Freitag, März 23, 2007
Kleine Mountainbike-Tour
Mittwoch, März 21, 2007
"Cycle team race" im August
Nachdem im letzten Jahr schon eine Schulklasse sich an das 4-Stunden Rennen gewagt hatte, würden es Arne Riebesell und Karsten Köhn vom "Cycle Team" aus Buchholz begrüßen, wenn sie 2007 mehr Schüler/innen begrüßen dürften.
Leider habe ich noch keine Mannschaft. Hat jemand Lust innerhalb einer Mannschaft am 4-, 8- oder 12-Stunden Rennen teilzunehmen? Meldet Euch bei mir!
Folgender Film gibt einen kurzen Eindruck von der Veranstaltung: Trailer Cycle-team-Race 2007
Dienstag, März 20, 2007
BDR-Ausweis und RTF-Wertungskarte
Montag, März 19, 2007
Don´t touch my car!
Film: Don´t touch my car!
Sonntag, März 18, 2007
Glück gehabt es regnet!
Samstag, März 17, 2007
86 km bei viel Wind
Sonntag, März 11, 2007
Gemeinsames Mittagessen
"Anradeln" bei Blau-Weiß
Samstag, März 10, 2007
Bikeguides für die AIDA Schiffe
Auf AIDA ist das Lächeln zu Hause. Lächeln Sie mit!
Sie wollen mit Ihrer Karriere aufbrechen zu neuen Ufern? Wir suchen die Besten. Die Freundlichsten. Die Kompetentesten. Aus Hotellerie, Gastronomie, Seefahrt, Wellness, Sport und Entertainment. AIDA Cruises ist die Nummer 1 auf dem deutschen Markt für Seereisen. Was 1996 mit dem ersten AIDA Clubschiff begann, hat sich zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Schon 2005 gehörte AIDA zu den 50 besten Arbeitgebern Deutschlands. Bis 2010 wird die AIDA Flotte um vier Schiffe weiter wachsen.
Zur Verstärkung des AIDA Biking Teams an Bord suchen wir Sie als:
Erfolgsorientiert und vielfältig - Ihre Aufgaben:
Sie beraten die Gäste, reservieren und verkaufen Biking Ausflüge. Sie sind verantwortlich für die professionelle Durchführung und Begleitung sowie die Vor- und Nachbereitung der Biking Ausflüge. Dazu gehört auch die regelmäßige Pflege und Wartung der Fahrräder Sie beraten die Gäste bei der Ausflugswahl und sehen einen erfolgsorientierten Verkauf der Biking Ausflüge als Herausforderung an. Für die Leistungs- und Erfolgskontrolle erstellen Sie Reports und Statistiken. Zudem bereiten Sie die Biking Routen in den neuen Destinationen vor und entwerfen Vorschläge für zukünftige Reisen.
Fachlich und persönlich passen Sie zu uns:
Sie verfügen über Berufs- und Branchenerfahrung im Bereich Fitness und Sport. Idealerweise besitzen Sie handwerkliche Kenntnisse in der Wartung und Reparatur von Fahrrädern. Sie konnten im Ausland erste Erfahrungen in der Gruppenbetreuung sammeln. Ihre englischen Sprachkenntnisse sind sehr gut und Sie besitzen fundierte PC-Kenntnisse. Sie sind dienstleistungs- und verkaufsorientiert, teamfähig, kommunikativ und belastbar. Eine positive Lebenseinstellung, gute Umgangsformen, Freude an der Arbeit, ein sympathisches Auftreten und ein gepflegtes Äußeres runden Ihr Profil ab. Innerhalb der expandierenden Flotte bieten wir Ihnen interessante Karrierechancen in einem internationalen Team, unterstützt durch umfangreiche Managementprogramme. Eine umfangreiche soziale Absicherung ist gegeben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, idealerweise als Onlinebewerbung unter www.aida.de/jobs oder an folgende Adresse:Air Sea Holiday GmbH Italien, c/o AIDA CruisesHuman Resources Services, Am Strande 3d, 18055 Rostock
Na denn mal los! Ein paar Jahre die Welt sehen kann nicht schaden!
