Start war. Er ist die gleiche Strecke gefahren. Nur wie ich meine Wertungskarte im Ziel abholte, hatte Dieter in Buchholz schon Mittag gegessen. Er war mit knapp 40 km/h im Schnitt unterwegs.

115 Kilometer - Schnitt 30,6 km/h - 3:45 Stunden
3513 Kilokalorien - Max. Puls 170 - Durchschn. Puls 134