Freitag, März 28, 2008

Fatty´s Bike Blog

"Fatty´s Bike Blog" von Elden "Fatty" hat beim "Weblog Awards 2008" in der Kategorie "Best Sports Weblog" gewonnen. Elden "Fatty" berichtet in seinem Blog vom Training, den Veranstaltungen und seinem Gewicht. Irgendwie kommt mir das bekannt vor.

Es ist ein sehr schön gestalteter Blog mit vielen interessanten Geschichten und Bildern vom Biken. Die offenen Briefe an Hersteller, Veranstalter und andere sind sehr amüsant. Durch die englische Sprache liest es sich für mich nicht so flüssig wie unsere einheimischen Blogs. Es ist aber sehr spannend zu lesen wovon die Bike-Szene in den USA berichtet.

Apsolut lesenswert!!!!!

Montag, März 24, 2008

"Rund um Köln" abgesagt

Ich hoffe es ist heute morgen keiner nach Köln gefahren. Es lag einiges an Schnee und die Straßen konnten nicht geräumt werden. Die Internetseite vom Veranstalter ist zur Zeit auch nicht mehr erreichbar. Bekommt man nun sein Startgeld zurück?

Folgenden Artikel habe ich beim WDR dazu gefunden:

Radrennen fällt dem Schnee zum Opfer
"Rund um Köln" abgesagt

Die Jubiläumsausgabe des Radrennens "Rund um Köln" findet nicht statt. Wegen des Wintereinbruchs haben die Veranstalter die 100. Auflage des traditionellen Wettbewerbs am Montag (24.03.08) abgesagt.

Jubiläumsrennen wäre zu gefährlich geworden

Die Organisatoren hatten noch alles versucht und eine verkürzte Strecke geplant. Aber am Ostermontag um 12.30 Uhr mussten sie aufgeben und das Rennen absagen. "Alle Nebenstraßen sind noch voller Schnee, obwohl es taut", hatte ein Sprecher der Veranstaltung schon am Morgen gesagt. Das Schnee-Chaos in NRW hat ausgerechnet die 100. Ausgabe des Rad-Klassikers "Rund um Köln" verhindert.

Sportler begrüßten die Entscheidung

Ein Großteil der Profis befürwortete am Montag die Absage. Das Risiko für die Fahrer auf den rutschigen und glatten Straßen wäre zu groß gewesen. "Die Absage ist okay. Es geht um unsere Gesundheit und damit um die Basis für unseren Beruf", sagte Profi Markus Fothen vom Team Gerolsteiner. Der Organisator Artur Tapert war nach der Absage den Tränen nahe, erklärte jedoch, er wolle im kommenden Jahr einen Wiederanfang versuchen.

Zunächst hatte es geheißen, man wolle den Start verschieben und die Strecke von 203 auf 150 Kilometer verkürzen. Weggefallen wäre dann die große Schleife durch das Bergische Land. Aber die Wetterverhältnisse ließen auch die kleine Version nicht zu, zumal weitere Schauer und Graupelgewitter angesagt sind. Die Wetterlage ist für die Veranstalter besonders ärgerlich, weil sie nach den Doping-Skandalen im Radsport stolz darauf waren, das Rennen vor dem finanziellen Aus bewahrt zu haben.
Bild von Wolf Jackskin

weitere Nachricht von "Rund um Köln in der FTD"
weitere Nachricht auf dem koelnerradrennen.blog.de

Sonntag, März 23, 2008

Warnung aus Köln

Heute erreichte mich ein Email von Orga-Team "Rund um Köln. Die Veranstaltung findet statt, nur haben sich die Teilnehmer wohl auf widrige Umstände einzustellen. Selbst ohne meine derzeitigen Verletzungen würde ich es mir überlegen nach Köln anzureisen. Die Anfahrt wird wahrscheinlich mit Glatteis sehr gefährlich und langwierig sein. Die 100 Kilometer sind dann auf dem Rennrad sehr unangenehm bis sehr gefährlich. Das Email spricht Bände:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicherlich schon selbst aus den Wetterberichten entnommen haben, werden am Tag der Veranstaltung von dem hundertjährigen Jubiläum des Profirennens "Rund um Köln" und der "Rund um Köln - Challenge" von den Wetterdiensten Temperaturen von über null Grad Celsius und Schauer erwartet, so dass "Rund um Köln" stattfinden kann.

Der Veranstalter wird alles Mögliche tun, um die Durchführung der Rennen zu gewährleisten. Mit den Kommunen, vor allem mit den Straßenämtern und Räumdiensten, wird kommuniziert, damit die Straßen vor den Rennen optimal bearbeitet werden.

Sie als Teilnehmer werden hiermit aufgefordert, sich entsprechend der äußeren Bedingungen vorzubereiten. Zur Vorbereitung gehört eine den Temperaturen und dem Wetter angemessene Kleidung, die Überprüfung des Rades und eine vernünftige Verpflegung.

Die Kleidung für den Schutz vor den erwarteten Wetterbedingungen sollte Regen-/Winterjacke, Langarmtrikot, Funktionsshirt, Winterhose, Wintersocken, Überschuhe, Handschuhe und/oder Helmunterziehmütze umfassen. Die exemplarische Auflistung ist ein Beispiel und kann bei den einzelnen Fahrern abweichen.

In den Räumen der Kölnmesse haben Sie vor oder nach der Akkreditierung die Möglichkeit, sich mit entsprechenden Artikeln einzudecken. Zusätzlich besteht diese Möglichkeit im Startbereich.

Sollten Sie während des Rennens, insbesondere auf der Strecke in Burscheid, Wermelskirchen, Dhünn, Odenthal, Bechen, usw. aufgrund von Kälte und/oder Belastung erschöpft sein, können Sie sich an die Feuerwehr und die Sanitäter an den Eventpoints auf der Wegstrecke wenden. Das Orga-Team hat die Rettungsdienste ob der radsportspezifischen Hilfe-Maßnahmen nochmals informiert.

Abschließend sind Sie auch als Teilnehmer aufgefordert, eine gesunde Selbsteinschätzung zu üben, die Fahr- und Verhaltensweise den Wetterbedingungen anzupassen.

Für Sie hoffen wir auf eine erlebnisreiche Veranstaltung.

Das Orga-Team


Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand fährt natürlich auch Dieter mit seinem Oberschenkelhalsbruch nicht nach Köln. Thomas möchte sich das Wetter und die Anreise auf Eis nicht antun. Nur bei Svend weiß ich nicht ob er tatsächlich in Köln startet. Wir werden es nächste Woche erfahren.

Mittwoch, März 19, 2008

Langsam wird es wieder!

Nach mehreren Nachfragen muss ich mich wohl mal auf meinem Blog melden.

Meine Knochen wachsen zusammen und die Schmerzen lassen langsam nach. Ich kann wieder besser schlafen und kann mich besser bewegen. Am 01.04. habe ich die nächste Kontrolluntersuchung und werde wohl danach mit der Reha beginnen. Ich freue mich schon auf das ARZ und die Physiotherapeuten. Nach der vielen Schonung muss ich wieder langsam anfangen. Leider habe ich viel zu viel Zeit zum Essen und habe 5 Kilogramm zugenommen die müssen auch wieder weg müssen. Ich konnte die sportfreie Zeit nutzen um etwas mehr zu arbeiten und habe mal wieder etwas mehr gelesen.

In den letzten Wochen nach meinem schweren Sturz fehlte mir die Motivation hier im Blog etwas zu veröffentlichen. Die Nachrichten waren auch nicht besonders positiv.

In der Zeit seit meinem Sturz hat sich Dieter auf Malle auch noch einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Heiligabend war er schon auf Eis gestürzt und hatte sich den Knöchel gebrochen. Jetzt im Trainingslager auf Mallorca ist es nach einer Tagestour über 130 Kilometer durch die Berge passiert. Dieter war mental schon im Hotel und berührte das hintere Laufrad seines Vordermannes. Nach der OP verbrachte Dieter knapp eine Woche im Krankenhaus auf Mallorca um dann am Freitag den 07.03.08 wieder nach Hamburg zu fliegen.

Auch Dirk ist über den Rennradlenker gegangen und hat einen Sehnenabriß in der Schulter. Eine OP ist in seinem Fall nicht nötig. Er muss jetzt die benachbarten Muskeln so trainieren, dass diese die Sehne ersetzen. Das hört sich auch nicht gut an.

Thomas verweilt noch auf Mallorca und ist hoffentlich ordentlich am trainieren. Irgend jemand muss ja in den nächsten Wochen an den Trainingsfahrten teilnehmen.

Viele aus der Trainingsgruppe von Blau-Weiß befinden sich zur Zeit in Frankreich im Trainigslager. Bis Ostern kommen sie alle wieder zurück.

Am Ostermonntag wollten wir am Jedermannrennen "Rund um Köln" teilnehmen. Jetzt werden wohl nur noch Thomas und Svend nach Köln anreisen. Meinen Startplatz lasse ich verfallen.

Nächste Woche will ich mit Svend in Buchholz ein Bier trinken gehen. Wer kommt mit?

Freitag, März 14, 2008

Tödlicher Unfall


Wir trauern um unseren Freund und Sportkameraden

Bei der Premiere des Rennens „24 Stunden von Dubai“ ist unser Freund und Sportkamerad Thomas Grässle bei einem tragischen Unfall tödlich verletzt worden.

Thomas ist viel zu früh von uns gegangen, wir können das alles noch gar nicht begreifen. Er hatte sich so auf das Rennen in Dubai gefreut. Die Lücke die Thomas in unserem Leben hinterlässt wird nicht zu schließen sein.

Folgender Artikel wurde im Mountainbike-Magazin veröffentlicht:

Tödlicher Unfall überschattet Premiere der "24 Stunden von Dubai"

Deutscher Teilnehmer starb nach einem schweren Sturz.

Die Premiere der "24 Stunden von Dubai" musste bereits nach einer Stunde abgebrochen werden, nachdem ein deutscher Fahrer bei der Einfahrt ins Amphitheater schwer gestürzt war. Ein deutscher sowie ein österreichischer Arzt, die selber als Teilnehmer auf dem Rundkurs unterwegs waren, leisteten sofort erste Hilfe, jedoch kam für den 44-jährigen Deutschen jede Hilfe zu spät. Es wird vermutet, dass ein schweres Halswirbeltrauma die Todesursache war. Eine Bestätigung von offizieller Seite gibt es derzeit noch nicht.

Das Rennen wurde sofort unterbrochen und nach kurzer Rücksprache mit den übrigen Teilnehmern auch nicht wieder aufgenommen.

Montag, Februar 25, 2008

Nun sind auch noch 4 Rippen durch

Vielen Dank für die vielen Genesungswünsche die heute morgen per Telefon reinkamen.

Heute saß ich 4,5 Stunden im Wartezimmer meines Orthopäden und noch einmal 2,5 Stunden in der chirurgischen Ambulanz des Buchholzer Krankenhauses. Letztendlich wurde der Schlüsselbeinbruch bestätigt. Zum Glück ist vorerst keine OP nötig. Das Schlüsselbein wächst wohl auch so zusammen.

Zusätzlich haben die Ärzte noch 4 Rippenbrüche gefunden, die wirklich höllische Schmerzen bei jeder Bewegung und bei jedem Atemvorgang verursachen. Rippen wachsen auch ganz alleine wieder zusammen.

Dann kann ich ja morgen wieder in das Büro.

Der Crash bei der Endspurt-CTF in Großhansdorf habe ich glücklicherweise ohne andere Beteiligte hinbekommen. Es gab keine weiteren Verletzten.