Mittwoch, März 07, 2007
8 km Joggen
7. Tag Blau-Weiß Mitgliedschaft
Spinning bei Arnd
Dienstag, März 06, 2007
Treffen der Radsportgruppe
Sonntag, März 04, 2007
Nicht Fit!
Samstag, März 03, 2007
MTB-Biathlon in Buchholz
Donnerstag, März 01, 2007
Mein erster Tag Mitgliedschaft
Montag, Februar 26, 2007
Dein eigenes MTB-Event
Der Fragebogen Mountainbiker können je nach Interesse oder Stilrichtung einen Mountainbike Endurance- (Marathon, Cross Country, Etappenrennen) oder einen Freeride Event gestalten, ganz gleich, ob es sich dabei um einen Ein- oder Mehrtagesevent handelt. Der Bogen enthält eine Mischung aus Multiple Choice und offenen Fragen. Im Verlauf der Befragung kann der Teilnehmer dann den Event entwickeln, von dem er schon immer geträumt hat. Von der Location über die Streckengestaltung bis hin zum Rahmenprogramm kann er seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Interesse geweckt? Bis zum 15. April 2007 hat man auf www.mtbproject2008.com die Gelegenheit, an der Umfrage teilzunehmen.
Ein besonderes Highlight: Jeder Teilnehmer kann sich darum bewerben, bei der weiteren Umsetzung von MTB Project 2008 aktiv mitzuwirken.
Außerdem wird die Mühe mit attraktiven Preisen belohnt. Adidas verlost unter allen Teilnehmern Produktpakete im Wert von 1000 , 500 und 300 Euro, sowie 2 hochwertige Armbanduhren und 25 DVDs des adidas Slopestyle 2006.
Mal schauen was daraus wird.
Sonntag, Februar 25, 2007
Rennradtraining mit Blau-Weiß
Freitag, Februar 23, 2007
Mitglied bei Blau-Weiß
Doch Mitglied im Cycle-Team?
Dienstag, Februar 20, 2007
Spinning im Sportland
Seit Jahresanfang versuche ich möglichst mindestens 2 x in der Woche zum Spinning zu gehen. Das Training scheint mir sehr gut zu tun.
Sonntag, Februar 18, 2007
Kalte erste Rennradtour
Samstag, Februar 10, 2007
Zu kalt und zuviel Schnee
Dienstag, Januar 30, 2007
5,2 Kg abgenommen
Training:
2 - 3 mal bin ich in der Woche im Fitnessstudio. Dabei wird mindestens eine Stunde Kraftsport gemacht. Danach trainiere ich mindestens eine Stunde auf Ergometern wie z.B. Fahrrad, Crosser oder Laufband. Auf den Ergometern trainiere ich mit einem Puls zwischen 135 und 145 Schlägen/min. Ab und zu gehe ich noch zum Spinning. Hier wird eine Stunde "richtig Gas gegeben". Beim Spinning liegt der Puls bei 150 - 170 Schlägen/min.
Essen:
Das Essen habe ich wieder auf das "normale Essen" reduziert. Das heißt ca. 2000 kal/Tag und max. 80 g Fett/Tag. Es wird jetzt nicht alles ganz genau errechnet und aufgeschrieben. Die Erfahrung der letzten Jahre sagt mir was ich essen darf und was nicht. Auf jeden Fall esse ich jetzt andere Dinge. Mehr Gemüse und Obst. Weniger Kuchen, Kekse und Süßigkeiten. in der Familie wird etwas leichter gekocht. (Tanita wird immer schlanker) Dann esse ich zu den Hauptmahlzeiten auch nur einen Teller statt der üblichen zwei Teller.
Nun gilt es so weiter zu machen. Das schwerste wird dann auch wieder sein ein erreichtes Gewicht zu halten. Das habe ich übrigens noch nie geschafft. In einem Jahr habe ich 40 kg abgenommen (135 kg auf 95 kg). Dann habe ich das Gewicht mit Mühe ca. ein Jahr halten können. (Mit Schwankungen von bis zu 3 Kg) . Leider hat es aber dann auch nur wieder ein Jahr gedauert um wieder 20 kg zu zunehmen. Aber ich gebe nicht auf.
Mittwoch, Januar 24, 2007
Ich bin dabei!
Montag, Januar 22, 2007
24 Stunden noch
Montag, Januar 01, 2007
Noch mehr Gewicht
Freitag, Dezember 22, 2006
Rennrad-Termine 2007
Das sind wirklich viele Termine. Das werde ich sicherlich nicht vollständig schaffen. Absolut sicher wird die Vattenfall-Cyclassic ein Highlight in 2007 darstellen. Dafür werde ich aber auch einige RTF´s fahren müssen um überhaupt einen entsprechenden Trainingszustand zu erreichen. Aber auch der Der Kuchen-Pokal als Spaßveranstaltung klingt gut. Das mal einer gewinnt der viel Essen kann ist etwas für mich (oder habe ich da etwas falsch verstanden). Schauen wir mal!
- 18.03.07 RTF Die Flughafenrunde
- 15.04.07 RTF Elbe Classic
- 21.04.07 RTF Celler Land
- 06.05.07 RTF Has und Igel
- 13.05.07 RTF Buchholzer Heidetour
- 17.05.07 RTF D. Marsch und Heide
- 27.05.07 RTF Rund um Lüneburg
- 16.06.07 RTF Töster Runde
- 24.06.07 RTF RG Hamburg Tour
- 01.07.07 RTF Durch Auen und Moore
- 07.07.07 RTF Rund um Hamburg
- 15.07.07 RTF Alpe d´Hittfeld
- 12.08.07 RTF Lönsland-Rundfahrt
- 19.08.07 Vattenfall Cyclassics
- 09.09.07 RTF Elbmarschen-Tour
- xx.09.07 RTF Endspurt-Seen-Tour
- 07.10.07 Um den Kuchenpokal
Meine MTB-Termine 2007
Ganz besonders interessant sind wieder der Biathlon in Buchholz und das Mountainbike-Rennen in Jesteburg.
Meine Mountainbike-Termine 2007:
Sollte jemand noch andere schöne Termine in der Nähe kennen bin ich über eine Nachricht oder einen Kommentar ganz froh.
Dienstag, Dezember 05, 2006
Muskelkater ohne Ende
Montag, Dezember 04, 2006
Kein Mitglied beim Cycle-team
Leider ist es mir in den letzten Wochen nicht gelungen dem Verein "Sportgruppe Cycle-team e.v." beizutreten. Ich weiß nicht vor wieviel Wochen ich den schriftlichen Antrag zur Aufnahme im Verein abgegeben habe. Es kam keine Bestätigung der Mitgliedschaft, kein Ausweis vom BDR und auch keine Abbuchung des Beitrages. Heute habe ich vorsorglich die nicht zustande gekommene Mitgliedschaft gekündigt. Ich werde mich jetzt nach einem anderen Verein umschauen. Mal schauen was Blau-Weiß anzubieten hat.
Sonntag, Dezember 03, 2006
Marathon-Spinning
Freitag, Dezember 01, 2006
Noch keine Anmeldung für Cyclassic
Sonntag, November 26, 2006
Viel Sonne und 15 Grad
Sonntag, November 19, 2006
Nur Regen!