Ich bin nur in den Waldboden eingeschlagen weil ich das Magura-Testbike von Cycle-team ausprobieren wollte. Leider waren die Bremshebel jeweils auf der anderen Seite wie bei meinem eigenen Bike. Ich habe versehentlich die Vorderradbremse gezogen statt der Hinterradbremse. Bei einer schnell ansprechenden Scheibenbremse ist das Vorderrad auch in eine leichten Kurve schnell weg. Ich hatte diesesmal keine Zeit irgendwie zu reagieren. Ungebremst und ohne Abrollen bin ich mit der rechten Schulter auf den Waldboden aufgetroffen. Im ersten Moment habe ich keine Luft bekommen. Dank Olli und anderen Fahrern kam ich schnell wieder zu Luft.

Die ganze Gruppe hat gewartet bis geklärt war wie es weitergeht. Olli und Thali blieben mit mir zurück bis ich mich wieder ein bisschen von dem Sturz erholt hatte. Dann fuhren wir mit der nächsten Gruppe weiter. Die Gruppe passte freundlicherweise ihr Tempo dem meinem an. Aber schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass ich nicht mehr weit fahren konnte. Wir hatten großes Glück, dass Olli nicht weit von der Strecke entfernt wohnt. Wir stiegen vom Bike um auf das Auto und Olli fuhr mich in das Krankenhaus nach Bad Oldeslohe.

Die waren nicht ganz fit beim Röntgen und bei der Diagnose. Das gebrochene Schlüsselbein haben die auch gefunden. Die Rippen waren aber in Bad Oldeslohe noch in Ordnung. Nachdem mir ein Rucksackverband angelegt wurde fuhr ich mit Olli wieder zum Start/Ziel am Vereinshaus von Endspurt.

Hier trafen wir Thali wieder und aßen gemeinsam eine Gulaschsuppe. Die Fahrt nach Buchholz war etwas sehr beschwerlich. Aber ich kam gut an. Ich habe es fertiggebracht mit vielen Schmerzmitteln schon in der ersten Nacht 2 - 3 Stunden im Sitzen zu schlafen. Ich glaube das ist ein gutes Zeichen.

Sonntag, Februar 24, 2008

Das Schlüsselbein ist durch

Heute war ich auf der Endspurt-CTF in Großhansdorf. Leider bin ich heute schwer gestürzt und habe mir das Schlüsselbein gebrochen und eine heftige Rippenprellung zugezogen. Das Schreiben fällt schwer. Ich werde in den nächsten Tagen berichten.

Freitag, Februar 22, 2008

Magura Test-Bike abgeholt

Bei meinem Fachhändler und Werkstatt "Cycle-team" in Buchhholz habe ich heute das Test-Bike von Magura abgeholt. Dieses darf ich auf der Endspurt-CTF in Großhansdorf auf der 66 Kilometer langen Strecke im Dreck testen. Optisch macht das Bike schon einiges her. Es ist ein Hardtail wie ich es liebe. Es ist an der Zeit, dass ich mal eine Scheibenbremse auf einer längeren Strecke ausprobiere. An meinem eigenen Bike fahre ich eine "Magura HS 33", also eine vollhydraulische Felgenbremse vom gleichen Hersteller.

Besonders schön anzuschauen ist die vollhydraulische 2008er Magura-Scheibenbremse "Louise BAT". Sie wurde an diesem Bike vorne mit einer 180 mm und hinten mit einer 160 mm großen Bremsscheibe montiert. Diese Scheibenbremse hat als Neuentwicklung eine werkzeuglose Druckpunkteinstellung. Auch eine besonders leichte Entlüftung dieser Bremse wird von Magura gepriesen, was ich aber nicht ausprobieren möchte. Die Bremsgriffe machen einen stabilen Eindruck und sind gut zu greifen.

Der neue Trend die Rahmen weiß zu lackieren gefällt mir immer besser. Die Magura-Federgabel "Durin Race" passt sich mit ihrem Weiß farblich dem Bike sehr gut an. Diese 100 mm Cross-Country-Gabel ist speziell für Bikes mit Scheibenbremsen entwickelt worden. Die Federgabel macht mit seiner sehr auffälligen Brücke einen sehr stabilen Eindruck. Ob dieser Eindruck sich bestätigen wird werde ich morgen auf der CTF erleben.

Als weitere Komponenten wurden die 2008er Shimano XT-Schaltgruppe verbaut. Die Kurbel ist auch eine 2008er XT-Komponente. Als Laufräder wurden die "Mavic Cross Ride Disc" eingesetzt. Der Vorbau und die Sattelstütze ist von Ritchey.

Ich danke Cycle-team für diese Möglichkeit das Bike zu testen und werde berichten wie mir es gefällt.

20. GP Buchholz am 18.Mai 2008

Weltmeister Bruno Risi am Start !


Nach den sich mehrenden Nachrichten über Absagen von Radrennen atmen die Radsportfreunde in Norddeutschland auf: Die 20.Austragung des deutschen Rundstreckenklassikers „GP Buchholz“ ist gesichert und findet am Sonntag, den 18.Mai statt. Damit findet der GP Buchholz nicht wie gewohnt am Himmelfahrtstag, der in diesem Jahr auf den 1.Mai fällt, statt.

Für die Zusammensetzung des Fahrerfeldes der Jubiläumsveranstaltung um den 20. GP Buchholz laufen derzeit Gespräche mit Radrennfahrern der Weltspitze. Als erster Teilnehmer des Hauptrennens hat der 7-fache Bahnweltmeister Bruno Risi aus der Schweiz seinen Start angekündigt. Risi ist bereits zu aktiven Zeiten schon eine Radsportlegende; in diesem Winter konnte er mit seinem Partner Franco Marvulli nicht weniger als 7 von 12 6-Tagerennen gewinnen, darunter die von Berlin, Kopemhagen, München und Zürich. In der ewigen Weltrangliste belegt Bruno Risi mit insgesamt 54 Siegen in 6-Tagerennen den 5.Platz.

In den Siegerlisten der bisherigen Austragungen des GP Buchholz finden sich illustre Namen wie Steffen Wesemann, Jens Heppner oder Erik Zabel. Danilo Hondo und der amtierende Deutsche Straßenmeister Fabian Wegmann gewannen den GPB bereits zweimal.

Montag, Februar 18, 2008

Blau-Weiß auf Sonntagstour


Die Trainingsgruppe war gestern wieder auf Rennrad-Tour. Während ich in Neumünster auf dem MTBike saß, sind meine Vereinskameraden 108 Kilometer auf dem Rennrad unterwegs gewesen. Beachtliche Leistung für diese Jahreszeit. Einen schönen Bericht hat Harald veröffentlicht.

Bericht von Harald

Sonntag, Februar 17, 2008

Neumünster-CTF

Gestern habe ich mich auf der Rennrad-Tour mit Torsten für die heutige Neumünster-CTF verabredet. Wir verstauten beide MTBikes in meinem Wagen und fuhren kurz nach acht los. Das Thermometer zeigte minus 5 Grad an, die Sonne kündigte sich bereits am Himmel an und Regen (Schnee) war nicht angesagt. Damit war klar es wird heute ein kalter, trockner und sonniger Tag werden.

Der Verkehr war heute ähnlich einem Fahrverbotssonntag in den 70ern und wir kamen bereits um 9:00 Uhr an. So hatten wir viel Zeit für die Anmeldung, den Kaffee vorweg und ein bisschen Gequatsche mit den anderen Fahrern. Gleich bei der Anmeldung traf ich, wie auf jeder CTF, Tom und Thali. Helmut legt heute ein Päuschen ein und kuriert seine Erkältung aus. Wir waren uns noch nicht sicher ob wir die 50 oder die 70 Kilometer lange Strecke fahren sollten. Für Torsten war es die erste CTF und für ihn war es besser wenn wir nicht gleich zu lange unterwegs sind. Außerdem geisterte noch die halbe Flasche Wein, die ich gestern mit meiner Frau leerte, in meinem Kopf umher. Thali und Tom schlossen sich uns an.

Nach einer kurzen Ansprache des mit Megaphone ausgestatteten Oberguides wie man auf der Strecke zu urinieren hat und wie man ein Bike abstellt, starteten wir in der "mittelschnellen-55km-Gruppe". Ich hatte versucht mich möglichst weit vorne in der Gruppe aufzuhalten, damit mir das Aufschließen nach einer Kurve oder einem Hinderniss nicht so schwer fällt. Wir kamen sehr gut voran. Das Tempo war hoch.

Die Landschaft war wie erwartet ländlich und flach. Die Strecken bestanden zumeist aus Teer, Beton oder festem Untergrund einer Waldautobahn. Steigungen habe ich überhaupt keine wahrgenommen. Wir sind sicherlich nicht mehr als gefühlte 50 Höhenmeter gefahren. Das sorgte für einen normalen Puls und ein entspanntes Fahrgefühl.

Nach 15 Kilometern zog das Tempo unseres Guides und der vordersten Meute noch einmal an. An diesem Punkt mussten Torsten und ich etwas rausnehmen und fielen zurück. Wir wurden von den hinteren Fahrern unserer Gruppe eingeholt und fuhren in deren Tempo weiter. Es sah so aus als wüßten alle wo wir lang zu fahren haben. Das sollte sich als Irrtum herausstellen, denn plötzlich kamen uns Fahrer anderer Gruppen entgegen. Irgendwie hatten wir die Verpflegung verpaßt und das geht ja nun überhaupt nicht. Also wieder ein Stück zurück, einmal abbiegen und Futter fassen.

Ich genoß den warmen schwarzen Tee und stillte den Hunger mit Käsebrot und Bananen. Während der Pause traf ich Herman, der von einer heftigen Erkältung geplagt wurde. Viel Zeit zum klönen blieb uns nicht, denn es wollten alle bei der Kälte schnell weiter um nicht auszukühlen.

Die weiteren 26 Kilometer schlossen wir uns der anderen mittelschnellen Gruppe auf der 50-km-Strecke an. Die Entscheidung erwies sich als sehr gut, denn dieser Guide fuhr das richtige Tempo, verzögerte nach einer Kurve oder einem Hinderniss und achtete sehr darauf, dass seine Gruppe zusammenblieb. Selbst bei einem Defekt wurde geholfen und gewartet. Das Fahren in dieser Gruppe war viel entspannter.

Auch wurde die Strecke etwas abwechslungsreicher und der Anteil Teer und Beton verringerte sich etwas.

Gegen 12:30 uhr erreichten wir das Vereinsheim. Die Bikes verstauten wir im Auto und holten uns in der Anmeldung unsere Punkte ab. Der FT-Neumünster sorgt mit einem reichlichen Buffet mit Erbsen- und Gulaschsuppe für eine reichhaltige Abschlußverpflegung. Torsten spendierte mir eine Erbsensuppe und einen Kaffee.

Wir saßen mit Tom, Thali, Heiner und weiteren Fahrern von Kattenberge am Tisch und tauschten uns noch einige Zeit aus. Heiner war mein Guide auf der Neujahrs-CTF in Kattenberge und wir sprachen noch einmal über Olli und unsere Forumseinträge. Ich hatte den Eindruck, dass das Thema jetzt aus der Welt ist und wir uns alle wieder in die Augen schauen können. Schön wäre es gewesen Olli wäre noch mit am Tisch gewesen, denn dann hätte man das Thema ganz abschließen können.

Um 14:30 Uhr kamen Torsten und ich in Buchholz wieder an und freuten uns schon auf die heiße Dusche. Es ist festzuhalten, dass diese CTF wieder richtig Spaß gemacht hat . Man darf sich eben nicht von Kälte oder anderem schlechtem Wetter abhalten lassen.