Sonntag, Oktober 22, 2006
Bänderdehnung beim Spaziergang
Sonntag, September 10, 2006
Biken im Rosengarten
Dienstag, August 08, 2006
Harztour mit Wolfgang
"Wir müssen auch mal in die Berge" haben Wolfgang und ich beschlossen, als wir mal in unserer flachen Heide unterwegs waren. Die nächsten anständigen Berge sind im Harz. Also beschlossen wir an einem unserer Sommer-Urlaubstage die 2,5 Stunden Autofahrt in den Harz auf uns zu nehmen. Einen ganzen Tag veranschlagten wir und meldeten uns bei unseren Frauen komplett ab. Ich habe den HuckeBike auf den Benz geschnallt, damit wir bequem die beiden Mountainbikes transportieren können. Um 8:00 morgens habe ich Wolfgang abgeholt. Nach 15 Minuten Fahrt stellte ich fest, dass der Helm, die Sonnenbrille und die Handschuhe fehlten. Und das nach einem ganzen Nachmittag Vorbereitung vom Vortag. Vielleicht sollte ich nächstes Mal versuchen alles innerhalb 10 Minuten am Morgen zu packen. Unter Zeitdruck kann ich wohl doch besser packen. Also wieder zurück um die Ausrüstung zu vervollständigen. Die Anreise nach Schierke dauerte etwas länger als wir dachten. So kurz nach 11:00 Uhr waren wir dann endlich im Harz. Den 6,00 € teuren Parkplatz sparten wir uns in dem wir den Ort wieder verliessen und außerhalb des Ortes parkten. Wozu hat man denn sonst die Bikes dabei. Schierke liegt 650 m über dem Wasserspiegel. Der Gipfel des Brocken ist ca. 1150 m hoch. Wir machten uns an die ersten 12,5 km mit 500 m Höhenmeter. Für uns Flachlandtiroler ist das schon eine anständige Steigung. Auch die Kilos die ich mir in diesem Jahr wieder angelegt habe machten die Steigung nicht leichter. Der Kilometerzähler zeigte immer die nächsten 100 m ungewohnt langsam an. Es dauerte einige Zeit bis wir den Gipfel des Brocken erklimmt hatten. Oben angekommen stellten wir eine um 10° Grad gesunkene Temperratur fest. Der Wind bläst hier immer sehr kräftig. Ohne die Regenjacke ist es kaum auszuhalten. Beim Umschauen auf dem Brocken habe ich mich dann verschaltet und die Kette durchgerissen. Seit mehreren Jahren fahre ich nun Mountainbike und bin ich nicht das erste Mal auf dem Brocken, aber die Kette habe ich noch nie durchgerissen. Ohne Wolfgangs Hilfe bei der Bedienung des Kettennieters aus meiner Werkzeugtasche und den Ersatzkettengliedern aus Wolfgangs Werkzeugtasche hätte ich es bestimmt nicht geschafft die Kette neu zusammen zu nieten. Aber wir haben es geschafft und es ging weiter Richtung Osten. Es ging eine sehr steile Militärbetonpiste der NVA runter. Gleich am Anfang der Abfahrt trafen wir auch so gleich auf einen gestürzten Mountainbiker. So jung er war, so unerfahren war er wohl auch. Eine Regenrinne hat ihn vom Bike geholt. Er blutete am Schienenbein und seine V-Brake war abgerissen. Für das Schienenbein konnten wir ihm Verbandzeug geben aber die V-Brake konnten wir nicht reparieren. Das hieß für ihn schieben bis das Gefälle nachließ. Wir sind dann weiter abgefahren bis zur Rangerstation "Scharfensteinklippe". Hier gab es Wärme, Bockwurst, Kaffee und ein paar nette Worte vom Wirt. Unsere Tour ging weiter entlang des "Eckerstausee". Wundervolle Landschaften und eine imposante Staumauer die "Eckertalsperre". Eine Gedenkmauer erinnert an den Grenzverlauf der DDR und BRD direkt auf der Staumauer und den Schwierigkeiten der Wartung und Bewirtschaftung des Stausees während der Zeit der DDR. Ein bisschen Erinnerung an unsere deutsche Geschichte auf dieser Mountainbiketour. Jetzt sind wir wieder unten angekommen, so ca auf 600 m Höhe. Eine leichte Steigung bis zum Skidenkmal war jetzt zu bewältigen. Alles durch eine sehr schöne Landschaft. Die Vogelbeere hatte es Wolfgang angetan. Der Strauch war hier teilweise so groß wie eine richtiger Baum und sah mit orangenen Früchten sehr interessant aus. Jetzt nahm die Steigung wieder zu. Bis zum "Dreieckigen Pfahl" hatten wir wieder bis auf 900 m Höhe anzusteigen. Die Beine waren wirklich zu merken. Aber nun ging es nur noch bergab bis nach Schirke. Auf der Abfahrt taten die Hände weh vom vielen Bremsen. Ganz ungewohnt ist das Abfahren vom Berg und die damit verbundene Anstrengung. Für die 50 km Entfernung und die ca 1000 Höhenmeter haben ca. 5 Stunden benötigt. Das Wetter war sehr wechselhaft. Der Regen hielt sich in Grenzen. Die Temperatur war nur auf dem Gipfel des Brocken zu niedrig. Das muss unbedingt nächstes Jahr wiederholt werden.
Montag, Juli 31, 2006
Vattenfall Cyclassic
Der Höhepunkt dieses Jahres!