Diashow von Neumünster-CTF

55 Kilometer - Fahrtzeit 2:18 Stunden - Gesamtzeit 2:30 Stunden
2001 Kilokalorien - Max. Puls 158 - Durchschn. Puls 132

Samstag, Februar 16, 2008

Die erste Rennradtour dieses Jahr

Viel Sonne und klirrende Kälte war heute angesagt. Als ich heute morgen beim Aufstehen auf das Thermometer schaute hatten wir draußen eine Temperatur von minus 6 Grad. Nach dem Duschen habe ich alles was nur warm sein könnte raus gesucht und für die erste Rennradtour in diesem Jahr bereit gelegt.

Den ganzen Winter wollte ich mein Rennrad putzen und pflegen. Gar nichts habe ich gemacht. Die Reifen waren fast platt und die Kabelbinder von der Startnummer des letzten Jedermannrennen mussten abgeschnitten werden. Die Zeit reichte gerade noch die Kette zu ölen.

Um 10:00 Uhr traf ich Thomas, Svend und Torsten an der Kirche in Buchholz. Erhard schaute auf seiner Einkaufstour auch vorbei ob denn wirklich Fahrer um 10:00 Uhr starten. Er wollte aber mit seinem Holland-Rad (oder ähnlich) nicht mit uns fahren. Alle anderen waren warm eingepackt und guter Dinge.

Wir holten noch Dieter ab, der heute zum ersten mal nach seinem Knöchelbruch an einer Tour teilnahm. Ich war begeistert vom Anblick als ich Dieter in Fahrradbekleidung auf dem Bike sitzen saß. Laufen kann er wohl noch nicht richtig aber das Biken funktioniert schon. Ich denke das ist die richtige Reihenfolge. 2 Monate hat er gebraucht um wieder das Bike bewegen zu können.

Wo wir heute so längs gefahren sind habe ich mal wieder nicht mitbekommen. Auf jeden Fall waren wir westlich der B 75 unterwegs. Orte wie Hollenstedt, Tostedt und Dohren waren nicht weit. Wie immer bin ich den Bikes vor mir nur gefolgt.

Die Tour wurde sehr ruhig gefahren. Auf der gesamten Strecke bin ich 11 Minuten im Kompensationbereich (Pulsfrequenz unter 114), 62 Minutzen im Bereich von GA 1 (Pulsfrequenz 114 - 130) und 63 Miunten im Bereich von GA 2 (Pulsfrequenz 130 - 145) gefahren. Die Spitzen zwischen 145 und 169 Schlägen die Minute sind zu vernachlässigen. Ich konnte heute sehr gut mithalten. Es kamen aber auch keine Steigungen an denen ich durch mein hohes Körpergewicht mehr zu kämpfen habe.

Nach der Tour fühlte ich mich ausgesprochen gut und die CTF morgen in Neumünster werde ich nach dieser ruhigen Tour ohne Bedenken starten können.


Diashow von der heutigen Rennrad-Tour


61 Kilometer - Fahrtzeit 2:16 Stunden - Schnitt 27 km/h
1890 Kilokalorien - Max. Puls 169 - Durchschn. Puls 136

Freitag, Februar 15, 2008

Erste Rennradtour geplant

Am Samstag den 16.02.2008 haben wir die erste gemeinsame Rennradtour geplant. Wir starten um 10:00 Uhr am Parkplatz am Rathaus/Kirche in Buchholz. Es soll eine langsame ruhige Rennradtour im Trainingsbereich GA1 werden (da bin ich auch schon gespannt ob das klappt). Das Wetter soll sonnig und kalt bei ca 3 Grad sein und verspricht, bei richtiger Winterkleidung, viel Spaß zu bringen. Ich hoffe Ihr seit dabei und wir können in einem großem Pulk starten.

Thomas hat schon sein Kommen angekündigt.

Montag, Februar 11, 2008

Auch Blau-Weiß war unterwegs


Während ich gestern in Holland unterwegs war, waren auch die Fahrer von Blau-Weiß unterwegs. Harald hat wieder einen schönen Bericht veröffentlicht.

Bericht von Harald

Sonntag, Februar 10, 2008

CTF Bentheimer Waldtocht in Holland

Der Tag begann bei mir heute um 5:00 Uhr. Olli und Helmut kamen zu mir nach Buchholz um mit nach Holland zu fahren. Wir wollten an der CTF "Bentheimer Waldtocht 2008" des Vereines "Looserer Wielerclub" teilnehmen. Die ganze Woche wurden im Forum und per Email diese Tour vorbereitet. Wir packten die Taschen in den Dachkoffer und schnallten zwei Bikes auf den Thule-Dachträger (immer noch der ausgeliehene Träger von Arne). Mein MTBike hatte ich bereits am Vorabend etwas zerlegt und im Kofferraum untergebracht. Wie zu erwarten war, war die Autobahn annähernd unbefahren und wir trafen in Losser, Niederlande um 7:45 Uhr ein. Eigentlich waren wir zu früh, denn der Start zu dieser CTF war erst für 8:30 bis 10:00 Uhr angesagt. So konnten wir uns ohne Hektik vorbereiten.

Der Tag sollte durchgehend sonnig und bis 12 Grad warm werden. Kurz vor dem Start konnten wir daran nicht so richtig glauben, denn wir hatten eine Lufttemperatur von Minus 1 Grad. Die Pfützen waren noch gefroren. Was zieht man nun an? Ich entschied mich für die komplette Winterausrüstung. Nur die dicke Winterhose ersetzte ich durch eine dünnere Variante. Es war soooo kalt! Mittlerweile trafen weitere Fahrer ein und man schaute immer wieder auf unser Kennzeichen. Wir wurden diverse Male darauf angesprochen, ob wir tatsächlich von Hamburg angereist sind. Im Vereinshaus, bei der Anmeldung, traf Helmut auf die Organisatoren der CTF. Sie hatten ihn regelrecht erwartet. Gut das viele der netten Holländer deutsch konnten, so konnte noch einiges verbal ausgetauscht werden. Als Mitglied eines Fahrradverbandes konnte man sich für 3 € anmelden. Auch wenn es ein deutscher Verband ist. Das hatte aber auch nur Helmut geblickt. Olli und ich haben 4 € Startgeld bezahlt. Es sollte sich im weiteren Verlauf des Tages herausstellen, dass das gut angelegt sein wird.

Mit einer kleinen Verspätung starteten wir um 8:45 Uhr. Das war aber überhaupt kein Problem denn hier wird auf einer CTF in einem Zeitfenster von 90 Minuten gestartet und die gesamte Strecke ist ausgeschildert. Anders würde man die 1200 angereisten Fahrer auch nicht durch den Wald geleitet bekommen. Wir entschieden uns für die 60 km lange Strecke. Die 45 km lange Strecke war zu kurz für unsere lange Anreise. Wir fuhren der aufgehenden Sonne entgegen. Man wünschte sich eine deutlich dunklere Brille denn es blendete gewaltig. So viel Licht sind wir zu dieser Jahreszeit gar nicht gewohnt. Es war aber ein besonderes Erlebnis mal ohne Regen und mit Sonnenschein unterwegs zu sein.

Es ging in Richtung deutscher Grenze die wir auch schnell überfuhren. Die Grenze ist kaum wahrzunehmen. Auf der weiteren Tour wussten wir nicht immer genau ob wir in Deutschland oder in Holland waren. Wir lernten schnell wie links und rechts auf niederländisch heißt, auch "Auto von vorn oder hinten" war klar zu verstehen. Schön waren auch die Schilder an den Gefahrenstellen auf denen stand "Pas Op". Kurz vor der Verpflegung informierte uns ein Schild über die anstehende "Pauze". Nur die weitere Kommunikation der holländischen Fahrer war nicht mehr zu verstehen. Überall um uns herum hörten wir die andere, aber sehr interessante Sprache.

Die erste "Pauze" machten wir nach 25 Kilometer im Hof der Burg Bentheim. Der Anstieg zur Burg war steil und anstrengend. Man musste über sehr viel Kopfsteinpflaster fahren. Im Hof der Burg wurden leckere Rosinenbrötchen und warmer Tee verteilt. Es war immer noch bitter kalt und der Tee konnte einen nicht vollständig erwärmen. Die professionelle Organisation dieser CTF ist auf jeden Fall festzuhalten. Es gab Platzeinweiser für die MTB-Parkplätze. Es wurden riesig lange Alustangen aufgestellt auf denen man den Sattel des Bikes einhängen konnte. Der Andrang war riesig. Die Menge Fahrer dieser CTF gibt es bei uns nur bei RTF´s.

Die CTF führte weiter zum steilen Anstieg rauf zum Bentheimer Berg (100 m ü. NN)ein Ausläufer des Teutoburger Waldes. Oben angekommen wurden von Helmut die obligatorischen Pocket-Coffee verteilt, damit man auf der schnellen Abfahrt auch hellwach ist. Hier trafen wir die Ehefrau vom Veranstalter, die einige Fotos von den Fahrern und der Strecke machte. Übrigens sind auf der Internetseite des Veranstalters "Looserer Wielerclub" fast 1000 Fotos dieser Veranstaltung veröffentlicht worden. Dabei sind auch die Bilder von Helmut die nach der Veranstaltung gleich von seiner Kamera downgeloaded wurden.

Völlig unerwartet kam bei Kilometer 45 noch eine "Pauze". Die Ankündigungen beim Start hatten wir eben nicht ganz verstanden. Der vom artsansässigen Bäcker gesponserte holländische Kuchen schmeckte sehr lecker. Bei diesem Stop trafen wir auf weitere Fahrer aus Hamburg. Die Trikots von "Endspurt Hamburg" sind sehr auffällig. Die beiden sind einen Tag zuvor zu dieser Veranstaltung angereist und hatten bei einem Bruder ganz in der Nähe eine Übernachtugnsmöglichkeit. Irgendwo auf der Strecke habe ich noch Fahrer aus Nordhorn gesehen. Die deutsche Sprache kam ansonsten seltener vor.

Auf der gesamten Strecke stellte wir immer wieder fest, dass ein großer Teil der holländischen Fahrer sehr schnell unterwegs ist. Die rauschten nur so an uns vorbei. Es war schön mit anzusehen mit wie viel Biss die Fahrer hier unterwegs sind. An dem Fahrstil war der Radrennfahrer deutlich zu erkennen. Die werden im Sommer sicherlich alle auf RTF´s und Jedermannrennen mit dem Rennrad unterwegs sein.

An der Ostmühle in Gildehaus verloren wir dann Helmut. Wir warteten geduldig auf ihn während er uns vorauseilend aber vergeblich versuchte wieder einzuholen. Das Ergebnis war, dass Helmut mit seinem einem Hollandrad sehr ähnlichem Gefährt (tatsächlich mit Schutzblechen) vor uns wieder in Losser war. Die Zeit nutzte er auch um die Motter aus den Schutzblechen zu spülen.

Nach der Ankunft im Vereinshaus und dem sehr professionellen Abspritzen der Bikes holten wir uns noch einen Stempel ab, dass wir die 60 Kilometer auch gefahren sind. Helmut und ich wollen die CTF in unsere Wertungskarte eintragen und den abgestempelten Zettel beilegen. Mal schauen ab das akzeptiert wird. Die Verpflegung dieser CTF war unschlagbar denn zum Abschluss gab es noch eine sehr leckere Erbsensuppe.

Helmut sind einige sehr interessante Details bei der Planung und Ausführung von Veranstaltungen bei den Holländern aufgefallen. Von diesen werden wir sicherlich in nächster Zeit einiges in Helmuts-Radsport-Forum zu lesen bekommen.

Auf der Rückfahrt überfielen wir noch einen Autohof um unseren Bärenhunger zu stillen. Helmut bezahlte die Plünderung des warmen Buffets. Vielen Dank.

Um kurz vor 17:00 Uhr trafen wir wieder in Buchholz ein. Es war für alle ein sehr gelungener Tag. Das Superwetter und eine tolle Veranstaltung sorgte für diesen guten Tag.

Hamburger Teilnehmer findest du auf den über 1.000 auf der Homepage des Bilder Losserse Wielerclubs veröffentlichten Bildern hier: Andreas, Andreas und Sohn, Karsten 1, Karsten 2, Olli 1, Olli 2, Helmut 1, Helmut 2, Helmut 3, Helmut 4, Helmut 5, Karsten, Olli & Helmut

Weitere Berichte von Helmut und Olli

Diashow von CTF "Bentheimer Waldtocht 2008"

59 Kilometer - Fahrtzeit 3:31 Stunden - Gesamtzeit: 4:05 Stunden
Durchschn. Puls 136 - Max. Puls 170
410 Höhenmeter - 3771 Kilokalorien

Sonntag, Februar 03, 2008

Sonnige MTB-Tour in der Heide

Eigentlich wollte ich heute morgen zu einer CTF nach Schleswig fahren. Zwei Dinge hielten mich davon ab. Als erstes bin ich nach einer Party erst um 2:15 Uhr in das Bett gekommen und hatte nicht wirklich Lust schon kurz nach 6:00 Uhr wieder aufzustehen. Als zweites waren die Straßen und Autobahnen glatt und ich wollte nicht im Schneckentempo zum Startpunkt anreisen. Ich blieb einfach 2 Stunden länger im Bett liegen.

Kurz vor 10:00 Uhr machte ich mich mit meinem MTBike auf zum Treffpunkt an der Kirche in Buchholz. Auf dem Weg dorthin waren die noch nicht gestreuten Straßen und Wege noch glatt. Ich traf auf Erhard, Nils, Marko, Andreas und Carsten. Für Erhard war mit dem heutigen Tag die Cross-Saison beendet und er wollte 4 Stunden Straße fahren. Alle anderen hatten Ihre Cross- und MTB-Ausrüstung mit und entschieden sich für eine MTB-Tour durch die Heide. Aufgrund des gefrorenen und rutschigen Bodens entschieden wir uns für eine nicht so technische Strecke. Wir umfuhren die heftigsten Schlammlöcher und mieden die Abfahrten mit den vielen Baumwurzeln.

Wir starteten bei schönsten Sonnenschein und einer Temperatur von ca. 1 - 2 Grad. Nach wenigen Kilometern sorgte Nils für die erste Pause. Seine Kette hatte sich zwischen den Kettenblättern und dem Rahmen völlig verklemmt. Es war nicht ganz einfach die Kette da wieder zwischen raus zu bekommen.

Es ging heute über das Büsenbachtal und Handeloh zum Seevetrail, dann nach Wehlen und über Wesel und Wörme zurück in das Büsenbachtal. Hier überfuhren wir noch den Pferdekopf um dann im weiteren Verlauf der Tour noch den Brunsberg zu erreichen. Auf dem Rückweg duch die Höllenschlucht waren dann die einzigen tiefen Matschlöcher zu durchfahren.

Trotz gefrorener Böden und sehr rutschigem Untergrund ist heute niemand gestürtzt. Auch das Material blieb heute verschont. Die ausgesuchte Strecke war für das heutige Wetter gut. Es wurde heute auch auf jeden Fahrer der zurück lag gewartet. Die Tour hat wohl allen Fahrern viel Spaß gemacht.

47 Kilometer - Fahrtzeit 2:30 Stunden - Gesamtzeit: 2:43 Stunden
2522 Kilokalorien - Max. Puls 175 - Durchschn. Puls 144

Samstag, Februar 02, 2008

Vattenfall Cyclassic 2008 angemeldet

An diesem Wochenende war es soweit. In dem Zeitraum vom 01.- 04.02.2008 konnte man sich mit der TAN-Nummer, die man für die Berlin-Anmeldung erhielt, entgültig für die Vattenfall-Cyclassic 2008 in Hamburg anmelden. Es ist mit 22000 Startern das größte Jedermann-Rennen in Deutschland.

Ich habe mich für die 100-km-Strecke angemeldet. Im letzten Jahr bin ich ein Durchschnitt von 37,5 km/h gefahren und lasse mich in diesem Jahr entsprechend meiner Durchschnittsgeschwindigkeit in einen entsprechenden Startblock einteilen. Eigentlich müsste ich dann dieses Jahr etwas früher und damit auch weiter vorne starten.

Wie auch zu den anderen Jedermann-Rennen in Köln, Berlin und Münster werde ich in Hamburg innerhalb der Mannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten.

Bericht Vattenfall-Cyclassic 2007
Bericht Vattenfall-Cyclassic 2006

Mountainbiken ist teuer

Am 26.01.2008 und Ende dieser Woche war mein MTBike beim Cycle-team in der Werkstatt. Igor hatte schon letzten Samstag, mangels Teile, Schwierigkieten das Bike für die Forums-Heidetour wieder fahrtüchtig zu bekommen. Diesen Sonntag möchte ich eine CTF in Schleswig fahren.

Folgende Teile und Arbeiten wurden, während der zwei Werkstattaufhalte in den letzten acht Tagen, ausgetauscht und ausgeführt:

neues Schaltwerk Sram X9
neue Kassette Sram XO
neue Rohloff-Kette
neues mittleres Kettenblatt auf Shimano XT-Kurbel
neue Schaltzüge
neue hintere Bremsbeläge für Magura HS 33
hinteres Laufrad zentriert
Schaltung eingestellt
Bremsen eingestellt
Bike gereinigt

Bei näherer Betrachtung des ausgebauten Schaltwerkes Sram XO waren dann doch die Einschläge zu erkennen. Als erstes waren die aus Karbon gefertigten Kettenröllchen komplett nur noch rund. Die hätte man noch austauschen können. Nur war leider durch Stürze und Auffahrunfälle auf den CTF´s die äußere Seite des Schaltwerkes sehr angestoßen und verschrammt. Für die Schaltgenauigkeit war das nötige Paralellogramm nicht mehr herzustellen. Durch das häufigere hin- und herbiegen werden die Metalle weicher. Da musste was neues her. Der Neupreis von 216 € für ein neues Schaltwerk Sram XO hat mich veranlasst auf das Schaltwerk Sram X9 zu wechseln. Wenn mir morgen da einer reinfährt und es geht kaputt, kostet es "nur" 99,90 €. Morgen werden ich dann feststellen, ob das neue Schaltwerk Sram X9 auch so gut im Schlamm schaltet wie mein Sram XO Modell 2002.

Die Kosten für beide Werkstattaufenhalte innerhalb einer Woche betrugen 256,50 €. Es ist nicht gerade die günstigste Sportart. Das Rennradfahren im Sommer ist längst nicht so materialmordend wie die Schlammschlachten derzeit auf den CTF´s und Mountainbike-Touren.

Alle Fotos von meinem Schaltwerk Sram XO

Sonntag, Januar 27, 2008

Forums-Tour zum Wilseder Berg


Auf der CTF in Wedel sind Helmut, Olli, Thali und ich auf die Idee gekommen, aufgrund mangelnder CTF-Termine, gemeinsam durch die Heide zu radeln. Heute war für die Mitglieder des Forums von Helmuts-Fahrradseite der Tag gekommen die angesagte Wilseder-Berg-Tour zu fahren.

Nach ein paar, teilweise wetterbedingten Absagen, einiger Forumsmitglieder trafen Olli, Fülle und Helmut bei mir kurz vor 10:00 Uhr ein. Helmut benötigte noch eine telefonische Fernnavigation, damit er nicht die Luftlinienverbindung direkt über das regennasse Feld von der B75 zum Luchsweg wählt.

Mit Olli bin ich im Herbst eine ähnlich Tour bereits gefahren und habe auch einen Bericht geschrieben.

Nach ein paar technischen Schraubereien starteten wir bei Dauernieselregen um 10:15 Uhr in Richtung Wildnis. Die Temperatur mit ca 7 Grad war gar nicht so kalt wie anfänglich gedacht. Alle zogen auf den ersten Kilometern einige Ihrer vorsorglich gewählten warmen Kleidung wieder aus.

Nachdem wir Buchholz verließen trafen wir gleich im Interessentenforst auf tiefsten Boden mit riesigen Pfützen. In den letzten Wochen und Tagen sind unglaublich große mengen Wasser abgeregnet. Das Wasser konnte nicht mehr ablaufen und der Boden war nicht mehr in der Lage Wasser aufzunehmen. Die Waldarbeiter hatten in der letzten Woche ihr Übriges dazu beigetragen, dass der Boden möglichst tief und uneben ist. Schon die ersten Kilometer waren technisch anspruchsvoller und anstrengender als gedacht. Der hohe Pulsschlag aller Fahrer veranlasste uns schon auf den ersten Kilometern mehr Pausen einzulegen als geplant. Das sollte sich in der weiteren Tour auch so fortsetzen und zu einer langen Gesamtfahrtzeit führen.

Nach nur 8 Kilometern erreichten wir die ersten Heideflächen und wir fuhren zum Brunsberg auf. Das ansonsten immer sehr angenehme Verweilen auf dem Brunsberg musste heute entfallen, denn der kalte und starke Wind haute uns den Regen regelrecht um die Ohren. Den Berg mussten wir schnell in östlicher Richtung verlassen um nicht zu stark auszukühlen.

Der Weg wurde unwesentlich leichter (ich glaube ich war der einzige der das bemerkte) und wir begaben uns auf den Weg in Richtung Büsenbachtal. Auf dem Weg dorthin ließen wir schon mal gleich den ersten Berg aus. Der Pferdekopf mit seiner steilen Auffahrt und der rasanten Abfahrt war bei diesem Wetter nicht angesagt. Wir ließen diesen Berg links liegen und so haben wir auch vom Büsenbachtal nicht wirklich viel gesehen. Es waren alle Fahrer auch mit dem vorankommen im schweren Boden beschäftigt. Durch die verdreckten Brillen konnte man die Landschaft weniger genießen, als bei schönem Wetter.

Einen großen Teil der Strecke zum Wilseder Berg fuhren wir auf dem mit einem Andreaskreuz gekennzeichneten "Europäischen Fernwanderweg E1". Der "E1" verläuft zur Zeit noch von Mittelschweden bis nach Umbrien in Italien. In Zukunft soll er vom Nordkap bis nach Sizilien durchgehend begehbar (befahrbar) und einheitlich gekennzeichnet sein. Seine Gesamtlänge beträgt dann rund 4.900 km. Das haben wir heute leider nicht ganz geschafft.

Auf dem Seevetrail begleiteten wir die mit hohem Wasserstand ausgestattete Seeve. Auf diesem Singletrail kann man es eigentlich bei gutem Wetter so richtig krachen lassen. Heute war es anders. Wir mühten uns im Matsch, Wasser und im tiefen Boden. An der Köhlerhütte angekommen stellten wir fest, dass wir wohl für diese Tour heute etwas länger brauchen. Hier waren auch schon die ersten Pocket-Coffie von Helmut nötig die Laune der Fahrer zu heben.

Auf dem Weg in das Quellgebiet der Seeve habe ich wie jedesmal vor einer rutschigen Brücke gewarnt. Nur heute bin ich gleich selber auf der Brücke ausgerutscht und bin ohne weitere Folgen gestürzt. Es war sogar schwierig ohne Einsatz des Geländers diese Brücke zu Fuß heil zu überwinden. Durch den vielen Regen war diese sehr rutschig.