Dirk und ich sind die "Vattenfall Cyclassic" gefahren.
Eine Diashow von der Cyclassics 2006.
Um 6:30 klingelte der Wecker. Am Vortag hatte ich alles bestens vorbereitet und bereit gelegt. Auch das Rennrad wurde gestern von mir überprüft, aber es musste nur der Reifendruck auf 8 Bar erhöht werden.
Morgens um 7:45 Uhr haben wir dann die Fahrräder verladen und sind nach Hamburg gefahren. Ohne Stau kamen wir erstaunlich gut durch. Gewundert haben wir uns nur, wie viele Fahrer schon im Startblock standen. Für unsere 100 km-Strecke waren wir für den Startblock "R" in der Steinstraße eingeteilt. Es war der vorletzte Startblock. So ca. 8:40 Uhr standen wir in unserem Block und warteten bis zur voraussichtlichen Startzeit 9:05 Uhr. Wir haben dann auch Peter getroffen und sein Bike über die Absperrung gehoben und mit Ihm und einigen Umstehenden die verbleibende Wartezeit einiges an Radlerlatein ausgetauscht.
Ich glaube gegen 9:30 Uhr setzte sich der Block "R" dann ganz langsam in Bewegung. Dirk und ich nahmen beide das erstemal an der Cyclassic teil. Als erstes stellte ich fest, dass es ganz unterschiedlich geübte Fahrer im Feld gab. Nur wenige gaben die Handzeichen die beim Pulkfahren üblich sind. Nicht alle konnten ihre Fahrtlinie beibehalten. Einige waren auch nicht in der Lage mehr als ihren Vordermann zu überschauen. Gut das Dirk und ich in der Vorbereitung zur Cyclassic einige RTF gefahren sind. Dort übt man das alles. So kam es auch wie es kommen musste. Wir sahen einige Stürze gleich zu Anfang der Tour. Die Schwierigkeit war wohl auch für einige rechtzeitig die Verkehrsinseln, Kantsteine und im Besonderen Bahnschienen zu erkennen. Auf den ersten Kilometern sahen wir mehrere Fahrer am Straßenrand mit blutenden Wunden. Auf der Straße lagen auch sehr häufig Flaschen, die die Fahrer wohl verloren hatten. In Harburg auf einer Brücke lagen so viele Flaschen, dass der Pulk ,in dem ich fuhr, stark abbremsen musste. Zum Glück wurde diese Gefahrenstelle von ganz vielen Fahrern rechtzeitig angezeigt und auch mit lauten Rufen mitgeteilt. Auf den ganzen RTF´s habe ich keine Flasche auf der Straße liegen sehen. Ich weiß gar nicht, wie das angehen kann. Als wir dann Harburg verließen wurden die Pulks kleiner und die Fahrer ruhiger. Alle hielten jetzt Ihre Fahrtlinie ein und man konnte auch überholen. Es konnte Tempo aufgenommen werden. Leider hatte ich wohl zu viel getrunken am Morgen. Bei Helmstorf musste ich dann an den Straßenrand und mich erleichtern. Dirk war nicht mehr zu sehen. Er war wohl an mir vorbei gefahren. Als ich mich dann wieder eingefädelt habe, traf ich auf eine tolle Gruppe. Es waren 6 - 7 Fahrer wo jeder Einzelne immer wieder die Führungarbeit übernahm. Maximal eine Minute war einer von ihnen vorne in der Führung. Hier "lutschte" ich mich dann bis hinter Jesteburg. Es wurde eine Geschwindigkeit von 44 - 47 Km/h gefahren. Eigentlich viel zu schnell für mich. Meine Pulsuhr zeigt 160 - 164 Schläge die Minute an. An der längeren Steigung nach Dierstorf konnte ich dann nicht mehr. Ich ließ die Gruppe fahren.
In Jesteburg vor dem Hotel "Niedersachsen" sah ich meinen Vater mit seiner Kamera stehen. Trotz des hohen Tempos konnte ich noch meinem Vater zuwinken. Ich glaube er hat es auch gesehen.