Dieses mal war der 7 Kilometer lange Sandweg nach Einem befahrbar. Auch hier war es anstrengend zu fahren aber man kam durch. Um eine extrem schwierige Passage zu vermeiden sind wir ca 1,5 Kilometer auf der Straße gefahren. Alle waren froh einen gleichmäßigeren und runderen Tritt einzusetzen und sich ein wenig zu erholen. Gleich nachdem wir wieder in den Wald abbogen wurde es ganz tief. Es tauchten die ersten Fragen nach den restlichen Fahrtzeit und den verbleibenden Kilometern auf. Wir waren auf dem entferntesten Punkt unserer Tour und befanden uns kurz vor dem Wilseder Berg.

So fuhren wir durch beeindruckende Heidelandschaft langsam den Wilseder Berg auf. Seit langem musste ich auch mal wieder ein Stück dieser Steigung schieben. Es war das schlechte Wetter und die bisherige Kraftanstrengung zu spüren. Oben auf dem Wilseder Berg genossen wir den heute nicht so weiten Blick in die Landschaft. Vieles wurde von den Regenschwaden verdeckt.

Auf der Abfahrt vom Wilseder Berg bin ich dann in einer langen schnellen Kurve auf nassem Rasen ausgerutscht. Der Sturz selber war eigentlich kein Problem denn man konnte auf dem nassen Rasen gut weiterrutschen wenn da nicht eine Bank aufgetaucht wäre. Die Erdanziehung meinte es gut mit mir und ich bleib wie eine nasser Sack vor der Bank liegen. Für das Foto habe ich mich noch mal schnell in den Dreck geschmissen und Helmut hat diesen Stunt für die Nachwelt festgehalten.

Kurz später erreichten wir Undeloh. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen hier einzukehren, doch waren wir schon so spät dran, dass wir uns zur Weiterfahrt entschieden. Olli betrachtet vor der Weiterfahrt noch einmal seine schlecht funktionierende Scheibenbremse und stellte fest, dass die Beläge an der hinteren Bremse völlig abgeschliffen waren. Es war kein Belag mehr in Sicht. Der automatisch nachjustierende Kolben drückte jetzt das Metall auf die Scheibe. Es hörte sich nicht wirklich gut an und führte nicht zu nenneswerten Bremsleistungen. Der Matsch zollte seinen Tribute an das Material. Alle Bikes waren mit viel Geschleife unterwegs. Der Antrieb machte durch seine Geräusche seinem Namen "Kettenantrieb" alle Ehre.

Nachdem die Waldautobahn in den Hanstedter Bergen in Richtung "Op de Töpps" auch schwer zu befahren war und wir immer mehr Zeit für unseren Rückweg benötigten entschlossen wir uns die letzten 10 Kilometer über die Straße zu fahren. Wir fuhren über Schierhorn, Holm und Holm-Seppensen zurück in den Luchsweg. Alle waren froh zurück zu sein, waren aber begeistert von der Tour. Es waren nach meinem Tacho 58 Kilometer und das Navi von Helmut hat 730 Höhenmeter ermittelt. Keiner hat es bereut früh aufgestanden und nach Buchholz gekommen zu sein.

Die Bikes und die Kleidung war extrem dreckig. Damit die Innenräume der Autos nicht so dreckig werden haben wir alle Bikes mit dem Wasserschlauch abgespritzt.

In den letzten Wochen habe ich viele der Forum-Mitglieder immer besser kennengelernt. Diese Art Touren können wir gerne in Zukunft öfters machen.

Fotos von Helmut

58 Kilometer - max. Pulsschläge 172 - durchschn. Pulsschläge 134
Fahrtzeit: 3:53:34 Stunden - Gesamtzeit: 5:15:00 Stunden - 730 Höhenmeter

Samstag, Januar 26, 2008

Sram XO ist doch nicht haltbar

Heute am Samstag war ich in meiner Werkstatt Cycle-team in Buchholz. Igor hat sich gleich an mein frisch abgespritztes und gereinigtes Bike gemacht. Eigentlich dachte ich wäre nur eine Einstellung der Schaltung angesagt. Es sollte anders kommen.

Als erstes stellte Igor fest, dass mein Rohloff-Kette nach knapp 1000 km verschliessen ist. Nach dem Wechseln versuchte er dann das mittlere Kettenblatt mit der Pfeile zu entgraten, was auch nicht wirklich gelang. Also auch ein neues Kettenblatt.

Auf einer Probefahrt wollte die Schaltung immer noch nicht so richtig. Das Schaltwerk Sram XO hatte keine Zähne mehr auf den Kettenröllchen und insgesamt war das Schaltwerk verbogen. Ausdauerndes korrigieren und richten des Schaltwerks erbrachte leider kein zufriedenstellendes Ergebnis. Da muss wohl auch ein neues Schaltwerk her. Auf keinen Fall kaufe ich wieder ein SRAM XO, denn 2000 Kilometer sind für ein 216 € teueres Schaltwerk einfach zu wenig. Ich habe den Eindruck, dass an diesem Schaltwerk zu viel am Gewicht gespart wird. Karbon-Röllchen halten die Schlammschlachten einfach nicht aus. Die Stürze auf das Schaltwerk und die Auffahrunfälle bei den CTF´s sind nicht spurlos an dem Schaltwerk vorbeigegangen.

Zu guter Schluss fand Igor noch heraus, dass die Kassette auch noch verbogen ist. Vielleicht haben die Äste, die da manchmal durch müssen, der Kassette nicht so gut getan. Als neue Kassette habe ich mir eine neue XO-Kassette Modell 2008 ausgesucht. Die Kassette macht einen stabilen Eindruck. Das besondere ist, dass man die einzelnen Ritzel austauschen kann wenn sie verschliessen sind.

Jetzt muss fast der komplette Antrieb neu. Als Schaltwerk habe ich mich für das neue 2008er Sram X9 Schaltwerk entschieden. Es ist die gleiche Bauweise wie das XO Modell 2007 nur ohne Karbon und ohne Titanfeder. Das Schaltwerk wiegt nur wenige Gramm mehr als das alte Sram XO. Ich hoffe, dass die super Schalteigenschaften vor allem im Schlamm und Dreck beim Sram X9 genauso vorhanden sind. Schön wäre es, dass ohne die Leichtbauweise die Haltbarkeit etwas zunimmt. Ansonsten kann ich bei einem Preis von unter einem Drittel des Preises eines XO-Schaltwerkes, das X9-Schaltwerk drei mal austauschen bis ich die Kosten eines Sram-XO-Schaltwerkes erreiche.

Die Samstagreparatur war wieder gewohnt günstig. Es waren auch nicht alle Teile gleich lieferbar. In der kommenden Woche werden die XO-Kassette und das X9-Schaltwerk geliefert und montiert. Das wird wohl teurer.

Ist es eigentlich richtig bei so vielen Sram -Teilen eine Rohloff-Kette zu fahren? Oder ist eine Sram-Kette kompatibler? Hat da jemand Erfahrungen?

Klasse ist, dass sich meine Werkstatt auch bei einem vollem Laden am Samstag um mein Bike kümmert, damit ich meine Sonntagstour ohne Probleme fahren kann. Vielen Dank.

Donnerstag, Januar 24, 2008

German Cycling Cup 2008

Heute fand ich folgenden Artikel im Challenge-Magazin:

German Cycling Cup 2008

Eine neue Rennserie unter dem Titel „German Cycling Cup“ soll für dieses Jahr die T-Mobile Cycling Tour ablösen. Das teilte Andreas Götz, Leiter des Referats Marketing & Kommunikation beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) jetzt mit. Die Rennserie soll maßgeblich vom Verband Deutscher Radrennveranstalter (VDR) durchgeführt werden. Der Kalender für den Cycling Cup ähnelt insgesamt dem der Cycling Tour der Vorjahre.

Allerdings sind mit den Vattenfall Cyclassics in Hamburg und dem neuen Velothon in Berlin die voraussichtlich größten beiden Rennen nicht Teil der Serie. Offen sind auch noch die Jedermannrennen im Rahmen der Deutschland-Tour, für die es derzeit auch keine Orte und Termine gibt.


Die Termine des „German Cycling Cup“ in der Übersicht:

24. März: „Rund-um-Köln-Challenge"
27. April: „Tour d‘Energie von den Terassen“ Göttingen
01. Mai: „Rund um den Henninger Turm“ Frankfurt
12. Mai: "Neuseen Classics" Leipzig
1. Jun: Bayern-Rundfahrt in Erlangen
28. Jun: Deutschen Meisterschaft in Bochum
27. Jul: Sachsen-Tour
3. Aug: "Sparkassen-Giro" in Bochum
23. Aug: „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring
14. Sep: „Rund um die Nürnberger Altstadt“
3. Okt:: "Sparkassen Münsterland Giro" Münster

Mittwoch, Januar 23, 2008

60 Minuten in GA1

Das Training von Sonntag war doch härter als gedacht und führte bei mir am Montag und Dienstag zur Lustlosigkeit Sport zu machen. Ich war ganz schön alle. Heute wurde es besser und ich bin gleich wieder auf das Spinning-Bike um diesesmal aber nur eine Stunde zu fahren. Bei einem Pulsschlag von durchschnittlich 113 Schlägen in der Minute habe ich im GA1 (52 - 65% von maxHF) trainiert. Das fühlt sich gut an.

Trainingszeit 1:06 Stunden - 676 Kilokalorien
Max. Puls 130 - Durchschn. Puls 113

Dienstag, Januar 22, 2008

"Rund um Köln" gemeldet

Ich habe mich heute mit meiner Familie einigen können, dass ich Ostermontag nach Köln zu einem Jedermann-Rennen fahre. Gleich heute abend habe ich mich für die 100-Kilometer-Strecke angemeldet. Ich werde in der Mannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten. Weitere Fahrer dieser Mannschaft sind Thomas, Dieter und Svend. Das ist die gleiche Truppe wie in Münster im Oktober beim "Münsterland Giro" (Bericht).

Sonntag, Januar 20, 2008

Regen, Regen und noch mehr Regen

Da jagt man nicht einmal den Hund vor die Tür. Die Regenmassen (40 - 50 l/m² in 24h) die heute bei uns runter kamen veranlassten mich nicht einen Schritt vor die Tür zu setzen. Statt dessen habe ich mir einen Stapel DVD´s genommen und habe mich auf mein Spinning-Bike gesetzt. Mit 156 Minuten "Troja", 81 Minuten "Hart am Limit" und ein bisschen Wintersport im Fernsehen habe ich heute 3:30 Stunden auf dem Indoor-Cycler verbracht. Mein Puls schlug immer passend zu den Action- und Kampfszenen.

Ist denn heute überhaupt einer draußen unterwegs gewesen?

Trainingszeit 3:30 Stunden - 2728 Kilokalorien
Max. Puls 150 - Durchschn. Puls 131

Dienstag, Januar 15, 2008

Zum Velothon Berlin gemeldet

Die erste Anmeldung für eine Jedermannrennen in 2008 habe ich heute ausgeführt und mich für die 105 km lange Strecke entschieden. Wie schon zum "Münsterland-Giro 2007" werde ich innerhalb unserer neuen Jedermannmannschaft "www.mainplan-Hamburg.de" starten. Ich denke es werden Dieter, Thomas, Svend, Nils, Siegfried und meine Wenigkeit starten.

Für die Zielankunft der ersten 4 Fahrer im Ziel erhält unsere Mannschaft jeweils mindestens 5 Punkte. Für jede Platzierung eines Fahrers innerhalb der ersten 200 Plätze werden weitere Punkte vergeben. Es werden dann alle Punkte des Jahres zusammen gezählt und sind entscheidend für die Platzierungen der Mannschaften. Wenn ich Glück habe bin ich vielleicht mal an dem einen oder anderen 5 Punkten beteiligt. Meine Teamkollegen sind deutlich schneller.

Dirk hat sich auf der 60 km langen Strecke angemeldet. Sollte jemand Interesse haben mit Dirk zusammen die 60 Kiolmeter zu fahren, würde ich gerne den Kontakt herstellen.

Die Strecke in Berlin führt an vielen schönen Sehenswürdigkeiten vorbei:

Brandenburger Tor
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- kirche
Gendarmenmarkt
Oberbaumbrücke
Potsdamer Platz
Reichstag
Schloss Charlottenburg
Siegessäule
Berliner Dom
Straße des 17. Juni
Rotes Rathaus
East Side Gall

Ich werde gleich in den Keller gehen und auf meinem Spinningbike schon mal trainieren. Dieter wird mir sowieso wegfahren, aber vielleicht kann ich mit einem anderen aus der Mannschaft mithalten.

Sonntag, Januar 13, 2008

CTF Bis in die Holmer Berge

Die Wetterfrösche sagten für heute Sonnenschein bei niedrigen Temperaturen vorraus. Da gab es keine Ausreden mehr. Wedel ist ja auch nicht so weit. Es war eine CTF angesagt mit einer landschaftlich reizvollen Strecke im Falkenstein samt Falkensteiner Elbufer, Klövensteen und Holmer Sandberge. Der Veranstalter ist heute die RG Wedel.

Ich kam kurz vor halb Zehn am Jugendzentrum in der Bekstraße an. Es gab noch ausreichend Parkplätze. Thomas war schon vor mir da. Wir wollten heute die CTF gemeinsam fahren.

Nach der Anmeldung traf ich Helmut und hatte etwas Zeit mich mit ihm auszutauschen, bevor wir uns in die Startblöcke einsortierten.

Es wurden zwei Strecken angeboten. Eine anspruchsvolle 55 km lange Strecke und eine entschärfte Strecke mit 33 Kilometer. Diese wurden zusätzlich noch in verschiedene Geschwindigkeiten (A - F) eingeteilt. Bei der Entscheidung in welcher Gruppe ich starte, ließ ich mich wieder sehr davon beeinflussen, wer in der Gruppe so dabei war. Da brauchte ich nicht lange nachdenken, denn in der 55-Kilometer/C (doch nichts dazu gelernt von der Neujahrs-CTF) standen Thomas und Reinhard. Mit Thomas bin ich im letzten Jahr sehr viele Trainingkilometer in Buchholz und Umgebung gefahren und wir werden gemeinsam in einer Mannschaft zu einigen Jedermannrennen in 2008 starten. Mit Reinhard bin ich zuletzt die "RTF Weserbergland-Tour" im September gefahren. Das versprach wieder lustig zu werden.

In der Startaufstellung traf ich dann noch Olli und Thali die nach den Erfahrungen des letzten Wochenende lieber die 33-km-Strecke fahren wollten.

Wedel verließen wir in Richtung Osten, der tief stehenden Sonne entgegen. Nach kurzer Zeit erreichten wir die ersten Elbhänge. Es begann sehr anspruchsvoll denn es waren einige Steigungen zu bewältigen. Die überaus sehr schöne Landschaft und die im Sonnenlicht gleißende Elbe ließen den am Anschlag befindlichen Puls schnell vergessen. Ich hatte Mühe bei den Steigungen dran zu bleiben, aber es gelang mir.

Im Falkenstein wurde es technischer mit weniger Steigungen. Hier war es gut wenn man in der Gruppe weiter vorne mitfuhr, denn die Gruppe musste im hinteren Bereich des öfteren stoppen und dann wieder mit viel Anstrengung den Anschluß suchen. Mein Puls normaliesierte sich schnell wieder.

Wir fuhren weiter in Richtung Kloevensteen. Die vom Guide angesagte Geschwindigkeit von 20 km/h wurde auch erreicht. Im Gelände fuhren wir gefühlte 15 - 17 km/h und auf den Waldautobahnen wurde dann mit Geschwindigkeiten zwichen 27 - 33 km/h richtig Gas gegeben.

Nach 22 Kilometern erreichten wir die erste Verpflegung. Das war bei mir auch dringend angesagt, denn ich hatte meine zwei Trinkflaschen vergessen und wollte auf den zwei angesagten Verpflegungspunkten möglichst viel trinken. Die Verpflegungsstelle befand sich in einem Bauernhof. Die Helfer der RG Wedel haben regelrecht ein Buffet mit wirklich leckeren Schnitten, leckerem Obst und Riegel aufgefahren. Es gab heißen Tee bei dem lediglich mehrere Fahrer den fehlenden Schuß Rum bemängelten. Das Wasser konnte man sich an einem Wasserhahn entnehmen, was auch kein Probelm war wenn man eine Trinkflasche hatte. Ich habe mich dann gleich unter den Hahn gehängt. Das ging auch.

Nach der Verpflegung ging es weitere 23 Kilometer durch den Klövensteen und die Holmer Sandberge. In ersten Streckenabschnitt musste ich mich sehr anstrengen an der Gruppe dran zu bleiben. Es wurde auch schon etwas später und uns begegneten sehr viele Sonntagsspaziergänger. Die Gruppe war sehr diszipiniert und es wurden alle Hindernisse, Fußgänger und Biker angezeigt. So weit ich es mitbekommen habe gab es nicht eine brenzlige Situation. Es konnte sehr flüssig gefahren werden.

Nach insgesamt 45 Kilometer erreichten wir die Verpflegungsstelle ein zweites Mal. Für die verbleibenden 10 Kilometer war keine große Flüssigkeits- und Kohlenhydrataufnahme mehr erforderlich. Man konnte die Zeit lieber nutzen mit den Fahrern zu quatschen. Der Heiner, unser Guide von letzter Woche, suchte immer noch die Forummitglieder die ihre Meinung zum Neujahrs-CTF geschrieben haben. Thomas stand neben mir und wurde gleich mit einem "Bist Du Olli?" von Heiner begrüßt.

Die verbleibenden 10 Kilometer waren schnell abgespult. Die Tour hat mir viel Spaß gemacht und mich echt geschafft. Das Wetter, die Strecke, die Guides und die Helfer meinten es wirklich gut mit uns.

Thomas ist gleich nach Ankunft im Ziel nach Hause gefahren. Ich habe mir erst einmal meine Punkte, für meine Wertungskarte, im Jugendzentrum abgeholt. Nachdem ich mir noch ein Stück Kuchen, einen Kaffee und ein Becher Wasser gönnte traf ich draußen die Forumsmitglieder Olli, Thali und Norbert die mit Helmut kommunizierten. Spontan entstand die Idee, mangels CTF´s in den nächsten Wochen, eine gemeinsame Heide-Tour zu veranstalten. Das ist wohl hinzubekommen!

Foto 1 = von Helmut
Foto 2 = Thomas
Foto 3 = Reinhard
Foto 4 = von RG Wedel
Foto 5 = Olli

Link zu Diashow von CTF - bis in die Holmer Berge


Link zu weiteren Berichten von dieser CTF aus dem Forum


56 Kilometer - Fahrtzeit 2:46 Stunden - Gesamtzeit: 3:27 Stunden
3736 Kilokalorien - Max. Puls 178 - Durchschn. Puls 148

Montag, Januar 07, 2008

Jedermann - Rennen jenseits der Cyclassics

Heute erreichte mich ein sehr schöner Bericht über ein Sportjahr von Dieter Hotopp mit dem ich im letzten Jahr viele Trainingskilometer gemeinsam gefahren bin. Zum Münsterland-Giro 2007 (Bericht) sind wir dann auch das erste Mal als Mannschaft gemeinsam gestartet. Beim Cycle-team-Race 2007 (Bericht) in Buchholz hatten wir auch einen großen gemeinsamen Spaß innerhalb einer Mannschaft.

Die Vattenfall Cyclassics, die 2008 zum dreizehnten Mal durchgeführt werden, sind für uns im Norden, aber auch für den Rest von Radsport Deutschland das Radrennen schlechthin. Teilnehmerzahlen von mittlerweile über 20.000 Fahrern, die bereits 3-4 Tage nach Anmeldebeginn erreicht sind, zeigen, wie begehrt dieses Event ist.

Weniger bekannt ist, das die Cyclassics nur eines von vielen Radrennen ist, die unter dem Dach der „T-Mobile Cycling Tour“ veranstaltet werden. Diese „T-Mobile Cycling Tour“ ist eine Serie von Jedermannrennen, bei denen es, wie bei den Profis, ab Platz 200 aufwärts und differenziert nach Streckenlänge, Punkte zu gewinnen gibt. Die Gesamtwertung kann im Internet unter der Adresse www.t-mobile-cyclingtour.de abgerufen werden. Wie groß dieser Anreiz für Hobbyfahrer ist, zeigt unter anderem die Teilnehmerzahl von 40.840 Fahrern im Jahr 2007. Ein Kennzeichen dieser Rennen ist, dass diese im Rahmen von Profirennen durchgeführt werden. Das bedeutet, dass auch wir Jedermänner auf abgesperrten, gesicherten und mit begeisterten Zuschauern gepflasterten Straßen, unsere Rennen fahren können. Die gesamte professionelle Organisation dieser Rennen steht somit allen zur Verfügung.

Die Begeisterung für diese Rennen zeigt aber auch, dass heutzutage neben dem traditionellem Radrennsport, der in den Vereinen gepflegt wird, eine große Szene besteht, die unseren Radsport außerhalb von Vereinen betreibt.

Aber auch bei uns, der Radsportgruppe von Blau-Weiss Buchholz E.V., gibt es Sportler, die an den Jedermannrennen der „T-Mobile Cycling Tour“ teilgenommen haben.

Initiator dieser Aktivitäten ist Thomas Horn, der bereits im Jahre 2006 an wenigen dieser Rennen teilgenommen hatte, und für das Jahr 2007 den Plan geplant hat, diese Serie mit einer kompletten Mannschaft ( www.mainplan-hamburg.de )zu bestreiten. Selbstverständlich gibt es hierfür eine separate Mannschaftswertung. Er hat hierfür sogar eigene Trikots besorgt (siehe nachstehendes Photo) und sich auch als Auto-Fahrer als treibende Kraft gezeigt. Da eine Mannschaft aus mindestens vier Personen besteht, mussten hierfür noch weitere Fahrer gefunden werden. Leider war das nicht ganz so einfach, so dass am Anfang neben Thomas noch Matthias Zastrow und Dieter Hotopp zur Verfügung standen. Zum Ende der Saison sind dann noch Karsten Niemann und Svend Andersen dazu gestoßen.

Das erste Rennen der Saison 2007, der „Focus Challenge“, fand bereits am 9.4.2007 im Rahmen des über 100 Jahre alten Klassikers „Rund um Köln“ unter der Regie des Urgesteins Artur Tabat statt. Thomas und Dieter starteten um 5:00 in Buchholz und waren, dank Thomas` nicht nur auf dem Rad schnellen Fahrweise, pünktlich um 7:00 Uhr zum Frühstück in Köln. Es ging über eine Strecke von 106 km, die mit etwas über 1000 Höhenmetern versehen war. Der Start ist in Leverkusen, das Ziel wunderschön an der Rheinpromenade. Die Strecke dazwischen war durchaus anspruchsvoll aufgrund der vielen Höhenmeter.
Dieter erreichte den 302. Platz in 2:51:02
Thomas erreichte den 438. Platz in 2:54:55

Das nächste Rennen, die Tour d´Energie von den Terrassen Göttingen hat am 29. April in Göttingen im Rahmen der Niedersachsenrundfahrt stattgefunden. Trotz wenig Training hat auch Mattias an diesem Rennen teilgenommen. Da Matthias seine Familienplanung nicht mit seiner Rennplanung synchronisiert hatte, blieb es für Ihn das einzige Rennen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Es ging über 80 km Streckenlänge und 1080 Höhenmeter; für den Anfang war das, gerade für uns Flachländler, ganz schön durchwachsen. Dieter hat den 186., Thomas den 231.und Matthias den 674. Platz belegt.