Kurz später traf ich dann wieder auf Dirk. Er war nicht so gut drauf, die Steigung nach Dierstorf fiel ihm anscheinend schwer. Ich entschloss mich in meinem eigenem Tempo weiterzufahren. Nach 55 km kam in Buchholz die Verpflegungstation. Die Einfahrt war mir zu eng und der Andrang zu groß. Ich ließ die Verpflegungsstation aus. Meine Frau hatte mir versprochen mit Trinkflaschen beim Cycle-Team in Buchholz zu stehen. Dort hielt ich dann auch an, um etwas zu trinken und die Flaschen zu tauschen. Viele Freunde und Bekannte waren beim Cycle-Team sowie meine Kinder mit Ihren Freundinnen. Die Kid´s sorgten, mit den "Applauswürstchen" vom Basketballspiel Deutschland - Kanada am Freitag, für ordentlich Lärm . Meine durchschnittliche Geschwindigkeit für diese ersten 55 km betrug 33 km/h. Viel schneller als ich dachte. 5 Minuten Pause waren genug und ich fuhr weiter.
Von Buchholz bis nach Langenrehm kam nun die längste Steigung der Tour. Auch wenn ich kaum Windschatten gefunden hatte ging es erstaunlich gut voran. Ab Langenrehm konnte ich wieder schneller fahren. Es ging bergab oder geradeaus und ich fand auch ab und zu einen Windschatten. So war ich dann schnell an der Köhlbrandbrücke. Die Steigung dieser Brücke hatte ich mir viel steiler vorgestellt. Meine Beine waren noch gut und ich konnte einige Fahrer noch überholen. Es gab aber auch Fahrer, die die Brücke hinauf gefahren sind, als hätte diese gar keine Steigung. Wirklich beeindruckend! Danach fuhr ich mit 60 km/h die Abfahrt der Brücke hinunter und hatte dabei ganz besonders großen Spaß. Der Schwung reicht bis in die Innenstadt. Die Absperrungen wurde wieder mehr und enger. Die Unachtsamkeit der Fahrer nahm wieder zu. Und wie kann es anders sein auch die Stürze nahmen zu. Von der Köhlbrandbrücke bis in das Ziel bin ich ganz alleine gefahren, um bloß nicht mit anderen zu kollidieren. Ich glaube, das war auch ganz gut so. Wie ich dann nun endlich im Ziel ankam war das ein riesiges Erlebnis. Ganz viele Zuschauer standen am Rand und klopften auf den Absperrungen. Jeder einzelne der vielen Jedermänner wurde angefeuert und bejubelt. Es war ohrenbetäubend und verursachte regelrecht eine Gänsehaut.
Um 12:25 Uhr fuhr ich als 5971. Fahrer ein. Für die 100 km habe ich 3 Stunden und 4 Minuten benötigt. Als Durchschnittsgeschwindigkeit wurde 32,55 km/h festgehalten. Das war deutlich über meinen vorgenommenen 30 km/h. Das fühlte sich gut an.
Toll organisiert war dann auch der Auslauf. Es war sehr viel Platz. Es gab für mich keine Gefahr. Speziell den Zielauslauf hatte ich mir riskanter vorgestellt. Ich habe dann meinen Transponder abgegeben und mir Riegel, Bananen und Getränke besorgt. In einigen Zelten konnte man auf Fernsehern schon die Profis verfolgen.
Wie finde ich denn nun eigentlich Dirk? Das Handy anzurufen hielt ich für keine gute Idee, falls er noch fährt. Die Telefonnummer von seiner Frau hatte ich nicht. Aber die von seiner Tochter war auf meinem Handy abgespeichert. (Warum eigentlich?). Die beiden wollten Dirk ja auf der Mönckebergstraße empfangen. Von Simone erfuhr ich, dass sie und Ihre Mutter in Buchholz geblieben sind und das Dirk noch unterwegs war. Also hatte ich Zeit mich um zuschauen
Um 13:32 fuhr dann Dirk im Ziel ein.
Als die letzten Jedermänner das Ziel erreicht hatten, kamen dann auch schon die ersten drei Ausreißer der Profis. Ein paar Minuten später erreichte das Hauptfeld die Innenstadt. Noch nie hatte ich live die Profis fahren sehen. Ganz viele Motorräder, Autos und auch 2 Hubschrauber begleiteten die Profis auf Ihrer Tagestour. Das ganze war sehr imposant aber auch sehr schnell vorbei.
Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.