Das Rennen „Rund um den Henninger Turm“ am 1.5.2007 wurde nicht bestritten.

Zum nächsten Termin ging es in den Osten der Republik, genauer gesagt nach Zwenkau (??? Wo ist das), ein kleiner Ort in der Nähe von Leipzig, wo zu Zeiten der DDR große Braunkohlegebiete im Tagebau abgebaut wurden. Heute sind bereits große Gebiete renaturalisiert und bieten einen hohen Freizeitwert. Hier fanden am 1.5.2007 die „Neuseen Classics – rund um die Braunkohle“ statt. Ein Rennen über knapp 110 km und nur 360 Höhenmetern, wodurch eine Durchschnittsgeschwindigkeit jenseits der 41'er Marke erreicht wurde. Thomas und Dieter sind hier, trotz völlig unterschiedlicher Rennverläufe (Dieter hatte bei strömenden Regen zwei Stürze) zeitgleich in 2:40:30 auf den Plätzen 121 und 122 ins Ziel gekommen.

Nach längerer Pause ging es am 29.7.2007 zum „Erdgas Race Day“ nach Dresden; ein Rennen im Rahmen der Sachsen Tour. Leider wollte Thomas wegen seiner besonderen Fähigkeiten am Berg nicht zu diesem Rennen fahren, so dass Dieter alleine gefahren ist. Das Rennen geht über 120 km Länge und 1.775 Höhenmeter. Start ist vor dem Landtag an der Elbe, das Ziel direkt vor der Semperoper. Dazwischen liegt eine wunderschöne Landschaft mit heftigen Steigungen deren Höhepunkt die Auffahrt an der Bob-Bahn in Altenburg ist. Trotz Sturz hat Dieter in diesem sehr harten Rennen den
180. Platz erreicht.

Am 19.8.2007 fand der Saisonhöhepunkt, die Vattenfall Cyclassics, über 100 km statt. Hierüber nahmen sehr viele Fahrer unseres Vereins teil. Berichte hierüber gab es an anderer Stelle genug. Thomas erreichte den 213.Platz in 2:25:35,81, Dieter den 71. Platz in 2:20:45,18 und Karsten den 2.025 Platz in 2:40:14,36.
Besonders zu erwähnen ist die super „After Party“ nachmittags bei Thomas und Familie - vielen Dank und jederzeit wieder.

Den Saisonabschluss bildete ein wunderschönes, flaches Rennen über 106 km, das trotz des späten Termins bei strahlendem Wetter stattfand. Es war der „Sparkassen Münsterland Giro“ der am Tag der Deutschen Einheit in Münster stattfand. Drei Tage nach der WM trafen sich hier auch viele Profis wieder. An diesem Rennen nahmen auch Karsten und Svend teil. Dank des Fahrzeugparks von Thomas konnten wir gemeinsam im Van am frühen Morgen nach Münster fahren. Karsten erlebte hier erstmals das richtige Rennfeeling und ließ sich auch von einem Sturz nicht die Begeisterung nehmen.
Dieter erreichte Platz 26 in einer Zeit von 2:38:46
Thomas erreichte Platz 94 in einer Zeit von 2:42:32
Svend erreichte Platz 275 in einer Zeit von 2:50:17
Karsten erreichte Platz 858 in einer Zeit von 3:19:06

In der Gesamtwertung der „T-Mobile Cycling Tour 2007“ belegte Thomas Platz 542 und Dieter Platz 147; altersunabhängig von insgesamt 20044 männlichen Teilnehmern.

Für alle die die Vattenfall Cyclassics kennen, möchten wir hier anmerken, dass die anderen Rennen, auch weil dort „nur“ 2.000 bis 4,000 Fahrer teilnehmen viel angenehmer zu fahren sind. Es ist nicht so hektisch und unfallträchtig wie in Hamburg. Die Organisation war überall sehr gut und es war äußerst spannend, viele andere Strecken und Landschaften kennen zu lernen.

Für 2008 wünschen wir uns, dass es dieses Jahr klappt, eine komplette Mannschaft aufzubauen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sowohl aus dem Kreis der Vereinsmitglieder (hallo Neils) aber vielleicht auch aus dem Bereich der vielen Hobbyfahrer die, (noch) nicht im Verein sind, Fahrer zu uns stoßen um mit uns diesen wunderschönen Sport in einer Gemeinschaft auszuüben.

Wir trainieren zielgerichtet und recht intensiv für diese Rennen. Hierzu gehören sowohl die Trainingstermine von Blau-Weiss als auch viele RTF`s in Norddeutschland. Aber auch Events wie das 12-Stunden-Mountainbike-Rennen in Buchholz gehören zur Vorbereitung und dem gemeinschaftlichem Vergnügen.

Für das Jahr 2008 wollen wir mindestens wieder die hier erwähnten Rennen bestreiten. Hinzu kommt als neues Highlight am 25. Mai 2008 ein Rennen in Berlin (www.upsolut.de/berlin ), welches, wie die Cyclassics in Hamburg, von der Agentur upsolut organisiert wird und zu dem bereits bei der Premiere mit 5000 Teilnehmern gerechnet wird. Dieses Rennen wird wohl eine ähnliche Karriere machen wie in Hamburg.

Ob die gesamte Serie nach dem Rückzug von T-Mobile aus dem Radsport Sponsoring im Jahre 2008 wieder stattfinden wird ist noch nicht endgültig bekannt.

An unserer Absicht die einzelnen Jedermannrennen zu fahren wird das aber nichts ändern !

Bei Interesse bitte bei Thomas Horn [horn[at]mainplan-hamburg.de] oder Dieter Hotopp@t-online oder bei Karsten Niemann [heide-biker[at]email.de] oder natürlich bei den bekannten Blau-Weiss Adressen melden.
Das Interesse an Jedermannrennen steigt in Deutschland stetig an und auch in unserem Umfeld ist es zu spüren, dass sich für 2008 mehr Fahrer für die Jedermannrennen interessieren. Zu folgenden Veranstaltungen werden wir uns jetzt anmelden:

24.03.2008 Rund um Köln 2008
27.04.2008 Tour d'Energie Göttingen 2008
01.05.2008 Henninger Turm 2008 Frankfurt
12.05.2008 Neuseenclassics 2008 Leipzig
25.05.2008 Velothon 2008 Berlin
07.06.2008 Cycle-team-Race 2008 Buchholz
07.09.2008 Vattenfall-Cyclassics 2008
03.10.2008 Münsterland Giro 2008 Münster

Sonntag, Januar 06, 2008

Neujahrs-CTF in Kattenberg

Der Morgen begann heute nach dem Aufstehen mit sehr ergiebigen Regen in Buchholz. Wenn ich nicht gestern schon mein Auto gepackt hätte wäre ich heute nicht nach Kattenberg gefahren. Das Wetterradar machte zusätzlich noch Hoffnung, dass es nördlich der Elbe nicht regnet. Also los! Weit bin ich nicht gekommen, denn gleich kurz vor der Autobahn wurde ich von einer allgemeinen Verkehrskontrolle ausgebremst. Jeden Sonntag steht dort die Polizei auf der Suche nach Alkoholsündern und ähnlichem. Heute wurde ich dann auch mal rausgewunken und nach meinen Papieren gefragt. Der Rest des Weges ging dann sehr schnell.

Schon um 9:20 Uhr traf ich auf dem Sportplatz in Kattenberg ein. Ich wurde sehr professionell von der Parkplatzwache eingewunken und bekam einen Parkplatz auf dem man sich nicht festfährt, denn einige der später eintreffenden Fahrer fuhren sich auf der Weide heftig fest. Durch die frühe Ankunft hatte ich ausreichend Zeit mich anzumelden und mit einigen anderen Fahrern zu schnacken. So traf ich auch Olli, was eine sehr kommunikative CTF versprach. So mit der Zeit kamen bestimmt mehr als 100 Fahrer zusammen, die sich vor dem Start, in den verschiedenen Gruppen aufstellten. Es wurden 34, 48 und 72 Kilometer lange Strecken angeboten. Diese einzelnen Strecken wurden noch in unterschiedlich schnell fahrende Gruppen A - D aufgeteilt. Jeder konnte sich aussuchen wie schnell er unterwegs sein will. Ich sortierte mich in die Gruppe 48 C ein. Diese Gruppe war wohl die größte Gruppe. Hier fuhren "Olli", "Thali" und "Armin" mit. So viele Fahrer aus dem Forum habe ich bei einer Veranstaltung noch nicht gemeinsam angetroffen. Man lernt immer mehr nette Leute beim Biken kennen.

"Helmut" ist auch nach Kattenberg gekommen und war beim Start sehr mit dem Fotografieren beschäftigt. Ich glaube Helmut wählte die 72 Kilometer lange Strecke in der langsamsten Gruppe. Übrigens sind alle Bilder in diesem Post von Helmut die er auf seiner Internetseite Helmuts-Fahrrad-Seiten veröffentlicht hat.

Beim Start unserer Gruppe stellte sich dann heraus, dass es keine B-Gruppe gibt und unser Guide legte gleich mit einem hohen Tempo vor. Nach kürzester Zeit war mein Puls sehr hoch und wir konnten die A-Gruppe vor uns sehen. Ich glaube der Guide wollte zur A-Gruppe aufschließen. Leider achtete der Guide auch nicht auf einen Zusammenhalt seiner Gruppe, denn in technischen Passagen wurde die Gruppe zum Stoppen gebracht und nach den Hindernissen wurde gleich wieder richtig Gas gegeben. Zwischenzeitlich lagen wir bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 20 km/h.

Nachdem der eigentliche Guide einen Reifenschaden hatte wurde eine sehr angenehmes Tempo gefahren. Auch wurde vom neuen Guide besser auf den Zusammenhalt der Gruppe geachtet. Das sollte aber nicht lange so bleiben. Kurz vor dem Depot taucht der eingeteilte Guide auf und führte die Gruppe wieder an. Die ausgesuchten Strecken waren sehr schön zu fahren und es ging durch landschaftlich ansprechende Gegend. Teilweise ging es durch tieferen Boden und an manchen Stellen merkte man unter dem Schlamm noch das Eis. In den technischen Passagen konnten Olli und ich gut mithalten. Auf den Waldautobahnen wurde sehr schnell gefahren. 30 km/h gehören doch eher zu einer RTF, oder?. Egal wir blieben dran!

Im Depot gab es die ersehnte Verpflegung. Der heiße Fliederbeersaft sorgte für die Belebung der Geister und schmeckte wunderbar. Es gab leckere Riegel, Bananen, Schwarzbrotschnitten, Rosinenbrote und einiges mehr. In der Zeit in der wir uns im Depot aufhielten trafen sehr viele andere Gruppen ein. Ich habe mich nett mit einigen Fahrern und den Helfern unterhalten. Die Guides diskutierten über eventuelle andere Aufteilungen der Gruppen. Es setzte sich aber eigentlich keiner durch. Es fuhren einfach alle auf einem Mal los. Wo ist meine Gruppe? Doch dann sah ich Olli.

Jetzt wurden nur noch "Ortsschildsprints" gefahren. Ca. 10 Kilometer vor dem Ziel waren nur noch versprengte einzelne Fahrer in Sicht. An einer längeren Steigung fuhr unser, am Ende der Gruppe fahrende, Guide mit einem Grinsen an uns vorbei und meinte wir könnten ja auf eine nachfolgende Gruppe warten. Sehr nett. Ich komme aus Niedersachsen und habe keine Ahnung wo ich mich im Gelände befinde. Zu meinem Glück fand ich noch Olli und Thali. Durch die vielen Diskussionen der Guides an den Abzweigen, wussten wir gar nicht mehr ob wir uns überhaupt noch auf der offiziellen Strecke befanden. Wir versuchten dann den Weg selber zu finde. Es gelang uns nicht wirklich gut.

Olli machte die CTF zu einer MTBO und nutzte Thalis Karte und Kompass für den weiteren Weg. Das Ziel der CTF hatte ich nach 3 Stunden und ca. 58 Kilometer auf dem Tacho erreicht. Das heißt wir sind ein Umweg von 10 Kilometer gefahren. Ich war sehr geschafft aber glücklich. Es hat sehr viel Spaß gemacht bei dieser CTF dabei zu sein.

Klasse war auch, dass ich Olli und Thali getroffen habe. So meckert man gemeinsam und nicht alleine vor sich hin. Die CTF war auch wunderbar organisiert. Es ist an alles nötige gedacht worden.

Ich holte mir bei der Meldestelle meine 3 Punkte ab und musste dann sehen, dass ich schnell nach Hause komme. Um 15:30 Uhr sollte ich schon bei meiner Schwiegermutter das erste Stück Geburtstags-Sahnetorte einfahren.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und starte in einer Gruppe D und befülle die Fahrradschläuche des Guides mit Wasser.

Ein weiterer sehr schöner Bericht: Bericht von "Olli"

Helmuts Fotos von der CTF-Kattenberg

58 Kilometer - Fahrtzeit 3:01 Stunden - Gesamtzeit: 3:30 Stunden
3206 Kilokalorien - Max. Puls 174 - Durchschn. Puls 149

Freitag, Januar 04, 2008

Training im ARZ

Die Temperaturen lassen einen heute keine Lust verspüren das Bike auch nur anzuschauen. Ich habe mich entschlossen in das ARZ zu gehen. Dort kann ich warm und trocken trainieren. Nach 2 Stunden Krafttraining habe ich noch 1 Stunde Pulstraining auf dem Crosser angehängt.

Zeit auf dem Crosser: 60 min. - 781 Kalorien
Max. Puls: 140 - Durchschn. Puls: 132

Donnerstag, Januar 03, 2008

Training auf Spinning-Bike

Die Kälte macht einem zu schaffen. Minus fünf Grad und Wind aus dem kalten Osten der die Temperatur noch viel kälter anfühlen lässt. Das ist die beste Gelegenheit Grundlagentraining auf dem Spinning-Bike im Keller zu absolvieren. Die 1,5 Stunden Training habe ich mir mit Konzertmitschnitten auf DVD von Marc Knopfler und Pink Floyd versüßt. Diesen Winter habe ich mittlerweile 17,5 Stunden die Kurbeln meines Spinning-Bikes im Keller bedient.

Trainingszeit 1:30 Stunden - 1101 Kilokalorien
Max. Puls 148 - Durchschn. Puls 129

Montag, Dezember 31, 2007

Eine Runde Joggen

Und wieder bin ich im Stuvenwald 10 Kilometer gejoggt. Der Hund hat sich gefreut.

10 Kilometer - Laufzeit 1:14 Stunden
973 Kilokalorien - Max. Puls 147 - Durchschn. Puls 135

Sonntag, Dezember 30, 2007

Letzte MTB-Tour in diesem Jahr

Es war die abschließende Mountainbike-Tour in diesem Jahr. Wir trafen uns heute um 10:00 Uhr in Buchholz auf dem Parkplatz an der Kirche. Es war das erste mal, seit dem ich diesen Sport ausübe, dass Fahrer von allen Vereinen aus Buchholz zusammenfuhren. Es starteten Fahrer von "RSG Blau-Weiß-Buchholz e.V.", "Sportgruppe Cycle-team e.V." und "RSG Buchholz e.V.". In dieser Jahreszeit mit einer Gruppe von 12 Fahrern auf einer Cross- und MTB-Tour unterwegs zu sein ist sehr ungewöhnlich und interessant. Besonders gefreut habe ich mich, dass Dirk dabei war obwohl bei Ihm eine Erkältung abklang. Leider kann Dieter die nächsten 5 Wochen an unseren Touren nicht mehr teilnehmen. Er hat sich am Heiligabend, alleine unterwegs und auf Eis, den Knöchel gebrochen. Wir wünschen Ihm alle auf diesem Weg eine gute Besserung.

Wir fuhren heute wieder in Richtung Rosengarten. Wir hatten die verschiedensten Bikes dabei. So fuhren ein großer Teil der Fahrer Crossräder und Mountainbikes. Es waren aber auch Trekking- und Allterrainbikes zu sehen. Die große Gruppe und das sehr unterschiedliche Material sorgten für eine mehr als einstündige Anfahrt in die Harburger Berge. Es begann mit einem losem Sattel, über eine im Kettenschutz verhakte Kette, bis hin zum Totalschaden eines Laufrades. Das unterschiedliche Leistungpotenzial der Fahrer sorgte zusätzlich für ein sehr auseinandergezogenes Feld. Es wurde, ohne ein Murren, immer an den Abzweigungen auf den letzten Fahrer gewartet, damit keiner der Fahrer verloren geht.

In den Harburger Bergen sind wir die etwas leichteren Strecken gefahren, damit die Crossräder besser durchkommen. Auf der gesamten Tour hatten wir 5 Grad Temperatur und Trockenheit. Der Boden war so optimal für das Biken. Wir sind überall gut durchgekommen und es ist keiner ernsthaft gestürzt. Dieses Gelände ist sehr anspruchsvoll und erfordert Kraft und Kondition.

Nachdem sich die Gruppe von "RSG Blau-Weiß-Buchholz e.V." für einen anderen Rückweg entschied, sind die Mountainbiker noch über den "Paul-Roth-Stein" gefahren. Hier konnten wir noch ein paar mehr Baumwurzeln, Anstiege und Abfahrten genießen bis wir dann auch den Heimweg antraten.

Diashow von MTB-Tour

45 Kilometer - Fahrtzeit 3:15 Stunden
2645 Kilokalorien - Max. Puls 169 - Durchschn. Puls 133

Dienstag, Dezember 25, 2007

Joggen am 1.Weihnachtstag

Zuhause waren alle sehr gestreßt, denn am Nachmittag erwarten wir die Verwandten zum Kaffeetrinken. Gut das unser Hund auch an diesem Tag Bewegung benögt. Ich meldete mich gleich freiwillig mit dem Hund eine Runde zu gehen und zog meine Laufschuhe an.

Auf meiner Standartrunde durch den Stuvenwald traf ich, bei trockenem aber frostigem Wetter, sehr viele Weihnachtsspaziergänger an. Ich lief die 10 Kilometer in 1:20 Stunde und der Hund grinste mich mal wieder an "War´s das?"

Die verbrauchten 955 Kilokalorien kann ich dann gleich in Sahnetorte anlegen.

10 Kilometer - Laufzeit 1:20 Stunden
955 Kilokalorien - Max. Puls 143 - Durchschn. Puls 127

Sonntag, Dezember 23, 2007

MTB-Rosengarten-Tour

Mein innerer Schweinehund sagte mir am Morgen: "Laß es! Laß es!" Die Wetterprognosen sagten 0 Grad und Eisregen voraus. Der Schweinehund setzte sich nicht durch. Die Kinder schliefen noch und meine Frau war beim Pferd. Also los!

Ich traf mich mit Dieter, Erhard und Malte und wir fuhren durch den Stuvenwald in Richtung Rosengarten. Es war längs nicht so kalt und naß wie befürchtet. Dieter und Erhard waren mit ihren Crossrädern am Start. Malte hatte seinen Freerider gewählt und ich war mit meinem normalem Mountainbike unterwegs. Im Rosengarten sind wir einige Schleifen über den "Paul Roth" und den "Karlstein" gefahren. Eine kurzfristige Orientierungslosigkeit hielt uns nicht ab eine richtig schöne Tour mit anständigen Steigungen und Abfahrten zu genießen.

Malte hatte am Paul-Roth-Gedenkstein rechtbehalten indem er behauptete, dass Paul Roth irgendein Vorturner war. Folgenden Text fand ich im Internet dazu:
Auf einer Anhöhe gut 1,5 km westlich von Sottorf liegt 131 m über NN der Gedenkstein für einen „Wanderer, Freund der Heide und des Waldes“ – Paul Roth. Der 1,9 m hohe Granitfindling trägt auf der Vorderseite die Inschrift „Paul Roth 1912“. Paul Roth war nicht nur Wanderfreund, sondern auch 35 Jahre lang Vorturner der Hamburger Turnerschaft von 1816.

Der Boden mit allen Unebenheiten und Rillen war gefroren und sorgte für eine etwas konzentriertere Fahrweise. Auf den Baumwurzeln war fröhliches wegrutschen angesagt. Bei einem kleinen völlig unnötigen Sturz habe ich erst einmal gemerkt wie hart der Boden ist. Das ganze haben wir alle ohne Material- und Personenschaden überstanden.

Es lohnt sich doch immer wieder die Wetterprognosen nicht zu ernst zu nehmen und den inneren Schweinehund zu ignorieren. Die Tour hat einen riesen Spaß gemacht.

47 Kilometer - Fahrtzeit 3:20 Stunden
3012 Kilokalorien - Max. Puls 173 - Durchschn. Puls 142

Mittwoch, Dezember 19, 2007

Velothon in Berlin im Mai 2008


Am Sonntag, den 25. Mai 2008 wird in der Bundeshauptstadt ein Straßenradrennen für Jedermann stattfinden. Was in Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Köln längst gelebte und geliebte Tradition ist, soll nun auch in der Hauptstadt wachsen .

Mindestens 5.000 Teilnehmer werden bei der Premiere erwartet. Die Einzigartigkeit des Velothon Berlin besteht darin, auf den eigens für die Veranstaltung gesperrten Chausseen und Straßen mit dem Rad entlang zu fahren, vorbei an geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten vom Start am Brandenburger Tor, vorbei am Roten Rathaus, Gendarmenmarkt, Potsdamer Platz, Kurfürstendamm, Eastside-Gallery, Alexanderplatz, Reichstag, Bundeskanzleramt, Schloss Charlottenburg, Tegeler See, Siegessäule ins Ziel auf der Straße des 17. Juni. Es werden wahlweise 60 bzw. 105 km lange Strecken angeboten.

Der Veranstalter UpsolutEvent garantiert für professionelle Teilnehmerbetreuung, technischen und medizinischen Service, moderne Transponderzeitnahme, Ergebnisdienst usw. So wie wir es von der Cyclassic kennen.

Da werde ich wohl dabei sein.

Samstag, Dezember 15, 2007

Gerätetraining im ARZ

Seit mehr als 9 Monaten war ich nicht mehr im ARZ. Heute habe ich mir eine neue 10-Karte gelöst. Im Archiv wurde auch mein Trainingplan gefunden und ich konnte gleich ohne weitere Einweisungen mit meinem alten Trainingprogramm starten. Die Gewichte ließ ich auf der immer untersten Stufe des Trainingsplans um erst einmal zu schauen wie der Körper darauf reagiert. Meine Frau ist heute auch mitgekommen und macht ihren Rehasport. Bei 2,5 Stunden kürze ich das Ergometertraining auf nur 10 Minuten ein um gleichzeitig mit meiner Frau fertig zu werden. Für das Ausdauertraining habe ich ja auch ausreichend Gelegenheiten außerhalb von Fitnessstudios. Als sehr positiv fiel mir wieder die Aufmerksamkeit des Trainers auf. Alle Übungen aller Anwesenden wurden beobachtet und bei Bedarf korrigiert. Da waren natürlich auch bei mir ein bisschen zu tun, denn 9 Monate ist eine lange Zeit und man kann schon mal vergessen wie es richtig geht.